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WratschkoWratschkoWratschko
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Wratschko Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 382
|
884
Wien
Rang: 242
Features:
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente:
Gemütlich
Preislage:
Gehoben
Kreditkarten:
Keine Info
Öffnungszeiten:
Mo:
17:00-01:00
Di:
17:00-01:00
Mi:
17:00-01:00
Do:
17:00-01:00
Fr:
17:00-01:00
Sa:
17:00-01:00
So:
geschlossen
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Wratschko

Neustiftgasse 51
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Wiener Küche, Vegetarisch
Lokaltyp: Beisl
Tel: 01 523 71 61Fax: 01 523 71 61
Gastgarten, Schanigarten

8 Bewertungen für: Wratschko

am 22. April 2015
ManWein
9
1
2
5Speisen
4Ambiente
3Service

Nach langem wieder einmal dort und nicht enttäuschst worden:

Als Vorspeise Hirn mit Linsen - mal eine andere Variation, insgesamt ausgezeichnet.

Dann aber die herausragende Überraschung: Lammnieren mit Reis (auf die Erbsen wollte ich verzichten und im Gegensatz zu anderen Lokalen schaffte man es dort auch, sie wegzulassen. Statt Risipisi also leicht angebratener Reis). Dies waren von ungeahnter Köstlichkeit und mit ziemlicher Sicherheit die besten, die ich seit langem, wenn nicht überhaupt gegessen habe. Innen noch zart rosa, butterweich, herrliches Safterl dazu... so machen Innereien richtig Freude!
Als Nachspeise natürlich die Topfenpalatschinke, die hier schon vielfach beschrieben wurde und ein köstlicher Schlusspunkt sind.
das Lokal selbst ist urig, für manche sicher ein wenig zu grindig, die Raucherstube eine Reise in die Vergangenheit: wer hier sitzt muss nachher duschen, mehrfach Haare waschen und das komplette Gewand wechseln. Das Service freundlich aber (teilweise zu) langsam, was aber wohl auch dem Andrang geschuldet ist.
Fazit: Das Ambiente muss man mögen, die Speisen sind aber top.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Februar 2015
Experte
Alexgroops
49
6
18
4Speisen
4Ambiente
2Service

Dem schon länger zurückliegenden Tip eines Testerkollegen folgend, besuchte ich auf meiner Suche nach einem Wirtshaus mit besonders nostalgischem Ambiente unlängst das Wratschko. Vorher hatte ich bereits telefonisch mein Vorhaben angekündigt, für ein Gruppentreffen mehrere Plätze reservieren zu wollen.

Ich betrat das Lokal, und ein ungewohnter "Wow - Effekt" überwältigte mich. Wie bei einem Kind unmittelbar nach der Weihnachtsbescherung, wanderte mein faszinierter Blick von einer Ecke zur anderen, registrierte die alte, wirklich uralte Einrichtung aus Holz, streifte die eher kleine Bar, blieb kurz beim Poster von Helmut Qualtinger hängen, um sich danach wieder den nostalgischen Tischen und Sesseln zu widmen. Wo befand ich mich hier? In den Vierzigern? Fünfzigern? Wenn der Raum nicht auch teilweise etwas, naja, instabil ausgesehen hätte, die Tapete (oder als was immer man das bezeichnen kann) stellenweise zerfetzt gewesen wäre, ich hätte dem Ambiente die Höchstnote gegeben. Genau so etwas suche ich!

Ich begrüßte den jungen Kellner und gab mich als Anrufer von vorhin zu erkennen. Um diese Zeit waren nur vier Personen anwesend, der Kellner, zwei Männer in der Küche, und ich. Ich ließ mich an einem der Holztische nieder, meiner Bewunderung für die uralte Einrichtung in Form von mehrfachen verbalen Symphatiebekundungen Ausdruck verleihend.

Ich bestellte ein Bier vom Fass. Beim Blick in die augenscheinlich von Hand geschriebene Speisekarte rollte ich kurz mit den Augen, um sogleich wieder anerkennend das supernostalgische Ambiente zu betrachten. Ich bestellte Fleischlaberl mit Erdäpfelpürree und erinnerte den Kellner an mein Anliegen, worauf er durch die Durchreiche in der Wand Richtung Küche so etwas wie "Clemens, geht das mit der Reservierung in Ordnung?" rief. Einer der Männer in der Küche schien somit Clemens Wratschko, der Chef höchstpersönlich, zu sein.

Der junge Kellner führte mich in den hintersten Raum, der zwar nicht ganz so urig - nostalgisch wirkte wie der Barbereich, aber dem Gruppentreffen den nötigen Platz und ausreichend Atmosphäre bieten würde. Ich reservierte den Raum, kehrte zu meinem Tisch und meinem Bier zurück, genoss den optischen Ausflug in längst vergangene Zeiten und konnte mich an dem alten Holz einfach nicht sattsehen.

So bekam ich kaum mit, dass seit meiner Essensbestellung eine gute halbe Stunde vergangen war, als mir der Kellner die Fleischlaberln schließlich servierte. Vor mir lag flaumig anmutendes Erdäpfelpürree, überdeckt von gerösteten Zwiebelringen, und zwei relativ kleine Fleischlaberln. Das Pürree schmeckte so gut, wie es aussah. Kleine Erdäpfelstückchen befanden sich darin. Das mochte ich weniger, auch wenn es am guten Geschmack nichts änderte. Die Laberln waren außen leicht knusprig, innen schön saftig, und das würzige Saftl rundete die Gaumenfreude nochmal positiv ab.

Ich trank noch ein zweites Bier, bezahlte dann und machte mich guter Dinge auf den Heimweg. So weit, so gut. Eigentlich hätte ich hochzufrieden sein müssen, ein derartig passendes Wirtshaus gefunden zu haben. Doch ein ungutes Gefühl, das ich anfangs nur am Rande wahrnahm, mischte sich in meine euphorischen Gedanken. Als hätte sich ein innerliches Notfall - Alarmsystem aktiviert, das mir zu suggerieren versuchte, dass hier etwas so ganz und gar nicht stimmte!

Erst zuhause, nachdem mein bis dato vom nostalgischen Ambiente scheinbar vernebeltes Gehirn wieder klarere Gedanken fassen konnte, realisierte ich nach und nach, was mir mein inneres Alarmsystem schon die ganze Zeit über sagen wollte. Von der Einrichtung des Lokals verblendet, hatte ich nämlich ein paar essentielle Faktoren übersehen.

Wie viel kostet eine Portion Fleischlaberl mit Erdäpfelpürree schnell in Wirtshäusern? Um die 6 oder 7 Euro? 6,70? 7,10? 5,90? Meine nostalgische Euphorie verwandelte sich in ein flaues Gefühl im Magen. Hatte ich vorhin im Wratschko tatsächlich sage und schreibe 11 (!) Euro für eine ziemlich kleine Portion Fleischlaberl mit Erdäpfelpürree bezahlt? Hatte der Blick auf die Preise in der Speisekarte (irgendwo zwischen 9 und 20 Euro) wirklich nur ein kurzes Augenrollen bei mir bewirkt? War ich so fixiert auf die Einrichtung gewesen, dass sogar jegliches Zahlendenken bei mir außer Kraft gesetzt worden war? Dieser seltsame Fall dürfte zum ersten Mal eingetreten sein.

Dann dachte ich an die Wartezeit aufs Essen. Wenn ich als einziger Gast schon 30+ Minuten gewartet habe, wie lange werde dann 30 Personen warten müssen? Außerdem wusste der Chef von meiner Anwesenheit in seinem Lokal und meiner Reservierung. Wäre es da nicht korrekt gewesen (ja, was ist schon korrekt, ich nenne es einfach mal so), dass er sich zumindest für die Person interessiert, die ihm bald 30 Leute ins Gasthaus bringen will? Eine kurze persönliche Begrüßung vielleicht, anstatt mich nicht einmal eines Blickes aus der Küche zu würdigen?

Die Rücksprache mit einer Organisatorenkollegin brachte endgültige Gewissheit. "Bist du komplett verrückt geworden? 11 Euro für a kleine Portion Fleischlaberln, des is jo fast scho unverschämt. Des zahlt doch keiner in an Wirtshaus!" Spätestens jetzt wurde mir bewusst, dass mir so etwas nicht passieren sollte, bzw. als Organisator von großen Treffen auch gar nicht passieren DARF, möchte ich nicht mit Kritiken a la "Is der irgendwo angrennt", oder ähnlichem, rechnen.

Nein, ins Wratschko konnte ich in Anbetracht dessen unmöglich 30 Gruppenmitglieder schicken. Was mir besonders im Magen lag, nachdem es mir, spät aber doch, überhaupt erst bewusst geworden war, dass der Chef nicht einmal kurz mit mir gesprochen hatte. Wenn ich an einer Gaststätte etwas nicht mag, dann wenn man mir ein "Eigentlich haben wir´s eh nicht notwendig" - Gefühl vermittelt. Da kann ich dem Service nicht die besten Noten ausstellen. Unglaublich, dass ich aufgrund der Begeisterung für das Ambiente alles andere ausgeblendet zu haben schien. So etwas ist mir in der Tat noch nie zuvor passiert.

Die telefonische Stornierung der reservierten Plätze folgte noch am selben Abend. Besagtes Gruppentreffen veranstaltete ich woanders, dort wo das Preis - Leistungsverhältnis stimmt und man ein wenig mehr Interesse und Zustimmung für mein Vorhaben eines Gruppentreffens zeigte.

Ich möchte niemandem von einem Besuch im Wratschko abraten. Wer in supernostalgisch - uriger Atmosphäre bei gedämpften Licht ein paar Bier trinken (Krügerl kostet unter 4 Euro) und sich unterhalten will, ist dort bestimmt nicht falsch. Wem jedoch ein solches Ambiente nicht zusagt, wird das Lokal womöglich als hinich und abgefuckt bezeichnen.

Wer gut essen möchte und kein Problem hat, dafür viel Geld hinzulegen und lange zu warten, möge sich bitte auch nicht abhalten lassen. Für mein Vorhaben eines Gruppentreffes passte im Wratschko das Gesamtpaket nicht - das Ambiente allein, das uriger und nostalgischer kaum sein kann, war leider zu wenig.

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am 13. November 2012
abendesser
6
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

eines meiner lieblingslokale.
urig, alt, gemütlich. und das essen ist immer sehr gut und frisch. leider deshalb auch die oft langen Wartezeiten. ich habe mir deshalb angewöhnt nicht erst hin zu gehen, wenn ich schon Hunger habe, sondern schon eine stunde vorher ;)

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am 18. Juni 2012
MrVodoo
7
1
1
5Speisen
3Ambiente
3Service

Also für mich ist und bleibt das Wratschko eine Sensation - vor allem das Essen (immer gleichbleibende Qualität!).

Recht gemütliche Atmosphäre, alles schön Dunkel, die alten Tapeten, die Holztäfelung, die alten Sesseln...

"Studentinnen"-Service freundlich, nett mit Herz bei der Sache, aber keine Vollprofis.

Faschierte Laibchen oder Hühnerleber mit Kartoffelpürree - Weltklasse! Lammstelze ausgezeichnet. Oder auch eine einfache Fritattensuppe. Topfenpala mit Rhabarber - wie von der Oma gemacht, ein wenig hübscher dekoriert ;-).

Wechselnde Speisekarte mit Klassikern oder auch mal was Ausgefallenes, wir gefüllte Rote Rüben.

Das Wichtigste: ZEIT einplanen: Am besten 1 Stunde pro Gang.

Getränkeauswahl ist gut, einige offene Weine und Murauer Bier, einige gute Säfte.

Für mich einfach Top.

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am 12. April 2012
SabrinaA
17
1
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Wratschko muss man erlebt haben ein Beisel wie man es liebt aber kaum mehr gibt.
Die Lokation an sich zieht einen in die Atmosphäre von "es war ein mal" und hier wird nicht versucht auf alt zu machen, es ist wie es ist...
Das Service war aufmerksam, freundlich und unterhaltsam so wie man sich einen geselligen Abend vorstellt.
Das Essen hat mich wahrlich überrascht - waren zu Zeit: Frittatensuppe/indischer Suppeneintopf - gebackene rote Rüben/LammLasagne - Palastschinken mit Topfencrem Rhabarber und Zimt.
Die Fridattensuppe war gut doch nciht das was man von Mama kennt, doch das scheint es zu sein was das Lokal ausmacht seine Variation von bekannten Speisen - die roten Rüben waren ein Hammer und die Lasagne sehr gut doch die Krönung war das Dessert ...darauf würde ich nie und nimmer verzichten.
Wir haben nicht lange auf unser essen warten müssen, doch Zeit sollte man mit bringen um das Ambiente etc genießen zu können - Fastfood ist es sicher nicht und wenns Abends voll oder etwas frisch gemacht wird kanns sicher auch mal dauern.
Ich freu mich schon auf unseren nächsten Besuch denn auf der Speisekarte stndd vieles was es sich zu testen lohnt - ach ja es gab auch Dinge die nich auf der Karte standen, also besser vorm bestellen abfragen ;)

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Kommentar von am 21. Mai 2012 um 17:15
SabrinaA

wir waren am 18.05.12 wieder hier und ich kann nur wieder holen es war wie eine Zeitreise mit charmanten Service (noch mit Wiener Schmäh), gutem Essen, Jazz Klängen und einem Ambiente das seines gleichen sucht ....30 Jahre ohne Renovierung im Gastsaat (die Küche ist weißer als weiß, keine Sorge).
Gekocht wird österreichisches slow food auf qualitativ und geschmacklich hohem Niveau.
Wir hatten Spargelcremsuppe mit knackigen Spagelstücken - gebratene Hühnerleger mit Erdäpfelpüree / Fleischleibchen mit Erdäpfelpüree - und die Topfenpalatschinken.
Jetztwo ich den Abend revue passieren lassen hab ich schon wieder Lust auf einen Feierabend Abstecher ,)
offen haben sie übrigens nur Werktags was sehr schade ist, gerade der Samstag tätet mir mehr liegen.

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am 12. November 2011
kazimir
1
1
3Speisen
3Ambiente
2Service

Besuch im Wratscko am 11.11.2011
Slow Food schön und gut aber was hier getrieben wird geht, gelinde gesagt, auf keine Kuhhaut.
Wieso muss ich in einem Wirtshaus auf geröstete Hendlleber mit Kartöffelpüree und Ratatoui mit Couscous über eine Stunde warten, wo sich zu dieser Zeit nur vier Personen im Lokal befanden welche Essen wollten. Zumal das Couscous auch nicht durch war, knirschte unter den Zähnen wie Kristallzucker. Kartoffel kochen daraus Püree machen und die Leber in der Pfanne anrösten schaffe selbst ich in einer halben Stunde, außer ich gehe vorher die Zutaten einkaufen. Das dürfte der Koch anscheinend auch zwischendurch machen, denn Palatschinken mit Topfencreme in 65 Minuten ist nicht schwach und die zweite Portion Palatschinken habe wir von 22:00 Uhr bis wir um 23:50 gingen nicht mehr erwartet.
Zudem finde ich es zusätzlich als Schweinerei, dass die Raucher ins hinteste Kammerl vebannt werden und sie beim Gang zum WC oder beim Gehen durch die Raucherzone müssen. Die frischen Speisen werden natürlich auch durch die Rauchschwaden ins Nichtraucherkammerl gebracht.

Kazimir

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6 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 25. Okt 2014 um 15:03
papperlnpipperln

ich meine das kann nicht ungewollt sein, hier will jemand auffallen und sucht Anerkennung !

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am 3. Mai 2011
Experte
Gastronaut
398
44
29
3Speisen
4Ambiente
4Service

Er betreibt ein Wirtshaus, kein Restaurant! Das möchte Hausherr Clemens Wratschko jedem klarmachen, der Nach der Natur seines Lokals in der Wiener Neustiftgasse fragt!
Die Räumlichkeiten selber wirken so, als hätte sich hier in den letzten hundert Jahren nichts geändert und wahrscheinlich ist das auch so. Aber gerade dieses Verstaubte macht den Charme des Wirtshauses aus!

In der Küche wird alles frisch zubereitet und auf Tiefkühlschränke, Fritter und Mikrowelle verzichtet. Slow Food ist angesagt!
Die Suppe für unser Menü ist schon mal vielversprechend: Ganslsuppe mit frischem Gemüse, Nudeln und einem aufgeschnittenen Gänsefilet!

Die Suppe war ein Traum (vor allem mit dem selbstgebackenen Brot), das Gemüse knackig und die Nudeln in Ordnung! Geschmacklich war das Filet wirklich gut, von der Konsistenz war es aber viel zu zäh...leider...

Als nächstes kamen die faschierten Laibchen, laut Clemens Wratschko für viele der Grund überhaupt ins Lokal zu kommen. Dazu gab es frisches Erdäpflpüree. Während die die Laibchen fast schon zu stark gesalzen waren, war beim Püree genau das Gegenteil der Fall, insgesamt hat der Salzgehalt der Speise absolut gepasst! Genauso wie der Geschmack!

Also Nachspeise hatten wir frische Topfenpalatschinken, die direkt aus der Pfanne kamen! An denen gab es absolut nichts auszusetzen!

Insgesamt war es spannender kulinarischer Abend mit liebevoll zubereiteten Speisen, die gleichzeitig altmodisch und experimentierfreudig sind! Fad wird einem hier in Sachen Essen wohl nie werden! Und das mit dem zähen Filetwar wohl einfach nur Pech...

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5 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 26. Okt 2014 um 07:23
cmling

Ich mache mir die Freude und hoffe, andere können antworten.

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am 6. April 2011
MonikaWien
43
6
5
4Speisen
2Ambiente
4Service

Nach langer (Jahre) Zeit wieder ins Wratschko gekommen, weil ich gut essen wollte und das Lokal früher zu meinen Favoriten zählte..
Was das Essen betrifft, bin ich nicht enttäuscht worden, das Essen war sehr gut, die kurdische Erdäpfelsuppe kräftig, aber nicht übermässig gewürzt, das Entenfilet saftig und weich, nur die Bratkartoffel hätte ich mir ein wenig mehr gebraten gewünscht, aber geschmacklich gibt nichts auszusetzen.
Das Service ist exzellent, selbst im Vorbeilaufen wird ein leeres Glas entdeckt, auf das Essen wartet man allerdings sehr lange. Beim Hauptgericht verständlich, kann ich das bei der Suppe nicht nachvollziehen. Für 3 Gänge haben wir 2 Stunden im Lokal verbracht. Nicht lange, wenn man mit Freunden plaudernd hier ist, aber zu lange, wenn man einfach nur auswärts Essen gehen wollte und hungrig ist.
Was ich viel besser in Erinnerung hatte, war das Ambiente, aber das liegt daran, dass ich immer mit Rauchern unterwegs war. Der erste Raum ist urgemütlich, alles in dunklem Holz gehalten.
Für Raucher würde ich das Ambiente mit einem 4er bewerten, diese brauchen auch nicht weiterlesen :)
Wir wurden in den Zwischenbereich zwischen vorderem Zimmer und hinterem Raum gesetzt, wo auch der Küchendurchgang war. Einerseits führte das dazu, dass man teils kabarettreife Gespräche über Sonderwünsche von Gästen und dem, was der Koch davon hält, mitbekommt, andererseits kann man die Küchendüfte in der Jacke noch tagelang "genießen".
Sitzt man am falschen Platz, kann man während des Essens direkt in die Toiletten sehen, wenn die Gäste die Schiebetüren nicht schließen, ist nicht gerade appetitfördernd.
In einem Lokal, in dem man das Gefühl bekommt, es gehe um gehobenes Essen, sollte es solche Plätze einfach nicht geben.

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