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FelbermühleFelbermühleFelbermühle
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Felbermühle Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
1975
Öffnungszeiten
Mo
18:00-23:00
Di
geschlossen
Mi
18:00-23:00
Do
18:00-23:00
Fr
18:00-23:00
Sa
18:00-23:00
So
11:30-14:00
17:30-23:00
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Felbermühle

Feldstein 16
5730 Mittersill
Salzburg
Küche: Pizza, Italienisch, Mexikanisch, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Kaffeehaus, Pizzeria
Tel: 065624457
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Felbermühle

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. September 2016
seinegottheit
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16 Fotos1 Check-In

Die Familie Kogler hat sich ein kleines Imperium im schönen Mittersill aufgebaut: Möbelhaus, Tischlerei, Bestattungsunternehmen und Sporthotel nur ein kleiner Auszug. In besagtem Hotel verbringen wir dieses Jahr die erste Woche unseres Familienurlaubes in Mittersill. Hier war ich zum ersten Mal als Kind zu Gast und dann über die Jahre hinweg immer wieder. Jetzt folgt also nach ca. 8 Jahren Abstinenz ein kleines Revival.

Wir haben im Hotel Halbpension, die vielfältige und erfahrungsgemäß gute Kulinarik der Gegend zwingt uns also quasi immer zu Mittag irgendwo einzukehren.

Die Felbermühle, ein weiteres Steckenpferd der Familie Kogler, ist in guter Erinnerung und da diese nur sonntags auch mittags geöffnet hat, ist die Wahl schnell getroffen. Wir reservieren zur Sicherheit am Samstag als wir in Mittersill ankommen gleich telefonisch einen Tisch, problemlos.

Im Hotel erfahre ich dann von einem Schicksalsschlag der Familie, Maria, eine der Kogler-Töchter und ihres Zeichens Betreiberin dieses Lokals , ist leider vor einigen Jahren viel zu jung verstorben, mit der Felbermühle hinterlässt sie sozusagen ihr Lebenswerk. Ihr Gatte scheint das Lokal weiterzuführen.

Wir machen uns am Sonntag gegen 12:00 auf den weg. Das Lokal befindet sich etwas außerhalb des Ortes, direkt an der Felbertauernstraße. Zu Fuß von der Ortsmitte ca. 15 Minuten, vom Hotel ein wenig näher. Einziger Nachteil, man muss das letzte Stück (ca.100m) über die doch recht stark befahrene Schnellstraße, wer dem entgehen möchte, dem ist die Anreise mittels Auto zu empfehlen, der große Parkplatz vor dem Lokal bietet ausreichend Platz.

Erster Eindruck als wir ankommen, hier hat sich nichts verändert. Ganz so habe ich es auch schon vor 25 Jahren in Erinnerung. Das Haus sehr schön in Stand gehalten, im Erdgeschoß befindet sich das stattCafe und die Musik Bar, die Pizzeria im ersten Stock. Dieser ist nur über die Stiegen zu erreichen, ebenso wie die Toiletten im Untergeschoß, Gehvermögen ist also vorausgesetzt.

Innen ein schönes altes Bauernhaus, viel Holz, die Tische nett eingedeckt, ein großes Aquarium, viele Wein- und Ölflaschen dienen als Deko. Zusätzlich bietet die Terrasse Platz für ca. 30 Personen. Die Aussicht aufgrund der leicht erhöhten Lage sehr schön, sowohl hinüber zum Schlossberg als auch zum Pihapper und über die weiten Mittersills.

Wir werden sehr freundlich empfangen, auch am Personal hat sich nicht viel geändert, sowohl Kellnerin als auch der Kellner der auch für die Salatzubereitung zuständig ist sind die gleichen wie vor Jahren und das ist auch gut so. Wir entscheiden uns heute für einen Platz im Lokalinneren, erscheint uns mit den Kindern praktischer, wir haben nahezu freie Wahl, es sind nur 2 Tische besetzt. Etwas überraschend, habe ich die Pizzeria doch immer sehr gut besucht in Erinnerung. Der große Tisch mit Holzbank neben dem Aquarium spricht uns an und kaum Platz genommen wählen wir unsere Getränke. Für mich bitte einmal Weißbier groß, ein weißer Spritzer für meine Frau, Fanta und Soda Zitrone für die Kids.

Der Blick in die Karte zeigt eine Mischung der österreichischen und italienischen Küche mit Hauptaugenmerk auf Pizza, zusätzlich einige Tex-Mex Gerichte. Insgesamt eine ordentliche Auswahl, aber nicht Zuviel, frische Küche kann also erwartet werden.

Es steht uns allen nach Pizza. Diese ist hier standardisiert mit Mozzarella und kommt aus dem Holzofen. Ich wähle einmal die Grandiosa, mit Champignons, Schinken, Speck und Mais. Für meine Gattin darf es eine Al Prosciutto sein, allerdings ohne Oliven und Sohnemann wählt wie immer eine Pizza Salami. Dazu einmal das Pizzabrot mit Sesam und Zwiebeln zum Teilen, Töchterchen nascht überall ein wenig mit. Zusätzlich noch einen gemischten Salat ohne Tomaten für die Gattin.

Die Getränke stehen mittlerweile auch schon am Tisch, das Weißbier hier der Marke König Ludwig, gut gezapft und sehr süffig, da wird es kaum bei einem bleiben. Der weiße Spritzer auch sehr gut, sowohl was Kühlung als auch Mischverhältnis und Qualität des Weines angeht.

Der Pizzaiolo legt bereits los. Der Holzofen befindet sich direkt hinter der Bar, gut einsichtig, so kann man dem Koch beim Fabrizieren der Pizzen zusehen. Er macht auch zusätzlich ein wenig Show, wirft den Teig mehrere Male durch die Luft bis fast an die Decke, sehr amüsant für die Kinder. Auch beim Salatanrichten können wir ein wenig teilhaben, mit viel Liebe wird hier fast jedes Blatt einzeln auf den Teller gezupft, man merkt hier wird wirklich mit Hingabe gearbeitet.

Die Speisen werden alle zeitgleich serviert, optisch die Pizzen schon mal nicht ganz unser Fall. Der Teig scheint gut gebacken, der Rand ist schön aufgegangen und hat eine gute Farbe, aber vom Belag ist wenig zu sehen, da sich dieser komplett unter dem Käse befindet. Der Geschmackstest dann nur wenig erfreulicher. Der Teig ist schön dünn, bis zur Mitte wirklich gut gebacken, aber ihm fehlt ein gewisser Pepp, auch Salz hätte er ein wenig mehr vertragen können. Die Auflagen von guter Qualität, sowohl Salami als auch Speck und Schinken, die Champignons frisch und nicht aus der Dose, so auch der Mais. Aber auch der Tomatensauce fehlt es an Geschmack, hier könnte man definitiv ein anderes Tomatenprodukt verarbeiten. Das Pizzabrot, eine kleine runde Pizza mit Zwiebeln und Sesam sehr gut, mal etwas anderes. Der Salat der Gattin laut ihrer Aussage ein Traum, die Marinade Perfekt, das Highlight am Tisch.

Die Kellnerin immer wieder zugegen mit der Nachfrage ob alles passt, das Lokal mittlerweile besser gefüllt, aber von gut besucht leider weit entfernt.

Die Dessertkarten werden gereicht, eine kleine Auswahl an Klassikern, wie Tiramisu und Palatschinken. Wir entscheiden uns für die Coppa Mulina, eine Dessertvariation. Für meine Frau dazu ein Cappuccino, eine Tüte mit einer Kugel Vanilleeis für die Tochter und ein gemischtes Eis für den Sohn. Dieser wählt, nachdem die Kellnerin die vorhandenen Sorten aufzählt, 3-mal Zitrone und bitte ohne Schlagobers.

So schnell wie das Eis am Tisch war, war es auch schön wieder weg – es dürfte also geschmeckt haben. Die Dessertvariation meiner Frau, bei der ich mitnaschen darf, besteht aus Tiramisu, einer kleinen Palatschinke mit Schoko, Walnusseis, einer Kugel Marillensorbet und einem frischen Obstsalat. Insgesamt sehr stimmig, nichts sticht groß heraus, ein durchaus gelungener Abschluss.

Wir bezahlen mit Trinkgeld 80€,für das Gebotene durchaus günstig. Was auf der Rechnung gleich auffällt, es wurde tatsächlich alles extra herausgerechnet was abbestellt wurde, Oliven von der Prosciutto -0,30€, Sahne vom gem.Eis -0,50€, sehr löblich, sieht man in Wien wohl selten.

Fazit: Fällt etwas schwierig aus. Uneingeschränkt weiterempfehlen kann ich es leider nicht, auch hätte ich den Speisen gerne eine 4 gegeben, wäre aber schlicht und ergreifend falsch. Die Pizzen waren nicht schlecht, aber kommen eigentlich gerade mal auf eine 3 und das können dann auch der hervorragende Salat und die durchaus gelungene Nachspeise nicht wettmachen. Meine Bewertung hat diesmal sicher einen gewissen sentimentalen Beigeschmack, worunter die Objektivität sicher ein wenig leidet. Aber wir werden definitiv wieder hier einkehren wenn wir in der Gegend sind, vielleicht probieren wir dann was aus den Kategorien Fleisch/Fisch/Pasta……ich hoffe jedenfalls das das Lokal noch lange so bestehen bleibt, denn ein Gewinn für die Gegend ist es allemal!

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Erst-Tester

Bewertet am 27.09.2016

Master

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