Gasthof Schäffer
Hauptstraße 9, Neuberg an der Mürz 8692
Küche: Österreichische KücheLokaltyp: Gasthaus
Bewertungen
Mehr als 30 Jahre haben die „Holzers“ seit den späten 80-ern das Vorreiterrestaurant mit Feinschmeckeranspruch und Haube geführt; 2016 hat ein junges Paar das Haus übernommen, was früher Holzer war...MehrMehr als 30 Jahre haben die „Holzers“ seit den späten 80-ern das Vorreiterrestaurant mit Feinschmeckeranspruch und Haube geführt; 2016 hat ein junges Paar das Haus übernommen, was früher Holzer war nennst sich jetzt Gasthof Schäffer.
Thomas Schäffer lernte beim Hubinger in Etmißl, war dann in den El-Gaucho-Steakhäusern und als Patissier in den Diensten von Andreas Döllerer, seine Frau war ebendort im Service tätig.
3 mächtige Linden mit Sitzbankerl im Bereich - wo im Sommer ein schmucker, straßenseitig gelegener Gastgarten zu finden ist- begrüßen mit „Griaß eich – Wohlfühlen- guad essen – genießen“.
Das Ambiente im Innenbereich im 80erstyle nahezu unverändert; Retro, einzig die sehr sauberen Toiletten sind neu, weiters werden 3 Romantikzimmer, 3 große Doppelzimmer und 1 kleines Doppelzimmer sehr preisgünstig angeboten.
Erstaunlich und erfreulich: Ein 2-Hauben-Lokal, 88 Falstaff-Punkte in dem Donnerstag bis Montag Küchenbetrieb von 11:30 bis 21:00 Uhr ist
2 Stunden vorher angerufen – „mia wean schon a Platzerl finden“ so die freundliche Telefonauskunft – das sich nachher als gar nicht so einfach herausstellte. Ein Samstag, früher Nachmittag ein bummvolles Lokal; schnell wurde ein eben freigewordener Tisch im Schankbereich mit weihnachtlicher Deko, Weihnachtsstern, Besteck und Papierserviette eingedeckt.
Schon das offerierte Aperoangebot konnte überzeugen: Hausgemachter Wermut, Aperitivo Maritim, Cremant de loire Brut von Gratien&Meyer, Muskateller- oder Uhu-Frizzante (ProduzentIn unbekannt); nebst einem typisch steirischen Fassbierangebot gibt es auch „Miaztoi Bräu“- Kaiserhof- erdig und echt; Wasser kommt unaufgefordert und ohne Verrechnung automatisch zum Tisch.
Auch das Weinangebot per Glas ist beachtlich: 4 Österreichische Weißweine, 1 Rosé aus der Provence, Malvasia aus Istrien + 5 heimische Rotweine + Süß- und Portwein; schade, dass die Kreszenzen nicht bei Tisch eingeschenkt werden.
Das Speisenangebot hat´s in sich: Natürlich dürfen die Gasthausklassiker wie Backhendl, Wiener Schnitzel und Gustostückerl vom Almochsen (gekochter Tafelspitz und Brustkern mit Rösterdäpfel, Gemüse, Semmelkren, Schnittlauchsauce und Apfelkren) nicht fehlen, aber die „Kreativabteilung“ hat´s mir angetan; ich hadere mit der Speisenkarte, weil sich vieles sehr verlockend liest.
Das Gedeck, welches zwar in der Karte ausgepreist ist, gab´s dann doch nicht; interessant, dass es an manchen Tischen aber aktiv angeboten wurde.
Eine hervorragende Kombination das kurz gegrillte, zart rosagebratene Carpaccio vom Wildschwein, Topinamburmousse, Preiselbeerjus, geröstete Haselnüsse und sautierten Pilzen (19,60); der vor lauter Fett triefende Brotchip (Gebäck von Resch&Frisch) mag zwar optisch ein Aha sei, aber….
„Die Suppe war gut?“ – so die Frage von einer der überaus freundlichen und engagierten, dirndlgekleideten Servicedamen: Nein, war meine Antwort; sie war exzellent. Top-Top die Fischsuppe Bouillabaisseart mit frischen Kräutern, Paradeiser, Gemüse, Garnele, Muscheln, Saibling (11,80), schade dass die panierte Leber in der Suppe schwamm und nicht a part serviert wurde, denn dadurch war die Panade schon aufgelöst und lätschert.
Überzeugen aber nicht begeistern konnte das Wildrahmbeuscherl mit Juliennegemüse und flaumigem Semmelknödel (17,80). Ein sehr gutes Herz-Lungenragout mit übermäßig viel Gemüse; der typische Beuscherlgeschmack, die Würzung, der Essig…. war kaum vorhanden; der Knödel konnte durch gute Würzung aber nicht durch Flaumigkeit überzeugen. Die Tellerranddekoration in Form von feinfaschierten Grammeln sowie einer hausgemachten Malzhippe gab dem Gericht aber eine sehr individuelle, sehr gute Note.
Gebackenes Schokoladen-Soufflé auf Schokoladencreme, Orangenröster und Schokoladeneis (12,--): Gebackenes Soufflé liest sich spannend; es war dann ein ganz klassisches, aber sehr gutes mit flüssigem Kern, einer intensiv schmeckenden Schokoladencreme, Orangenspalten und einem hervorragenden Eis.
Ein außergewöhnlich gut sortiertes Digestif -oder doch Digestiv – (beide Varianten sind in der Karte zu finden) -Angebot sowie ein sehr guter Jawa-Macchiato der Transgourmetgruppe rundeten einen nahezu perfekten Spätmittagtisch ab.
Etwas befremdlich, dass für eine Kostprobe eines Malvazia Veralda 2024 (der Service wusste nicht um welches Produkt es sich dabei genau handelt, auch aus der Karte war dies nicht zu eruierender) Preis eine Achtels verrechnet wurde; eine (preisliche) Kleinigkeit aber trotzdem nicht stimmig.
Thomas Schäffer lernte beim Hubinger in Etmißl, war dann in den El-Gaucho-Steakhäusern und als Patissier in den Diensten von Andreas Döllerer, seine Frau war ebendort im Service tätig.
3 mächtige Linden mit Sitzbankerl im Bereich - wo im Sommer ein schmucker, straßenseitig gelegener Gastgarten zu finden ist- begrüßen mit „Griaß eich – Wohlfühlen- guad essen – genießen“.
Das Ambiente im Innenbereich im 80erstyle nahezu unverändert; Retro, einzig die sehr sauberen Toiletten sind neu, weiters werden 3 Romantikzimmer, 3 große Doppelzimmer und 1 kleines Doppelzimmer sehr preisgünstig angeboten.
Erstaunlich und erfreulich: Ein 2-Hauben-Lokal, 88 Falstaff-Punkte in dem Donnerstag bis Montag Küchenbetrieb von 11:30 bis 21:00 Uhr ist
2 Stunden vorher angerufen – „mia wean schon a Platzerl finden“ so die freundliche Telefonauskunft – das sich nachher als gar nicht so einfach herausstellte. Ein Samstag, früher Nachmittag ein bummvolles Lokal; schnell wurde ein eben freigewordener Tisch im Schankbereich mit weihnachtlicher Deko, Weihnachtsstern, Besteck und Papierserviette eingedeckt.
Schon das offerierte Aperoangebot konnte überzeugen: Hausgemachter Wermut, Aperitivo Maritim, Cremant de loire Brut von Gratien&Meyer, Muskateller- oder Uhu-Frizzante (ProduzentIn unbekannt); nebst einem typisch steirischen Fassbierangebot gibt es auch „Miaztoi Bräu“- Kaiserhof- erdig und echt; Wasser kommt unaufgefordert und ohne Verrechnung automatisch zum Tisch.
Auch das Weinangebot per Glas ist beachtlich: 4 Österreichische Weißweine, 1 Rosé aus der Provence, Malvasia aus Istrien + 5 heimische Rotweine + Süß- und Portwein; schade, dass die Kreszenzen nicht bei Tisch eingeschenkt werden.
Das Speisenangebot hat´s in sich: Natürlich dürfen die Gasthausklassiker wie Backhendl, Wiener Schnitzel und Gustostückerl vom Almochsen (gekochter Tafelspitz und Brustkern mit Rösterdäpfel, Gemüse, Semmelkren, Schnittlauchsauce und Apfelkren) nicht fehlen, aber die „Kreativabteilung“ hat´s mir angetan; ich hadere mit der Speisenkarte, weil sich vieles sehr verlockend liest.
Das Gedeck, welches zwar in der Karte ausgepreist ist, gab´s dann doch nicht; interessant, dass es an manchen Tischen aber aktiv angeboten wurde.
Eine hervorragende Kombination das kurz gegrillte, zart rosagebratene Carpaccio vom Wildschwein, Topinamburmousse, Preiselbeerjus, geröstete Haselnüsse und sautierten Pilzen (19,60); der vor lauter Fett triefende Brotchip (Gebäck von Resch&Frisch) mag zwar optisch ein Aha sei, aber….
„Die Suppe war gut?“ – so die Frage von einer der überaus freundlichen und engagierten, dirndlgekleideten Servicedamen: Nein, war meine Antwort; sie war exzellent. Top-Top die Fischsuppe Bouillabaisseart mit frischen Kräutern, Paradeiser, Gemüse, Garnele, Muscheln, Saibling (11,80), schade dass die panierte Leber in der Suppe schwamm und nicht a part serviert wurde, denn dadurch war die Panade schon aufgelöst und lätschert.
Überzeugen aber nicht begeistern konnte das Wildrahmbeuscherl mit Juliennegemüse und flaumigem Semmelknödel (17,80). Ein sehr gutes Herz-Lungenragout mit übermäßig viel Gemüse; der typische Beuscherlgeschmack, die Würzung, der Essig…. war kaum vorhanden; der Knödel konnte durch gute Würzung aber nicht durch Flaumigkeit überzeugen. Die Tellerranddekoration in Form von feinfaschierten Grammeln sowie einer hausgemachten Malzhippe gab dem Gericht aber eine sehr individuelle, sehr gute Note.
Gebackenes Schokoladen-Soufflé auf Schokoladencreme, Orangenröster und Schokoladeneis (12,--): Gebackenes Soufflé liest sich spannend; es war dann ein ganz klassisches, aber sehr gutes mit flüssigem Kern, einer intensiv schmeckenden Schokoladencreme, Orangenspalten und einem hervorragenden Eis.
Ein außergewöhnlich gut sortiertes Digestif -oder doch Digestiv – (beide Varianten sind in der Karte zu finden) -Angebot sowie ein sehr guter Jawa-Macchiato der Transgourmetgruppe rundeten einen nahezu perfekten Spätmittagtisch ab.
Etwas befremdlich, dass für eine Kostprobe eines Malvazia Veralda 2024 (der Service wusste nicht um welches Produkt es sich dabei genau handelt, auch aus der Karte war dies nicht zu eruierender) Preis eine Achtels verrechnet wurde; eine (preisliche) Kleinigkeit aber trotzdem nicht stimmig.
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Hauptstraße 9, Neuberg an der Mürz 8692
Gasthof Schäffer - Details
Küche: Österreichische Küche
Lokaltyp: Gasthaus
Kartenzahlung: Keine Info
Öffnungszeiten: Website prüfen
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Schade dass es keine Fotos gibt ;-)