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Do, 13. Juni 2024

Hungry Guy, Wien - Bewertung

am 16. April 2018
SpeisenAmbienteService
Da war ich nun, Samstagabend, am Weg um etwas mehr zu trinken und noch nichts im Magen. Mit einem Freund im Schlepptau also vom Stephansplatz kommend erblickte ich den Hungry Guy. Ein paar Mal bin ich zwar schon daran vorbei, aber dieses Mal sollte es soweit sein.
Im Gastgarten sind ein paar Leute gesessen, drinnen war auch etwas los, also warum nicht einmal probieren.
An den Scheiben prangert groß Soulfood dazu der Hinweis, dass man bitte drinnen bestellen möge. Wir sind zu zweit sind, deshalb nehmen wir erstmal draußen Platz und lassen alles auf uns wirken. Da biegt auch schon die Kellnerin ums Eck, gibt uns die Karte und sagt, dass wir dann drinnen bitte bestellen mögen.
Die Karte besteht aus zwei Seiten, einmal für Pita Variationen, die andere für alles andere.
Auch wenn sich das meiste ganz lecker anhört, Burger, Grillhendl, diverse Platten usw. entscheiden wir uns für 2 mal Schawarmapita und eine Portion of the beste Pommes in Town oder so ähnlich. Leider find ich keine Info betreffend einer Sauce zu den Frites. Getränkekarte gibt’s es keine.
Drinnen angekommen fragt uns der nette Herr hinter der Bar was es denn werden soll. Für einmal Pita, ein Cola und die Pommes (durch 2 geteilt) zahle ich 15€ mit Trinkgeld.
Im Inneren sieht man direkt hinter die Theke. Dort wird Gemüse geschnitten, der Hühnerfleischspieß bruzelt ordentlich vor sich und das Essen wird zusammen gemischt. Da alles etwas hektisch zugeht, war das erst mal alles von drinnen, wir hinterlassen noch unseren Namen und warten draußen auf das Essen. Da die Wartezeit doch an die 10 Minuten beträgt, mach ich noch einen kleinen Gang zum WC. Am Weg sehe ich dann die selbst gebackenen frischen Pitabrote und dazu die Brotmaschine. Macht schon einmal Lust auf die Pita.

Das Lokal drinnen ansonsten nicht all zu groß, bietet wohl Platz für circa 30 Leute. Draußen haben nochmal ungefähr so viele platz. Wie stark es nach Essen drinnen riecht, kann ich leider nicht beantworten, da alle Fenster und Türen geöffnet waren.

Und dann kommt das Essen geliefert. Die Pita selbst wird in einem festeren Alusackerl geliefert, die Pommes gibt’s in so einer Art Campingteller.
Die Pita selbst ist jetzt nicht ungewöhnlich groß. Das interessante war für mich wie sie gemacht wurde. Die Spitze des Pitabrotes abgeschnitten und dann das Fleisch, Kraut und Sauce hineingestopft. Auf den ersten Blick herrlich anzusehen. Fleisch, Kraut, Knoblauchsauce und ein bisschen Granatapfel drüber gestreut. Und hier hat es auch wirklich viel Pepp gehabt. Leider ist die Qualität danach gesunken. Nachdem oben alles weggegessen war musste ich die restliche Pita mit Fleisch und Brot vorlieb nehmen, bis am unten Ende wieder die Sauce aufgetaucht ist. Von den 13 Gewürzen für das Fleisch konnte ich leider auch nicht viel merken.
Hier hätte ich mir doch etwas mehr Vermischung aller Zutaten gewünscht.
Die Pommes für stolze 4,90€ waren in Ordnung, hier gibt’s ein kleines Ketchup dazu.

Vom geschmacklichen her hält sich die Pita im guten Mittelfeld, leider ist der Preis mit 8,9€ doch recht happig.

So wirklich zünden wollte also das Ganze nicht bei mir. Richtig zum Essen hingehen würde ich nicht, da es einfach mehr auf mitnehmen bzw schnell Essen ausgerichtet ist und für den Snack zwischendurch ist es mit dann doch etwas zu teuer.
Die Pita und die Pommes - Hungry Guy - WienDie Brotmaschine - Hungry Guy - WienHungry Guy - Wien
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