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PromenadePromenadePromenade
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Gastgarten, Schanigarten
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Gehoben
Kreditkarten
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Öffnungszeiten
Mo
08:00-23:00
Di
08:00-23:00
Mi
08:00-23:00
Do
08:00-23:00
Fr
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Sa
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So
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bluesky73
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Promenade

Erzherzog Johann Allee 1
8010 Graz
Steiermark
Küche: International
Lokaltyp: Café, Restaurant
Tel: 0316 813 840
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Promenade

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. Oktober 2015
Experte
Criticus
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3Ambiente
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52 Fotos34 Check-Ins

Das mit den „aiola“-Lokalen (derzeit aiola upstairs und aiola im Schloss St. Veit) bekannt gewordene Grazer Gastronomen-Paar Judith und Gerald Schwarz hat nun auch die beiden traditionellen Grazer Lokale Landhauskeller und Cafe Promenade unter ihre Fittiche genommen, letzteres gemeinsam mit Simon Possegger, der im „Promenade“ auch als Geschäftsführer fungiert.

Das „Cafe Promenade“ gibt es schon seit zig Jahren. Das Gebäude selbst mit seinen prägnanten dorischen Säulen gibt es schon seit 1837 und diente seinerzeit als Wachhaus für das nahe gelegene geschichtsträchtige Burgtor. Als
„Cafe Promenade“ hat das Gebäude schon etliche Pächter bzw Eigentümer gesehen. Es wurde innen wiederholt umgebaut, die schöne äußere Ansicht blieb aber stets erhalten.

Die neuen Betreiber haben das Lokal komplett neu gestaltet und im Februar 2015 eröffnet. Am markantesten ist die direkt gegenüber dem Eingang gelegene neue gut 15 m lange goldbraun schimmernde Theke, die an der Vorderseite aussieht wie ein bodenlanges wehendes Tischtuch. Dieses „Tischtuch“ besteht aus Styropor, welches so lange gespachtelt wurde, bis es hart wurde. Besonders auffällig auch die großen bunten Bilder an der Wand hinter der Theke. Da blühen überdimensionale Lilien, dazwischen fliegen tropische Vögel und eine Raubkatze schaut ins Lokal. Gut gemacht, wenngleich etwas gewöhnungsbedürftig. Aber große Bilder hat’s ja auch schon im früheren Cafe Promenade gegeben.

Die Fliesen am Boden sollen ein Portrait von Anita Ekberg ergeben. Trotz mehrfacher Betrachtung des Bodens von verschiedenen Seiten konnte ich das Prtrait noch nicht nachvollziehen. Ich denke, da müsste ich wohl einmal am Abend kommen, vielleicht erkenne ich dann nach einigen Cocktails die Anita Ekberg am Boden.

Ungeachtet aller Neuerungen hat das Lokal im Großen und Ganzen seinen Charakter als „Cafe“ behalten. Für die echten „Cafe-Geher“ gibt es auch ein ordentliches Zeitungs- und Zeitschriftenangebot. Durch die große raumhohe Verglasung zwischen den Säulen kommt viel Licht in das Lokal, welches insgesamt hell und freundlich wirkt. Beim Mobiliar dominieren die Farben dunkelgrün, braun und grau. Besonders gemütlich und beliebt sind natürlich die Sitzecken direkt bei den großen Fenstern.

Vor dem Lokal gibt es eine Gastgarten-Tischreihe und Richtung Stadtpark gibt es den großen Gastgarten. Dort hat man das Geländer entfernt und so geschickt einen offenen Bereich zum Stadtgarten hin geschaffen. Auf dem Mauersockel hat man zusätzlich gepolsterte Sitzgelegenheiten errichtet, sodass die Gäste sich hier recht ungezwungen im Stehen und Sitzen unterhalten und den Tag genießen können.

Ich war bisher (teilweise alleine, teilweise in Begleitung) etwa 15x im „neuen“ Promenade, ein paar Mal am Vormittag, meistens aber über die Mittagszeit und 1x auch am Abend. Und einmal war ich auch bei einer Sponsionsfeier eingeladen, bei welcher wohl alle Tapas, die es in der Speisekarte gibt, der Reihe nach serviert wurden.

Das Lokal wurde bisher vom Publikum sehr gut angenommen, es ist zu jeder Tageszeit gut besucht. Weshalb man am Vormittag erst um 9.00 Uhr aufsperrt, ist mir nicht ganz verständlich, wenn man berücksichtigt, dass es in der Nähe zahlreiche Büros (zB auch von der Landesregierung) gibt. Für ein Frühstück vor Bürobeginn geht es sich nicht aus. Das ist schade, weil es gute Frühstücksklassiker wie Ham+ Eggs und Rühreier mit verschiedenen Zutaten gibt. Der eigentliche Küchenbetrieb mit den vielen Tapas startet um 12.00 Uhr, wobei bis 23.00 Uhr gekocht wird.

Am Abend verwandelt sich das Lokal zu einem Hotspot mit lauter Musik. Ursprünglich wollte man ja auch im Gastgarten bis 4.00 Uhr in der Früh Musik spielen, was freilich nicht möglich war. Das Konzept, am Vormittag Cafe und Frühstück, zu Mittag Restaurant, am Nachmittag wieder Cafe und am Abend Szene-Lokal scheint bisher aufzugehen.

Nun zu einigen Speisen:

Das Ham + Eggs mit 2 Eiern (€ 4,60) wird in der Speisekarte „mit viel Schinken“ angeboten. Tatsächlich wird das Ham + Eggs mit viel (Bein-) Schinken geliefert, aber auf einem zu kleinen Teller. Mit einer Semmel kommt das Ham+Eggs zwar auf immerhin € 5,60, aufgrund der ordentlichen Portion scheint der Preis aber nicht überteuert. Das Gericht schmeckt gut, das Spiegelei ist richtig „am Punkt“, der Schinken könnte etwas magerer sein.

Auch das Rührei mit Schinken und Bergkäse (€ 4,40) kommt mit einer ordentlichen Portion auf den Tisch. Es ist geschmacklich gut zubereitet, aber wieder könnte der Schinken etwas magerer sein. Zunächst vermisse ich optisch den Bergkäse, stelle dann aber fest, dass der Käse mit dem Rührei zubereitet wurde und dem Rührei so zu einem ganz eigenen feinen Geschmack verholfen hat.

Bei der von mir erwähnten Sponsionsfeier wurden der Reihe nach viele Tapas in kleinen runden Schalen serviert. Ich gehe davon aus, dass die Tapas, die uns serviert wurden, mit den auf der Speisekarte angebotenen Tapas ident sind, kann dies aber nicht für alle Tapas bestätigen. Beim Servieren der Tapas wurde immer gesagt, was gerade serviert wird (einige wenige Male musste ich schon nachfragen). Ich habe die Fotos von den Tapas so beschriftet, wie sie vom Kellner oder der Kellnerin beim Servieren bezeichnet wurden.

.Ich vermute, dass man bei den Tapas lange getüftelt hat, welche Tapas man macht und wie man sie so zubereitet, dass sie mit konstant guter Qualität serviert werden können. Die diversen Tapas waren allesamt gut bis sehr gut mit Ausnahme des gegrillten Octopus, der geschmacklich nicht überzeugte, in der Konsistenz zu gummiähnlich war und auch optisch lieblos serviert wurde.

Der fein-scharfe Chili-Shrimps-Salat mit Koriander (€ 6,90) schmeckt gut, wenngleich ich davon ausgehe, dass es sich beim grünen Kräuterl um keinen Koriander handelt sondern um Kresse.

Schweinsbackerl auf Kartoffelpüree (€ 4,90):
Das Kartoffelpuree ist raffiniert gewürzt und hat einen hervorragenden leicht süsslichen Geschmack. Wir rätseln, welches Gewürz für diesen Geschmack verantwortlich ist und kommen zum Ergebnis, dass es aufgrund der leicht orangen Farbe und des Marillengeschmacks das Kaki-Gewürz sein müsste. Das Schweinsbackerl selbst war von guter Qualität und sehr gut geschmort. Etwas mehr Gewürz mit gemahlenen Kümmel oder Knoblauch hätte aber nicht geschadet.

Der Bulgursalat mit Gemüse schmeckt wie guter Naturreis und hat eine interessante leicht nussige Geschmacksnote.

Das „Spieße-Allerlei“ besteht aus mehreren Spießen mit verschiedener „Befüllung“, darunter auch dem in der Karte angebotenen „Schweinsfilet mit rotem Zwiebel, Speck, Paprika und Würstel (€4,90). Für den Hunger in Ordnung, für einen echten Genuss aber nicht gut genug.

Bei der vom Kellner so bezeichneten „Barbecue Hühnerkeule“ dürfte es sich um die in der Karte enthaltene „Hendlkeule mit Zwiebelherzen und Paprika, mit Sesam lackiert“ (€ 4,90) handeln. Gut gebraten und gut gewürzt, gute Qualität und gut im Geschmack.

Die Frühlingsrollen schauen zwar optisch gar nicht schön aus, schmecken aber außerordentlich gut.

Der Bohnen-Tomatensalat (€ 3,90) ist gut, aber nicht aufregend.

Das Backhenderl ist leider eine Vorgabe, die Panier ist viel zu hart. Dafür ist der Kartoffelsalat frisch und sehr gut und auch gut mariniert.

Die potato wedges sind hervorragend, außen leicht knusprig und innen weich und g’schmackig.

Der „Promenade Salat mit Weizer Schafskäse im Prosciuttomantel“ (€ 9,50) wird mit Endiviensalat, Brotchips, 2 Feigenhälften, Oliven und Granatäpfelkernen serviert. Für mich eine etwas merkwürdige und nicht wirklich passende „Mischung“, die auch geschmacklich nicht das bringt, was man sich erwartet oder erhofft.

Der „Cremige Burrata mit Ruccola, sonnengetrockneten Tomaten, Pesto genovese“ (€ 9,50) ist geschmacklich eher enttäuschend, der buratta nicht wirklich weich und schon gar nicht „cremig“ wie auf der Karte beschrieben.

Die Vanille-Topfencreme auf Erdbeer-Rhabarbermousse ist nicht nach meinem Geschmack, weil man das Vanillepulver zu stark herausschmeckt.

Was die Qualität des Essens anbelangt, könnte man etwas verallgemeinernd festhalten, dass die Tapas besser sind als das übrige Speisen-Angebot. Die Tapas sind es jedenfalls wert, durchgekostet zu werden. Sie bleiben auch preislich im angemessenen Rahmen. Die Speisen könnten insgesamt optisch etwas liebevoller präsentiert werden.

Mit dem Service habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Die – überwiegend recht jungen - Damen und Herren des Personals sind durchwegs freundlich und wohl auch auf Freundlichkeit geschult. Man muss nie lange warten und es wird auch immer gefragt, ob wohl alles gepasst hat. Ich habe es einmal sogar erlebt, dass das Wasser nachgeschenkt wurde, welches mir zum Kaffee gereicht wurde. Das Besteck kommt sehr appetitlich in einer festen Hülle mit einer ordentlichen Serviette auf den Tisch. Lediglich bei der Sponsionsfeier war das Personal überfordert, das Körberl war fast immer leer und die Teller wurden immer nur nach Aufforderung gegen frische ausgetauscht.

Für eine private Feier wie ein Geburtstags- oder Sponsionsfest eignet sich das Promenade nicht. Es war zwar für die Sponsionsfeier der große rechte Gastraum reserviert, die Feier war aber immer wieder dadurch gestört, dass andere Gäste von der Terrasse durch diesen Raum (zB auf die Toilette oder zur Theke und wieder zurück) gegangen sind. Außerdem gibt es keine Abtrennung für diesen Raum, weshalb sich wiederholt auch andere Gäste in diesem Gastraum aufgehalten haben.

Abschließend stellt sich noch die Frage, weshalb das Lokal „Cafe Promenade“ (oder auch nur „Promenade“) heißt. Eine „Promenade“ ist ja nur ein anderes Wort für „Spaziergang“. Man könnte meinen, dass man dem Lokal deshalb diesen Namen gegeben hat, weil es sich hier in Stadtpark-Nähe schön Promenieren und Flanieren lässt. Ich denke jedoch, dass dieser Name mit dem früheren Straßenbezeichnung zusammenhängt: Ich habe in meinem fundus eine alte colorierte Ansichtskarte gefunden, aus der zu entnehmen ist, dass die Erzherzog-Johann-Allee früher „Erzherzog-Johann-Promenade“ hieß (siehe Foto).

Zum Fazit: Das „Cafe Promenade“ hat sich unter der neuen Führung zu einem vielseitigen Lokal gewandelt, ist aber im Kern ein Cafe geblieben. Das Essen ist in Ordnung, wobei ich aber primär die diversen Tapas empfehlen würde, die es ab 12.00 Uhr gibt. Das Kaffee-Angebot ist gut, das Mehlspeisen-Angebot etwas dürftig. Das Personal ist sehr aufmerksam und freundlich. Insgesamt ist das neue „Promenade“ sicher eine Bereicherung für die Grazer Gastronomie.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. April 2015
Experte
bluesky73
258
31
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3Speisen
4Ambiente
3Service
16 Fotos4 Check-Ins

Am Karsamstag führt uns der Heimweg durch das Burgtor in den Grazer Stadtpark und damit auch direkt vorbei am Promenade. Das Lokal ist vor gut einem halben Jahr geschlossen und einer Umgestaltung unterzogen worden – seit rund einem Monat sind die Tore nun wieder offen.

Das Eingangsportal ist unverändert geblieben, gleich danach befindet man sich nun in einem großen, offen gestalteten Raum mit Hochtischen und dazugehörigen Barhockern. Gegenüber der Eingangstüre liegt eine lange Bar mit ausreichend Sitzgelegenheiten davor. Wir drehen eine Sondierungsrunde rechts im großzügigen Erkerbereich, in dem einzelne Zweiertische angeordnet sind. Die Tische sind gefühlsmäßig ein wenig eng gestellt und eignen sich vermutlich ganz gut für Kaffee und Kuchen – wir möchten auch eine Kleinigkeit essen und drehen die Runde fertig in den Bereich links vom Eingang, in dem geschickt einzelne Nischen mit Vierertischen geschaffen worden sind. Wir haben Glück und ein Tisch direkt an der Glasfront ist für uns frei.
Die Getränkekarte liegt bereit, den Tisch zieren eine einzelne Tulpe in der bauchigen Vase und ein nicht ganz sauberer Zuckerstreuer.

Es dauert nicht lange, bis ein junger Mann aus dem Service zu uns kommt, um nach der entsprechenden Nachfrage die Speisekarten am Tisch zu lassen. Das Angebot erstreckt sich von einer umfangreichen Frühstücksauswahl (wochentags bis 14 Uhr, am Wochenende bis 16 Uhr), über Tapas, kleineren Gerichten bis hin zu einem passablen Kuchenangebot. Die Getränkekarte ist gut sortiert, neben Cocktails und einer guten Weinauswahl ist man auf zehn verschiedene Sorten Gin stolz.

Wir probieren jeweils ein Achtel Weißburgunder ( Euro 4) und Sauvignon Blanc (Euro 4,50) vom Weingut Erwin Sabathi, die kurz darauf mit einem kleinen Glas Wasser ohne Verrechnung serviert werden.

Unser Platz neben der verglasten Front und am Eingang ist relativ gut gelegen und wir können das rege Kommen und Gehen beobachten. Von den typischen Touristen über young, rich and beautiful bis hin zu den reiferen Damen, die sich nach dem Spaziergang mit dem Hunderl einen Kaffee gönnen ist alles vertreten. Das Ambiente mit den floralen Mustern und der modernen, aber gemütlichen Einrichtung ist gelungen.

Wir bekommen unser Besteck in einer hochwertigen Manschette, gleichzeitig den stylishen Salz- und Pfefferstreuer.
Tortilla Espanola (Euro 6,90). Serviert wird am lila Teller ein passabel großes Stück einer Tortilla mit einer Portion gut mariniertem Salat. Im separaten Schüsserl findet sich die „Spicy Sour Cream Sauce“, als Deko stecken in der Tortilla je ein Spießchen mit einer Olive und einer getrockneten Tomate. Das spanische Erdäpfel – Spinat Omelette ist heiß und geschmacklich ok, für mich persönlich ist der Kreuzkümmelgeschmack ein wenig zu präsent. Die Sour Cream ist wirklich spicy – auf eine der Chiliflocken sollte man lieber nicht beißen.

Weizer Schafskäse im Prosciuttomantel gegrillt (Euro 9,50). Das Gericht kommt im tiefen Teller in Form einer große Portion gemischtem Salat mit drei Stück Schafskäse, umwickelt mit Prosciutto. Der Käse ist nicht auf jeder Seite angebraten, schmeckt aber trotzdem sehr gut, wenn auch ein wenig untypisch, fast wie ein Haloumi. Der Salat ist identisch mariniert wie der bei meiner Tortilla, zusätzlich finden sich Granatapfelkerne und eine eingelegte Feige, die dem Gericht eine ungewöhnliche Note verleihen.

Unser junger Mann aus dem Service fragt aufmerksam nach, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist, auch wenn wir das Service ein wenig unpersönlich wahrnehmen ist es trotzdem professionell. Neben ihm werken übrigens sieben weitere Kollegen vor und hinter der Bar.

Beim Abservieren wird uns noch eine Nachspeise angeboten – Fr. bluesky wünscht sich einen Cappuccino, der kurz darauf an den Tisch kommt.
Wir bitten um die Rechnung – die zwei Achterl Wein, die zwei Gerichte und ein Kaffee summieren sich knapp auf nicht ganz günstige 28 Euro.

Zum Fazit: Das Promenade hat zwar das Wort „Cafe“ im Namen verloren, gesamtheitlich gesehen aber gewonnen. Das Ambiente wurde entstaubt, trotzdem dabei auf das historische Gebäude Rücksicht genommen. Der Plan, den Park ins Lokal zu holen ist gut umgesetzt worden. Die lange Bar hat wahrscheinlich nicht ganz zufällig am Abend das Potential, Zufluchtsstätte all jener zu werden, die seit dem Schließen vom aiola city wahrscheinlich ohne Stammlokal ziellos umherstreifen.
Das Service werkte engagiert, aber nicht sehr empathisch und wurde von uns ein wenig unterkühlt empfunden. Die von uns gegessenen Speisen waren kreativ zusammengestellt und geschmacklich ok – preislich sind sowohl die Weine wie auch die Gerichte eher im oberen Bereich angesiedelt. Wir werden wiederkommen und den Kuchen probieren …. dann aber eher wieder tagsüber.

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Letzter Kommentar von am 11. Mai 2015 um 13:14

Das Wort "Cafe" im Namen verloren.....stimmt. Aber auf der Rechnung steht noch immer "Cafe Promenade". Vielleicht noch die Registrierkassa vom Vorgänger.

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am 24. Februar 2012
AndreaK
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1Service

Es gibt ja leider in Graz kein einziges Kaffeehaus das an die Wiener Cafés herankommt. Oft wird dann das Promenade genannt, für mich zu Unrecht.
Jeglicher Sonderwunsch wird abgeschmettert (ich weiß, das ist lästig, aber das gehört zum Service, und nicht jeder mag Karottensaft zum Frühstück, und hätte halt lieber Orange).
Kaffee ist gut, Klientel ist von der Sorte PelzmantelträgerInnen die ihre Enkerl im Dolce & Gabbana-Bluserl ausführen.
Beim Bestellen kann ich nur raten: aufpassen, was man bestellt und ob es etwas Ähnliches auf der Karte gibt (das viel teurer ist). Das bekommt man dann nämlich, und es gibt dann keine Diskussion, man muss bezahlen. Und weil dort alles nobel ist, ist es auch nicht angebracht, einen Aufstand zu machen. Puh.
Ich gehe dort übrigens nicht freiwillig hin, sondern oft auf Aufforderung von anderen...

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