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China Restaurant SchwechatChina Restaurant SchwechatChina Restaurant Schwechat
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China Restaurant Schwechat Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Lieferservice, Zustellung
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC
Öffnungszeiten
Mo
11:00-14:30
17:30-22:30
Di
11:00-14:30
17:30-22:30
Mi
11:00-14:30
17:30-22:30
Do
11:00-14:30
17:30-22:30
Fr
11:00-14:30
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Sa
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China Restaurant Schwechat

Wiener Straße 39
2320 Schwechat
Niederösterreich
Küche: Chinesisch, Asiatisch, Sushi
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 707 63 47
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1 Bewertung für: China Restaurant Schwechat

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Juni 2014
Experte
bubafant
283
71
29
1Speisen
3Ambiente
3Service
24 Fotos1 Check-In

Keine Ahnung, welches Teufelchen mich geritten hat, nach jahrelangem Ignorieren nun doch noch dem China Restaurant Schwechat einen Besuch abzustatten. Von der äußeren Optik her war dieses Eckhaus mit Sicherheit einmal ein Gasthaus, wie man es oft am Land vorfindet. An sich ganz nett anzusehen mit dem geduckten Dach, dem hellen Schönbrunngelb, einzig die Gitter an den ebenerdigen Fenster trüben den ersten Eindruck. Am Galgen über dem Eingang hängt derzeit weder ein Buschen, noch ein beleuchtetes Logo oder gar ein Deko-Element. An den Bogen des Eingang Vorbaus ist das Namensschild angepasst, links und rechts vom Eingang Werbetafeln, ziemlich lieblos gestaltet. Man erfährt, dass bei der Dienstagsaktion das Buffet nur EUR 4,90 kostet. Das Lokal hat keinen Internetauftritt, und somit betrete ich Neuland.

Eines muss man der Kellnerin lassen, sie ist unheimlich geschäftstüchtig und schießt sogleich aus dem Lokal auf den Gehsteig um zu fragen, ob sie helfen kann, fast wie in Rhodos-Stadt die Lokalkeiler. Sie ist freundlich und durchaus aufgeschlossen, bietet mir Tische zur freien Auswahl an und empfiehlt einen im Eckbereich, der von beiden Seiten von Fenstern flankiert ist, da es hier bei den vorherrschenden tropischen Temperaturen noch sehr angenehm sein soll. War es dann auch. Es kommt auch die obligate Nachfrage, ob Buffet oder Karte und ich drehe vorab eine Runde, um das Buffetangebot zu inspizieren. Auf den ersten Blick macht es keinen schlechten Eindruck, es sind genug Gäste da und es soll ja nur ein schnelles Mittagessen sein. Zum Speisenangebot a la carte kann ich demzufolge nichts sagen und nur auf die Bilder des Flyers von Gerry verweisen.

Die Innenausstattung überrascht dann doch etwas, denn hier erinnert aber auch schon gar nichts mehr an ein Landgasthaus, einige asiatische Lokale übernehmen ja manchmal die Möbel & Co vom Vorgänger. Die Deckengestaltung ist modern und sehr gefällig, wie Intarsien in großen geschwungenen Formen und mit Sicherheit indirekt zu beleuchten. Gleich gegenüber dem Eingang befindet sich die moderne, rundgeschwungene, hölzerne Theke, dahinter der Barbereich. Das Buffetangebot ist klein und überschaubar, zwei gegenüber stehende Buffetmöbel, getrennt in kalte und warme Speisen. Beim Gang zu den Sanitäranlagen, die im Übrigen zu den mitunter saubersten zählen, die ich in letzter Zeit gesehen habe, inklusive Wohlgeruch, fällt mein Blick auf eine Art erweiterten Wintergarten, lt. Flyer soll es ja einen Gastgarten geben.

Auf den puren Holztischen befindet sich eine Menage, der Steher mit den Tepanyaki-Klippsen, die zwar aus Metall sind, aber sehr abgenutzt und eigentlich ziemlich unhygienisch auf mich wirken, sowie Papierserviette samt Besteck pro Platz. Lustiger weise ist die Satan-Sauce spezial und mild und die Schwechat-Sauce scharf mit drei Sternchen. Aber egal, es gibt ja sowieso keinen Tepanyaki-Bereich mit dem Angebot an Rohzutaten, dieser Bereich in der Vitrine ist leer.
Die Stühle sind reich mit Holz verziert, sehr gut gepolstert, allerdings mit einem barock wirkenden Stoff, der viel von der Leichtigkeit des restlichen Interieurs nimmt, die umlaufenden Bänke sind ohne Auflage.
Eine Art kleine Extra-Theke wirkt wie das Büro, an den Wänden ein paar private Bilder, einiges an Krimskrams auf den Stellflächen, wie Jade-Buddha, Winkekatze, Porzellanvasen, Tageszeitungen, Zuckerlgläser und vieles mehr.

Im Folgenden nur eine Aufzählung der Gerichte, da sich das kleine Angebot kaum von anderen Buffet-Asiaten unterscheidet.
Sushi Nigiri mit Lachs – der überhängende Fisch bereits etwas eingetrocknet.
Maki mit Lachs, Gurke, Krebsersatz und Avocado, unauffällig und durchschnittlich.
Diverse Salate, wie Erdäpfel, Gurke etc., in Schüsseln neben der Japan-Abteilung, nicht verkostet.
Surimi Krabbenschere, Hühnerfilet und Gemüse im Backteig. Ist das Gemüse noch mit ordentlich Biss und gelungen, sind sowohl beim Huhn, als auch beim 'Bein' der Teig viel zu dick und knusper-verbrannt, sowie ausgetrocknet, diese Stücke sind nicht zu essen. Bratkartoffeln, kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Gan Bian Rind. Habe ich noch nie im Buffetbereich gesehen, hat auch seinen Grund, die kleinen, mugeligen Fleischstücke sind grundsätzlich schon mit Flachsen durchsetzt und in der Wanne steinhart geworden.
Rindfleisch mit Gemüse. Fleisch zäh, Gemüse knackig, Paprika noch mit Kernen, aber brauchbar.
Schweinefleisch mit Gemüse. Chilirot gefärbt und dementsprechend scharf, von der Konsistenz wie ein papriziertes Wiener Schnitzel, das einzig brauchbare Essen auf dem Teller.
Gebratener Eierreis. Ungesalzen, kaum Ei und kaum Gemüse. Einfach fad.
Gebratene Nudeln mit Huhn und Gemüse. Nudeln zerkocht, zusammenklebend und fett. Kaum Fleisch und Gemüse.
Gebratenes Gemüse. Brauchbar, aber keine Offenbarung.
Gebackene Früchte. Diese Aluwanne ist frisch befüllt worden und das Obst brennheiß. Bananen in länglichen, ganzen Stücken, Orangenspalten, Apfelecken und Ananas aus der Dose. Dünnes Wässerchen von Honig aus der abgegriffenen Gastro-Plastikflasche. Wenigstens hat man hier das Gefühl, dass jemand 'gekocht' hat.

Man stellt hier offensichtlich gar nicht den Anspruch, alles frisch bzw. selbst zuzubereiten (z.B. wirft die Frühlingsrolle am Buffet eine große Blase an der Oberfläche).
An den Vitrinen stehen sowohl die Sojasauce, als auch Chilisauce, Tepanyanki-Würze, als auch der Honig in Gastro-Großgebindeflaschen herum. Die Sojasauce massiv ver-/gesalzen, der Honig nur dünne glasklare Flüssigkeit.
Die vereinzelten Beschriftungen der Speisen müssen aus dem vorigen Jahrhundert sein. Verblasst, vergilbt, aufgezwirbeltes Papier.
Quasi sämtliche warmen Gerichte sind nur mehr lauwarm in den Aluwannen, egal wie lange vorher sie schon aus der Küche gebracht wurden. Vieles angebrannt, verbrannt, vertrocknet und ziemlich fett.
Die Angestellten führen Gespräche in einer Lautstärke, dass man nicht umhin kann, sich gestört zu fühlen.
Das Lokal lebt offensichtlich von Stammgästen, die dann auch ein Pflaumenschnapserl als Dankeschön bekommen. Habe am Nebentisch miterlebt wie sich ein Silberlöckchen den letzten Teller ziemlich voll gefüllt hat und dann nach Einpackmaterial für ein Doggy-Bag verlangt (und auch bekommen) hat.
Die Rechnung wird beim Kassieren nur am Pad angezeigt, Ausdruck gibt es keinen.

Mein Kontakt mit dem China-Restaurant endete, wo er auch schon begonnen hat, auf dem Gehsteig vor dem Lokal. Die Kellnerin ist mir nachgelaufen, um mir noch einen Fächer mit asiatischem Flair als Gastgeschenk mitzugeben.
Allerdings nicht so ganz, denn (© Uli Bäer) bringt mich den ganzen Nachmittag der Durscht um. Und am darauffolgenden Tag gibt es geschwollene Fingergelenke und Augenlider.

Fazit: Absolut keine Empfehlung. Leider.

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2014 um 04:03

Naja, ich denke die Fettnäpfchengefahr hält sich bei meinem Profilbild in Grenze, bin bis jetzt überall als frau durchgegangen, aber Sie haben recht, heutzutage kann ja unter einem Rock alles versteckt sein ;-)

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Bewertet am 19.06.2014

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