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La Balance

Winklerner Straße 68
9210 Pörtschach
Kärnten
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 042722479
Lokal teilen:

1 Bewertung für: La Balance

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
am 20. Juli 2014
Apicius
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5Service

Dass das Restaurant im Hotel Balance trotz einer Gault-Millau-Haube bislang von der umtriebigen ReTe-Gemeinde unentdeckt geblieben ist, wo mittlerweile schon etliche Fastfoodbuden über Rezensionen in Romanlänge verfügen, erstaunt mich.

"Die vier Elemente – Erde, Feuer, Wasser und Luft – als Ursprung und Anfang allen Lebens, geben hier den Ton an..." So steht es auf der Homepage. Ich persönlich betrachte derartigen esoterischen Mumpitz, der vor allem im Wellness-Bereich immer skurrilere Blüten treibt, als entbehrlich, aber vielleicht gibt es ja Leute, die auf den zeitgeistigen Verkaufsschmäh anspringen.

Wie dem auch sei, kommen wir zur Sache: Das Interieur ist trendig-schlicht, sehr hell und freundlich, die Ruhe des großzügigen, mit allerhand exotischem Pflanzenwerk bestandenen Gastgartens wird nur durch das gedämpfte Rauschen – nicht des Wörthersees, sondern der hinter einem Waldstück vorbeiführenden Eisenbahn - geringfügig gestört.

Den sommerlichen Temperaturen entsprechend, ließ ich mir einen leichten Aperitif empfehlen, einen Gurkenspritzer, das ist ganz einfach Weißwein mit Soda, Gurkensirup, leicht gesüßt, schwarzer Pfeffer, und mit zwei Gurkenscheiben garniert. Originell und stimmig.
Bereits der Gruß aus der Küche zeigte, dass man sich im Balance nicht lumpen lässt: Die Barbarieentenbrust auf Glasnudeln erwies sich als wahres Aromafeuerwerk, in dem Sojasauce, Koriander, Chili und diverse süße Aromen eine ausgewogene Balance bildeten. Man hatte sich sogar die Mühe gemacht, ein dekoratives, gerade zentimetergroßes Knäuel Endiviensalat mit einer süßen Marinade zu versehen.

Die „Scheiben vom Kärntner Almochsen mit Schalottenvinaigrette und Bergkäse“ erwiesen sich als nobles Understatemant, denn dass es dazu dazu geviertelte Kirschtomaten, Rucola und auch noch eine Art knusprige Mini-Focaccia mit liebevoll drapierten Büschelchen Kresse und Rotkraut gab, ließ die Karte unerwähnt.

Nachdem der mineralische, knochentrockene, fast chablisartige Veltliner von Heiderer-Meyer (Baumgarten am Wagram) 2013 bereits während der Vorspeise der Schwerkraft gefolgt war, durfte dem nun folgenden Fisch ein herrlich grasig-stachelbeeriger Sauvignon Blanc von Sabathi 2012 das letzte Geleit geben. Die vorzügliche ganze Reinanke wurde vom Ober vor meinen Augen auf einem eigens zu diesem Behufe herbeigetragenen Beistelltischchen gekonnt filetiert. Nach alldem nahm sich die Beilage, Grillgemüse in Form von Paprika, Zucchini, Eierschwammerln und Champignons direkt schlicht aus.

„Ein Mahl ohne Käse ist wie eine einäugige Geliebte“, wusste schon Brillat-Savarin zu bemerken, also ran ans Käsebuffet, das vom ätherischen Schnittlauchfrischkäse über Bergkäse und Camembert bis zur blauschimmel- und rotschmiereschwangeren Stinkbombe keine Wünsche offen ließ. Dazu passte vorzüglich ein schlanker, kirschfruchtiger Zweigelt, ebenfalls von Heiderer-Meyer.

Besonders Anerkennung darf ich auch den charmanten und trotz gutem Besuch flotten Service zollen. Fragen zu den Weinen und Speisen wurden wie aus der Pistole beantwortet, auf Wunsch gab es frischen Pfeffer aus der Mühle. Und auch der Rotwein war trotz der Sommerhitze perfekt temperiert, was selbst in anderen haubengekrönten Lokalitäten beileibe keine Selbstverständlichkeit ist.

Alles in allem scheint mir die gegenwärtige Gault-Millau-Bewertung von 13 Punkten stark untertrieben.

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Bewertet am 20.07.2014
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