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Gasthaus EdelmühleGasthaus EdelmühleGasthaus Edelmühle
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Gasthaus Edelmühle Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
1977
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
09:00-00:00
Mi
09:00-00:00
Do
09:00-00:00
Fr
09:00-00:00
Sa
09:00-00:00
So
09:00-00:00
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bubafant
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Gasthaus Edelmühle

Untere Edelmühle 1
2451 Au am Leithagebirge
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 02168 8236
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Gasthaus Edelmühle

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am 20. Juli 2013
Experte
bubafant
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Die untere und obere Edelmühle bestehen schon seit dem 14. Jahrhundert und wurden als Kornmühlen betrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Mühlbetrieb eingestellt, kurzzeitig reine Landwirtschaft betrieben und seit dem Ende der 70er Jahre ist die untere Edelmühle ein Gasthaus. Die Edelmühle in den Händen der zweiten Generation wandelt sich mehr und mehr vom traditionellen Wirtshaus hin zum modernen Gastgeber mit vielseitigem Charakter (© Homepage).

Rein zufällig stolpert man nicht über oder in die Edelmühle. So abseits sie gelegen ist, hat sie doch einen großen Stammkundenstock. Hat man das Gasthaus gefunden, mit ausreichenden Parkplätzen davor, muss man zuerst einige weit gestreckte Stufen in den Vorhof bewältigen. Dieser ist wie ein privater Vorgarten mit Grünzeug und Deko gestaltet. Danach entert man über etwas steilere Stufen den Eingang zum ursprünglich gehaltenen gemütlichen Wirtshausteil mit Schank, rustikaler Möblierung und Raucherlaubnis.
Daran anschließend gibt es einen großen Saal, der modernisiert worden ist und als Nichtraucherbereich fungiert. Eine Sonnenterrasse mit direktem Blick auf den Kinderspielplatz samt Streichelzoo ergänzt das Platzangebot. Den Kellerheurigen kann man für Weinverkostungen oder Veranstaltungen mieten.

Wie urig es hier ist merkt man an der jovialen Begrüßung: Griass Eich ! Wuids wos essen ? Der JuniorChef ist die Seele des Gasthauses, vor und hinter der Theke, unterstützt von einer Servierkraft bei höherem Gästeaufkommen. Die Speisekarte verspricht, was man sich von einem Landgasthaus erwartet: Hausmannskost. Und hier wird so ziemlich alles selbst gemacht. Halbe Tiere werden vom Kühlhaus durch den Gastraum in die Küche getragen, in der Vitrine gibt es die selbstgemachten Desserts in Schüsseln und Kuchen unter Alufolie. Auf den Barhockern vor der Schank sitzen Stammgäste, mit dem Verdacht, dass sie auf den Hockern angewurzelt sind. Es könnten durchaus ein Arzt, ein Jäger und der Apotheker sein.

Hier bekommt man keinen Platz zugewiesen, man sucht sich ein Platzerl aus. In unserem Fall eine Holzbankkoje mit Ledersitzpolster nebst der Schank. Das Tischtuch beherbergt noch ein paar Semmelbröseln des Vorgängers, ist aber ansonsten sauber. In der Menage fehlt der Salzstreuer, eine Blumenvase, ein Kandelaber mit Kerze und das Weinangebot. Vorab bestellen wir ein Budweiser (EUR 3,40) und ein Pago Pfirsich mit Leitungswasser (EUR 2,50). Das Besteck in Papierservietten verpackt kommt auf einem Teller an den Tisch.

Rindssuppe mit Lungenstrudel (EUR 3,20)
Eine kräftige dunkle Suppe. Mit einem halben 'Scherzerl' von einem Lungenstrudel darin. Die tatsächliche Größe dieses Strudels würde mich interessieren. Sehr kompakt gewickelt, leicht gewürzt mit viel Fleisch darin. Sehr gut.

Holsteinschnitzel (EUR 9,00)
Schon lange nicht mehr einen so unterteilten GastroTeller gesehen. In einem Abteil ein gemischter Salat, in einem anderen Dosenpfirsichspalten und im dritten blanchiertes Gemüse. In der Mitte auf einem Berg Pommes zwei Schnitzel zugedeckt mit einem Spiegelei. Gut.

Gebackene Leber mit gemischten Salat (EUR 7,50)
Der Salat in einer kleinen Schüssel - Blattsalate, Kraut, Tomate, Gurke und Kartoffel. Und zwei Riesenstücke von der Leber. Ein paar Salzkörner obenauf. Die Leber ist von perfekter Qualität, die Panier löst sich nicht, gutes Gesamterlebnis. Gut.

Fazit: Die Urigkeit wird noch unterstrichen durch das Fehlen einer elektronischen Kassa. Die Speisenwünsche werden auf einem klassischen Bierblock notiert, schon beim Zurückgehen zur Theke erfolgt der Ruf in die Küche, was zu machen ist. Beim Zahlen wird der gleiche Block bemüht und die Zahlenkolonne flink im Kopf zusammengerechnet.
Man bekommt hier viel Essen für wenig Geld und wird nicht über den Tisch gezogen. Sicher kein Essen für jeden Tag, aber wenn es einem nach Hausmannskost gelüstet, eine gute Entscheidung.
Verabschiedet wird man mit einem Pfiat Eich, das wir uns in lockeren Abständen immer wieder mal gönnen.

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Erst-Tester

Bewertet am 20.07.2013

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