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Do, 2. Februar 2023
In der Umgebung

Griechische Taverne Gyros

1 Bewertung
Währinger Straße 49, 1090 Wien
Küche: Griechisch
Lokaltyp: Restaurant
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Pitabrot mit Knoblauch^ - Griechische Taverne Gyros - WienAmbiente - Griechische Taverne Gyros - WienVorspeisenteller für 2 Personen - Griechische Taverne Gyros - Wien
Die Schank/Küche - Griechische Taverne Gyros - WienSouvlaki vom Schwein - Griechische Taverne Gyros - WienGriechische Taverne Gyros - Wien14 Fotos

Bewertungen (1)

Gesamtwertung

40
1 Bewertung
Speisen
40
Ambiente
40
Service
40
am 3. Oktober 2018
adn1966
Experte
SpeisenAmbienteService
Schon seit längerer Zeit war mir die kleine griechische Taverne gegenüber unserem zu Hause aufgefallen, irgendwie hatte es sich bisher nicht ergeben, sie zu besuchen. Heute war’s soweit. Hunger zwischen mehreren Terminen macht sich breit, ein schneller, unkomplizierter Lunch ist jetzt nachgerade ...Mehr anzeigenSchon seit längerer Zeit war mir die kleine griechische Taverne gegenüber unserem zu Hause aufgefallen, irgendwie hatte es sich bisher nicht ergeben, sie zu besuchen. Heute war’s soweit. Hunger zwischen mehreren Terminen macht sich breit, ein schneller, unkomplizierter Lunch ist jetzt nachgerade aufgelegt. Also ab zum Griechen.

Von außen wirkt das Lokal sehr klein, nicht uneinladend, aber eher wie ein Imbiss, sobald man allerdings durch die Tür geht, präsentiert sich das Lokal deutlich größer und gemütlicher als erwartet. Gemütlich, nicht kitschig, sauber, aufgeräumt, stilvoll eingerichtet, sehr einladend.

Das Lokal ist nicht groß, es gibt eine Schank mit 3-4 Sitzplätzen, dahinter ist die offene Küche mit prominentem Gyros-Grill, eine Vitrine, in der das jeweilige Tagesmenü eingestellt ist, zwei Hochtische und etwa 4-5 „normale“ Tische. Auf den Tischen finden sich Speisekarte, sowie ein Behälter mit Servietten und Besteck. Salz- und Pfefferstreuer gibt es nicht.

Wir werden freundlich vom Chef (nehme ich an) begrüsst und widmen uns der Speisenauswahl in der Karte. Über der Küche gibt es große Tafeln, auf denen das Speiseangebot ebenfalls steht, mit einer eigenen Sektion „zum Mitnehmen“.

Die Liebste wählt ein Himbeersoda, ich genehmige mir ein Achterl Weiß, sowie ein prickelndes Mineralwasser. Weiters wählen wir einen Vorspeisenteller für zwei Personen, danach für die Liebste das Mittagsmenü, bestehend aus Zwiebelsuppe und Krautroulade. Für mich soll’s danach eine kleine Portion Gyros sein.

Der Vorspeisenteller ist appetitlich angerichtet, reichlich Vorspeisen für Zwei, es gibt jeweils eine Kugel Schafkäseaufstrich (sehr gut), Tarama (ausgezeichnet), ein Kartoffelpüree mit Knoblauch (sehr gut) und einen Kleks Tsatsiki (gut, wenn auch etwas zu brav – zu wenig Knoblauch für unseren Geschmack). 4 Miesmuscheln (haben wir ausgelassen), ein paar panierte Zucchini (ausgezeichnet), zwei mit Schafkäse gefüllte Teigtaschen (ausgezeichnet), sowie zwei Ecken Schafkäse (sehr gut). Dazu haben wir Pitabrot mit Knoblauch bestellt, ebenfalls ausgezeichnet.

Die Krautrouladen und Zwiebelsuppe nahm die Liebste „to go“, nachdem sie zu unserem nächsten Termin in unserer Wohnung musste. Sie berichtete mir später, die Krautrouladen wären ok gewesen, allerdings auch nicht mehr. Die Zwiebelsuppe war gut, allerdings für meinen Geschmack (ich kostete, bevor die Liebste ging) etwas zu brav.

Ich durfte meine Hauptspeise im Lokal nehmen, es kam ein Teller mit einer gerade richtig großen Portion Gyros daher. Mehr wäre auf Grund der Vorspeisen ohnedies nicht gegangen. Das Fleisch gut, würzig, zart und doch knusprig gebraten, dazu gab es Erdäpfeldukaten (sehr gut), Tsatsiki und etwas rohe Zwiebel.

Insgesamt, trotz seiner Einfachheit, ein gutes Gericht, etwas mehr Zwiebeln hätte es vertragen, aber das ist natürlich persönliche Präferenz. Insgesamt aber sehr wohlschmeckend.

Das Lokal war während unseres Besuchs voll, das Publikum überwiegend einheimisch und jung, man spürt, dass das Lokal natürlich im Einzugsbereich diverser Universitäten in der Gegend liegt. Das ein oder andere griechische Gespräch vernahm ich zwischen Padrone und Gast, also dürfte das Lokal auch in der griechischen Community bekannt und beliebt sein.

Zum Abschluss gönnte ich mir natürlich meinen obligaten kurzen Espresso, obwohl es hier auch – nun ja, wie sag ich’s, ohne jemandem auf die Zehen zu steigen, den Kaffee gibt, den wir gemeinhin als türkischen Kaffee kennen (heißt der in Griechenland „griechischer Kaffee?). Der Espresso war ausgezeichnet, richtig stark und richtig kurz, genauso will ich das.

Der Chef ließ es sich nicht nehmen, mich zum Abschluss noch auf einen kleinen Ouzo einzuladen, - gerne, ich hab heute frei und wohne gleich gegenüber. ☺

War ein sehr netter Lunch, die Rechnung etwa 50 € inklusive Trinkgeld, für Qualität, Service und Ambiente absolut OK. Wir werden sicher wiederkommen, es ist gut zu wissen, dass es dieses gemütliche, authentische und gute Lokal gegenüber von uns gibt.
Pitabrot mit Knoblauch^ - Griechische Taverne Gyros - WienAmbiente - Griechische Taverne Gyros - WienVorspeisenteller für 2 Personen - Griechische Taverne Gyros - Wien
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am 16. März 2017
Bertl2
Experte
SpeisenAmbienteService
Ein neues Lokal in der kosmopolitischen Währinger Straße, in kurzer Distanz zu diversen Universitätsinstituten. Die Griechische Taverne Gyros hat heuer an der Kreuzung Währinger Straße / Spitalgasse als drittes Lokal neben Aida und Elite Wok eröffnet. Zu erreichen mit Straßenbahnlinien 37, 38, 40...Mehr anzeigenEin neues Lokal in der kosmopolitischen Währinger Straße, in kurzer Distanz zu diversen Universitätsinstituten. Die Griechische Taverne Gyros hat heuer an der Kreuzung Währinger Straße / Spitalgasse als drittes Lokal neben Aida und Elite Wok eröffnet. Zu erreichen mit Straßenbahnlinien 37, 38, 40 bis 42. Auch die U6 Währinger Straße ist nicht weit.

Im Unterschied zu den meisten Wiener Griechen sind sowohl die Straßenfront als auch das Innere nicht im bayerischen Weiß – Blau, sondern in Pastellgrün gehalten. Um die Mittagszeit ist das Lokal voll besetzt (ich nehme an, vor allem Studenten, die auf ein Menü kommen); am Nachmittag ist es nicht leer, doch ist problemlos ein Platz zu bekommen. Ein guter Teil der Gäste sind Landsleute der Betreiber (und, ja, diese sind wirklich Griechen ;-) ).

Über zwei Stufen kommt man direkt in den Gastraum (Nichtraucherlokal). Dieser ist eher nüchtern und sparsam (doch nicht kahl) ausgestattet, durchaus authentisch in dem Sinn, dass man ein solches Lokal ohne Weiteres in Griechenland antreffen kann. Die Tischplatten sind imitiertes Rohholz, die Stühle schwarz, ohne die sonst beliebte Schnurbespannung (die allerdings etwas bequemer wäre). Der Boden ist verfliest, die Tische stehen auf einem etwas erhöhten Holzboden.

Die Speisekarte ist überschaubar (doch nicht allzu spartanisch); Schmorgerichte gibt es nicht. Bei den Getränken fällt angenehm auf, dass es einen Schankwein (heimisch), das Vierterl zu 3,20 € gibt.

Beim ersten Besuch nahm ich gegrillte Kalamari mit Tsatsiki, Reis und Gemüse. Die Kalamari zwei große Exemplare; in Anbetracht der Größe einigermaßen zart gelungen (die in der Konsistenz optimalen Kalamari, die ich gegessen habe, waren alle kleiner). Tsatsiki hätte von mir aus mehr Knoblauch enthalten dürfen. Der Reis gut in Geschmack und Konsistenz (ein körniger, gedünsteter Reis), ebenso das Gemüse (gemischt, gedünstet).

Bei meinem zweiten Besuch wählte ich Souvlaki vom Schwein, das mit Tsatsiki und Dukatenchips serviert wird. Die Portion ist ausgiebig (vier Spieße), der Garungsgrad recht gut (nicht auf dem Grill vergessen, wie man das bei anderen Griechen leider oft antrifft). Die Dukatenchips schmeckten auch zufriedenstellend (eigentlich wäre mir, retrospektiv, Reis auch bei dieser Speise lieber gewesen; vielleicht könnte man Beilagen tauschen). Die Hauptspeisen liegen preislich günstig,, um die 10€.

Vor- und Nachspeisen sehen auch recht attraktiv aus, allerdings habe ich noch keine verkostet.

Das Personal, männlich und weiblich, ist sehr freundlich und aufmerksam.

Fazit: Für Speis und Trank gebe ich ein Gut+, ebenso für das Ambiente. Das Service hat ein Sehr gut verdient. Für die Gegend ist diese Neueröffnung jedenfalls ein Gewinn, zumal Griechenland dort bislang nicht vertreten war.
Souvlaki vom Schwein - Griechische Taverne Gyros - WienGriechische Taverne Gyros - WienGriechische Taverne Gyros - Wien
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1 Kommentar

...stimme dem zu :)

9. Mai 2017, 15:51·Gefällt mir
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