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Landgasthof HolznerwirtLandgasthof HolznerwirtLandgasthof Holznerwirt
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Landgasthof Holznerwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
07:00-24:00
Mi
07:00-24:00
Do
07:00-24:00
Fr
07:00-24:00
Sa
07:00-24:00
So
07:00-24:00
Hinzugefügt von:
amarone1977
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Landgasthof Holznerwirt

Dorf 4
5301 Eugendorf
Salzburg
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 06225 8205Fax: 06225 8205-19
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Landgasthof Holznerwirt

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Jänner 2015
Experte
hautschi
107
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24
3Speisen
4Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Der Holznerwirt in Eugendorf ist uns vor einigen Jahren während eines Seminaraufenthaltes mit dem Stichwort - die beste Rote Rübensuppe unseres Lebens - in Erinnerung geblieben.

Vergangenen Freitag, Erledigungen in Salzburg abgeschlossen, die Mittagsglocken läuten, der Hunger ist da, der Holznerwirt kommt uns in den Sinn, also auf nach Eugendorf.

Das Gasthaus ist im Ortszentrum, direkt neben der Kirche hübsch gelegen, Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden.
Momentan stockt uns der Atem: Das Ding schaut aber verdammt zu aus, von außen kein Licht zu erkennen.
Der Holznerwirt hatte dann aber doch geöffnet, nur mit diesem Außenauftritt wird man schwer Laufkundschaft anziehen: Keine Tafel mit etwaigen Angeboten, keine Speisekarte, einfach nichts, das den Gast anziehen würde - meiner Meinung nach, nicht sehr raffiniert gelöst.

Das Innere des Gasthofes besteht aus einzelnen, völlig voneinander getrennten Stuben. Die Raucher- Nichtrauchertrennung kann dadurch natürlich optimal umgesetzt werden. Kein Nichtraucher ist gezwungen jemals den Raucherbereich betreten zu müssen.
Auch die WC-Anlagen, die laut der liebsten Frau, in einwandfreiem Zustand sind, können rauchfrei erreicht werden.

Die Stube, die den Raucherbereich beherbergt ist salzburgerisch, rustikal mit viel dunklem Holz eingerichtet. Für kalte Tage steht ein hübscher Kachelofen zur Verfügung.
Die Tische schön mit sauberem Tischtuch vorbereitet, Besteck und Stoffservietten (ich liebe es) warten auf die Benutzung.
In der Karte ist wohl ein Gedeck angekündigt, mittags wird es scheinbar aber nicht serviert und auch nicht verrechnet (schade, man könnte ja zumindest fragen, ob das Gedeck gewünscht wird).
Wir fühlen uns jedenfalls sehr wohl und vergeben für das Ambiente 4 von 5 Punkten.

Empfangen werden wir von einer älteren Dame (die Chefin?), sie ist sehr freundlich und bemüht. Dem Wackeldackel wird unaufgefordert eine Wasserschüssel gebracht, Beilagenänderungen werden unproblematisch und mit einem Lächeln quittiert, der zum Zwiebelrostbraten zusätzlich georderte Senf wird nicht in Rechnung gestellt (ist heutzutage bereits sehr üblich), wir fühlen uns in Summe sehr gut betreut und vergeben für den Service 4 von 5 Punkten.

Die Karte bietet österreichische Küche. Alle gängigen Fleischsorten werden abgedeckt, es gibt Fisch und Innereien (Kalbsbries und Nierndln), auch Vegetarier dürften fündig werden.

Die von uns konsumierten antialkoholischen Getränke (stilles Mineral 2,40 großer Orangensaft gespritzt 3,40) sind preislich in Ordnung und gut gekühlt. Den kleinen Braunen 2,50 würde ich qualitativ im Mittelfeld einordnen.

Festtagssuppe (4,20): Im Suppenteller wird eine ausreichend heiße Tafelspitzbouillon serviert. Die Suppe ist geschmacklich sehr in Ordnung. Als Einlage finden sich: Tafelspitzroulade, Grießnockerl und Tirolerknödel. In Summe eine sehr gute, wenn auch nicht ganz billige Suppe. 4 von 5 Punkten.

Rotkrautsuppe mit Vollkorncroutons (4,20): In der weißen Suppentasse wird auch diese Suppe angenehm heiß serviert. Die Suppe schmeckt interessant, leicht nach Rotkraut und intensiv nach Zimt. Jetzt wird es natürlich sehr subjektiv: Wir hatten beide den Eindruck, als ob wir flüssige Weihnachtsbäckerei schlürfen würden. Beim Zimt wäre unseres Erachtens viel weniger weit mehr gewesen und wir vergeben subjektive 2 von 5 Punkten.

Zwiebelrostbraten (14,90): Die inkludierten Petersilenkartoffel werden auf meinen Wunsch unproblematisch (und ohne Aufpreis) in Nockel getauscht. Das Stück Fleisch gerade ausreichend groß (ich tippe eher auf Beiried als auf Rostbraten), noch zartrosa, dennoch sehr bissfest. Die Nockerl hausgemacht aber leider salzlos. Bei Sauce und Röstzwiebeln unterstelle ich die Zuhilfenahme von Metro etc. Die Zwiebel waren zwar schön knusprig, ich glaube mich jedoch nicht zu täuschen. Der Gesamteindruck für mich war gerade noch gut und daher gibt es 3 von 5 Punkten.

Knödlvariation mit Sauerkraut (11,60): Es kommen 6 Minniknöderl, je zwei gefüllt mit Grammeln, Speck bzw. Bratl. Die Knödel, jedes für sich geschmacklich eine Wucht, das Sauerkraut schön mit Speck zubereitet, dafür nicht eingebrannt. Einzig den Preis finde ich für die Portionsgröße zu gewagt, ich wäre von der Portion nicht satt geworden. Der liebsten Frau hat es sehr gut geschmeckt und sie vergibt 4 von 5 Punkten.

Fazit: Ein sehr schönes Gasthaus vor den Toren der Salzburger Stadt für Raucher und Nichtraucher gleichermaßen gut geeignet. Freundlicher Service, gute Küche (wobei ich sagen muss, dass mich die Speisen bei meinem ersten Besuch vor einigen Jahren mehr überzeugt haben).
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Update: Wie sich herausgestellt hat (siehe untenstehende Kommentare) dürfte die Küche des Holznerwirtes zum Großteil mit Fertigprodukten arbeiten.
Hochpreisige Aufwärmgastronomie zu unterstützen liegt mir allerdings sehr fern.
Aus diesem Grund kann ich für den Holznerwirt auch keine Empfehlung aussprechen.

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Letzter Kommentar von am 4. Jän 2015 um 17:48

Stephan, obwohl ich jetzt sehr enttäuscht bin, ich glaube du hast recht. Das Innenleben hat genau so wie auf deinem Bild ausgesehen. Eine bodenlose Frechheit, noch dazu um das Geld. Das sind zum Teil wirklich nur mehr Auwärmer aber sicher keine Köche mehr :-(

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. Jänner 2014
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
4Ambiente
4Service
4 Fotos1 Check-In

Der Tag ist lang, es ist schon finster – und man ist noch immer nicht am Ziel. Der Hunger hat sich schon längst lautstark zu Wort gemeldet. Also schnell mal runter von der Autobahn, bevor alle Küchen dieser Welt ihre Köche nach Hause schicken. Welcher Außendienstler kennt das nicht.

Nun, in der Nähe von Salzburg war mir da noch der Bericht des geschätzten Users woody in Erinnerung, der kurz mal bei Salzburg-nord von der Autobahn runterfuhr, um schnell was Feines zu essen.
Dies wird sicher auch noch nachgeholt, denn ich hatte bereits eine Ausfahrt zuvor eine andere Idee: der Holznerwirt in Eugendorf.

Es gibt ja rund um Salzburg so einige altehrwürdige Landgasthöfe, die sich nicht zuletzt durch die Festspielzeit etablierten. Damit meine ich enorme Familienbetriebe im typischen Stil des Salzburger Flachgaus: sei’s jetzt das Gmachl in Bergheim, der Brandstätter in Liefering oder der Gastagwirt gleich ein paar Hundert Meter außerhalb von Eugendorf: „gewachsene“ Betriebe, allesamt mit 4 Sternderln am Kopfpolster, einer traditionellen Küche mit Anspruch und vielleicht sogar ein bisschen Wellness-Zusatzprogramm. Und viel Tradition.

So auch hier – kaum zu übersehen neben der Kirche. Der Holznerwirt führt auch innen den Stil dieser alten Bauernhäuser fort: nicht eine, große Gaststube, sondern lauter eigens benannte Stüberln mit drei oder vier Tischen. Typische Dekorationen, alte Fassböden, die Lampenschirme an der Wand geben angenehmes Licht – tatsächlich noch durch die alte Kuhhaut.
Daneben alte Fotos mit gewaltigen Gruppenaufläufen. Die Eugendorfer Schützen 1892 hier, die Eugendorfer Schützen 1931 dort, die Eugendorfer Schützen 1916 hüben – und drüben.

Die jungen Damen sind allesamt freundlich und „a bissl g’schamig“, der Chef mit Jopperl lässt sich auch immer wieder blicken um nach dem Rechten zu sehen.

Ein Gedeck wird serviert, allerdings ohne Kommentar, auch wenn die üblichen Verdächtigen präsentiert werden: Schnittlauchaufstrich, Liptauer, Grammelschmalz. Zu viel Aufstrich für eher wenig Brot, aber wir wollen uns ja nicht schon mit dem Gedeck den Appetit für danach versauen.
„Die Weisse“ – das alkoholfreie Weizen aus der Bügelflasche, von der gleichnamigen Gasthausbrauerei (siehe dort).

Dazu gesellt sich eine wirklich traumhafte Suppe, auch wenn man sie salopp als verdünntes Ritschert bezeichnen könnte: die Rollgerstensuppe mit Selchfleisch. Wirklich sehr harmonisch, warm, duftend, gehaltvoll, perfekt gewürzt. Ideal.

Das Blunzengröstl – auch hier kommt keine Klage auf, die Blunzen mit idealer Konsistenz, schön würzig, die Kartoffeln dazu ohne Fehl und Tadel.
Das Specksauerkraut ist ebenfalls sehr gut – wenn auch um einen Tic zu salzig.

Der Chef des Hauses ist sich nicht zu schade, das genau zu erklären. Sauerkraut wäre in den Wintermonaten aufgrund der Fermentation salziger. Würde man weniger salzen, so würde man sich wiederum die falschen Keime einhandeln, die das Kraut verderben ließen. Eine Wissenschaft für sich, vergleichbar mit jener vom Wein.

Erstes Fazit, auch ohne Nachspeise: stattlicher Landgasthof, deren Küche anspruchsvolle Akzente setzen will, auch wenn ich an jenem Abend eher die „kleinere Küche“ wählte. Klein, aber oho. Vor allem die Suppe hätte ich gerne dreimal gegessen.
Service freundlich und rasch, dass der Chef stets Augen und Ohren offen hat, zeigt, dass das Haus gut geführt wird.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir12Lesenswert7
Kommentar von am 28. Jän 2014 um 17:15

Oh ja, das erwähnte er auch - aber da würde man sich im Winter schwer tun, meinte er. War aber ob der Qualität der Speisen eher eine Kleinigkeit, es gibt Leute, die da sogar noch nachsalzen, ich gehör eh eher zur Salzarmfraktion.

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