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So, 21. Juli 2024

Olive, Wien - Bewertung

am 6. Dezember 2017
SpeisenAmbienteService
Ich war schon ein paar Male im Olive - und nie aus meinem eigenem Heraus. Immer war es die Begleitung, die gerne das Olive hausierte und da war ich mehrmals dabei. Donauzentrum/Donauplex bietet jetzt kulinarisch nichts, was mich vom Hocker reißt, aber ist wahrscheinlich besser als die Alternative.

Aber zum Olive:
Ambiente wurde schon öfters beschrieben. Meinen Senf dazu: Es schaut nett aus, ist aber jetzt nicht über gemütlich. Ich mag aber die ganzen Holzfassaden/Tische.

Speisekarten wurden neu gemacht, jedoch finden sich die alten Speisen und Getränke wieder. (Preiserhöhung? Keine Ahnung, es war schon damals im gleichen Preissegment - die Speisekarten waren damals eher rechteckig/horizontal, jetzt sind sie vertikal.)

Man wird gleich bei Eintreten herzlichst begrüßt und zu einem Tisch begleitet. Das Lokal ist halbert voll, aber man kann sich dennoch einen guten Platz aussuchen. Er teilte uns auch mit, dass wir uns auf einen größeren Tisch setzen können, ist aber nicht notwendig.

Ich bestelle eine Red Limo (soll angeblich auch mit Himbeerpürree sein, aber ich schmecke nur Erdbeer). Es ist vorzüglich, aber vielleicht etwas zu süß. Süßes Essen/Getränke ist aber bei mir voll okay. Dass ein Bisschen Soda hineingemischt ist, ist auch gut. Das Getränk ist nicht zu kohlensäurehältig, hat aber das gewisse Etwas.

Die Getränkepreise hier liegen alle im höheren Segment, vor allem finde ich die Soft Drinks 0.33l nicht gerade billig...

Als Vorspeise: Tomatensuppe für meine Begleitung - war etwas zu würzig für mich, aber es schmeckt dennoch. Ich kostete ein Löffelchen, das ist daher mein Fazit.

Etwas später bestelle ich für mich die Kürbiscremesuppe. Sie schmeckt zwar, ist aber zu heiß, weswegen ich es einige Minuten auskühlen lasse. Ich würde es mir cremiger wünschen. Geschmacklich aber gut, die Suppe beinhaltet auch ein paar Kürbiskerne und das obligatorische Kürbisöl. (Schmeckt mir besser als die Pizzen hier).

Salz/Pfeffer bekommen wir nicht, ist aber auch nicht notwendig, da die Würzung und der Geschmack nicht schlecht sind.

Pizza dauert etwas länger, weil das Lokal gut besucht ist, aber nachdem ich den Kellner heranwinke, und sage er kann die Pizza servieren, falls sie schon bereit ist, weil ich Suppe und Pizza gerne gleichzeitig esse, sagt er, dass diese in 2 Minuten serviert wird.

Die Größe ist ein Teller, wir haben diese aber geteilt, da wir uns schon ziemlich voll von der Suppe und der halben Liter Limonade fühlten. Der Kellner und auch die Kellnerin waren sehr aufmerksam und brachten die Pizza gleich geteilt mit einem Lächeln.

Zur Pizza muss ich sagen: gute Dicke (sprich dünn), man sieht nicht viel Öl/Fett. Belag ist auch ausreichend. Geschmack: eher langweilig/normal - nichts aufregendes. Daweil mag ich Provenciale am Besten. Für 12 € würde ich mir das Oomph! Erlebnis erwarten.

Die Pizza war nicht schlecht, aber ich werde trotzdem nicht wieder freiwillig ins Olive kommen, da ich nicht bereit bin für den Olive-Geschmack diese Preise zu zahlen. Denn man bekommt für das
gleiche Geld besseres/mehr in anderen Pizzerien bzw. preiswertiger.

Im Olive finde ich die Suppen besser als die Pizzen/Flammkuchen.

Die Bedienung war bis jetzt immer eher mäßig (teils unfreundlich/arrogant), jedoch heute war sie ohne Tadel. Deswegen das Sehr Gut.

Bei der Bezahlung bekomme ich wieder keine Papierrechnung, sondern mir wird nur der Betrag gesagt, der auf dem Touchscreen/Kassa des Kellners erscheint.
Ist das eine neue Unart in Wien?

Ich würde schon gerne die Rechnung selbst sehen....
Kürbiscremesuppe - Olive - WienRed Limo - Olive - WienPizza Provenciale - Olive - Wien
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