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Weingut Buschenschank KratzerWeingut Buschenschank KratzerWeingut Buschenschank Kratzer
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Weingut Buschenschank Kratzer Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
14:00-23:00
Di
14:00-23:00
Mi
geschlossen
Do
geschlossen
Fr
14:00-23:00
Sa
14:00-23:00
So
14:00-23:00
Hinzugefügt von:
Criticus
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Weingut Buschenschank Kratzer

Kittenberg 16
8451 Heimschuh
Steiermark
Küche: Steirisch
Lokaltyp: Buschenschank
Tel: 03452 86055Fax: 03452 82905
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Weingut Buschenschank Kratzer

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Juni 2015
Update am 10. Juli 2015
Experte
Criticus
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31 Fotos2 Check-Ins

Wenn landschaftliche Schönheit, edler Wein, kulinarische Köstlichkeiten und freundliche Menschen irgendwo in einer perfekten Symbiose zusammenfinden, dann kann es sich dabei nur um einen glücklichen Zufall handeln - oder um einen ‚Ausgezeichneten Buschenschank‘ in der Steiermark.“ So liest es sich zur Einleitung in der Speisekarte des Buschenschank Kratzer in Heimschuh und ich bin sehr geneigt, diesen Worten unumwunden zuzustimmen. Der Buschenschank Kratzer trägt diesen Titel völlig zu Recht.

Es gibt in der Steiermark über 800 Weinbaubetriebe, die (auch) einen Buschenschank führen. 72 davon dürfen das Prädikat „Ausgezeichnet“ führen (Quelle: www.buschenschank.at). Das Ziel der „Ausgezeichneten Buschenschänken“ ist, ihren Gästen eine hervorragende Qualität und breite Auswahl an regionalen Weinen und Produkten anzubieten. Das Prädikat „Ausgezeichneter Buschenschank“wird von der Landwirtschaftskammer (mit externen Fachleuten) vergeben, wenn eine Vielzahl von vorgegebenen Kriterien erfüllt sind (zB Fleischprodukte vorwiegend aus eigener Veredlung oder von einem Direktvermarkter zugekauft, mindestens 50% der angebotenen Weine müssen Qualitätsweine sein, formschöne Weingläser, das Brot sollte selbstgebacken sein etc), wobei die Einhaltung dieser Kriterien laufend überprüft wird.

Der Buschenschank liegt sehr schön in einer hügeligen Gegend. Schon der erste Eindruck nach dem Aussteigen aus dem Auto ist positiv: alles ist sehr sauber, man sieht sehr viele liebevoll arrangierte Blumen, eine Laube mit Blumenampeln, man blickt in sanft ansteigende Weingärten und eine alte sehr dekorative Weinpresse begrüßt die Gäste. Beim Aufgang zur überdachten Terrasse ist eine Tafel mit der Aufschrift „Preis des Blumenlandes Steiermark in Gold“ angebracht.

Der Buschenschank hat zwei Gasträume mit unterschiedlicher Einrichtung. Der sympathischere (hellere) Raum ist sicher der mit der hellen Holzvertäfelung und dem Kachelofen, die Einrichtung des anderen Raumes ist eher dunkel und wohl auch schon etwas älter. Insgesamt dürften rund 80 Sitzplätze vorhanden sein. Beide Gaststuben vermitteln einen durchaus gemütlichen Eindruck.

Es ist Sonntag, es hat eine angenehme Temperatur, daher sitzt niemand in den Gaststuben, dafür ist die Terrasse (mit insgesamt etwa 60 Sitzplätzen) gut besucht. Wir bekommen einen freien Tisch an der Brüstung mit Blick in die Weingärten. Unterhalb der Terrasse befindet sich ein von mehreren Kindern frequentierter Spielplatz.

Die Blätter der relativ umfangreichen Speisekarte haben zwei Holzbretter als Umschlag. Die Speisekarte bietet alles, was man üblicherweise in einer Steirischen Buschenschank bekommt und dies zu moderaten Preisen. Eine Brettljause kostet € 6,00, die als „Die etwas rustikale Jause zum selber schneiden“ bezeichnet wird. Offenbar gehen immer mehr Buschenschänken dazu über, den Gast seine Jause selbst aufschneiden zu lassen (bzw wählen zu lassen, ob er seine Brettljause im Ganzen oder „aufgeschnitten“ haben möchte). Angeboten werden u.a. auch ein Rohschinkenteller (€ 6,00), Rohschinken mit Weinkäse (€ 6,50), eine Portion Geselchtes (€ 5,00), Geselchte Schweinszunge (im Ganzen oder geschnitten mit Verhackert, um € 4,50), ein Aufstrichteller (mit 4 versch. Aufstrichen und Gemüse, um € 4,00), ein Rohschinkenbrot (€ 3,50), Steirischer Schafkäse mit Balsamico-Essig und Kernöl (€ 6,00), ein marinierter Teller (mit Zunge, Presswurst, Käse, Geselchtem, Bohnen und Gemüse um € 6,00), ein Käferbohnensalat mit Zwiebel oder Rettich (€ 3,50), ein Bauernsalat (€ 5,00), Saures Rindfleisch (€ 6,50), ein Belegtes Brot, ein Brüstlbrot oder ein Speckbrot (je € 3,00).

Ich habe Hunger und entscheide mich für einen „Meisterteller“, der in der Karte als „Ein Querschnitt unserer selbst erzeugten Produkte, fein garniert“ beschrieben wird (€ 6,50). Was dann kam, war allererste Sahne: ein großer Teller voll und gefällig belegt mit Rohschinken, Brüstl, Geselchtem, längs geschnittenem Hauswürstl, Emmentaler, Weichkäse, Leber-, Kürbiskern- und Liptaueraufstrich, fein garniert mit Ei, Gurkerl, Paprika, Pfefferoni, Kren und der Teller am Rand mit geriebenen Kürbiskernen dekoriert. Es hat alles sehr fein und hervorragend wie frisch aus der Küche geschmeckt. Eine “Edel-Brettljause“. Ich war sehr zufrieden und mein Hunger ob der großen Portion gestillt.

Hervorragend auch der Inhalt des Brotkörberls: Zwei verschiedene selbst gebackene Brote. Vom herrlichen Kürbiskernbrot waren leider nur zwei Scheiben im Körberl, ich habe aber auf meine Bitte ohne Probleme von der Kellnerin weitere Scheiben dieses köstlichen Brotes bekommen.

Critica war nicht hungrig und begnügte sich mit einer über Vorschlag der Kellnerin kleinen „Gesundheitsschüssel“, die dann aber gar nicht klein war, sehr zur Freude von Critica, weil der Inhalt dieser Schüssel ebenso hervorragend geschmeckt hat wie mein „Meisterteller“ (wobei für die „kleine“ Schüssel statt € 5,00 nur € 4,00 verrechnet wurden). Die „Gesundheitsschüssel“ bestand aus frischem und herzhaft knackigem grünen Salat, wie er frischer nicht sein könnte, fleischigen Käferbohnen, grünem Paprika, Gurkenscheiben, Eischeiben, Paradeisern, Schafskäse in Würferln, Kürbiskernen und natürlich alles mariniert mit bestem Steirischen Kürbiskernöl. Ich war Critica dankbar, dass ich kosten durfte.

Ich habe mir ein Achterl Sauvignon blanc vergönnt, der sehr sortentypisch schön würzig geschmeckt und prima zu meinem „Meisterteller“ dazu gepasst hat.

Wir wurden teils von der Kellnerin und teils vom Juniorchef (Michael Kratzer) bedient, der vor kurzem das Weingut übernommen hat. Er berichtete uns, dass er die Weinbauschule Silberberg besucht und ca 5 Jahre beim bekannten Weingut Strauss in Gamlitz gearbeitet hat und dass er einen Weingarten von rund 4 ha bewirtschaftet. Was das Weinsortiment anbelangt, verweise ich auf die diesem Bericht angeschlossene Weinliste.

Am Service gab es überhaupt nichts auszusetzen. Obwohl die Kellnerin viel zu tun hatte, war sie immer freundlich um uns bemüht. Zwei kleine Haare in der Suppe hat es aber doch gegeben: Zunächst hat mich die Serviette gestört, die so was von dünn war, dass sie schon beim ersten Angreifen „zernudelt“ war. Und dann wurde das Achterl Wein ohne ein Glas Wasser serviert. Als ich um ein Glas Wasser zum Wein gebeten habe, hat sich der Juniorchef entschuldigt und mir einen halben Liter Wasser in einer schönen Karaffe auf den Tisch gestellt.

Fazit: Ein wirklich sehr guter Buschenschank mit frischen, schmackhaften Speisen und guten Weinen, der das Prädikat „Ausgezeichneter Buschenschank“ zu Recht trägt. Hoher Wohlfühlfaktor. Ich werde hier sicher noch öfter die Steiermark genießen.

Update 04.07.2015:

Am 04.07.2015 zog es uns wieder in den Buschenschank Kratzer. Wir bekamen auf der Terrasse einen der letzten freien Tische. Diesmal orderte ich einen Rohschinkenteller mit Weinkäse (€ 6,50) und Critica ein Saures Rindfleisch (auch € 6,50). Der Rohschinken war zart und sehr fein. Auch das Rindfleisch war von sehr guter Qualität. Wir waren also wieder sehr zufrieden. Trotzdem: Die Marinade zum Sauren Rindfleisch war zu wässrig. Und leider gibt es noch immer diese furchtbar dünnen Servietten. Das nächste Mal werde ich darauf hinweisen. Und ja, zum Glas Wein habe ich (wieder) kein Wasser bekommen.

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Weingut Buschenschank Kratzer - Karte
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Bewertet am 02.06.2015

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