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Di, 23. Juli 2024

WeinDuett, Wien - Bewertung

am 7. November 2018
SpeisenAmbienteService
Wir wollten nach vielen Jahren wieder einmal bei dem kleinen Weinlokal am Frankhplatz vorbeischauen. Das Weinlokal gibt es noch, aber es hat neue Besitzer.

Beim ersten Besuch Mitte Oktober haben wir nur vier Weine getrunken. Die meisten davon kommen vom Weingut Hans Haider aus Podersdorf. Da gibt es irgendeine Verbindung vom Besitzer zum Weingut. So genau hab ich dann nicht nachgefragt.

Wir haben getrunken: 1 Gelber Muskateller vom Strauss/Gamlitz 2017 um 4,60. Der war ein guter, durchschnittlicher Muskateller. 1 Rheinriesling vom Fuhrmann/Podersdorf um 3,20. Der Wein war in Ordnung aber nicht nach meinem Geschmack. Ich bevorzuge doch die Rieslinge aus der Wachau, Kamptal oder die Wiener vom Nussberg. 1 Welschriesling vom Haider/Podersdorf 2017 um 3,20. Das war ein wirklich guter Welschriesling. 1 Grünen Veltliner Hauswein, vermutlich auch von Haider aus Podersdorf um 2,90. Der schmeckte auch ausgezeichnet.

Den Preis für den Hauswein finde ich etwas überzogen, dagegen die anderen Preise finde ich sehr fair.

Bei unserem zweiten Besuch hatten wir einen Tisch reserviert, da wir nicht wussten, wie überlaufen das Lokal an Halloween ist. Da das Lokal noch recht unbekannt ist, war die Gästezahl überschaubar. Als Start in den Abend tranken wir einen Halloween Special Cocktail. Ich vermute, dass er aus Wodka, Erdbeersirup und noch etwas bestand. Ich mag die Kombination Wodka+Erdbeere.

Es gibt auch Kleinigkeiten zu essen, wie z.B. Bruschetta, Crostini 3erlei, Käsedegustation (versch. saisonale Käsesorten mit Feigensenf und Honig), Prosciutto & Parmesan, Oliven und Brotkorb oder aber die WeinDuettplatte klein/groß mit Brotkorb. Wir entschieden uns für die große um € 14,90. Sie bestand aus gemischten Antipasti, Salchichon (eine spanische Rohwurst), Schinken, Grana, Weichkäse, Feigensenf. Für 14,90 war das absolut in Ordnung und wir bekamen auch noch 2 Scheiben Brot gratis nach, da uns noch Wurst übrig blieb. Bei den Antipasti waren einige undefinierbare Dinge dabei, schmeckten aber interessant. Beim Schinken könnte man einen vom Fleischer nehmen. Muss ja kein Thum oder vom Schwarzen Kameel sein, aber da gibt es sicher bessere Alternativen.

Bei den Weinen kosteten wir uns wieder quer durch die Bank. Das war einmal Chardonnay von Haider/Podersdorf, Welschriesling Haider/Podersdorf, Rheinriesling Fuhrmann/Podersdorf, Weissburgunder Haider/Podersdorf, Zweigelt Haider/Podersdorf, Blaufränkisch Haider/Podersdorf und noch einige Grüne Veltliner Hauswein.

Alles in Allem eine sehr nette kleine Weinbar, die etwas mehr Aufmerksamkeit und Publikum verdient hätte. Wir werden sicher wieder mal vorbeischauen.
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