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Goldenes Lamm

Hauptstrasse 21
2491 Neufeld/Leitha
Burgenland
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
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2 Bewertungen für: Goldenes Lamm

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. April 2015
Experte
BiancaC
43
60
19
3Speisen
1Ambiente
3Service

Wie jedes Jahr kam meine Familie zum Osteressen zusammen - ein 3-Generationen-Treff mit unterschiedlichen Ansprüchen. Meine Großeltern wollen viel und billig, meine Mutter nagt am liebsten am Backhendlknochen und mein Vater, meine Schwester und ich sehen Qualität vor Quantität. Kurzum: es geht selten, dass ALLE unter uns zufrieden sind. Aber gut. Wir haben's mal wieder probiert - diesmal beim Goldenen Lamm in Neufeld, da alles umliegende (La Strega, Reisinger,...) ausreserviert war.

Das Goldene Lamm ist unscheinbar und sehr zentral in Neufeld gelegen. Man hat zwei Eingänge (einen für Raucher und einen für Nichtraucher) - großer Pluspunkt!

Man taucht mit dem Betreten des Lokals in eine leicht schmuddelig-düstere Welt ein, welche mich zum Teil schlucken ließ, denn ich mag diese Art "Beisln" nicht wirklich. Wir wurden freundlich begrüßt und zum (bereits gedeckten) Tisch geführt. Nichtraucherraum. Sauna, weil voll aufgedrehte Heizung. Da war sogar mir heiß.

Unter der gefalteten Serviette fand sich ein Casali-Schokobananen-Osterei. Nette Geste! Doch leider entdeckten meine Schwester und ich genau in diesem Überraschungsmoment auch andere Feinheiten, denn das Tischtuch war nicht sauber und das Besteck teilweise sehr schlecht gewaschen. Wir tauschten das Besteck sofort aus.

Die Getränke kamen schnell, jedoch war auch das Glas des SoZis meiner Schwester mit einem grünen (Kräuter?)Essensrest bepickt. Wäh.

Der Gastraum ist hallenartig, Geweih an der Wand, alte Bilder. Hat was von Uromas Wohnzimmer und wirkt etwas zu altbacken zum wohlfühlen.
Der Kellner selbst war ein gestandener Ungar, sehr freundlich, herzlich und witzig zu Beginn. Leider hat er sich sehr schnell sehr rar gemacht und war nicht wirklich sehr umsichtig.

Ich bestellte mir eine Portion vom geschmorten Lammschlögel mit mediterranem Gemüse und Folienerdäpfel. Der Teller war gut gefüllt, jedoch sehr lieblos angerichtet. Wirkte alles so "hingeklatscht". Auch die anderen Teller wirkten sehr lieblos. Geschmacklich war meines sehr in Ordnung. Das Lamm sehr zart, "lammig", würzig und gut geschmort, da es im Mund zerfiel wie Butter. Das Gemüse war gut abgeschmeckt, mediterrane Kräuter und salzig, aber nicht versalzen. Leider fehlte mir die leichte Knoblauchnote (aber ich brauch das immer mit dem Knoblauch bei mediterran - ist aber auch üblich, oder?) Leider war nur sehr wenig Gemüse am Teller. Der Erdäpfel ist zu meinem Opa gewandert - ich mag Kohlehydrate ja nicht so.
Auch meine Großeltern waren mit dem Schlögel glücklich ("Nau serwas, des is a Tölla!") und meinem Vater schmeckte das Lammschnitzerl in Kürbiskernparnier mit gemischtem Salat sehr gut.

Meine Mutter war mit der Lammstelze nicht sehr zufrieden - es war ihr zu "lammig" -, die Polenta mit Bärlauch und das Gemüse dazu schmeckten ihr jedoch wieder ausgezeichnet.
Zu bekritteln ist der gebratene Zander mit Petererdäpfeln meiner Schwester gewesen. Ich habe ihn gekostet: TK-Ware, sehr fischig in Geruch und Geschmack, mindere Qualität und mehlige, geschmacklose Erdäpfel als Beilage, die den Teller auch nicht aufgewertet haben. Die Knoblauchbutter am Zander hat alles an kross gebratener (leicht mehlierter) Haut wieder aufgeweicht und uninteressant gemacht, der Knoblauch war sehr penetrant, hat aber den zu-fischigen-Fischgeschmack nicht übertünchen können.

Die Nachspeise war die "Erdbeer-Sahne-Torte" von der "Ostern-Karte" (das -n ist Absicht!). Leider ein TK-Fertigprodukt aus dem Hause "----- & ----". Da hätte man schon eine selbstgemachte Torte servieren können. Auch der Mohr im Hemd vom Nachbartisch hatte den Anschein eines TK-Produkts.
Deshalb für die Speisen nur ein Gut.

Das Ambiente bekommt ein Mangelhaft ob der mangelnden Hygiene, welche sich in mehreren Punkten widerspiegelte. (Tischtuch, Besteck, Gläser, Fettränder am Teller,...) In die Küche möcht' ich eigentlich keinen Blick werfen müssen. Meine Mutter hatte einen Kaffeelöffel beim Kaffe dabei, der komplett mit roter Zuckermasse (oder was auch immer das war) verklebt war. Sollte wirklich nicht passieren.

Alles in allem ein Lokal, in dem man solide Hauptspeisen bekommt, jedoch nicht "haglich" sein sollte und besser nicht genau hinschaut.

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Letzter Kommentar von am 6. Apr 2015 um 19:36

ja, aber wir sind ja selbst Schuld, wenn uns zwei Tage vor Ostern einfällt, dass wir eigentlich essen gehen wollten. :) Nächstes Jahr buchen wir früher, dann kriegen wir noch einen Tisch in einem besseren Lokal. Aber prinzipiell wars wirklich in Ordnung - die Großeltern waren zufrieden und das is für uns die Hauptsache. Wir jungen wohnen ja in Wien und haben genug Auswahl an Lokalen nach unserem Geschmack. :)

Gefällt mir1
am 20. Februar 2012
kuechenchef
15
2
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Köstliche Lamm-Koteletts verspeist, dies wurden auf etwas gedämpften Gemüse mit einer „flüssigen“ Polenta serviert. Die Koteletts waren hervorragend gewürzt, irgend etwas asiatisches hat sich mild auf meinen Gaumen durch klingen lassen,. Man merkt, dass der Besitzer sich mit Lammfleisch auskennt, erstaunt wenig wenn man weiss, dass es seine Schaffe aus der eigenen Zucht sind welche hier auf den Teller kommen. Bei den Weinen bietet das Lamm eine schönen Querschnitt durch das heimische (burgenländische) Schaffen an (Die Weinritter haben auch „einen Sitz“ im Lokal). Im Winter (bis ca. Anfang Januar) gibt es zusätzlich Guinness vom Fass. Aber auch sonst ist der Chef für Experimente und Neues offen, so gab es letztlich ein original feines Schweizer Käsefondue. Zusammengefasst ein Lokal, dass wenn man in der Nähe ist, sicher einen Besuch wert ist!
Sollte man wieder erwarten nicht mehr Autofahren (zum Beispiel weil gerade die Weinritter auf Besuch sind...), so bietet das Lamm auch preisgünstige, sauber, ruhige Gästezimmer (mit eigenem Parkplatz) an.

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Bewertet am 20.02.2012
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