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Stiftsrestaurant GöttweigStiftsrestaurant GöttweigStiftsrestaurant Göttweig
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Stiftsrestaurant Göttweig Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Vornehm
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
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Eröffnungsjahr
1083
Öffnungszeiten
Mo
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Di
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Mi
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Do
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Fr
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Sa
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So
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Hinzugefügt von:
Saturnine
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Stiftsrestaurant Göttweig

Stift Göttweig
3511 Göttweig
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 02732 85581-225Fax: 02732 85581-388
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Stiftsrestaurant Göttweig

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. August 2013
Experte
bubafant
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2Speisen
4Ambiente
3Service
28 Fotos1 Check-In

Gastfreundschaft hat seit jeher einen besonderen Stellenwert in den Benedikterklöstern – daher öffnen wir unser Haus heute für geistliche Angebote ebenso wie für Festlichkeiten, Seminare, Tagungen und Kongresse. Die einladenden Worte auf der Homepage lassen uns nicht das erste Mal auf den Göttweiger Berg kommen. Unbestritten ist natürlich das herrliche Ambiente und der traumhafte Ausblick in die Wachau.

Barrierefreiheit ist bei solch historischen Stätten naturgemäß schwierig, am Fuße des Stiftskomplexes befinden sich ausreichend Parkplätze, zum Teil von Bäumen beschattet. Die Treppen zum Eingang des Restaurantbereiches lassen sich ebenso mit einigen Metern mehr über eine sehr flache Rampe umschiffen, die allerletzten Stufen sind allerdings unausweichlich. Gleich beim Speisekartenaushang noch vor dem Eingang hängen etwas veraltete Informationen betreffend Muttertags- und Osterbrunch, auch im Internetauftritt hängt man mit Hinweisen auf geschlossene Gesellschaft mit Mai beginnend etwas hinterher.

Wir sind sechs Personen und haben telefonisch reserviert. Unverständlich ist hier die Verschlampung dieser Reservierung. Es ist allerdings nichts passiert, denn sowohl im Innenbereich, der zur Gänze Nichtraucherbereich ist, als auch auf der herrlichen Terrasse sind noch genügend Plätze frei. Zwei Kellner bieten sich an, schnell einen Tisch einzudecken, bis die etwas praktischer veranlagte Kellnerin entscheidet, wir sollen den bereits eingedeckten Tisch nehmen, da dieser erst eine Stunde später gebraucht wird.

Die Terrasse ist mit großen Platten ausgelegt, die Möblierung besteht aus Holztischen und –stühlen mit Schmiedeeisen, die Sessel mit sehr angenehmen Armlehnen, beides ausnehmend von hohem Gewicht. Überdacht wird die gesamte Terrasse von hochmodernen Sonnensegeln, die von weitem ein fast futuristisches Flair vermitteln. Zusätzliche gibt es noch einzelne (abgespannte) Sonnenschirme. Die großzügigen Flügeltüren ins Lokalinnere sind allesamt geöffnet. In einem netten Erkervorbau findet gerade eine Geburtstagsfeier statt. Die Balustrade an der Außenseite bildet sich aus gemauerten Stehern mit Zierkugeln und schmiedeeisernen Elementen dazwischen.

Sämtliche Tische sind eingedeckt mit einem kleinen roten Läufer, darauf ein Kräutertöpfchen, Menage, Besteckkörbchen, Ascher und ein großer Zuckerstreuer. Unser inzwischen vereinnahmter Tisch ist mit einer blütenweißen Tischdecke eingedeckt, zum Fächer gefaltete Stoffserviette, Besteck, sowie der Kräutertopf, Menage und Zuckerstreuer.

Wir bekommen die Speisekarte zum Gustieren, die Kellnerin ist mit einem mobilen Pad bewaffnet und will sofort die Getränke abfragen. Da wir erst die Speisen und dann dazu die Getränke wählen wollen, kommt sie erst nach einiger Zeit wieder.
Zwischenzeitlich wird das Gedeck eingestellt. Ein Körbchen mit Ajour Gebäck einer bekannten Gastrozulieferfirma. 9 Stücke für 6 Personen. Zweimal ein Schälchen mit drei Aufstrichen, einen Liptauer, ein Grammel Schmalz und Butter. Nichts Aufregendes.

Kräftige Rindssuppe vom Tafelspitz mit Fleischstrudel (EUR 3,90)
Eine wirklich kräftige, anschließend gestreckte, Suppe und die zwei (zu) großen Stück Strudel füllen die komplette Tasse aus. Die Fleischfüllung ist fein faschiert und kaum gewürzt und sehr kompakt.

Gold-Bachsaibling 'Müllerin Art' mit Zitronenbutter (EUR 16,00)
Die angebotenen Petersilienerdäpfel werden zugunsten eines Salates abbestellt. Den gewünschten Salat soll man sich selbst vom Salatbuffet holen. Dieses befindet sich im Lokalinneren, der Boden vor der Kühlvitrine klebt unangenehm. Das Salatangebot ist Allerweltsware, ein paar verschiedene Dressings in Extrakrügen. Während des Aufenthaltes beim Salatbuffet wird die Suppe eingestellt.
Die nachfolgenden Hauptspeisen werden unkonventionell über die Köpfe der Anwesenden hinweg vom Servierpersonal serviert. Im allerletzten Moment wird ein Fischmesser auf einem Extrateller gebracht.
Der Fisch ist goldgelbfarben, die Kruste ist knusprig, allerdings diese und auch schon der Fisch übersalzen, ansonsten lässt sich der Wasserbewohner gut filetieren. Die darüber gegossene Butter weißt keinen Zitronengeschmack auf und als reine Butter ist sie nur ein Kalorienbringer.

Eierschwammerl á la Creme, serviert mit Serviettenknödel (EUR 16,90)
Die Creme ist suppig, Oberslastig, kaum gewürzt. Dazu viel zu wenig Schwammerl und zu wenig Knödel.
Blattsalat mit Himbeerdressing, Tomaten, frischen Kräutern und gegrillten Hühnerfiletstreifen (EUR 12,50)
Der Salat ist fad mariniert, von Himbeere keine Spur, das Huhn saftig und in Ordnung
Fiaker Gulasch mit Einspänner, Essiggurkerl, Spiegelei und geschwenkten Salzerdäpfeln (EUR 11,00)
Das Gulasch einigermaßen g’schmackig, große, würfelig geschnittene Fleischstücke, gefächertes Gurkerl, eingeschnittenes Würstel, knuspriges Spiegelei und ein paar Erdäpfel.
Klosterbrat'l – Schweinsbraten mit Erdäpfel- und Serviettenknödel, warmer Krautsalat (EUR 12,50)
Zwei Scheiben Bratl, gepikst mit Rosmarin, ein gummiartiger Erdäpfelknödel, ein schräg geschnittener Serviettenknödel (von einer Stange) und der Krautsalat im Extraschälchen.

Fazit: Das Lokal punktet mit seinem guten Ambiente und der dazugehörigen grandiosen Aussicht. Die Leistung des Serviceteams ist durchwachsen. Unsere Kellnerin fragt zu jeder Zeit, während unserer Gespräche und bei vollem Mund beim Kauen 'bei ihnen ist alles in Ordnung', ohne wirklich eine Antwort abzuwarten. Die Qualität der Speisen vollführt eine Fahrt auf einer Hochschaubahn und ist für die weniger gute Qualität definitiv überteuert. Wenn man in der Nähe ist, lohnt sich ein Besuch, extra hinfahren rentiert sich nicht.

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am 24. November 2012
Saturnine
13
4
5
3Speisen
4Ambiente
5Service

An einem schönen Samstag Nachmittag, war ich mit einer Hochzeitsgesellschaft in diesem Lokal, lange Anfahrt, aber sehr beeindruckend, man isst ja nicht jeden Tag in einem Kloster.


Der Vorspeisenteller war köstlich, es gab ein gutes saftiges Roastbeef mit Gebäck.
Dies stimmte schon auf den Hauptgang ein, auf den sich natürlich alle sehr freuten, aber...

Ich bestellte mir eine Wildbretpfand´l vom Wild aus dem eigenen Revier, mit hausgemachten Kräuterspätzle und Preiselbeer-Bratapfel um 15.50, welche jedoch sehr enttäuschend war. Das Fleisch war saftig und ganz okay, die Nockerln schmeckten nach nichts.
3 Leute bestellten die Pfanne und keiner aß auf. Da freut man sich mal auf ein gutes Wild und dann schmeckt das ganze Gericht fad und lasch.
Andere hatten mit ihrer Hauptspeise widerrum mehr Glück.

Als Nachspeise gab es Göttweiger Marillenbrezenschmarren mit Schneehaube überbacken, serviert mit Marillenröster welches man sich als Dessert oder auch als Hauptgericht bestellen kann.
Die Torten die es sonst in der Vitrine gibt sind Duchschnitt, nichts was es nicht auch in jedem Caféhaus gäbe, darum zahlt sich der Marillenbrezenschmarren wirklich aus!
Meiner Meinung nach ist er ein muss, wenn man dort hinfährt!
Mehr kreative Kreationen wie diese sind wünschenswert, wenn man so eine tolle Lage hat, sollte man sich nicht auf dieser daraf ausruhen.

Das Restaurant an sich ist wunderschön, toller Ausblick, wunscherschönes Kloster, die Einrichtung war mir etwas zu uninspiriert, aber auch sehr schick.

Das Personal war sehr zuvorkommend und freundlich, alles klappte anstandslos.


Das war das erste mal, dass die Speisen so schwer schwanken, von ,,grenzgenial" bis hin zu ,,naja es wird halt gegessen weils da ist".
Schwierig zu bewerten, aufgrund dieses Routlettspiels gebe ich eine 3.
Wäre die Qualität kontinuierlicher gewesen wären mehr Punkte drinnen gewesen.
Die Begleiter waren gespaltener Meinung.
Besonders der Marillenbrezenschmarren ist ein Geheimtipp.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir4Lesenswert
Letzter Kommentar von am 30. Nov 2012 um 19:56

Haha danke, ich geb mir Mühe :) Ja mittlerweile gehe ich wieder mehr Essen und habe auch wieder Lust am Schreiben gefunden.

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Erst-Tester

Bewertet am 24.11.2012

Master

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