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Sa, 3. Dezember 2022
In der Umgebung

Zur Linde

Bahnstraße 49, 2130 MISTELBACH an der Zaya
Küche: Internationale Küche, Österreichische Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus
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Eierschwammerl geröstet ( mit Ei )  
( € 15,50 ) - Zur Linde - MISTELBACH an der ZayaEierschwammerl in Rahmsauce ( € 15.50 ) - Zur Linde - MISTELBACH an der ZayaZur Linde - MISTELBACH an der Zaya
Menue Gulasch mit Knödel bzw Reis ( oder mit Reis und Knödel ) € 10,50 - Zur Linde - MISTELBACH an der ZayaMenue Fritatten Suppe - Zur Linde - MISTELBACH an der ZayaSchank Raum / Gastraum ( Raucher ) - Zur Linde - MISTELBACH an der Zaya10 Fotos

Bewertungen (0)

am 16. April 2014
Stammersdorfer
Experte
SpeisenAmbienteService
Gestern Abend in der Bezirkshauptstadt Mistelbach, das (Hotel) Restaurant zur Linde, mit einer Haube und zur NÖ Wirtshauskultur gehörend, nahe der Bahnstation gelegen. Reserviert natürlich, der Empfang war sehr freundlich, wir bekamen einen schönen Tisch im, zu diesem Zeitpunkt noch recht kühl...Mehr anzeigenGestern Abend in der Bezirkshauptstadt Mistelbach, das (Hotel) Restaurant zur Linde, mit einer Haube und zur NÖ Wirtshauskultur gehörend, nahe der Bahnstation gelegen.

Reserviert natürlich, der Empfang war sehr freundlich, wir bekamen einen schönen Tisch im, zu diesem Zeitpunkt noch recht kühlen, Wintergarten, sicher der schönste Teil des Lokals, viel los war nicht, später etwas mehr.
Es gibt noch drei weitere Räume, alles Holz vertäfelt mit roten Teppichen, man wird den Eindruck nicht los, dass es sich dabei um ein Hotel handelt.
Im Schankraum wird geraucht, das haben wir aber erst beim gehen gemerkt, obwohl die Türe die ganze Zeit offen war.
A ja einen Garten gibt’s auch, an den war ab bei 7° und immer wieder Regen nicht zu denken. (Garteneröffnung mit Musi ist am 28.4. habe ich gerader der HP entnommen)

Umgehend wurde uns die (etwas abgeschnuddelte) Speisekarte gebracht und nach dem Aperitif gefragt, es wurden zwei Riesling Frizzante, der Gaumen war erfreute, rasch da waren sie auch.

Wir bekamen ZWEI Grüße aus der Küche, zum einen etwas Speck, gut geräuchert, Frühlingsaufstrich, eher fad und gesalzene Butter, zum anderen Spargelterrine mit einem Spargelstreifen auf/unter irgendeinem grünen Salat und Keta Kaviar, ein tolles Geschmackserlebnis, herrlich mariniert.

Als Vorspeise hatten wir das Kalbsbries gebacken mit Erdäpfel-Blattsalat, ich wurde den Eindruck nicht los, dass es etwas zu lange gebacken wurde, habe schon deutlich zarteres gegessen, auch dieser Salat mit sehr guter Marinade, weiters gab‘s eine Leberknödelsuppe, geschmacklich einwandfrei, aber zu dünn geraten, das Knödel gut nach Leber schmeckend, für meine Begriffe etwas zu weich.

Die Hauptspeisen waren Kitz gebacken, herrlich weich das Fleisch, sehr gut die Panier und wieder ein Erdäpfel-Blattsalat und einen Seeteufel mit Vulcano Schinken ummantelt, auf einer Paprikasauce und dazu panierte Polentabällchen.
Ja was soll ich sagen, der Seeteufel im Vulcano für sich ganz einwandfrei, ebenso für sich gut die Bällchen mit der Sauce ABER zusammengepasst hat das leider überhaupt nicht, weil die "Paprikatunke" viel zu intensiv geraten ist und somit dem Fisch inclusive Schinken jeglichen Geschmack genommen hat, schade.

Dazu tranken wir einen sehr fruchtigen Sauvignon Blanc vom Rudi Woditschka aus Herrnbaumgarten (einige Kilometer nördlich von Mistelbach gelegen) ich kannte ihn bis gestern auch nicht, zu den gewählten Speisen hat er perfekt gepasst.
Was überhaupt auffiel, die Weinkarte bietet viele unbekannte Winzer aus der Region und das ist gut so.

Zum Abschluss noch den bei mir obligatorischen Espresso, schwarz, stark, sehr gut.

Die Anzahl der Speisen in der Karte ist überschaubar, am Abend gibt’s zusätzlich ein Gourmet-Abendmenü, daraus kann man sich auch einzelnes auswählen.

Zwei (sehr) junge, gelernte, flinke, aufmerksame, nachfragende Kellner (Weibl und Mandl) waren am Werk, wenn jetzt auch noch ein Lächeln dazu gekommen wäre, hätte ich dem Service 4 gegeben.

Zusammengefasst Preis Leistung passt nicht ganz, wir haben € 103,--mit Trinkgeld gelöhnt, wiewohl die Küchenleistung schon ganz ordentlich war, schön angerichtet jedenfalls, das eingangs erwähnte „Hauberl“ haben wir leider vergeblich gesucht und auch in Lokalen der Wirtshauskultur haben wir schon besser gegessen.
Die Location hat uns zu sehr an ein Hotel und weniger an ein gemütliches Wirtshaus/Restaurant erinnert, mit zwar gutem Service aber lächeln bitte.
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am 17. April 2013
essenmaster
Level 3
SpeisenAmbienteService
Das Gasthaus "Zur Linde" gehört jetzt schon seit mehr als einem Jahr zu den Lokalen, welche ich immer sehr gerne aufsuche (ich komme extra aus Wien angereist). Speziell im Sommer wo ein netter Gastgarten mit vielen schattenspenden Bäumen zum "Draussensitzen" einlädt. Bleiben wir aus gegebenem ...Mehr anzeigenDas Gasthaus "Zur Linde" gehört jetzt schon seit mehr als einem Jahr zu den Lokalen, welche ich immer sehr gerne aufsuche (ich komme extra aus Wien angereist). Speziell im Sommer wo ein netter Gastgarten mit vielen schattenspenden Bäumen zum "Draussensitzen" einlädt.

Bleiben wir aus gegebenem Anlass gleich beim Ambiente. Da mit dem Gasthaus (ich würde es lieber als Restaurant bezeichnen) auch ein Hotel verbunden ist, gibt es dort mehrere Räumlichkeiten welche für jeden Geschmack ein entsprechendes Plätzchen bieten. Das geht vom schon erwähnten Garten über den Wintergarten, den Schankraum für Raucher mit seiner sehr schönen Holzvertäfelung (mit einer exzellenten Entlüftung) zu noch zwei bis drei weiteren Räumlichkeiten, welche bei Bedarf entsprechend geöffnet werden können. Daher meine Bewertung 4.

Kommen wir nun zu den Speisen. Ich hatte als Vorspeise ein Scampi-Carpaccio, welches sowohl optisch als auch geschmacklich als wirklich sehr gut zu bezeichnen war. Ein glatter 4er. Ich muss hier nochmals erwähnen, dass ich nur dann eine 5 vergebe, wenn es mich fast vom Sessel haut.

Die Hauptspeise war mit einer gerösteten Schweinsleber besetzt. Statt den Petersilkartoffeln bestellte ich Bratkartoffel, welche ohne Aufpreis problemlos umdisponiert wurden. Das Gericht war optisch und geschmacklich auch wieder auf sehr gutem Niveau - allerdings war die Leber für meine Begriffe etwas zu fest geraten - daher nur 3,5.

Ein echter Hammer - wenn für den Preis auch ein wenig zu klein geraten - war dann die Nachspeise. Rhabarber-Valrhona nannte sich das Ganze und sah super aus und schmeckte auch so. Weil die Portion allerdings für den Preis viel zu klein war, vergebe ich hier nur 4,5.

Das macht dann in Summe eine 4 für das Essen.

Für das Service ist sich allerdings nur eine gute 3 ausgegangen. Das heisst nicht, dass am Service irgendetwas schlecht gewesen wäre; aber das Personal hat sich nicht wirklich von einem "guten" Service nach oben abgehoben. Es war zwar meist da, wenn man es brauchte, aber manchmal musste man sich auch bemerkbar machen. Und das ist in meinen Augen der feine Unterschied zu einem "sehr guten" Personal, welches genau weiss, was der Gast wann braucht und genau zu diesem Zeitpunkt am Tisch erscheint.

Und was ich nicht gebraucht habe, da ich mit dem Auto unterwegs war: die Weinkarte ist durchaus interessant und sehenswert. Sie hat für jeden Gaumen bzw. Preis ein entsprechendes Fläschchen parat. Auch die glasweisen Weine können sich durchaus sehen lassen.

Zusammenfassend: das Gasthaus "Zur Linde" ist aus meiner Sicht bestens zu empfehlen, wenn man dabei aber auch wissen muss, dass es zur gehobenen Preisklasse gehört. Allerdings sind die Speisen in den allermeisten Fällen wirklich ihr Geld wert.
Rhabarber-Valrhona - Zur Linde - MISTELBACH an der ZayaScampi-Carpaccio - Zur Linde - MISTELBACH an der Zaya
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am 25. Juli 2012
DagmarS
Level 12
SpeisenAmbienteService
Ich möchte das Gasthaus "Zur Linde" in Mistelbach bewerten, obwohl ich gar nicht dort war. Bevor hier ein Sturm der Entrüstung losbricht: Weinviertel- Tourismus veranstaltet "Tafeln im Weinviertel" an verschiedenen schönen Orten - ein bestimmtes Küchenteam ist für die Gastronomie zuständig. Wir ...Mehr anzeigenIch möchte das Gasthaus "Zur Linde" in Mistelbach bewerten, obwohl ich gar nicht dort war.
Bevor hier ein Sturm der Entrüstung losbricht: Weinviertel- Tourismus veranstaltet "Tafeln im Weinviertel" an verschiedenen schönen Orten - ein bestimmtes Küchenteam ist für die Gastronomie zuständig. Wir nahmen am Tafeln in Niedersulz teil (leider wegen des Schlechtwetters nicht im Museumsdorf selbst, sondern in der Eingangshalle), das Küchenteam aber war aus der "Linde", die Weine wurden von regionalen WinzerInnen präsentiert.
Als wir eintrafen, gab es ein Glas Sekt vom Madl aus Poysdorf - Welschriesling brut - schmeckte ausgezeichnet - als Gruß aus der Küche erschien alsbald eine Eierschwammerlterrine (leider etwas geschmacksdezent) und ein köstlicher Wildschweinprosciutto, jeweils auf Weißbrot mit kleiner Garnitur. Als alle Gäste Platz genommen hatten und begrüßt worden waren, gab es den ersten Gang, serviert in einem kleinen Einsiedegläschen: "Wachtelei in Aspik" - das gekochte Ei war eingebettet in eine leicht nach Kren schmeckende Mousse - kein hartes Aspik, darauf ein paar Scheibchen Weinviertelprosciutto - mir hats hervorragend geschmeckt - meinem Mann übrigens nicht so sehr. Geschmäcker snd eben verschieden - der nächste Gang "Niedersulzer Bluzersuppe mit Omas Blunz'n" hat mich nicht vom Hocker gerissen, während sie mein Liebster sehr gut fand. (Die Suppe war mir zu kühl und zu dickflüssig, das Stückchen gebratene Blunze war gut.) Einigkeit beim "Nexinger Karpfen mit eingebrannten Bohnen, gegrillten Paprika und Kuttelkraut": Köstlich - und das, obwohl ich Karpfen nicht sehr mag: Ein knusprig gebratenes grätenfreies Karpfenstück, auf den milden Bohnen mit Thymian gewürzt, dazu ein gegrillter Paprika (erfreulich für mich: mit Haut), ein nicht ganz alltägliches, gutes Gericht. Es folgte "Gebackener Ochsenschlepp mit Erdäpfelcreme und Laaer Safranzwiebeln": ausgezeichnet das Fleisch, sehr gut die Kartoffelcreme, gut im Geschmack, aber etwas grob die Zwiebeln. "Geschmorter Rehschlögel aus Paasdorf mit Wacholder- Weichselknödel": hervorragende Fleischqualität, shr fein der Weichsel-(Erdäpfelknödel)- gute Idee, passte ausgezeichnet. Als Dessert folgte ein Graumohn Küchlein mit einer "Hobanbirne". Letztere war mit Zimt gewürzt und gebraten, schmeckte mir sehr gut, das Küchlein war in Ordnung - ich fand es aber leider ein wenig zu trocken.
Dass alle dazu präsentierten Weine hervorragend waren, braucht man wohl nicht extra erwähnen. Schön, dass die anwesenden WinzerInnen ein wenig über die Erzeugung, Riede, etc. erzählten. Der Abend wurde von einem amüsanten Chansonsänger, der Lieder aus dem Berlin der Dreißigerjahre vortrug, komplettiert. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung für alle GenießerInnen - wie gesagt, gibt es verschiedene Menüs an verschiedenen Orten!
Zur Linde - MISTELBACH an der Zaya
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