Im St. Ella's war ich mit vier Freundinnen. Gegessen wurden: Nierndln auf Topinambur - wenn es löblicherweise Innereien auf der Karte gibt, muss das honoriert werden! - Burger, Rote Rüben-Quiche, Quittenmousse, warmer Apfelkuchen mit Vanilleeis. Alles gekostet, alles sehr gut. Große feine Weinauswahl.
Service: aufmerksam und unaufdringlich.
Das grüne Licht ist vielleicht im Sommer angenehm, für den Winter fand ich es nicht so lauschig, auch war mir die Raucher- Nichtrauchereinteilung nicht ganz klar ...Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja3Nein4Gefällt mirLesenswert
Wir waren mit einer größeren Gruppe von 10 Personen zum Essen im St. Ellas. Alle Gerichte waren hervorragend und das Preis/Leistungsverhältnis wirklich sehr gut. Obwohl das Restaurant an einem Dienstag komplett voll war, war die Bedienung flink und zuvorkommend. Es gab auch keine Wartezeiten! Das Ambiente im hinteren Teil des Lokals empfanden wir als besonders ansprechend und die Musik war gut gewählt und trug wesentlich zur Stimmung bei. Kompliment - ein tolles, unkompliziertes Lokal mit sehr gutem Essen und hervorragender Preis/Leistungsqualität!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein6Gefällt mirLesenswert
Die ersten Eindrücke, wenn man das St. Ellas betritt: Es ist voll. Und laut. Und heiß. Sehr heiß. Die Servicekräfte flitzen durch's Restaurant. An der gleich beim Eingang gelegenen Bar warten Gäste auf frei werdende Tische. Gut also, wenn man reserviert hat. Es ist hier wirklich was los!
Die offene Küche befindet sich im mittleren Bereich des Lokals, dahinter liegt ein weiterer eher schmuckloserer Raum sowie der Übergang zum dazugehörigen und benachbarten Gaumenspiel, das auch schon mal von der St. Ellas Küche beliefert wird, wie ich beobachten konnte.
Die Küchenmannschaft sind Könner ihres Faches. Ich begann mit einer Tuna Sashimi Pizza - nur der Form nach eine Pizza - die mit zartem Sashimi auf dünnstem Teig belegt eine wahrhaft delikate Abart einer asiatischen Vorspeise darstellte, die ich so noch nie gegessen habe, aber noch oft essen werde.
Als Hauptspeise wählte ich den geschmorten Lammrücken auf Cous-Cous mit Artischocken-Chips. Das Fleisch war von erlesener Zartheit, der Sud hatte eine dezente karamellige Note, es war Lamm wie man es besser nicht zubereiten kann. Und das für wohlfeile € 13,--.
Das sehr junge Personal ist immer beschäftigt, trotzdem aufmerksam und freundlich.
Fazit: Ein Restaurant in dem ich sicher noch oft zu Gast sein werde.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja11NeinGefällt mir3Lesenswert3
Eine absolute Bereicherung für den 7. War bereits 5x dort, habe meistens auch eine Kleinigkeit gegessen (z.B. Kaninchen, Beef tartare, verschiedene Sandwiches oder Burger) und war jedesmal sehr angetan von Qualität und Geschmack, aber auch vom sehr aufmerksamen und charmanten Service.
Man merkt, dass die Wirtsleute selbst dahinter sind, und gemeinsam mit dem "Mutterlokal" Gaumenspiel (mit dessen etwas überkandidelter Speisekarte ich mich bisher nicht so richtig anfreunden konnte) ein tolles, und offensichtlich beim Publikum sehr gut ankommendes Bistro-Konzept entwickelt haben.
Die Portionen sind zwar nicht die allergrößten, aber meistens auch nicht als Hauptspeisen (oder für den großen Hunger) gedacht, sondern eher als Zwischendurch-Snack oder als Anregung für mehr – aber dafür geschmacklich und optisch sehr gelungen, und auch durchaus fair kalkuliert.
Mit 2-3 bestellten Speisen kann man durchaus eine mittlere Hungerattacke befriedigen und dabei trotzdem unter 20,– bis 25,– bleiben. Dazu gibt's Trumer Pils vom Fass, oder glasweise (u.a.) einen sehr guten grünen Veltliner von Markus Huber aus dem Traisental und einen ausgezeichneten Kaffee.
Am Ambiente (hauptsächlich grün in Kombination mit Sichtbeton und Ziegelwand) könnte man noch etwas "arbeiten" – trotzdem überwiegt insgesamt der positive Eindruck.
Ich war gestern zum ersten Mal im St. Ellas und war sehr zufrieden.Das Personal war immer sehr aufmerksam aber nicht aufdringlich.Keine langen Wartezeiten beim Essen.Es gab Brot(versch. Sandwichstückchen) zum "knabbern" mit Olivenöl.
Vorspeise Tapas:sehr nett angerichtet und alles lecker
Hauptspeise Tuna Sashimi Pizza:klein aber fein
Meine Freundin hatte die Garnelen:super gebraten & gewürzt.Die Getränkeauswahl ist toll,bestimmt für jeden was dabei.
Die Karte generell ist übersichtlich,aber dadaruch hoffentlich alles frisch.Wir hatten einen Platz vor dem Lokal,hat irgenwie was von Urlaubslfair-zwar neben der Straße aber gut abgetrennt.
Da wir im Freien saßen waren auch die Raucher nicht lästig & aufs WC muss man auch nur ein paar Schritte nebenan machen,also kein Thema für mich.Mein Fazit,ich verbrachte einen tollen,gemütlichen Abend & war bestimmt nicht zum letzten Mal dort :-)Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja3Nein3Gefällt mirLesenswert
Die Idee eine "nachbarschaftslokales" ist prinzipiell gut, die Umsetzung find ich nicht soooo gelungen. Das Essen: Anständig und gut gekocht - das was man früher als "solide" bezeichnet hat. Die Penne mit Zucchini waren gut - aber auch nicht anders, wie man sie selber hinkriegt. Dafür 11 EUR find ich nicht günstig. Das Steak war (ich wurde nicht nach dem gewünschten Garpunkt gefragt) medium to well done und völlig in Ordnung, aber ein wengerl klein um das Geld... (sichtbar ein Stück weggeschnitte, offenbar um das vorgesehene Gewicht nur ja nicht zu überschreiten...). Das (Flank) Steak selbst 14,--, der (wirklich kleine und uninspirierte) Salat dazu 3,-- die Wedges nochmal 3,--. Die Tuna Sashimi Pizza - lt. Presse der "signature dish" des Lokales - war originell, schmeckte gut, war aber bestenfalls als "snack" zu bezeichnen, die 10,-- dafür sind definitiv zu viel.
Das Ambiente: Raucherlokal. Das wusste ich nicht (bzw. rechnete ich nicht damit) - sonst wär ich nicht hingegeangen. Um dem Gesetz halbherzig genüge zu tun, sind im Durchgang zum Gaumenspiel daneben (dorthin geht man auf die Toilette - das St. Ellas hat keine eigenen) ein paar Nichtrauchertische hingestellt - nicht hergerichtet, neben einem plärrenden Fernseher und völlig ohne Abtrennung zum Raucher-Hauptraum. Schade, aber für mich Grund nicht mehr hinzugehen.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja10Nein2Gefällt mir1Lesenswert
Kommentar von Pflanze am 03.07.2012
Es ist bedauerlich, dass ein - wie ich finde - tolles Lokal den Genuss aufgrund der Tschickbeläsitung völlig ruiniert! Nie wieder.Gefällt mir
Einer der besten Restaurants Neubaus (7.Bez.) , schuf Zuwachs in Form einer kleinen Schwester: St. Ellas – nachträglich betrachtet, eine feine Idee.
Das Gaumenspiel in der Wiener Zieglergasse, die mit ihrem ambitionierten und fröhlichen Restaurant immer genau spürten, wie man Gäste für sich gewinnt und an sich bindet, ermöglichte sich ihren Traum vom Zweitlokal. Ein Nachbarschaftslokal – und das direkt nebenan.
Die Küche ist überraschend anders als im Gaumenspiel – mit Saibling auf Fenchel, oder gebratene Hühnerstücke auf excellent marinierten Sojasprossen kann es los gehen. Dünnes Fladenbrot mit Wasabi und echtem rohen Thunfisch – GEIL!! . Ein Alternativsushi – sehr lecker! Ich bin Anhänger von guten Vorspeisen. Alle Vorspeisen finden sich in einer Preislage von um die sieben bis neun Euro, also sehr okay.
Genial der neu geschaffene Grill. Die Köche sind hier in der Lage sechs verschiedene Steaks in selten feiner und saftiger Qualität auf den Teller zu bringen. Wir aßen ein Rumpsteak mit sehr guter Pfeffersauce, feines Gemüse und Kartoffelgratin. St. Ellas hat ebenso wie Artner, in Wien Wieden, einen dieser neuartigen Kohlegrillgeräte angeschaffen.
Bei dieser Garmethode erfährt das Fleisch diesen rauchigen feinen Geschmack, den es so nur selten zu erleben gibt. Anders als bei Artner fühlt man sich nachher auch nicht finanziell heraus gefordert. Preis Leistungsverhältnis ist mit runde 20.- Euro / pro Steak aufwärts (T-Bone) als fair zu bezeichnen. Das Ambiente ist wie schon beim Gaumenspiel als gelungen zu bezeichnen. Gartenbenützung gibt es keine. Der Hof ist der teureren Schwester, dem Gaumenspiel als Spielfläche zugeteilt. Dafür glänzt das St. Ellas mit einer Bar. Sie war durchaus sehr frequentiert. Irgendwie erinnert das St. Ellas an eine österreichische Interpretation eines Bistros. Einfache Bestuhlung und Tische, schlicht aber gemütlich. Die Menschen kommen ungezwungen nach der Arbeit, um sich zu treffen, zu plaudern. Man kann trinken im stehen, oder sitzend hervorragend essen.
Das Weinangebot stammt aus vielen bekannten österreichischen Weinbauern aber auch ein paar Entdeckungen, zu vernünftigen Preisen finden sich auf der Karte. Als Dessert gibt´s Griesflammerie mit Erdbeeren – steh´ ich drauf! Endlich nicht diese üblichen Mousse au Chocolats. Schnell wird klar, dieses Lokal hat nicht nur eine rosige Zukunft vor sich, es ist ein Musterbeispiel, für hoffentlich viele Nachahmer. Diese Art von Lokal verdienen sich weitere Bezirke. Das Lokal ist nun 3 Monate geöffnet und jeden Tag voll. Das sollte Zeugnis genug sein. Will man hier Stammgast sein? Ich komme wieder keine Frage!
"Burger mit Niveau" aber halt! Nicht aufhören zu lesen!
Beim st ellas handelt es sich keinesfall um irgend etwas aufgesetztes. Hier passt einfach alles zusammen. Ich könnte mich nicht erinnern in Wien jemals einen vergleichbar guten Burger gegessen zu haben (burgermacher eingeschlossen). Ganz zu schweigen von der Kombination mit einer rundum gelungenen Vorspeise. Vitello Tonnato, Avocado Tomaten Pulpo Salat, Tapas und und und. Es ist die Kombinationsmöglichkeit die das st ellas anders, besser, macht. Wer jetzt meint spätestens beim Preis würden sich die gestärkten Hemden und die Qualtität des Service niederschlagen der irrt. Fakt ist, hier kann an einem Tisch Wallerfilet mit Risotto, Safran-Fenchel Pasta, Steak umd Burger gegessen werden und keiner fühlt sich deplaziert. Die grandiosen (auch antialkoholischen) Cocktails, sowie der überdurchschnittliche Espresso tun ihr übriges. Aber was fasel ich, lest ech die Bewertungen von Format und co. durch. Immerhin sind das die Profis...oder?Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein3Gefällt mirLesenswert
Sehr nettes Lokal, quasi die kleine Schwester des Restaurants Gaumenspiel - die beiden Restaurants teilen sich einen Innenhof, wobei dieser abends leider nur zum Gaumenspiel gehört.
Service wirklich zuvorkommend und engagiert bei der Beratung; definitiv gutes Preis-/Leistungsverhältnis (Hauptspeisen alle um die 10 Euro angesiedelt - Steaks etwas teurer). Empfehlung: unbedingt den Tapas-Teller probieren! Der Burger war zwar nicht mehr ganz so "medium" wie angekündigt, aber dennoch ausgezeichnet.
Vorbehaltlose Empfehlung für dieses Lokal zum derzeitigen Zeitpunkt!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja3Nein6Gefällt mir1Lesenswert