ich war bis jetzt zwei mal essen im stadtwirt, essen gut, aber vor allem ist die bedienung sehr freundlich und hat übersicht...! beim nächsten wienbesuch wird wieder getestet!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von uc0gr am 28.01.2012
O.K., dann "wird wieder getestet", aber hoffentlich nicht mehr hier in dieser Form berichtet, das wäre wichtig!
war jetzt im zuge von seminaren in der gegend dort einige mal zu mittag essen. muss sagen, entäuscht wurde ich nie, bin aber als gelernter koch auch sehr kritisch. auch kollegen waren immer zufrieden die dabei waren. das einzige den zeitplan einzuhalten ging immer recht schwer, lag wohl an der größe der gruppe und dem gescchäft das immer zu mittag herschte.
ich kann ihn nur weiter empfehlen ;)Was meinst du zu dieser Bewertung?
Ich will hier jetzt gar nicht so viel schreiben, aber nach meinem Gerichtstermin besuchte ich den Stadtwirt in der Unteren Viaduktgasse, gleich gegenüber vom Gerichtsgebäude.
Eine Gasse weiter war das berühmte, aber auch beliebte "Schwarze Cafe", welches ein bekannter Anarchos und Kommunistentreff war, jetzt aber schon seit einiger Zeit geschlossen wurde. Angeblich wegen der Lärmbelästigung der neu angesiedelten Anwaltbüros in der Gasse. Von hier aus wurden viele Demos gestartet.
Zurück zum Stadtwirt, hier bestellte ich eine geröstete Leber mit Petersilkartoffeln. Leider schwamm die gute Leber in einer ca 3 mm dicken Fettschicht, was ich überhaupt nicht leiden kann. Der Koch hat einfach zu viel Öl erwischt, aber das sieht man doch, zuminest als Kellner serviere ich das nicht ohne Reklamation. Es ist halt so, der Kellner ist die letzte Instanz vor dem Gast.
Daher auch die geringe Bewertung für das Service.
Beim abservieren machte ich dem Kellner darauf aufmerksam, man sah ja deutlich die dicke Ölschicht die ich von der guten Leber mit ged. Zwiebeln abrinnen ließ. Ich hätte auch schon vorher reklamieren können, aber nochmals aufs Essen warten war meine Zeit zu kurz.
Der Stadtwirt hat mit seiner guten Lage - Wien Mitte, Gericht, Terminal, Strassenbahn, U-Bahn Nähe usw. eine gute Chance.
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Letzter Kommentar von fruchtfliege am 29.12.2011
Nicht böse sein lieber "Genna" ich schreibe das ja nicht aus Spass, sondern das ist Fakt und mein Erlebnis.
Ich kenne auch viele Lokale mit einem guten Tafelspitz, aber um den gehts hier ja nicht, vielleicht gibt es ja eine Verbesserung, dann würde es mich freuen.
Zuerst muss ich mal sagen, dass ich die so scheint mir organisiert negativen Bewertungen unter mir nicht ganz nachvollziehen kann.
Das Service ist mehr als bemüht, auch kompetent, da nicht jeder in der Gastronomie wirklich beweisen kann, etwas von Wein zu verstehen. Hier findet man vor allem auch immer wieder andere Weine, die glasweise angeboten werden. Noch dazu ganz edle Tröpferl zum fairen Preis.
Das Ambiente find ich mehr als gemütlich. Kritikpunkt ist nur, dass man, wenn man einen Tisch für 2 im Nichtraucherbereich reserviert hatte, eventuell noch darauf warten muss, bis der Tisch frei wird. Bis dahin wird man allerdings gebeten, an der Bar bei einem Aperitiv zu warten. In diesem kleinen Raum pofeln sich die Süchtigen die Zigaretten runter, dass einem Hören und Sehen vergeht. Also gut, wir warten die fünf Minuten am Empfangstischchen ab und werden dann aber sogleich an unseren Tisch geleitet.
Die Speisen: Note 3,5 (kann man leider nicht wählen, aber ich sag's nochmal, es ist eine sehr gute 3!). Die Suppen werden sehr ansprechend in einem hohen Teller mit Kerbe für den Löffel serviert. Die Suppe schmeckt einladend wie eine kräftige Rindsuppe schmecken muss, die Einlagen wie Knödel oder Frittaten sind stets gekonnt gemacht.
Schnitzel: eine Art Kalbsfilet in vier Teilen. Kein echtes Pfannenschnitzel, wie ich es zuhause mache, aber sehr zart und gschmackig, das verwendete Fett braucht sich auch nicht zu genieren. Kartoffeln sind in Ordnung, auch wenn ich den Tag loben werde, an dem ich ein Lokal finde, dass rotschalige Desirée-Kartoffeln verwendet, die sind mit Abstand die besten. Aber gut, man kann nicht alles haben!
Der Tafelspitz: meiner Meinung nach der beste, den ich in Wien bis dato bekommen habe. Zart, mit dem obligaten "Gelee" durchzogen, die Kohlrabieckerln sind bissfest und saftig, gut gewürzt. Der Erdäpfelschmarren ist klaglos. Schnittlauchsauße und Apfelkren werden auch gereicht, bräuchte ich aber anhand der Kombination Fleisch-Erdäpfel-Kohlrabi gar nicht.
Schweinemedaillons mit Pilzsauße: die Schwammerln dürften wohl aus dem Wienerwald sein, auf alle Fälle nicht aus der Tiefkühltruhe. Fleisch ist zart, rosa, fein. Sauße sehr gut, könnte aber ein wenig mit dem Salz gespart werden. Statt der Bratkartoffeln hätte ich vielleicht besser Reis nehmen sollen. Nun gut, mein Fehler, ist Geschmacksache.
Desserts: die Topfenknödel sind fein, aber offenbar fehlt hier das Salz im Kochwasser. Und noch eine Kritik, die betrifft aber glaube ich die gesamte Gastronomieseele in Österreich: warum muss man auf Desserts einen halben Zentimeter hoch Zucker streuen? Das schmeckt dadurch nicht besser, das nächste Wahl bestell ich einen Tischsauger um das ganze Pulver wieder runterzukriegen!!
Dessertvariation: verspielt, schön anzusehen, schmeckt auch edel.
Fazit: die Küche leistet sich nicht wirklich grobe Schnitzer, wenn auch da und dort ein Eckerl Perfektion fehlt.
Trotzdem auch mal eine Kritik an so manchem Kritiker:
In einem edlen italienischen Restaurant bestellt man keine Pizza, sondern Fisch, weil man da merkt, ob er's kann oder nicht. Genauso wenig, wie man im Italienurlaub Schnitzel mit Pommes bestellt.
Und wer beim Stadtwirt Seeteufel essen muss, der sollte sich mal fragen, warum er nicht woanders hingeht. Ein Lokal ist nicht grundsätzlich schlecht, nur weil die Küche nicht das gesamte Küchen-ABC perfekt beherrscht. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, auch wenn sich der Stadtwirt fragen muss, warum er Seeteufel überhaupt anbietet. Trotzdem: beim Stadtwirt isst man die Klassiker und nicht Chop Suey. Dafür gehe ich woanders hin!
PS: die beschriebenen Speisen kann man auch auf den upgeloadeten Fotos betrachten.
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Letzter Kommentar von Johann Gelbh am 03.02.2011
@alle: Es gibt halt Menschen, die gerne raunzen. ...Und dass der liebe Christian da dazugehört, kann man in seinen Bewertungen und Kommentaren sehr schnell erkennnen! Auf seine Tipps, wo's denn nun die billige 3-Hauben-Küche in Wien gibt!
Tolles Ambiente, besonders der Nichtraucherbereich. Ausgefallene Speisen ( wurstsemmerl, Rollmops, Sardinen in Dose serviert. Service auch soweit in Ordnung. Komme sicher wieder.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Kommentar von Vranac am 18.01.2011
wurstsemmerl, Rollmops, Sardinen in Dose- na genau das verdiet dann ein "sehr gut"-- für den Dosen/Gläseröffner.....
Service auch gut-- Wieso nur Gut; wurde die Sardinenbüchse nicht fachgerecht geöffnet?
Letzter Kommentar von Unregistered am 30.09.2011
sämtliche Lobeshymnen und Hiebe für die Kritiker erscheinen mir etwas verdächtig. Da ich seit Ewigkeiten in diesem Grätzl wohne war ich in all den Jahren oft beim Stadtwirt. Allerdings wurde auch ich einige Male durchaus enttäuscht und habe das Essen auch schon zurück geschickt. Allerdings war ich auch durchaus mehrmals sehr zufrieden und positiv überrascht. Das Personal ist seit vielen Jahren konstant und immer sehr bemüht. Das Ambiente ist ok wobei der Schani"garten" diese Bezeichnung wirklich nicht verdient. Ich habe für mich gute Alternativen im Grätzl gefunden...
Um ganz ehrlich zu sein, variiert die Qualität der Speisen sehr oft. Österreichische Küche ist meist qualitativ hochwertig, wenn's aber um ausgefalleneres geht, kommt die Gaumenfreude zu kurz! Die Bedienung im unteren Stockwerk ist meist muffig und spricht nur schlecht deutsch. Das Ambiente im Erdgeschoß ist sehr "wienerisch" und kann daher bei Beislgehern sicher punkten.
Das Obergeschoß hat allerdings eine grandiose Kellnerin, die einem jeden Wunsch von den Augen abliest. Das Ambiente hier ist durchaus grandios, aufgrund einer Kombination von moderner Kunst und hohen Räumen. Daher kann das Ambiente dort punkteb.
Alles in Allem kommt es darauf an was man auswählt und wo man sitzt. Ich kann daher nur empfehlen sich in den Stock zu setzen und dort die freundliche Bedienung und das nette Ambiente zu genießen.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Verraucht, ziemlich laut und schummrig hab ich den Stadtwirt in Erinnerung (Besuch liegt ca. 3 Wochen zurück). Die gebackene Leber, eine Riesenportion, net schlecht, leider aus der Friteuse, zum Teil a bisserl trocken, der Erdäpfelsalat sehr gut. Hervorragend, von der Größe her quasi ein Zwischengericht die Lammspießchen auf Ratatouille und die Chili-Bratwürsterln mit einbrennten Erdäpfeln. Service sehr bemüht, ließ sich GottseiDank nicht stressen, denn gestresste Kellner und Kellnerinnen lösen in mir ungweigerlich auch Stress aus. Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von amarone1977 am 03.02.2011
Julia: 100% konform. Ich kenn auch ein Lokal wo ich mein Kalbswiener aus der Pfanne krieg. Der "berühmte" Figlmüller rühmt sich, sein SCHWEINSwiener (schöne Bezeichnung, *ggg*) nach 73 Sekunden wieder aus dem Öl zu holen. Nun, dafür geh ich aber nicht zum berühmten Figlmüller, das kann der Langosspezi am Gürtel auch.
Und egal wer jetzt wirklich mit welchem Fett frittiert: ich erspar mir das grundsätzlich, denn ich kenn die riesigen Fettkübel vom Metro, da grausts mir schon beim Hinschauen. Gruß von Pfannenfan zu Pfannenfan ;-)
Gemütliches Wiener Edelbeisel mit ganztägiger Küche. Die gedruckte Speisekarte passt aber nicht zum Beisl-Stil.
Die österreichische Küche ist von guter Qualität und die Portionen ausreichend.
Die Weinkarte sollte man genau studieren: Der Riesling Smaragd Kellerberg der Domäne Wachau war mit 30 Euro eine Mezzie, hingegen sollte man einen steirischen Sauvignon Blanc Klassik zum gleichen Preis meiden. Der bemühte und unkomplizierte Kellner lud zum Abschluss auf Schnaps und Bier ein!
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Als der Stadtwirt der Vickerl im 9en war, war die Welt noch in Ordnung. Jetzt haben die Wirtsleut' (wenn man sie noch als solche bezeichnen darf) halt eindeutig zu viel zu tun mit den Lokalen, und da leidet Atmosphäre, Charme und Qualität. Was am Teller und im Glas kommt, ist eindeutig zu teuer für die gebotene Gesamtleistung. Das Gulasch, einst berühmt und angeblich nach dem Rezept der Oma gekocht, ist zu einem zweitklassigen Rinderragout verkommen und wenn man dann noch neben einer managergeschwängerten Tafel zu sitzen kommt und unfreiwilliger Zeuge neurotischer Unterhaltungen wird, vergeht einem ohnehin der letzte Rest an Appetit. Was meinst du zu dieser Bewertung?
Schreckliches Erlebnis, am 20.08.2009 zu Mittag im Stadwirt verweilt. Bestellung: Medaillons vom Seeteufel auf Vogerl/Kartoffelsalat. Ergebnis: 3 kleinste Stücke ( je ca. 3cm.) Fisch auf ca. 3 Esslöffel Kartoffelsalat mit untermischtem Vogerlsalat. Das Beste war noch der Geschmack des Kartoffelsalates, jedoch zu Wenig zum Geniessen. Das Ganze für €19,90.- Was denkt sich der Koch dabei wenn er so eine Miniportion auf den Tisch bringen lässt. In einem gutbürgerlichen Resataurant kann man erwarten, dass der Gast das Lokal nicht hungrig verlässt, auch wenn er keine Vor und Nachspeise bestellt und vor allem, für das viele Geld was bekommt. Resume: Nie wieder Stadtwirt. Auch wenn im Nebenzimmer der Minister Hundsdorfer mit Genossen auf Regierungskosten speist. Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von Meidlinger12 am 23.02.2010
Meine bescheidene Meinung zum Thema? "Selber Schuld"
Wenn man Null Ahnung hat von der Speise was man auf den Teller bekommt hat man nichts anderes verdient als einzufahren.
Wie Walt schon gesagt hat: Wer isst denn in einem Lokal mit Wiener Küche einen Seeteufel?
Seeteufel ist ein sehr exquisiter Fisch und leider schon ziemlich selten und auch sehr teuer.
Dem Wirt muß ich aber auch den Vorwurf machen, das er so etwas auf seine Karte setzt.
Gerry