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FreiwildFreiwildFreiwild
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Freiwild Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
11:00-23:00
So
11:00-23:00
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Freiwild

Römerstraße 65
5562 Obertauern
Salzburg
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 06456 7444 7
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Freiwild

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. März 2016
Experte
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4Speisen
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4Service
21 Fotos2 Check-Ins

Das Freiwild in Obertauern befindet sich mitten im Ortszentrum an der B99 die Obertauern durchquert. Im Erdgeschoß des Hotels Samson befindet sich das Lokal seit mittlerweile vier Saisonen. Vor dem Lokal ein Gastgarten, wobei Gastgarten in einem Wintersportgebiet etwas ungewöhnlich klingt, vielleicht sollte ich diesen Bereich Freibereich nennen. Auf jeden Fall saßen bei Schönwetter schon Gäste hier. Vielleicht auch rauchende Gäste, denn im Lokal herrscht Rauchverbot.

Mein Besuch war schon lange geplant. Ich wurde über die Facebook Seite von Obertauern auf dieses Lokal aufmerksam gemacht. Die Beschreibung gefiel mir, da es was in Skigebieten selten ist, sich als Wirtshaus sieht. Der zweite, und vor allem entscheidende Punkt war die Information da am Dienstag ab 17:00 ein ofenfrischer Schweinsbraten mit Semmelknödel und Krautsalat angeboten wird. Also am Dienstag knapp vor 17:00 in das Freiwild.

Dank des sehr schlechten Wetters war der Freibereich leer. Ich trat ein und war sofort in das Lokal verliebt. Kommt bei mir selten vor, jedoch wenn ich ein Lokal gestalten würde, dann genau so wie dieses. Doch die Ernüchterung folgte sofort als ich mich umsah und den ersten Eindruck genoss. Auf allen Tischen standen so hässliche Schilder auf denen „Reserviert“ stand. Mei Braten war auf einmal weit weg. Der freundliche Kellner der rasch bei mir war und nach meinem Wunsch nach einem freien Tisch im schlauen Buch mit den Reservierungen nachsah war mein Retter, und bot mir einen Tisch bis 19:30 an. An Tisch Platz genommen wurde mir die Speisekarte (Link) überbracht. Danach war der Kellner wieder verschwunden. In Ruhe konnte ich die Karte lesen.

Klassische Suppen, Vorspeisen Salate, typische Gasthaushauptgerichte als Hauptspeisen mit einigen Alternativen wie geschmorte Lammstelze, Freiwild-Burger oder Fondue ab 2 Personen. Auch Vegetarier oder Fischfreunde müssen nicht hungern. Diverse Desserts wie der hausgemachte Kaiserschmarren mit Preiselbeer-Schlagobers allerdings leider nur bis 17:00, Palatschinken Schokomousse usw. runden das Speisenangebot ab. Trotz einiger alternativen blieb ich beim Schweinsbraten(€ 13,90) allerdings wurde auch eine Fleischstrudelsuppe(€ 4,20) und ein großer gespritzter Apfelsaft(€ 4,10) bestellt. Der Apfelsaft der nach kurzer Zeit serviert wurde entpuppte sich an Naturtrüb und sehr schmackhaft, was den Preis für ein Skigebiet und für diese Qualität gerade günstig erschienen ließ. In Wien habe ich schon mehr für einen Saft aus dem Packerl bezahlt.

Jetzt hatte ich etwas Zeit das Lokal genauer zu inspizieren. Helle Wände mit viel hellem Holz verkleidet. Dazu eine Trennwand zwischen Gastraum und Schankbereich welche mit Naturziegel aufgebaut ist und einem klassischen alten Sprossenfenster versehen ist. Dieses ist zwar nur zur Zierde aber trotzdem ein Eyecatcher. Am Weg zu den Toiletten befindet sich noch eine Glasvitrine in welcher diverse Marmeladen und dergleichen zum Verkauf angeboten werden. Vervollständigt wird das Ambiente mit unzähligen Ziergegenständen, diese wirken in diesem Lokal perfekt platziert. Das Lokal wirkt nicht kitschig oder überladen.

Die Wartezeit auf meine Suppe war gering. Das Hauptabendgeschäft beginnt erst später und es waren noch nicht allzu viele Gäste im Lokal. Was mein Glück war da ich dadurch einen freien Tisch zugewiesen bekam. Serviert wurde eine sehr dunkle Suppe in einer eigenwilligen Suppenschüssel(Teller). Der Geruch allein war schon verheißungsvoll. Doch der Hinweis vom Kellen das diese sehr heiß sei ließ mich kurz warten und die Einlage den Fleischstrudel begutachten. Ein mittelgroßes Stück Strudel. Die Fülle bestand aus etwas gröberen Faschierten das immer wieder von den Strudelblättern durchzogen war. Irgendwann wurde mir die Warterei zu bunt, und ich nahm einen Löffel voll mit der Rindsuppe. Dieser Name Rindsuppe war in diesen Fall mehr als berechtigt. Der Geschmack war der kräftigen Farbe ebenbürtig, dazu mit ein paar Stücken Karotten verfeinert. Schon lange nicht so eine geschmackvolle und kräftige Suppe gegessen. Hier stimmten die Optik und der Geschmack. Der Strudel war auch ein Gedicht. Obwohl er mittlerweile viel Suppe aufgesaugt hatte war er keine Spur von matschig. Die Strudelblätter nicht aufgeweicht und die Fülle noch leicht bissfest. Tadellos.

Dank der hervorragenden Suppe brauchte ich nicht lange auf meinen Schweinsbraten warten. Auch hier war der erste Anblick sehr positiv. Zwei stärkere Schnitten Fleisch mit optisch perfekter Kruste. Dazu eine beachtliche Portion Kraut und ein mittelgroßer Semmelknödel. Verfeinert mit frisch gerissenem Kren, was ich bei einem Schweinsbraten noch nie hatte, einem Pfefferoni und einem Cocktailparadeiser als essbare Dekoration. Alles auf dem Bratensaft abgelegt.
Gut die Kombination Schweinsbraten, Kren, Pfefferoni war mir bis dato nicht bekannt, aber es harmonierte alles sehr gut miteinander. Das Fleisch sehr weich und ausgesprochen saftig. Trotzdem war nicht zu viel Fett im Fleisch. Die Kruste war wie erwartet ein Traum. Beim zerbeißen glich es einer Explosion im Mund, so knusprig war diese. Das Kraut sehr gut abgeschmeckt. Bissfest und sehr geschmackvoll. Dazu ein Semmelknödel, natürlich hausgemacht der sich vor den restlichen Speisen nicht verstecken brauchte. Für meinen Geschmack die ideale Konsistenz. Nicht zu weich, aber trotzdem ohne Kraftanstrengung mit dem Messer zu zerteilen. Der Kren nicht zu scharf so wie der Pfefferoni, trotzdem mit dem nötigen Geschmack. Der Saft sehr gut, leider reichte der Saft nicht für das ganze Knödel. Für mich der beste Schweinsbraten den ich bisher gegessen hatte. Noch etwas besser, als, ebenfalls in Salzburg, im Hotel Gasthof zur Hölle.

Der Gusto auf etwas Süßes ließ mich noch einmal die Speisekarte verlangen. Ich entschied mich für das Duett vom Schokomousse mit Sauerkirschen(€ 7,50). Auch hier wurde nach einer kurzen Wartezeit ein optisches Highlight serviert. Eine Kugel heller Mousse und eine Kugel dunkler Mousse. In einer kleinen Schale die Sauerkirschen, und am Teller zur Dekoration eine Erdbeere, zwei halbe Orangescheiben und ein Physalis. Die dunkle Mousse eine extreme Schokoladenlastige Angelegenheit. Nichts desto trotz für einen Schokoladenfreak wie mich, ein Genuss. Die helle Mousse nicht so intensiv im Geschmack, aber in der Kombination mit den Sauerkirschen entwickelte sich eine eigene Geschmacksrichtung. Das säuerliche der Kirschen, dazu der Kirschsaft harmonierte perfekt mit der weisen Mousse.

Den Abschluss bildete ein Verlängerter(€ 3,00). Dieser konnte allerdings nicht ganz mit den restlichen Speisen mithalten. Etwas dünn im Geschmack, und das Kaffeeobers im Plastikbecher zum Aufreißen, sind für ein Lokal dieser Qualität eigentlich unwürdig.

Das Service schloss sich dem sehr guten Essen nahtlos an. Vom Eintreten in das Lokal bis zu Verabschiedung fühlte ich mich aufmerksam und Kompetenz behandelt. Bei jeder Speise wurde nachgefragt ob es geschmeckt hat. Leergeschirr wurde umgehend abgeräumt. Die Mehrwertsteuerrechnung wurde in einem Etui übergeben.

Da mich der Besuch so sehr überzeugt hatte erkundigte ich mich am nächsten Tag ob ich für den darauffolgenden Tag wieder gegen 17:00 einen Tisch haben könne. Da dies kein Problem war stand einem Zweitbesuch nichts im Weg.

Pünktlich erschien ich im Lokal und bekam den gleichen Tisch zugewiesen. Heute wählte ich wieder den großen Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser(€ 4,10) und zum Essen eine Leberknödelsuppe(€ 4,20) und den Zwiebelrostbraten(€ 18,90). Die Nachspeise ließ ich noch offen. Beim Service wurde das sehr gute Niveau wie beim ersten Mal gehalten. Auch die Wartezeiten waren wieder sehr gering, obwohl heute der vordere Bereich in der Nähe der Schank sehr gut besetzt war.

Die Suppe natürlich so wie beim Erstbesuch. Der Leberknödel leicht frittiert was ich auch schon in der Burgtaverne Kreuzenstein zu meiner vollsten Zufriedenheit genießen konnte. Der Knödel in gängiger Größe. Gröber püriert und mittelfest. Auch diese Suppe ausgezeichnet.

Der Zwiebelrostbraten war ein etwas ungewohnter Anblick. Speckfisolen hatte ich noch nie dazu serviert bekommen. Der Rostbraten mit dezentem Fettspuren und leicht rosa gebraten. Die Fleischgröße durch aus im normalen Rahmen. Obenauf die Röstzwiebel, schön knusprig. Ausgezeichnet waren die Minierdäpfel. Diese mit der Schale serviert. Blanchiert und kurz frittiert. Kein Vergleich mit den als Braterdäpfel angepriesen Erdäpfeln in den diversen Speisekarten. Die Speckfisolen noch mit leichtem Biss, und mit den leicht angebratenen Speck perfekt umwickelt. Der Saft sehr intensiv im Geschmack, jedoch der Würzgrad wurde für meinen Geschmack perfekt getroffen. Heute war auch die Menge vom Saft ausreichend. Salz oder Pfeffer wurden nicht benötigt.

Als Nachspeise entschied ich mich für ein Schwarzwälder Kirsch Tiramisu(€ 7,50). Serviert wurde ein Dessert welches aus mehreren Schichten leicht knusprigen Schokokuchen bestand. Zwischen den Kuchen eine Kirschcreme und verfeinert mit Kirschen. Obenauf eine Physalis und ein Erdbeere. Eine Kalorienbombe, aber ein ausgezeichnete. Die Kombination von der Creme mit dem Schokokuchen und den Kirschen war ein gelungener Abschluss.

Mein Fazit - Schade das es das Lokal nicht in Wien gibt. Es hat mich hier eigentlich alles überzeugt. Ambiente, Service und alle Speisen. Nur der Kaffee schwächelte und das Kaffeeobers sollte in einem anderen Behältnis serviert werden. Auch wenn es kein günstiges Vergnügen war, wir befinden uns in einem Schigebiet, ist eines sicher. Obertauern 2017 bin ich wieder im Freiwild.

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Bewertet am 20.03.2016

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