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Restaurant Hotel DonauschlingeRestaurant Hotel DonauschlingeRestaurant Hotel Donauschlinge
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Restaurant Hotel Donauschlinge Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
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Gehoben
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Criticus
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Restaurant Hotel Donauschlinge

Schlögen 2
4083 Haibach ob der Donau
Oberösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 07279 8212Fax: 07279 8240520
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1 Bewertung für: Restaurant Hotel Donauschlinge

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. August 2016
Experte
Criticus
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3Speisen
4Ambiente
3Service
43 Fotos1 Check-In

Das Hotel Donauschlinge liegt an einer exponierten – eigentlich einzigartigen – Stelle, nämlich, wie schon der Name verrät, direkt an der „Donauschschlinge“, also dort, wo die Donau eine „Schlinge“ macht (etwas respektlos könnte man auch sagen, die Donau macht hier ein „U-Hakerl“). Auf jeden Fall ein schöner Platz zum Ausspannen und Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren, Schiffsfahrten etc.

Das Hotel besteht aus einem Gebäudekomplex mit etwa 6 miteinander verbundenen Häusern. Den Häusern Richtung Donau vorgelagert ist das große Restaurantgebäude mit einer recht imposanten Panoramaterrasse fast direkt am Donauufer. Unterhalb der Terrasse gibt es eine Schiffsan- und ablegestelle. Wenn man auf der Terrasse bei einem Gläschen Wein sitzt und die langsam vorbeiziehende Donau und die ruhig dahingleitenden Schiffe betrachtet, kann man so richtig „entschleunigen“.

Wir haben also richtig gewählt, als wir uns entschlossen haben, hier ein paar Tage auszuspannen. Wir haben wandernd die Gegend erkundet, das schöne Hallenbad und den neu gestalteten Spa-Bereich genossen und natürlich auch dem Restaurant unsere Aufwartung gemacht.

Das Restaurant ist wirklich groß und auch weitläufig. Neben dem großen – ich sage mal – „Speisesaal“ gibt es mehrere kleinere Gasträume mit unterschiedlicher Einrichtung wie zB das Römerstüberl oder das Kaminzimmer. Es würde zu weit führen, hier jeden einzelnen Raum beschreiben zu wollen, es kann aber allgemein festgehalten werden, dass alle Räume durchaus schön und geschmackvoll eingerichtet sind und die gesamte Anlage trotz ihrer Größe einen gepflegten Eindruck macht, auch wenn das eine oder andere Mobiliar schon etwas in die Jahre gekommen ist. Selbst der große „Speisesaal“ wirkt nicht ungemütlich, durch die großen Fensterfronten kommt viel Licht herein und die bunt gepolsterten Holzsessel, der freundliche Fliesenboden, die weiß gedeckten Tische, die roten Vorhangdrapierungen und die Kellnerinsel ca in der Mitte lockern den großen Raum recht geschickt auf.

Das Speisenangebot ist bodenständig und offeriert typische österreichische Klassiker und eine Reihe regionaler Schmankerln. Interessant klingen etwa das Kartoffelcremesüppchen mit Eierschwammerl (€ 5,20), das „Rosa gebratene Filetsteak vom Jungrind“ mit Eierschwammerl a la creme, Kartoffelkroketten und Gemüsebouquet (€ 25,90) oder der Zwiebelrostbraten vom heimischen Jungrind mit Bandnudeln und Brokkoliröschen (€ 17,90).

Das „Schlingen Cordon Bleu“ (vom Schwein um € 14,90) wird mit Zwiebel, Champignons, Käse und Speck gefüllt (klingt recht deftig) und mit Eferdinger Kartoffeln serviert, dazu gibt’s Salat vom Buffet. Für Vegetarier gibt’s „Hirtennudeln“ mit Fetakäse und Blattspinat (€ 10,90), Eierschwammerl in Rahm mit Semmelknödel € 13,90) und Hausgemachte Goldhirse-Käselaibchen (€ 12, 90) mit Kräutersauce und Petersilienkartoffeln. Die Speisekarte ist gut durchmischt, es sollte für jeden was dabei sein.

Als Vorspeise wählt Critica das Carpaccio vom Rinderfilet (€ 10,90), das dünn geschnitten auf einem blauen Teller mit Vogerlsalat in der Mitte, einigen Tomatenscheiben und kleinen Parmesanblättchen serviert wird. Das Ganze ist sparsam mariniert. Qualität und Geschmack leider maximal „mittelprächtig“. Critica vermeinte Tomatenmark zu schmecken, das unter dem Carpaccio dünn auf den Teller geschmiert worden wäre. Mich hat aber schon die etwas merkwürdige Farbe davon abgehalten, nochmals zu kosten. Das Carpaccio war an den Rändern leicht bräunlich. Aber vielleicht hat auch nur das Blau des Tellers abgefärbt.

Leider ist auch meine Vorspeise, der „Mühlviertler Schaffrischkäse“ (€ 9,90) mit Basilikumpesto und Balsamico alles andere als überzeugend (ich wollte halt eine regionale Spezialität). Die Käsescheiben werden mit Tomatenscheiben wie ein „Caprese“ angeordnet serviert, darüber zieht sich eine Spur des Basilikumpestos. Das Gericht ist enttäuschend, ich hätte mir nicht gedacht, dass ein „Schaffrischkäse“ so schal schmecken kann. Das Pesto war noch das Beste, hat meines Erachtens aber mit dem Käse nicht harmoniert. Vielleicht bin ich als Steirer, was Käse anbelangt, auch nur verwöhnt, wenn ich etwa an die Hofkäsereien Aichstern (in Rohrbach bei Graz) oder Tax (bei Köflach) oder auch Alt Grottenhof denke, wo ich mich hin und wieder mit wirklich gutem Käse versorge.

Möglicherweise unbewusst durch die vorbeifließende Donau inspiriert, haben wir uns beide zur Hauptspeise für Fisch entschieden. Critica wählt das Gegrillte Zanderfilet mit Gemüserahmnudeln, frischer Kresse und Salat vom Buffet (€ 18,90), während ich das „Rote Welsfilet“ mit Basilikumrisotto und Grillgemüse (€ 16,90) nehme. Aufgrund der mangelnden Qualität der Vorspeisen sind unsere Erwartungen etwas gedämpft, umso mehr sind wir dann von der guten bis sehr guten Qualität der beiden Fischgerichte positiv überrascht. Critica’s Zanderfilet hat ein schönes weißes Fleisch, es ist richtig gut gewürzt, perfekt gegart und insgesamt daher geschmacklich gelungen. Auch die Gemüserahmnudeln finden Critica’s Gefallen. Kleiner Minuspunkt: das Zanderfilet liegt auf den Bandnudeln. Wir haben es beide lieber, wenn die Beilagen neben dem Fisch platziert werden und nicht unterhalb oder oberhalb.

Auch mein in Knoblauchbutter gebratenes Welsfilet überzeugt voll und ganz. Ebenfalls gut gewürzt und von sehr guter Qualität. Hervorragend auch das Basilikumrisotto, das sehr schön sämig rüberkommt und Gabel für Gabel ein Genuss ist. Nur das (unter dem Filet versteckte) Grillgemüse kann da in puncto Qualität und Geschmack nicht ganz mithalten.

Zu diesem Essen haben wir ein alkoholfreies Bier, einen Aperol-Spritzer und 2 Achterl Gelber Muskateller (naturalmente aus der Steiermark, ich glaube vom Weingut Riegelnegg) getrunken. Die Rechnung für Speis und Trank belief sich auf € 73,20 und schien mir für das Gebotene etwas überhöht.

Die Bewertung für das Essen wirft keine Probleme auf: die Vorspeisen kommen über eine 2 nicht hinaus, die Hauptspeisen verdienen eine 4, ergibt sohin im Durchschnitt eine glatte 3.

Wir essen dann noch ein weiteres Mal im Restaurant und beteiligen uns diesmal am Buffet (obwohl ich kein Buffet-Freund bin). Die Auswahl am Buffet ist recht gut, die Qualität durchschnittlich bis gut, aber ohne ein Highlight. Die obige Bewertung der Speisen mit 3 wird bestätigt.

Das ausreichend vorhandene Personal ist freundlich und unaufgeregt. Am Abend genießen wir auf der Terrasse eine Flasche Wein mit einem Käseteller (leider nur mit „einfachem“ Käse) und haben die Gelegenheit, mit einem schon etwas älterem Kellner ein längeres „Plauscherl“ zu führen. Wir lauschen interessiert seinen Erzählungen von der Geschichte des Hotels Donauschlinge, bis es uns gegen 23 Uhr auf der Terrasse zu kalt wird und wir noch auf ein Gläschen an die Bar gehen.

Das Ambiente würde eigentlich „nur“ eine 3 verdienen, aufgrund der schönen und ruhigen Lage direkt an der berühmten Donauschlinge vergebe ich eine überzeugte 4.

Fazit: Ein sehr schön direkt am Naturwunder der „Donauschlinge“ gelegenes Hotel mit einem großen Restaurant und einer einzigartigen Terrasse direkt an der Donau. Die Qualität der Speisen haben wir „durchwachsen“ erlebt, insgesamt scheint die Küche grosso modo in Ordnung zu sein, es gibt aber noch viel Luft nach oben. Zuletzt noch ein Tipp: Kommst du Wanderer hierher, gehe hinter dem Hotel durch den Wald den Berg hinauf bis zum sog. „Schlögener Blick“. Du wirst mit einem unvergleichlich schönen Blick auf die Donauschlinge belohnt !

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Bewertet am 17.08.2016

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