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Do, 13. Juni 2024

Pastrami baby, Wien - Bewertung

am 6. Jänner 2017|Update 22. Jän 2017
SpeisenAmbienteService
Gleich vorneweg, ich war bis zu meinem Besuch im Lokal eine Pastrami-Virgin und ich kann auch nicht sagen, ob die Sandwiches im "Pastrami baby" original und authentisch sind, aber sehr gut sind sie in jedem Fall.

Zu dem Lokal kommt man am Besten wenn man mit dem 46er bis zur Strozzigasse fährt und dann noch ein paar Meter stadtauswärts geht, dann ist es auf der linken Seite.

Die Ausstattung ist eher karg, ein Stehtisch, an der Wand ein Board mit Barhockern und auch je ein Board an den beiden straßenseitigen Fenstern.

Die Speisekarte findet sich u.a. auf einer großen Holztafel, es gibt aber auch eigens Speisekarten an den Tischen. Bestellen tut man gleich direkt an der Kasse, die Getränke nimmt man sich aus einem Kühlschrank selbst (es gibt verschiedene Fritz-Limonaden und Spezialbiere), Kaffee bestellt man wiederum an der Kasse.

Der Bestellvorgang läuft unspektakulär ab man sagt was man möchte, nimmt Platz und bekommt nach ein paar Minuten den Teller mit der Köstlichkeit serviert. Alle Sandwiches werden frisch zubereitet, dazu gibt es eine kleine Portion ausgezeichneten Cole Slaw evtl. etwas zu mayonaiselastig für meinen Geschmack.

Wir bestellen einmal das Blutwurst-Sandwich mit karamelisierten Apfelstücken und frisch gerissenem Kren auf getoastetem Weissbrot (um 7,20) und ein Classic Pastrami NYC Street Style Sandwich mit Senf auf Roggenbrot (normal 130g Fleisch, um 8,90), dazu gibt es eine leicht scharfe halbe eingelegte Gurke (Kerne wurden entfernt) - sensationell gut.

Das Blutwurst-Sandwich war ausgewogen im Geschmack. Das Wurstbrät und die Äpfel und der Kren sind eine Superkombi von scharf-süß und der ein wenig dumpfe Geschmack der Blutwurst und die Frische der Äpfel haben gut harmoniert. Im Vergleich zu der Portion des Pastrami-Sandwiches für mein Dafürhalten etwas zu klein. Was da nämlich auf den Tisch kam, kann dem Fleischesser die Freudentränen in die Augen treiben. Zwischen zwei viereckigen und leicht getoasteten Brotscheiben - die bestenfalls dazu dienen sich die Hände nicht vollends fettig zu machen - sind mehrere Zentimeter dünn geschnittenes Rindfleich locker gelegt und man muss beim Essen schon den Kiefer ausrenken wie eine Afrikanische Eierschlange. Und das ist nur die normale Portion, das Sandwich gibt es auch noch in big (250g Fleisch um 12,90).

Wer will kann die Sandwiches übrigens auch mitnehmen, dann werden sie in eine schöne Papierschachtel gepackt.

P. Baby, ich komme sicher wieder, denn ich muss unbedingt noch das Reuben Sandwich und das Pastrami on Rye probieren, auch wenn das Lokal leider nicht mei Einzugsgebiet ist, aber den Umweg nehme ich gerne in Kauf.
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