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ArkadenhofArkadenhofArkadenhof
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Arkadenhof Info
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Gastgarten, Schanigarten
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AngelikaH
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Arkadenhof

Landstraße 12
4020 Linz
Oberösterreich
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Lounge
Tel: 0732 79 53 53
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Arkadenhof

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Juli 2014
Experte
bubafant
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3Ambiente
2Service
31 Fotos1 Check-In

Der Tag in Linz ist um, und er soll einen schönen Abschluss am Abend finden. Der Arkadenhof ist Falstaff-Neueinsteiger mit 80 Punkten (1 Gabel) und einer "engagierten Küche mit internationaler Stilistik" (© Homepage). Es wird um rund EUR 35,00 ein viergängiges Candle Light Dinner angeboten. Das gehört uns, die Mail-Reservierung wird innerhalb Tagesfrist positiv mit netten Worten beantwortet. Von 11:00 – 15:00 Uhr wird um EUR 7,50 ein Mittagsmenü inklusive Suppe angeboten, wechselndes Angebot. Fixpunkte nebenbei: Schweinsbratl am Mittwoch und Stelze am Samstag. Neben einer kleinen Steak-Auswahl ist die Linie österreichisch-mediterran (Rinder-Carpaccio, französisches Fischtöpfchen, Wiener Salon Beuscherl, gebackenes Kürbisschnitzerl, Grillvariationen vom Fisch, Tiroler Kasnockerl).

Der Arkadenhof ist ein Einkaufszentrum auf der Shoppingmeile von Linz, der Landstraße. Im ersten Stock über Rolltreppen und Lift erreichbar, befindet sich neben einem mongolischen Barbecue-Grill das Restaurant Arkadenhof. Das Zentrum ist großzügig gebaut, sehr luftig und offen präsentieren sich auch bereits am Gangbereich die ersten Tische des Restaurants. Schlichtes dunkles Holz und helle Polsterung. Edel.
Im Lokal selbst setzt sich diese Möblierung fort, eine große Theke mit stimmiger Beleuchtung thront wuchtig am Raumende. Dort ist auch der Ausgang auf die ebenfalls großzügig bemessene Terrasse. Tische mit Glasplatte und Rattanstühle, helle Marktschirme. Große Weinfässer, viel portable Botanik.

Wir werden an den reservierten Tisch gebracht, er ist als einziger mit weißem Tuch versehen, die Besteckorgie ist auch bereits am Tisch. Einziger Lapsus: eine dicke, bockige Papierserviette, das muss nicht sein. Die Kellnerin fragt noch ab, ob die einzelnen Gänge der aufliegenden Menüfolge in Ordnung sind, nimmt noch einen Weinwunsch auf (Heideboden EUR 4,10), die Bitte nach Leitungswasser zum Wein wird mit zwei kleinen Gläsern erfüllt, und es geht mit einem Prosecco Martini mit Zwetschkensaft los. Ausreichend gekühlt, lustige Farbe und ein guter Start.

Gedeck
Ein kleines Porzellanschälchen mit Oliven in diversen Sorten, mit Stein und Paprikafüllung, etwas gegrillte Paprikastücke. Die sehr hellen Brotscheiben erinnern optisch fast an einen Kuchen, sind auch nichts Besonderes. Oliven und Grillgemüse recht ordentlich und gut.

Linguini in Basilikumpesto und gegrillter Riesengarnele
Also, da hätten wir einmal ganze zwei Garnelen, die sie auch sehr zieren, aus dem Schalenmantel zu hüpfen, das letzte Stück Richtung Schwanz verweigert überhaupt zur Gänze. Nachdem man diesen Kampf bestanden hat, geht es an die Pasta. Aber hallo, hier hat jemand nicht mit dem Pesto und noch weniger mit dem Knoblauch gespart. Es schmeckt herrlich, das Schalentier braucht man eigentlich gar nicht. Sehr guter Auftakt.

Chili-Maiscreme Süppchen mit Baconcracker
Die im wahrsten Sinne maisgelbe Cremesuppe ist nicht zu Tode püriert, es finden sich noch Stückchen in ihr. Der Koch dürfte ein lockeres Würzhändchen haben, denn es befinden sich nicht nur Chili-Fäden auf dem kleinen Schlagoberssee, sondern jede Menge Scharfmacher in der Suppe. *stirnabtupf*. Die einzelne Speckscheibe ist sehr gut angebraten, geschmacklich gewinnt Chili:Speck mit 5:0. Vor allem ist die langsam aufweichende Scheibe schwer zu zerteilen. Eigentlich kommt jetzt schon langsam etwas Sattgefühl auf. Zum Hauptgang bestellen wir einen anderen Wein (Cuvee Carnuntum, EUR 3,90). Mit dieser Bestellung rücken wir in der Leitungswasserliga auf und erhalten jetzt eine ganze Karaffe davon (bei Bestellung einer ganzen Flasche Wein, erhält man eine Flasche Mineralwasser dazu).

Duett vom Rinderfilet und Schweinefilet an gegrilltem Gemüse und Ofenkartoffel
Dieses Gericht wird auch vermehrt a la carte bestellt und ist schon des Öfteren auf Augen- und Nasenhöhe an uns vorbeigetragen worden. Als erstes bekomme ich den kleinen Teller mit der Sauciere auf meinen Platz gestellt. Da ja jetzt kein Platz für den Teller mit der Hauptspeise mehr ist, drückt man mir den kurzerhand in meine Hand. Ich bin ja nicht ganz humorbefreit, stelle also die Sauce auf die Seite und werde gerügt, denn die ist ja für Beide! Jetzt reicht’s, ich nehme das Servieren selbst in die Hand und kann mir ein Augenverdrehen vermutlich nicht verkneifen. Sorry, aber noch nie erlebt.
Das Röstgemüse (Paprika in allen drei handelsüblichen Farben, Zwiebel, Fenchel und Melanzani) ist sehr gut angebraten, die Würzung hier mit Spezialsalz und viel Pfeffer heizt gleich wieder weiter ein. Die Filetstücke sind gut durchgebraten und von durchaus guter Fleischqualität, keine zähen Stellen, keine Flachsen, nichts. Von den beiden Fleischvertretern wird auch sehr gut der Eigengeschmack herausgehoben. Als Begleitung gibt es eine Ofenkartoffel, sehr gut durch, die Schale wird mitgegessen. Das kleine Schälchen mit dem dünnflüssigen Rahmdipp ohne Gewürze kann nicht ganz mithalten.

Vor dem Dessert wollen wir eine kleine Pause einlegen, werden auch nach einer solchen gefragt und sollen uns in weiterer Folge nach Gutdünken mit den Kaffeewünschen bei der Kellnerin melden.

Panna Cotta mit Beerentopping
Die Panna Cotta kommt in einem kleinen Gläschen mit Zuckerrand. Von der Vanillefront ist mir da fast etwas zu wenig dabei, die Haut erinnert an die Puddings meiner Jugend. Das Beerentopping ist ein 'beside' und besteht leider hauptsächlich aus Schwarzbeeren. Als Deko eine Physalis und je eine Scheibe von Kiwi und Orange. Gemeinsam mit dem Kaffee schließt es den Magen. Wir sind satt, mehr als satt, es schläft sich nicht wirklich gut. Ein echtes 'nogo' ist das kleine Milchkännchen, das in allen Richtungen zerschlagen oder zersprungen ist und geklebt wurde.

Fazit: Überraschung beim Bezahlen, das etwas geänderte Menü zum Internetauftritt dürfte günstiger sein und schlägt sich nur mit EUR 29,90 zu Buche. Finde ich sehr sportlich, würde nicht jeder machen. Die Kellnerin macht beim Tragen der zum Teil riesigen Teller einen versierten Eindruck, beim Abstellen allerdings ist sie mehr als hilflos, und meist landen die Teile auf dem Besteck oder irgendwo am Tisch. Es gäbe eine ganz einfache Abhilfe: Eindecken nach dem größten Porzellanteil. Nervig, aber damit steht der Arkadenhof nicht alleine da. Beim Bestellen von zwei verschiedenen, offenen Weinen ist einer eher kalt und der andere sehr gut temperiert. Wiewohl der Aperitif fast aufgedrängt wird, werden weitere Getränkewünsche nicht nachgefragt, auch nicht Kaffee zum Abschluss. Die Portionen sind relativ großzügig, mit einmal Pasta und einer Cremesuppe legt das ganz schön unter. Ich habe bei den Speisen zwischen drei und vier geschwankt, Falstaff ist ja nicht in Stein gemeißelt, allerdings ist die Performance für ein Einkaufszentrum doch überraschend gut gewesen.
Reservierung für die Terrasse ratsam.

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am 22. August 2011
TanjaG
6
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4Ambiente
4Service

Wir haben unseren Hochzeitstag am Freitag gefeiert, und da ich nicht wusste wie gut es besucht ist, hatte ich vorreserviert, was ich jedem empfehle. Wenn man zu zweit essen geht, ist es kein Problem noch einen kleinen Tisch zu ergattern.
Sehr positiv ist die Bewirtung mittels der vielen und aufmerksamen Kellner hervorzuheben, die auch schon bei der Reservierung fragen ob man einen Rauchertisch möchte. Wir hatten nie leere Gläser und es wurde stets nachgefragt ohne aufdringlich zu sein. Man hatte das Gefühl sie üben diesen Beruf gerne aus. Wir waren Abends gekommen, es gibt eine Mittags und Abendkarte mit jeweils verschiedenen Gerichten, von Gulasch über Fisch und gefüllter Hühnerbrust. Für jeden etwas dabei. Als Vorspeise hatten wir eine sehr gute Fritattensuppe, als Hauptgang gefüllte Hühnerbrust mit Ruccola und Frischkäse auf Tomatenspätzle mit getrockneten Tomaten - extrem lecker, ausreichende Portion ohne übersättigt zu sein, ein Gulasch vom Mühlviertler Jungstier mit Semmelknödel und Kartoffel - sehr sämig und extrem lecker (Portion ist sehr groß), meine Tochter wollte Käsespätzle und die gab es nur auf der Mittagskarte, wurde jedoch anstandslos gemacht und das alleine ist schon nicht selbstverständlich. Das Ambiente sehr schön, hochwertige neue Rattanmöbel, sehr viel Platz, und auch einen Gastgarten in dem es schön ruhig ist. Die Preise sind nicht gerade die günstigsten aber allemal wert.
Ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Ein genussvoller Abend!

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Erst-Tester

Bewertet am 22.08.2011

Master

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