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Gasthaus Bauer - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Februar 2015
Experte
magic
63
50
20
2Speisen
3Ambiente
3Service

Ich hatte heute nicht so viel Glück.
Da ich in dieser Gegend etwas zu erledigen hatte, sah ich mir die Gegend meiner Jugendjahre wieder einmal an.
Die gesamte Gegend, mit einigen Ausnahmen, ist abgesandelt bis zum geht nicht mehr.
Amon, Schwabl und Bauer reißen das irgendwie ein wenig heraus; ansonsten macht die Gegend schon einen slumartigen Eindruck (auf mich eben).

Nach Jahren hinein zum Bauer, es war ca. 17:30 h. An einem Stehtisch nächst der Schank stand der einzige Lokalgast. Das Lokal wurde von hbg ja bereits treffend beschrieben. Vis a vis vom Eingang die Holzschank und linkerhand ein länglicher Raum für die Raucher. Anschließend war ein nicht beleuchteter Nichtraucherraum.

Ich suchte mir einen Tisch in einer Ecke (alle Tische sind scheinbar auf mind. 6 Personen ausgerichtet).

Der Kellner brachte mir umgehend die Speisekarte und ließ mir ein paar Minuten zum Gustieren.
Ich bestellte mir ein Glas roten Hauswein, der mir gut schmeckte (erinnerlich € 3,20). Und nach langer Leber-Enthaltsamkeit die in der Speisekarte angepriesene zarte gebackene Schweinsleber. Angeschrieben mit gemischtem Salat, den ich aber (ohne Aufpreis übrigens) gegen einen Erdäpfelsalat tauschte.

Zuerst kam umgehend der Wein mit einem Glas frischem Leitungswasser. Frisch muss ich extra betonen, denn ich anderswo hab schon Wasser mit Zimmertemperatur gekriegt.
Nach gefühlten 10, 12 Minuten kam meine zarte Leber. 4 mittelgroße Stücke mit 4 Spalten Zitrone (ich hatte um mehr Zitrone als üblich gebeten) und eine größere Schüssel mit wirklich sehr gutem Erdäpfelsalat mit roten Zwiebeln.

Es ist sicher Geschmackssache wie dick man Leberschnitzel mag, aber mir war das einfach zu dick. Die Panier war ziemlich dunkel. Normalerweise mag ich Panier lieber dünkler als zu hell. Aber so nicht.

Bereits beim Schneiden stellte ich die "Zartheit" fest. Sie war doch nicht ganz so zart, eher etwas älteren Datums. Frische Leber ist immer butterweich.

Die Menge war mehr als ausreichend, also schnitt ich herum und herum, um die dünneren Stücke zu ergattern. Aber irgendwann war dann mal Schluß mit lustig. Noch etwas vom herrlichen Salat und fertig.

Beim Abservieren fragte der Kellner, warum ich soviel übrig gelassen hätte.
Und das hat mir sehr gefallen: Üblicherweise verschwinden dann die Kellner mit der Aussage "Ich werd´s der Küche ausrichten." und verschwinden samt dem Teller. Dieser jedoch nicht! Er nahm Messer und Gabel und schnitt ein Stück Leber durch und meinte, dass das echt nicht okay wäre und entschuldigte sich.

Kurz danach zahlte ich meine geforderten € 10,70 + Trinkgeld (= ergab daher € 12,00). Weil er mir auch nochmals versicherte, dass er dem Koch gesagt hätte, dass er sooo nichts herausgeben dürfe. Und Kellner strafe ich nicht wegen Küchenverfehlungen ab.

Bis zu meinem nächsten Wiederbesuch wird wieder etwas Zeit vergehen.
Aber es ist a g´staundans Wirtshaus mit an leiwaundn Könna.

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Kommentare (10)

am 26. Februar 2015 um 16:55

Da treffen sich ein paar ältere Semester und schon kommt Politik ins Spiel. :-(

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63
50
am 26. Februar 2015 um 16:34

Schon einmal über politische Präferenzen, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, gelesen? (ich bin übrigens Jahrgang 1951 ;-) )

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38
am 26. Februar 2015 um 16:24

Bertl wie kommst denn auf eine solche Idee?

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63
50
am 26. Februar 2015 um 15:51

@magic: Ah, dann könnte es ja eine SPÖ - Sektion sein. ;-)

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92
38
am 26. Februar 2015 um 11:20

Kellner=Chef!

Ich denke auch da hattest du Pech, war die letzten 3 Wochen 4 mal dort und da war das essen eigentlich in Ordnung und das Lokal immer sehr gut gefüllt.

Die Meldung über den slumartigen Eindruck über "meine" Gegend überles Ich jetzt lieber mal......tztztz :-)

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6
3
am 26. Februar 2015 um 10:15

Von den Wortfetzen die zu mir drangen hatte ich eher den Eindruck, dass diese Leute sich dort wöchentlich treffen.

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am 26. Februar 2015 um 04:59

20 Personen 70+, das sieht ja nach Maturatreffen aus :-), nur halt eher nicht zu dieser Jahreszeit.

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am 26. Februar 2015 um 04:59

20 Personen 70+, das sieht ja nach Maturatreffen aus :-), nur halt eher nicht zu dieser Jahreszeit.

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92
38
am 25. Februar 2015 um 23:34

Nein war ich nicht. Der Fluchtachterltrinker war bald nach meiner Ankunft weg. Aber so nach und nach sind dann ca. 20 Personen (70+) im kleinen Nebenraum gewesen.
Im "Raucherschlauch" blieb ich die einzige Person; ich ging aber schon um ca. 18:15 h.
Vielleicht kamen nachher die Leute, die normalerweise zwischen 19:00 h und 19:30 h gewohnt sind zu essen. Das kann ich nicht beurteilen.

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63
50
am 25. Februar 2015 um 22:24

Helmuth, vielleicht hatte ich ja nur einfach Pech heute.

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50
Gasthaus Bauer
Erdbergstrasse 150
1030 Wien
Speisen
Ambiente
Service
37
37
34
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