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Ferl's Weinstube by Karli PichlmaierFerl's Weinstube by Karli PichlmaierFerl's Weinstube by Karli Pichlmaier
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Ferl's Weinstube by Karli Pichlmaier Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
11:00-00:00
Di
11:00-00:00
Mi
11:00-00:00
Do
11:00-00:00
Fr
11:00-00:00
Sa
11:00-00:00
So
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Criticus
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bluesky73
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Ferl's Weinstube by Karli Pichlmaier

Burggasse 10
8010 Graz
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Beisl, Gasthaus, Gasthof
Tel: 0316 812233
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Ferl's Weinstube by Karli Pichlmaier

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. August 2015
Update am 25. Oktober 2016
Experte
Criticus
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3Speisen
3Ambiente
3Service
12 Fotos5 Check-Ins

Die bekannte „Ferl Weinstube“ (auch „Ferl‘s Spezialitäten Weinstube“) in der Burggasse 10 wurde jahrzehntelang von der Familie Ferl selbst geführt. In den Jahren 2013 und 2014 hat ein Pächter das Lokal unter dem Namen „Rondo am Park“ mit eher mäßigem Erfolg geführt. Vor einigen Monaten hat nun Karli Pichlmaier das Lokal gepachtet, als Koch kein Unbekannter, hat er doch schon u.a. im Schanzlwirt, im BUR, im Wein & Co und im MOD aufgekocht und sich auch eine Haube erarbeitet. Karli Pichlmaier stammt auch aus einer bekannten Gastronomenfamilie (sein Vater hatte 35 Jahre lang das Restaurant Pichlmaier in Graz-St.Peter geführt, seinerzeit eines der besten und nobelsten Restaurants in Graz).

Karli Pichlmaier hat gut daran getan, den traditionellen und nach wie vor bekannten Namen „Ferl’s Weinstube“ wieder aufleben zu lassen und sein Lokal „Ferl’s Weinstube bei Karli Pichlmaier“ zu nennen, auch wenn es in seinem Lokal nicht um Wein sondern um die klassische Wirtshausküche geht. Er hat das Glück, dass er eine Partnerin hat, die sich um das Service kümmert, sodass er sich ganz der Küche widmen kann.

Wer das Lokal von früher kennt, wird feststellen, dass nicht alles neu ist sondern dass die Einrichtung nur einem behutsamen relaunch unterzogen wurde. Selbst die altehrwürdige Vitrine gegenüber dem Eingang ist noch vorhanden. Die nunmehr grün gemalene Decke und ebenso grüne Rückenpölster setzen einen farblichen Akzent. Der rechts gelegene Raucherbereich ist durch eine Glas-Schiebetüre abgetrennt. Insgesamt bietet das Lokal Platz für etwa 60 – 70 Gäste. Bei Schönwetter gibt’s vor dem Lokal zwischen den parkenden Autos auch einen Schanigarten.

Die Speisekarte hat ein 5-5-5-System: 5 Vorspeisen, 5 Hauptspeisen und 5 Desserts. Der Wein stammt von 5 Winzern. Dass es im Stüberl 5 Tische gibt, dürfte aber ein Zufall sein. Karli Pichlmaier möchte in seinem Lokal die gemütliche Beislkultur für Jung und Alt aufleben lassen – und das auf einem Top-Niveau. Mal sehen, wie weit ihm das gelingt.

An einem Wochentag wird vor dem Lokal das Menu auf einer Stehtafel angeboten: es gibt Spargelcremesuppe, Brathendel mit Reis und grünen Salat (alles z’samm um € 7,90). Ich hatte schon länger kein Brathendel gegessen, daher hat mich das Menu angesprochen. Zum Menu bestelle ich ein alkoholfreies Bier (€ 3,60). Die Speisen werden- wie für ein Menu üblich – recht flott serviert.

Zur Spargelcremesuppe: Geschmacklich sehr gut, richtige Konsistenz (nicht zu dick, nicht zu dünn). Gefehlt haben die kleinen Stücke Spargel, die einer richtigen Spargelsuppe erst den „Pep“ geben.

Zum Brathendel mit Reis: Große Portion (1/2 Hendel). An sich gutes Fleisch, aber schon etwas trocken und auch nicht (mehr) ganz hell. Der Bratensaft schmeckte etwas versalzen.
Ein Zeichen dafür, dass das Brathenderl schon etwas länger warm gehalten worden sein muss. Durch das längere Warmhalten wird der Saft im Geschmack salziger. Ein Brathenderl ist zum Vorhalten für Mittagmenus daher etwas „problematisch“, weil es sofort gegessen werden sollte, da es ansonsten (durch das Warmhalten) trocken wird. Mitunter wird dann versucht, den Bratensaft zu „verlängern“, um das gebratene Huhn nicht trocken werden zu lassen, was sich meist negativ auf die Qualität des Bratensafts auswirkt.

Der Reis war nicht zu beanstanden, sehr gut zubereitet, jedes Körnchen für sich.

Der Endiviensalat war schon leicht braun, also schon etwas älter. Er war aber trotzdem noch knackig, also von guter Qualität (Salate mit minderer Qualität fallen zusammen, wenn sie bräunlich werden). Die Marinade mit Kernöl war sehr gut.

Als alkoholfreies Bier gibt es „Eggenberger Freibier“. War mir bis dato unbekannt. Im Geschmack ungewohnt, im Abgang etwas hantig. Das „Null Komma Josef“ oder auch das „Gösser NaturGold alkoholfrei“ schmecken mir wesentlich besser. Diese beiden „Alkoholfreien“ haben eine feine Hopfennote und kommen dem Geschmack eines „echten“ Bieres am nächsten.

Die Qualität des Mittagsmenus war also etwas „durchwachsen“, wobei ich mir freilich auch die Frage gestellt habe, wie hoch die Ansprüche an ein eigentlich günstiges Mittagsmenu sein dürfen. Es macht ja doch einen Unterschied, ob man zu Mittag ein günstiges Menu isst oder zu Abend a la carte. Für ein günstiges Mittagsmenu war die Qualität insgesamt in Ordnung. Trotzdem: Wenn jemand wie Karli Pichlmaier kocht, dann hat man halt von vornherein höhere Erwartungen. Ich wollte jetzt die Speisen nicht nur anhand eines günstigen Mittagsmenus bewerten, weil ich das für ungerecht empfunden hätte. Also habe ich Critica auf ein Abendessen in die „Ferl Weinstube bei Karli Pichlmaier“ eingeladen.

Es ist ca 18.30 Uhr, als wir das Lokal betreten. Der große Gastraum ist ziemlich voll, vorwiegend mit älteren Gästen. Wir haben nicht reserviert, haben aber offenbar Glück, weil beide Tische im Nichtraucherbereich frei sind.

Ich bestelle zur Vorspeise eine „Eierschwammerl-Schaumsuppe mit Jungzwiebel“ (€ 4,90) und zur Hauptspeise eine „Gebratene Maishendlbrust mit cremigen Eierschwammerln und Erdäpfelgratin“ (€ 15,90). Critica startet mit „Roastbeefscheiben auf Eierschwammerl-Salat“ (€ 11,90). Für den Hauptgang bestellt sie das „Forellenfilet auf Paprikarisotto, Melanzani“ (€ 14,90). Um eine allfällige Wartezeit abzukürzen, geben wir dem Kellner gleich bei der Bestellung kund, dass wir zum Nachtisch die „Hausgemachten Topfenknödel auf Zwetschkenröster“ (€ 5,90) möchten, da frisch zubereitete Topfenknödel schon etwas länger brauchen.

Die Eierschwammerl-Schaumsuppe war sehr schaumig und geschmacklich sehr gut. Grundlage war eine gebundene Erdäpfelcremesuppe, die mit gemahlenen oder zerstoßenen Eierschwammerln püriert wurde. In der Suppe gab es frische Schwammerlstücke und kleine Zwiebelstücke, die den Geschmack sehr schön abgerundet haben.

Die Roastbeefscheiben auf Eierschwammerlsalat hatten eine sehr gute und frische Qualität. Die Eierschwammerln waren gekocht und mit Essig und Öl mariniert. Die Roastbeefscheiben waren dünn geschnitten und daher sehr fein im Geschmack. Die Kombination mit den marinierten Eierschwammerln sehr gelungen. Die Roastbeefscheiben waren mit den Eierschwammerln optisch zu einer Art „Roulade“ zusammengedrückt und mit Ruccola-Salat garniert. Für eine Vorspeise war die Portion aber wohl etwas u groß.

Die gebratene Maishendlbrust war eher enttäuschend. Zunächst war – weder optisch noch geschmacklich – zu erkennen, weshalb die Hendlbrust, die auf meinem Teller lag, eine Maishendlbrust sein sollte. Wenn ein Huhn mit Mais aufgezogen wird (und daher in der Regel zu den freilaufenden und damit „glücklichen“ und langsamer wachsenden Hühnern zählt), dann ist das Fleisch leicht gelblich, was bei meiner Hendlbrust nicht der Fall war. Auf „steirisch“ kann man auch dann von einer „Maishendlbrust“ sprechen, wenn diese mit Sterzmehl (Polenta) eingedreht wird, was aber bei meiner Hendlbrust ebenso nicht der Fall war. Critica hat meine Hendlbrust argwöhnisch beäugt und gekostet und dann gemeint, dass dieses Hendl nie einen Mais gesehen hat. Meine Maishendlbrust war also einfach eine gebratene Hendlbrust, als solche geschmacklich nicht schlecht, aber nicht mehr als guter Durchschnitt. Die nachträglich dazugegebenen blanchierten Eierschwammerl haben ganz gut geschmeckt. Das Beste waren noch die lockeren Erdäpfelgratins. Am Teller auch eine mittelbraune Rahmsauce, die Farbe wohl vom Bratenrückstand. Critica zeigte auf ihren Teller mit den Forellenfilets, dort fand sich tatsächlich dieselbe mittelbraune Rahmsauce. Offenbar eine „Allerweltssauce“, die zur Hendlbrust gleich gut dazupassen und schmecken soll wie zu den Forellenfilets. Das nennt man wohl kulinarischer Synergieeffekt. Für den Wirt vielleicht nachvollziehbar, aber nicht für den Gast.

Critica's Forellenfilet war eine ordentliche Portion, 3 große sehr schön ausgelöste Filetstücke lagen auf dem Paprikarisotto. Da Critica schon von der großen Vorspeise einigermaßen satt war, gab sie mir sofort ein Filetstück auf meinen Teller. Ich kostete sogleich und meinte. „Schmeckt gut, schön durch, für meine Begriffe etwas zu viel gesalzen“. Fast im selben Moment sagt Critica: „Das Risotto ist versalzen!“ Da muss ich jetzt was erklären: Wenn Critica kocht und sie kocht sehr gut, ist sie tendenziell auf der etwas salzigen Seite (v.a. bei Fischgerichten). Wenn also Critica sagt, eine Speise ist „versalzen“, dann hat diese Aussage Gewicht. Ich hab natürlich sofort gekostet. Das Risotto war schlichtwegs versalzen und zwar so, dass es nicht mehr genießbar war. Wir haben dann das Risotto jeweils von einer anderen Seite gekostet, es war aber überall versalzen. Critica hat die zwei Forellenfilets gegessen, auch die Melanzani, das Risotto ist bis auf die gekosteten Teile übrig geblieben. Auch die mittelbraune Rahmsauce, die vielleicht zu meiner Hendlbrust gepasst hat, aber nicht zu den Forellenfilets, hat Critica verschmäht. Als der Kellner abservierte, habe ich ihn darauf aufmerksam gemacht, dass das Risotto versalzen ist. Er schaute mich etwas verdutzt an und murmelte, dass er dies weitergeben werde. Ich habe ihn auch gebeten, das Risotto zu kosten, diesem Ersuchen ist er aber freilich nicht nachgekommen.

Das Beste an diesem Abend waren die Topfenknödel, 2 Stück serviert mit feinen Butterbrösel, einer Physalis und sehr gutem Zwetschkenröster. Die Knödel waren locker und flaumig, die Konsistenz perfekt, insgesamt ein Gedicht. So stelle ich mir gute Topfenknödel vor.

Irgendeine Reaktion auf unseren Hinweis, dass das Risotto versalzen war, hat es nicht gegeben, nicht einmal ein Wort des Bedauerns.

Die Rechnung belief sich auf € 69,20 und war nicht nur gefühlsmäßig für dieses Abendessen überhöht.

Auf ein Fazit verzichte ich diesmal. Ich weiß, dass es Karli Pichlmaier besser kann (wenn er will). Seinem eigenen Anspruch, Wirtshausküche auf Top-Niveau zu bieten, ist er noch nicht gerecht geworden.Ich werde trotzdem wieder hingehen, schon um einmal sein Gulasch zu probieren, das so gut sein soll.

Update 25.10.2016
In der Zwischenzeit hatte ich Gelegenheit, das berühmte Gulasch von Karli Pichlmaier zu probieren. Es schmeckt wirklich ausgezeichnet, sicher eines der besten Gulasch in Graz (€ 8,70 für die große Portion). Absolut empfehlenswert.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. April 2015
Experte
bluesky73
258
31
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
20 Fotos1 Check-In

Nach einer gut einjährigen Unterbrechung prangt seit März diesen Jahres wieder der altbekannte Name „Ferl´s Weinstube“ am Lokal in der Grazer Burggasse mit dem kleinen aber nicht ganz unwichtigen Zusatz „…by Karli Pichlmaier“. Insidern wird der Name ein Begriff sein, seine bisherigen Stationen wurden bereits mit einer Haube ausgezeichnet.

Hat man den Eingangsbereich und die Doppeltüre überwunden steht man vor der Theke, hinter der zwei Damen aus dem Service gut beschäftigt sind. Wir werden freundlich begrüßt und auf unsere Frage nach einem Tisch für zwei Personen gebeten, kurz zu warten. Der Raucherbereich ist gut mit Gästen gefüllt, auf den ersten Blick sind alle Tische besetzt. Nach einem Check im Reservierungssystem werden wir durch einen zweiten, mit einer Glastüre abgetrennten Bereich in einen zusätzlichen Raum geführt, der für uns als erste Gäste an diesem frühen Abend geöffnet wird. Das Stüberl mit seinen fünf Tischen ist rustikal eingerichtet, Krickerln und alte Schießscheiben finden sich an der Wand. Die Tische sind jeweils mit einem Tischläufer eingedeckt, für den Frühlingsgruß sorgt eine einzelne Tulpe im Rex-Glas. Das Besteck liegt auf einem Teller bereit, die Speisekarte in Form eines Klemmbrettes findet sich ebenfalls auf jedem Tisch.

Wir gustieren ein wenig durch das Angebot. In fast jeder Rubrik sind bewusst fünf Wahlmöglichkeiten aufgeführt, um die Karte klein zu halten.
Die junge Dame aus dem Service, die uns zu Beginn an den Tisch geführt hat, kommt um die Getränke aufzunehmen. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass der Weissburgunder nicht wie in der Karte angeführt vom Weingut Tscheppe, sondern vom Elsnegg kommt. Kurz darauf werden die beiden Getränke auch schon serviert- der Wein (Euro 3,50) kommt mit einem kleinen Glas Wasser, das kleine Bier (Euro 2,80) ist gut gezapft.
Wir haben uns inzwischen auch für die Speisenfolge entschieden, die Bestellung wird professionell aufgenommen.

Der Raum in dem wir sitzen ist kürzlich erneuert worden, er wirkt aufgeräumt aber trotzdem rustikal und gemütlich.
Die Vorspeisen lassen ein wenig auf sich warten, aber wir sind nicht in Eile. Gute 15 Minuten später wird erst mal meine Suppe serviert.
Wiener Erdäpfelsuppe mit Speckchip (Euro 4,70). Überraschend dunkel kommt sie daher, die leicht gebundene Suppe, an der Oberfläche schwimmt einiges an Kräutern, vorwiegend Majoran. Der Speckchip ist eher klein ausgefallen und mit einem Biss aufgegessen. Geschmacklich ist sie sehr würzig, die Erdäpfelstücke sind weich aber nicht zerkocht. Am Tellerrand sammelt sich überraschend viel Öl - wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.

Das kleine Beef Tartar (Euro 9,90) wird einig Minuten später serviert. Optisch ist es nett angerichtet, als Beiwerk findet sich die übliche Butter, hartes Ei, Gurkerl, Pfefferoni aus dem Glas und eine Cocktailtomate mit am Teller. Das Fleisch ist gut gewürzt und fein gehackt. Im separaten Körberl wird ausreichend gut geröstetes Toastbrot eingestellt – Fr. bluesky ist zufrieden.

Beim Abservieren erkundigt sich die Servicedame gewissenhaft, ob alles zu unserer Zufriedenheit war.
Cordon bleu vom Schwein mit Petersilienerdäpfel (Euro 9,20). Das Fleisch ist geschmacklich sehr gut, stellenweise allerdings etwas zu wenig geklopft und damit zu dick geblieben. Auch die Füllung ist großzügig vorhanden, mehrere Lagen Schinken führen zu einer beachtlichen Höhe. Die Petersilerdäpfel sind Heurige mit Schale, sehr zart und leicht süßlich im Geschmack.
Marktfisch auf jungem Kraut, Hummerschaum, Gnocci (Euro 14,90). Bei der Bestellung wurde auf Nachfrage bereits verraten, dass es sich beim Marktfisch um Lachsforellenfilet handelt – zwei gut gebratene Stück davon finden sich am Teller. Die Haut ist knusprig, der Fisch sehr saftig und zart, geschmacklich sehr gut. Die Gnocci sind hausgemacht und von idealer Größe, der Hummerschaum ist ein Highlight. Vom jungen Kraut hätten wir gerne noch etwas mehr am Teller gehabt.

Inzwischen sind weitere Gäste eingetroffen und auch unser Raum mit seinen fünf Tischen füllt sich langsam. Beim Abservieren werden wir nach weiteren Wünschen gefragt – für Fr. bluesky soll es nur mehr ein Espresso sein, für mich noch eine kleine Nachspeise.
Der Kaffee (Euro 2,10) ist sehr aromatisch und eher auf der starken Seite, für meine Begleiterin ein guter Abschluss für ein geschmackvolles Essen.

Mousse au Chocolat (Euro 5,90). Die Nachspeise kommt im kleinen Rexglas, garniert mit einer Physalis, einer halben Erdbeere und etwas passiertem Fruchtmus. Die Kombination aus saurem Fruchtmus und der gehaltvollen Schokolade harmonieren sehr gut, die Portionsgröße ist ideal.
Wir bitten um die Rechnung, auf der für das Gebotene faire 53 Euro stehen. Beim Verlassen des Lokales fallen uns erst die inzwischen vielen Gäste im Raucherbereich auf – die ideale Lage zwischen Oper und Schauspielhaus ist wohl kein Nachteil.

Zum Fazit: Das Ambiente ist sehr angenehm und modern wirtshaustypisch, der Raucherbereich machte bei unserem Besuch seinem Namen alle Ehre. Das Service war unaufdringlich und freundlich, vielleicht ein wenig unscheinbar. Die von uns gegessenen Speisen waren qualitativ hochwertig und geschmackvoll zubereitet. Der Geheimtipp wird bald keiner mehr sein – schön, ein Lokal mit gehobener Wirtshausküche in unserer Nähe zu wissen.

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