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Gasthof KnappenwirtGasthof KnappenwirtGasthof Knappenwirt
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Gasthof Knappenwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Urig
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
1980
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
09:00-22:00
Mi
09:00-22:00
Do
09:00-22:00
Fr
09:00-22:00
Sa
09:00-22:00
So
09:00-20:00
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Gasthof Knappenwirt

Hoferdorf 113
8812 Mariahof
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 03584 2542Fax: 03584 40048
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1 Bewertung für: Gasthof Knappenwirt

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Juni 2014
Experte
bluesky73
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3Speisen
4Ambiente
3Service
23 Fotos1 Check-In

Ein entspanntes Wochenende in der Obersteiermark soll mit einem netten, sonntäglichen Mittagessen zu viert beschlossen werden. Unsere Wahl fällt auf den Gasthof Knappenwirt in Mariahof, mitten im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Der Familienbetrieb existiert laut HP seit dem Jahr 1827 und ist seit der heurigen Saison erstmals mit einer Haube ausgezeichnet worden.

Die Anfahrt geht vorbei am Golfplatz Mariahof in Richtung Neumarkt, ein wenig muss man sich bemühen, um den Knappenwirt zu erreichen, aber die Beschilderung ist ausreichend. Direkt am Gasthof finden sich am großen aber unbefestigten Parkplatz ausreichend Abstellmöglichkeiten. Das Haus selbst macht von außen einen gepflegten Eindruck, vorgelagert liegt die Terrasse mit einigen Tischen, dahinter der Wintergarten ebenfalls als Gastraum ausgeführt.

Wir haben reserviert, auch wenn es von der anwesenden Gästeanzahl her nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Wir werden von der Juniorchefin freundlich empfangen und können uns einen von zwei optisch sehr gefällig eingedeckten Vierer-Tischen im Wintergarten aussuchen.

Die Karten werden gereicht und die Getränke wie fast schon üblich spontan abgefragt. Die Karte ist relativ umfangreich aber gut gegliedert mit einigen durchaus interessant klingenden Kreationen.

Die Getränke sind rasch serviert, der große Holundersaft mit Wasser (Euro 2,50) wird zusätzlich mit Eiswürfeln und einem Zweig Minze serviert – prinzipiell spitze, leider ist das Zweiglein schon lange vorher geschnitten worden und schwimmt nun mit nicht sehr ansehnlichem braunem Stilansatz im Glas.

Nach und nach kommen weitere Gäste – Motorradfahrer auf der Durchreise, Familien, ein paar ältere Leute aus der Umgebung, durch den angenehmen Abstand der Tische zueinander kommt kein beengtes Gefühl auf.

Die Vorspeisen kommen nach guten 20 Minuten auf den Tisch und machen einen sehr vielversprechenden ersten Eindruck.
Carpaccio vom Almochs mit eingelegten Köstlichkeiten bzw. Carpaccio von Forelle und Lachsforelle mit Gartenkräuterpesto (jeweils Euro 7,20).

Beide Teller sind identisch aufgebaut, das Carpaccio ist jeweils wunderbar dünn geschnitten – bewundernswert, wie gut das beim Fisch gelungen ist. Mittig platziert ist ein gebastelter essbarer Ring, in dem sich einige Blätter marinierter Vogerlsalat befinden. Einige Würfeln marinierter Paprika, eine einzelne grüne Olive und eine Scheibe Erdäpfelpüree in Terrinenform vervollständigen das Gesamtbild. Als Deko dient eine halbierte Kirschtomate sowie ein Wachtelei, das Carpaccio selbst ist mit etwas geriebenem Hartkäse und ein paar Pinienkernen bestreut. Geschmacklich kann das Gericht überzeugen, positiv überraschend ist die gelungene Präsentation.

Die beiden Damen im Service sind sehr aufmerksam – fast ein wenig zu aufmerksam im nachhinein betrachtet, denn wir werden förmlich im Minutenabstand gefragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Nachfrage ist prinzipiell ok, aber man kanns auch übertreiben. Für den Salat wird ein lustiges Gestell mit sechs Eprouvetten auf den Tisch gestellt, die unterschiedliche Öle und Balsamicoessig beinhalten. Habe ich so noch nie gesehen, gefällt aber. Das Fischbesteck wird eingedeckt, während wir gerade die Vorspeise essen – auch da sollte sich ein besserer Zeitpunkt finden lassen.

Die Hauptspeisen lassen ein wenig auf sich warten und werden leider zeitlich mit einigem Abstand zueinander serviert. Ein wenig unverständlich ist, dass die Hauptspeise aus dem Tagesmenü zuletzt auf den Tisch kommt – sie sollte eigentlich am Schnellsten verfügbar sein.

Forelle "Knappenwirt" mit Naturkräutern gefüllt dazu Petersilienkartoffeln (Euro 12,90). Das relativ hohe Niveau bei der Präsentation der Vorspeise kann nicht ganz gehalten werden. Fast ein wenig lieblos liegt sie da die Forelle mit flüssiger Butter übergossen und vier Erdäpfeln daneben. Gebraten ist sie ganz gut, allerdings sind nicht sehr viele der angepriesenen Naturkräuter zu finden. Fr. bluesky vermutet lediglich den Einsatz von Kräuterbutter und ist ein wenig enttäuscht.

Hirschschnitzel in Kürbiskernen gebacken mit Kartoffelrösti und Preiselbeeren (Euro 12,90). Ein wenig dunkel geraten ist es das Schnitzerl auf den ersten Blick, aber die erste Kostprobe beruhigt – es ist knusprig und zart. Die drei Rösti sind geschmacklich hervorragend und offensichtlich selbstgemacht. Das Rotkraut ist gut abgeschmeckt, aber nichts Besonderes, der Pfirsich mit den Preiselbeeren passt natürlich zum Wild, ist mir persönlich aber etwas zu süß.

Abserviert wird professionell, natürlich wieder mit der entsprechenden Nachfrage. Wir werfen noch einen Blick in die Nachspeisenkarte sowie in die separate Eiskarte. Fr. bluesky wird schwach und entscheidet sich für einen Kokostraum (Euro 5,50). Serviert wird ein anständiger Becher mit Kokoseis, Joghurt und Schokoeis sowie verschiedensten Früchten garniert mit einem Gupf Schlag und einer Blüte. Sehr präsent liegt obenauf eine Erdbeere, die schon mehr als überreif ist – eigentlich hätte sie nicht mehr serviert werden dürfen. Die restlichen Früchte sind ok, ein kräftiger Schuss Batida de Coco rundet geschmacklich angenehm ab.

Im Wintergarten wird es langsam etwas warm, also ordern wir die Rechnung – die knapp über 100 Euro für vier Personen ist ein fairer Preis.

Zum Fazit: Das Ambiente ist gelungen, die Einrichtung wirkt stilvoll und hochwertig. Das Service war ok mit kleinen Patzern, man sollte sich untereinander ein wenig besser abstimmen – auch ein Zuviel an Nachfrage kann störend sein. Die von uns gegessenen Speisen waren großteils gut bis sehr gut. Die Forelle die sogar den Namen des Gasthofes trägt war ein wenig enttäuschend, das Hirschschnitzel war gut, die gammelige Erdbeere bei der Nachspeise darf eigentlich nicht passieren. Trotzdem ist der Knappenwirt einen Umweg wert, die Küche hat Potential. Erwähnenswert ist noch, dass zwar jeder Gang vom Menü zu spät serviert wurde, die Präsentation und das Preis Leistungsverhältnis waren aber sehr attraktiv.

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Bewertet am 26.06.2014
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