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Flo JosFlo JosFlo Jos
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Flo Jos Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
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Öffnungszeiten
Mo
10:00-02:00
Di
10:00-02:00
Mi
10:00-02:00
Do
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Flo Jos

Seilergasse 12
6020 Innsbruck
Tirol
Küche: Mexikanisch, Amerikanisch, Kreolisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Café
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Flo Jos

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Mai 2015
Experte
hbg338
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4Speisen
5Ambiente
4Service
22 Fotos2 Check-Ins

Ein Lokal, in welches man unbedingt bei einem Innsbruck Besuch einkehren sollte, ist das Flo Jos. Beim Marktplatz um die Ecke an Beginn der Fußgeher Zone befindet sich das Lokal. Vor dem Lokal ein Schanigarten mit großflächigen Sonnenschirmen. Das Lokal selbst erstreckt sich über zwei Etagen. Im Erdgeschoß unmittelbar nach dem Eingang ist der Nichtraucherbereich, der sich auch noch über den zweiten Raum in dem sich mehrere nicht allzu große Tische befinden erstreckt. Das optische Highlight ist hier eine Art Miniteich, welcher am Weg zum Raucherbereich mittels Brücke zu überqueren ist. Im Raucherbereich ist auch der großzügige Schankbereich. Bei unserem ersten Besuch nahmen wir neben dem Teich Platz. Der zweite Besuch führte uns in Obergeschoß, wo wir in einem Zwischenraum an einem Tisch an dem ein altes Sofa steht, Platz nahmen. Wie von meinem Vortester schon treffend beschrieben, erinnert das Lokal an den Marchfelderhof- nur für jüngeres oder junggebliebenes Publikum , wie wir es waren und nicht so kitschig adaptiert. Alte Einrichtungsgegenstände wurden hier mit modernen perfekt vermischt. Das Lokal zu beschreiben ist eigentlich nicht möglich und würde hier den Rahmen sprengen. Ansehen wenn man die Möglichkeit hat, lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben uns auf jeden Fall in das Lokal verliebt. Dadurch gab es auch einen Wiederholungsbesuch. Schade dass es nicht in Wien ist.

Das schönste Lokal ist nur die Hälfte ohne das passende Essen wert. Bei unserem ersten Besuch bestellte meine Frau als Getränk einen Zweigelt(das Achtel € 2,90) und ich den obligaten großen Apfelsaft mit Sodawasser(€ 3,20) gespritzt. Als gemeinsame Vorspeise orderten wir die gebackenen Zwiebelringe(€ 3,80). Serviert wurden diese doch recht ansehnliche Portion mit einer Schale Knoblauchsauce. Glück für mich, denn meine Frau hasst Knoblauch. Noch dazu schmeckte mir die Knoblauchsauce vorzüglich. Nicht zu intensiv sodass eine ideale Kombination mit den Zwiebelringen gegeben war. Die Zwiebelringe waren äußerst geschmackvoll. Leicht knusprig außen und die Zwiebel schön weich, jedoch trotzdem nicht matschig und mit leichtem Biss. Durchaus ein Niveau mit den besten, die ich in Wien bisher gegessen hatte.

Als Hauptspeise wurde es für mich die Spare Rips „Classic Style“(€ 14,20), serviert eher ungewöhnlich mit Ofenkartoffel, Maiskolben und einer Knoblauchsauce. Auch hier ein absolutes kulinarisches Highlight. Das Fleisch wunderbar von den Knochen zu lösen, sehr gut gewürzt und weich. Der Ofenkartoffel butterweich, verfeinert mit einer ausgezeichneten Joghurtsauce. Der Maiskolben hatte ebenfalls die perfekte Konsistenz. Die Knoblauchsauce wurde schon bei den Zwiebelringen als ausgezeichnet empfunden. Für mich befinden sich die Sparer Rips unter den Top 3 die ich bisher gegessen hatte.

Meine Frau bestellte „Wings and More“, allerdings leicht abgeändert, was von der Servicedame problemlos an die Küche weitergegeben, und von dieser ebenso ausgeführt wurde. Statt den gegrillten Hühnerflügel wollte sie nur die gebackenen, da diese ohne Knochen sind. Die Beilagen waren ident mit meinen bei den Spare Rips, sodass ich zu einer zusätzlichen Portion Knoblauchsauce kam. Geschmacklich war es auch für meine Frau tadellos und äußerst geschmackvoll.

Beim zweiten Besuch waren die Getränke ident wie beim ersten Besuch. Speisentechnisch beschränkte ich mich auf die hervorragenden Zwiebelringe und dazu noch eine Portion Knoblauchbrot(€ 3,30). Hier wurde ich leider etwas enttäuscht. Zwar nicht von der Qualität, sondern ich hatte mir ein klassisches, getoastetes Schwarzbrot erwartet. Bekommen hatte ich ein getoastetes Baguette mit Knoblauch. Zwar auch sehr gut im Geschmack, aber mir persönlich ist ein dunkles Brot in diesem Fall lieber. Meine Frau bestellte die Ofenkartoffel mit Hühnerfilet und Brokkoli in Rahmsauce(€ 11,40). So wie bei allen Speisen die wir hier konsumierten, war auch hier alles in Ordnung, und meiner Frau hat es sehr gutgeschmeckt. Sehr sättigend, sodass wir leider auf eine Nachspeise verzichten mussten.

Das Service passt sich nahtlos dem gesamten Lokaleindruck an. Beim ersten Besuch hatten wir im Erdgeschoß eine junge weibliche Servicekraft. Diese war äußerst freundlich, kompetent und auch bei Speisenänderungen(Chicken Wings) behilflich. Beim Zweitbesuch im Obergeschoß wurden wir von einem Herrn bedient, der zwar nicht so gesprächig wie die junge Dame war, aber nichts destotrotz genauso kompetent und freundlich und vor allem sehr flott beim Servieren war. Auch die Küchencrew war tadellos auf zack. Trotz recht gut besuchtem Lokal am Samstag mit Geburtstagsfeier, waren die Wartezeiten beim Essen durchaus im gängigen Rahmen.

Mein Fazit- Für uns eines des absoluten kulinarischen Highlights bei unserem Kurzausflug nach Innsbruck. Ein für uns ideales Lokal, sowohl vom Ambiente, der Speisekarte, dem Service und auch dem Publikum. Das Lokal alleine verleitet zu einem neuerlichen Besuch in Innsbruck.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Jänner 2014
Pressesprecher
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4Speisen
4Ambiente
4Service
18 Fotos1 Check-In

Der finale Teil der Innsbrucker Review-Trilogie. Rückblende: 4. Jänner, unmittelbar nach Abbruch des Skispringens. Per Bim begeben sich die Zuckerpuppe, der Filius und ich in die Innenstadt. Ziel ist das Flo Jo's. Die – zumindest die älteren Semester – an Steel Drums und Kokosnuss-Rum erinnernde Bezeichnung „Papa Joe's“ ist nämlich irreführend, weil nicht mehr aktuell.

Jedenfalls geht praktisch kein Besuch hier ohne einen Abstecher in dieses – im besten Wortsinn – merkwürdige Etablissement von Statten. Ergo treten wir etwas um 17 Uhr ein, werden sofort von Alex ins Schlepptau genommen, der offensichtlich gerade Dienstbeginn hat. Er führt uns in den ersten Stock und weist uns ein exklusives Plätzchen an einem großen runden Tisch inklusive bunt gepolstertem Zweier-Sofa zu.

Das Flo Jo's ist ein üppig und liebevoll dekoriertes Lokal mit Tex-Mex-Küche direkt ums Eck vom Goldenen Dachl. Die Anzahl an Ausstattungsdetails ist vergleichbar mit dem Marchfelder Hof, allerdings wirkt das Ganze hier stimmig und nicht kitschig. Der wilde Material- (überwiegend Stein und Holz) und Strukturmix (der historischen Substanz geschuldet) versprüht auf zwei Stockwerken (im Erdgeschoss ist der zentrale Punkt die Bar, im ersten Stock die offene Küche) etwas puebloartigen Salooncharakter. Am außergewöhnlichsten ist dabei wohl im Eingangsbereich die Brücke über einen kleinen Bach! Einziger störender Faktor: die olfaktorische Belastung ist ob der Menge an zubereitetem Frittiertem recht hoch.

Jedenfalls wechselt Alex schnell die kaputte Glühbirne, um uns etwas Erleuchtung zu verschaffen. Wir sind in diesem Bereich praktisch die ersten Gäste, was sich schnell ändert. Das Publikum ist überwiegend auffallend jung.

Die Karte bietet Spare Ribs, Potatoes, Wings, Burger, Steak und Fajitas. An den Wänden werden auch die Cocktails ausgelobt. Ich bestelle Onion Rings um 3,80 Euro für den Anfang. Die sind optisch zwar kein Highlight, schmecken mit dem beigestellten Dip aber sehr gut. Die Menge ist üppig und am Fett wurde auch nicht gespart.

Der Nachwuchs scheint ob das Angebots überfordert und wählt als Hauptgang lediglich eine Portion Pommes Frites. Die Zuckerpuppe erhält einen Cheese Burger (13,50 Euro), ich die Kartoffel (bzw. den Erdäpfel oder die Potato) mit Speck und Zwiebel um 9,20 Euro. Die Zuckerpuppe zeigt sich vom Burger recht begeistert. Ich bin im ersten Moment etwas irritiert über die große Menge an Rucola auf meiner auch sonst nicht kleinen Portion. Es stellt sich aber heraus, dass dieser hervorragend mit Speck, Zwiebel, Sauerrahm und der Grundbirne harmoniert. Jedenfalls bin ich danach so satt, dass an Nachtisch nicht mehr zu denken ist.

Alex versorgt uns, trotz großen Andrangs, zu unserer Zufriedenheit und zeigt sich stets aufmerksam und witzig. Allein gegen Ende wird die Fürsorge etwas nachlassender. Auf den abschließenden Cappuccino müssen wir ergo etwas länger warten.

Resümee: Ich bleibe ein Fan, weil das Essen nachhaltig gut, das Service natürlich freundlich und die detailreiche Einrichtung immer noch überraschend ist.

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Bewertet am 10.01.2014

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