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Weingut Buschenschank BernhardWeingut Buschenschank BernhardWeingut Buschenschank Bernhard
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Weingut Buschenschank Bernhard Info
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16:00-22:00
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Do
16:00-22:00
Fr
16:00-22:00
Sa
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Criticus
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Weingut Buschenschank Bernhard

Seggauberg 37
8430 Leibnitz
Steiermark
Küche: Steirisch
Lokaltyp: Buschenschank
Tel: 03452 74359
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1 Bewertung für: Weingut Buschenschank Bernhard

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Juli 2015
Experte
Criticus
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Eigentlich wollten wir auf eine kleine Jause zum Buschenschank Assigal in Seggauberg 45, wo wir schon öfters waren. Wir hatten aber nicht bedacht, dass Sonntag war und an diesem Tag „der Assigal“ Ruhetag hat. Da wir aber wußten, dass es am Seggauberg mehrere Buschenschenken gibt, fuhren wir einfach weiter und kamen so – und somit eigentlich durch Zufall – zum Buschenschank Bernhard in Seggauberg 37, wo wir noch nie waren.

Auf einem liebevoll mit Tonziegeln überdachten Holzschild lesen wir, dass es hier nicht nur einen Buschenschank gibt, sondern dass auch „Urlaub am Bauernhof“ angeboten wird. Wir sehen auch zwei Gebäude, eines offenkundig das Buschenschank-Gebäude mit einer Weinlaube davor und ein zweites Gebäude, welches wohl als Gästehaus dient. Die mit Blumen geschmückten Fenster im Erdgeschoß und mehrere blühende Blumengebüsche erfreuen das Auge. Alles macht einen sauberen und adretten Eindruck. Die Wiesenflächen um das Buschenschank-Gebäude und neben der asphaltierten Zufahrt sind frisch gemäht, man blickt in Weingärten und über die hügelige Landschaft des Seggaubergs.

In der Laube sind nur zwei Tische besetzt, wir gehen aber trotzdem hinein, weil wir die Gaststube sehen wollen. An einer kleinen Holz-Schank vorbei kommen wir in einen recht einfach mit Fliesenboden, Holztischen, Holzsesseln und einer umlaufenden Holzbank eingerichteten Gastraum und lassen uns an einem Ecktisch nieder. Ein großer weiß verputzter und mit stilisierten Weintrauben verzierter Kachelofen putzt den etwas kahl wirkenden Gastraum optisch auf. An ca 5-6 Tischen gibt es etwa 35Sitzplätze.
Der Bestellung ging eine etwas lustige Konversation voraus: Die Seniorchefin (Frau Stefanie Bernhard) fragt uns nach unseren Wünschen. Wir sagen, dass wir gerne eine Kleinigkeit zum Essen hätten. Die Chefin: „Was möchten Sie haben ?“ Wir: „Was gibt es ?“ Jetzt zählt die Chefin ein paar Sachen auf, die wir haben könnten. Wir sind also in einer jener alten oder älteren Buschenschenken, wo es keine (Speise)karte gibt und wo man sich über das, was man haben möchte oder das, was es gibt, eben „aussprechen“ muss. Das ist so und ich habe damit auch kein Problem, bietet diese „Aussprache“ doch auch die Möglichkeit zu einem kleinen „Plauscherl“. So erfahre ich auch, dass die Familie Bernhard einen Weingarten mit 4 ½ Hektar bewirtschaftet (Welschriesling, Weißburgunder, Sämling, Schilcher; Zweigelt und Sauvignon)und alles oder fast alles selbst macht.

Wir bestellten eine Brettljause und einen Käferbohnensalat mit Zwiebel (wir hätten die Bohnen lieber mit Rettich gehabt, aber die Chefin verwies darauf, dass der Rettich „noch wächst“). Die Chefin brachte uns dann eine wirklich große Brettljause mit zwei kleinen Tellern. Auf dem Holzbrett gab es einen sehr guten saftigen Schinken, einen feinen Rohschinken, viel frisch geriebenen Kren, einen sehr guten Leberaufstrich und cremigen Liptauer, Emmentaler-Käse, alles garniert mit Gurkenscheiben, Tomaten und Pfefferoni. Es war zwar alles sehr gut, aber mir hat für eine „richtige“ Brettljause das hart gekochte Ei, ein Verhackert und das harte (oder geselchte) Würstl gefehlt.

Der natürlich mit Kernöl marinierte Käferbohnensalat war ausgezeichnet, die Bohnen waren so richtig schön fleischig. Das Bauernbrot dazu war ein Genuss. Die reichlich mit Kernöl versehene Marinade haben wir mit dem letzten Brot aufgetunkt.

Zum Nachtisch empfahl uns die Chefin einen Buttermilchapfelkuchen oder Spagatkrapfen. Wir entschieden uns für den Apfelkuchen, der eine etwas festere Konsistenz hatte und tatsächlich etwas nach Buttermilch geschmeckt hat. War interessant und gut.

Ich habe ebenso wie Critica zuerst einen großen g’spritzten Traubensaft getrunken, der sehr gut war. Zum Abschluss habe ich mir ein Achterl Weißwein vergönnt, leider weiß ich nicht mehr welchen (vermutlich ein Sauvignon). Ich kann mich nur erinnern, dass der Wein – naja, sagen wir – „nicht besonders“ war, weshalb ich auch davon Abstand genommen habe, wie sonst üblich einen Wein „für zu Hause“ mitzunehmen.

Wir haben für alles insgesamt 20 Euro bezahlt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also schwer in Ordnung

Fazit: Ein guter und ehrlicher Buschenschank, wo das verkauft wird, was man selbst hat. Ein echter Familienbetrieb mit einem etwas eingeschränkten kulinarischen Angebot, aber das, was es gibt, ist sehr gut. Die Qualität der Weine hat Potential nach oben.

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Bewertet am 06.07.2015

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