Zum Konzept des 1070 wurde hier ja schon einiges geschrieben: Es gibt keine Karte, sondern ein Überraschungsmenü mit Minimum 3 Gängen. Versprochen wird einem dabei "Haubenniveau" und "sinnlicher Genuss".
Gleich am Eingang kann man den Blick in die winzige Küche werfen, das erklärt auch nach Aussagen der freundlichen Dame, die uns bedient hat, warum man vom "a la carte" auf diese Art des Überraschungsmenüs umgestiegen sei.
Zum Service: es gibt dort zwei schwarzhaarige Damen, eine junge und eine ältere, wir wurden sehr freundlich und aufmerksam von der jüngeren bedient. Beide Damen aber wohl nicht gelerntes Personal, sonder eher im Zweitberuf im Service.
Das Lokal war voll, alle Tische reserviert und füllten sich auch im Laufe des Abends. Das purpurrot der Wände ist etwas gewöhnungsbedürftig, die ganze Einrichtung könnte durchaus ein Update vertragen und bequemere Stühle wären auch nicht schlecht. Die Trennung vom Nichtraucher-Essensbereich und Rauchereck an der Bar am Eingang funktioniert leider nur schlecht, großer Minuspunkt dafür. Einige Gäste an 2-er Tischchen saßen in einer Art Durchgangsbereich, praktisch direkt vor der Toilettentüre. Das hätte ich mir nicht gefallen lassen. Außerdem läuft wie schon in anderen Reszensionen erwähnt, mehrfach die Küchenhelferin durch den Raum, verschwindet nebenan, lässt auch die Tür mal offen stehen, kommt dann wieder .... Ist störend.
Nun zum Essen: Nach der obligatorischen Frage: Was soll es NICHT sein?, kam schnell der erste Gang: Zucchinisalätchen mit Ziegenfrischkäse und selbstgebackenem Brot. Zucchini sehr gut mariniert, dazu noch feine Blattsalate und Rucola. Ziegenkäse etwas lasch, Brot sehr weich und süß, fast an Kuchen erinnernd.
Gang 2: Pilzrahmsuppe, dazu ein halbes Wachtelei auf Pilzcreme. Suppe eher schwach im Geschmack, sehr gut aber das darübergeträufelte Petersilienöl. Die Pilzcreme kräftig nach ihren Namensgebern schmeckend. Dazu wäre ein Stückchen Brot nicht schlecht gewesen.
Gang 3: Gebratener Saibling auf Rotebeete-Risotto: der Fisch auf der Haut knusprig gebraten, traumhaft, und das Risotto ein Gedicht!
Gang 4: gebratene Entenbrust mit Artischocken. Die Ente ebenfalls hervorragend gebraten, noch leicht rosa. Die Artischocken waren dann etwas fad, aber ich konnte mich noch nie für Artischocken begeistern.
Gang 5, Dessert: eine Zitronencreme mit Kumquats, Granatapfel, und ein Schokostangerl, und das ganz noch leicht mit Kumqatslikör übergossem. 1A! Volle Punkte!
Als Getränke hatten wir die auf dem Tisch bereitstehende Flasche Mineralwasser, außerdem als Aperitiv einen Rose-Sekt (ausgezeichnet, nicht süß) sowie für meine Liebste einen Muskateller-Sekt (leicht süß). Meine Weinwahl war nicht so glücklich. Ich versuche seit einiger Zeit herauszufinden, warum soviel Gewese um den Wiener Gemischten Satz gemacht wird, und habe ihn auch gestern bestellt (Winzer ist mir leider entfallen). Der servierte Wein war leider sehr "flach", offensichtlich aus einer länger offenstehenden Flasche. Wurde aber sofort ausgetauscht, allerdings war er auch aus der neuen Flasche nicht wesentlich besser.
Fazit: Das Essen war ausgezeichnet, wir haben den Abend sehr genossen. Die 5 Gänge waren für uns ausreichend, auch wenn es sicher nicht schwer gefallen wäre, einen 6. oder 7. Gang unterzubringen. Summa Summarum inkl. Trinkgeld: 80 €.
Das Konzept des Lokals ist gestern jedenfalls voll aufgegangen. Abstriche aber für das Ambiente. Die Räume eignen sich eher für eine Bierkneipe, als für Haubenküche.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja10NeinGefällt mir4Lesenswert2
Ein unübliches aber interessantes Konzept. Persönliche Betreuung der Chefin und eine kreative Speisefolge machen den Abend in diesem Lokal zum Event. Mit Geschmack und Stil hat man aus diesem Lokal das Maximum gemacht und zu einem wirklich empfehlenswerten Lokal in Wien gemausert.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein12Gefällt mirLesenswert
Nun, ich habe einen "eigenartigen" Abend hinter mir mit genauso "eigenartigen" Eindrücken aus dem '1070' in der Gutenbergstrasse. Ohne es geplant zu habe, ging ich dort heute zum Abendessen und hier sind meine "eigenartigen" Erlebnisse:
Erfreulich angelockt durch das Schild "Running Cooking- mit oder ohne Haube - Ausgelassen feiern mit dem sinnlichsten Essen der Stadt!" betrat ich voller Vorfreude auf eben sinnliche Gaumenfreuden den angekündigten Tempel des guten Essens.
Weil es wirklich für mich so eigenartig war, möchte ich dieses mal ausnahmsweise mit dem Ambiente und dem Service beginnen und dann erst auf das Essen eingehen. Wenn es nicht interessiert, bitte überspringen und gleich zum Essen, jedoch steckt das Ambiente und der Service echt voller Überraschungen.
Vom Dauerregen durchnässt und in getigerten Gummistiefeln (sorry, meine letzte Rettung vor der heutigen vorweihnachtlichen Sinnflut - die Welt geht also doch noch unter!) erhaschte ich einen Blick auf die Auszeichung von GaultMillau im Fenster, dachte: hier gehöre ich her und trat ein ...aber in diesem Aufzug? Egal... vorsorglich entschuldigte ich mich gleich beim Eintritt bei der netten Dame, dass ich heute in Gummistiefeln unterwegs wäre. Kein Problem und genügend Platz gab es auch, ich konnte mir also einen Tisch aussuchen. Pluspunkt.
Alles, was ich jetzt schreibe, ist nicht bös gemeint, weil die dunkelhaarige Dame war wirklich nett, nur leider waren einige Überraschungen so weit weg von professionellem Service, dass es erwähnenswert ist:
- nachdem ich den Tisch ausgesucht hatte, stand ich in dem kleinen echt dunkelroten oder war er purpur? Raum (7 kleine Tische) mit meiner Gaderobe und habe mich mal zuerst selbst um die Ablage meiner Garderobe und das Verstauen des Schirms gekümmert. Kein Problem, war ohnedies leger unterwegs.
- auf allen Tischen standen Mineralwasserflaschen prickelnd und warm und die Gläser waren umgedreht so wie zum Trocknen in der Spüle. Die grosse Mineralwasserflasche blieb auch dann noch stehen als ich bereits Leitungswasser und Saft bestellt hatte. Das fand ich zumindest ein wenig eigenartig. Nicht schlimm, aber eben eigenartig.
- das Bestellen des Getränkes gestaltete sich etwas schwierig, weil ich nachfragte, von wem denn der angebotene Traubensaft sei. Da ich Nichtwissen bemerkte, versuchte ich zu helfen und schlug den Reisinger vor. Dankend nahm die nette Dame meinen Vorschlag an und servierte ein volles Glas Traubensaft ausgeschenkt. Und hier beschlich mich das Wort eigenartig erneut, weil doch solche Säfte in kleinen Flaschen serviert werde und dann irgendwann beschlich es mich erneut, von wem der Saft nun denn wirklich sei? Das mag für Weintrinker komisch klingen, aber da ich keinen Wein trinke, achte ich sehr darauf woher der Saft kommt.
- Es gab Trauben- und Apfelsaft zur Auswahl und irgenwie hatte die nette Dame es sich nicht gemerkt und kam noch mal nachfragen (und es waren doch erst 2 Tische im lokal besetzt)
- Irgenwann während des 2. Ganges trank ich auch das besagte Traubensaftglas leer und das leere Glas blieb, so wie die Mineralwasserflasche eben konsequent den ganzen Abend am Tisch stehen bis zum letzten Gang.
- das eigenartigste aber war, dass die nette Dame sehr bedacht darauf war, dass ich das Besteck, in dem Fall Messer und Gabel (Gott sei Dank nicht auch noch den Löffel) wieder verwendete. Eine Art Recycling. Gebrauchte Messer und Gabel wurden zu diesem Zwecke auf jenem Ding abgelegt, auf dem man beim Asiaten sonst die Stäbchen ablegt. Ich bin im Moment überfordert wie diese Ablage richtig heisst... Stäbchenablage?... aber eines ist klar, es ist nicht geeignet für Messer und Gabel, denn die rutschen ab und kleckern das Tischtuch voll.
- meine Versuche durch das eindeutige Positionieren des Besteckes zu signalisieren, man könnte doch vielleicht einen Austausch vornehmen, wurden sanft und freundlich ignoriert und so schleckte ich mein Besteck brav ab und verwendete es für den ersten Gang (Büffelmozeralla) und für den dritten Gang (Fisch) und ....weigerte mich aber dann das Fischbesteck auch für den nächsten Gang nämlich das Fleisch wieder zu verwenden. Meinem Wunsch wurde von der netten Dame prompt entsprochen und ich bekam ein neues Besteck. Danke.
-beim Zahlen geschah auch etwas eigenartig Niedliches. Ich hatte meinen Kugelschreiber neben mir liegen und unterschrieb damit den Kreditkartenbeleg, da die nette Damen augenscheinlich für mich keinen Kullischreiber dabei hatte. Sie nahm den Kullischreiber dankbar auf, erachtete ihn sogleich als den ihren und gab ihn erst wieder her, nachdem ich zweimal nett gesagt hatte, dass das aber doch meiner sei.
- dann fiel mir noch auf, dass es so eigenartig brummte in dem kleinen purpurfarbenen Lokal und dann sah ich es, die Quelle allen Brummens waren ... zwei Heizstrahler, die kleinen weissen, die für Wärme sorgten und mitten im forderen Bereich des Lokals aufgestellt waren. Das mochte ich fast so sehr wie die purpurfarbenen Orchideen aus Seide, die im oberend Eck des Restaurants dauer-blühten.
-dann interessierte ich mich noch für den Namen des Lokals und dachte, vielleicht steckt mehr dahinter als nur der Bezirk 1070, zB dass der Inhaber im Oktober 1970 geboren wäre. Ist doch ein kreativer Flecken, dieser 7. Aber leider, die nette Dame verwies mich auf die Inhaberin, sie wusste es leider nicht, aber diese Idee konnte sie eindeutig ausschliessen.
- dann war da noch was, zwei Frauen huschten durch den kleinen Speiseraum bei einer Tür hinaus und bei der anderen wieder herein, so insgesamt 4 mal, einmal war eine Frau mit einem grossen Packen Geschirr am Arm bewaffnet. Und wieder beschlich es mich... eigenartig...was, die wohl tun?
Alles in allem kann ich bei der Beurteilung von Ambiente und Service nur eine 2-mässig geben, da wirklcih alles sehr improvisiert, ungeübt und wie gesagt eigenartig wirkte. Aber nett waren beide, Koch und Dame, und wünschten mir ein besonders schönes Fest beim Gehen.
Nun zum ESSEN: die Gänge des Running Cooking
1. Gang: Büffelmozeralla und Salat (gleich wie in einer früheren Bewertung, habe ich jetzt festgestellt). Marinade sehr gut, Mozeralla ok, aber leider keine besondere sinnliche Gaumenfreude wie draussen angekündigt.
2. Gang: eine "Art" (genauso angekündigt) Hühnereinbrennsuppe im Glas mit einem Griessnockerl auf Seleriesalat. Nun dass war keine sinnliche Speise, denn das war mehr Rahm und hatte gar nichts von einer Hühnersuppe und wahr lauwarm. Ich konnte sie nicht ganz aufessen, weil zu fett und geschmacklich vollkommen fad. Auch der Geruch war nicht angenehm. Das Griessnockerl hingegen gut und flaumig und habe ich daher extra gegessen.
3. Gang: Filet von der Lachsforelle auf Rollgerstl (auch das kam schon bei früherer Bewertung vor). Der Fisch war leider überhaupt nicht gewürzt und eher trocken. Nur gemeinsam mit der eher salzigen Rollgerste war es gut. Aber eben nur gut und nicht sinnlich. Da halfen auch die kleinen Karotten und Navetten nichts.
4. Gang: Kalbsbutterschnitzerl auf Gemüsepüree und geschmorte Endivie. Steigerung der Leistung, das Kalbsbutterschnitzerl schön weich, vielleicht eine kleine Spur zu trocken. Die Endivie leider sehr sauer und schmeckte stark nach etwas anderem, eventuell Weisswein, bin aber ehrlich nicht sicher.
5. Gang: Das Highlight. Endlich die sinnliche Gaumenfreude! In Honig und Rosmarin geschmorte Quitte. DANKE.
Für die Quitte gibt es ein Ausgezeichnet, aber in Summe ein gutes GUT. Für eine Sehr Gut reichte es dieses Mal bei mir leider nicht.
Gezahlt habe ich in Summe 33.50 EURO, man muss aber bedenken, dass ich keinen Wein trinke, sondern eben nur Saft und der kostet nur 2,80 EURO. Die kleinen Gerichte lagen zwischen 4,50 EURO und 7,50 EURO.
Noch etwas: es ist löblich nichts für das Gedeck zu verlangen, aber das Brot im Korb war geschmacklich nicht gut, zu starke und unabgestimmte Würze. Gutes frisches Brot, ein wenig erstklassige Butter und v.a. ein kleines Teller, wo man das Brotstück ablegen könnte, um es nicht auf der Tischdecke rumkullern zu lassen, würden mich nächstes mal freuen.
In diesem Sinn. Wenn man nicht wie angkündigt, das sinnlichste Essen der Stadt erwartet, eine gute Gute, aber keine sehr gute Leistung.
Service, nett, aber nicht professionell und das Ambiente braucht dringend eine Erneuerung.
So habe ich den Besuch dort auch erlebt-sehr eigenartiger Service! Das bleibt sicher ein einmaliges Vergnügen, auch wenn ich das Konzept von dem Lokal gut finde!Gefällt mir
Schon der erste Eindruck am Telefon zwecks Reservierung war sehr positiv, die Frau am anderen Ende des Apparates schien sich zu freuen, daß gerade wir heute Abend ins 1070 kommen. Wie sich herausstellte handelte es sich um die Besitzerin, die uns von der gleich beim Eingang liegenden Bar zu unserem Tisch im hinteren Teil des Restaurants begleitete.
Das Lokal selbst hat schon bessere Zeiten gesehen, es ist "abgewohnt" ohne Retro-Charme zu besitzen. Die rote Wandfarbe ist gewöhnungsbedürftig. Im ersten Raum (mit Bar) kann man rauchen, im hinteren Raum nicht. Das ganze Lokal wird servicetechnisch nur von der Besitzerin betreut, die auf angenehme und humorvolle Weise - der Schmäh rennt - einen sehr persönlichen Zugang zu ihren Gästen findet.
Als "Gedeck" stand zu unserer Freude eine Flasche Mineralwasser am Tisch. Eine Speisekarte gibt es nicht, man sagt, was man nicht mag und bekommt Überraschungsgerichte serviert. Das Minimum sind drei Gänge (ohne Dessert), die Preise liegen zwischen € 4,50 und € 7,50 pro Gang. Weintechnisch gibt es offen eine kleine feine Auswahl österreichischer Weine, Scheiblhofers Big John z.B. schlägt mit € 4,90 fürs Achterl zu Buche.
Wir begannen mit einem Salat mit Büffelmozzarella und Spargel der gut mariniert war. Die darauffolgende Liebstöcklsuppe mit Safranschöberl muß man mögen. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob sie nicht zu "gewürzig" schmeckte. Danach gab es gebratene Lachsforelle auf Rollgerstl mit Jungzwiebel und roter Rübe, das erste Highlight des Abends.
Das beste Gericht war das geschmorte Milchkitz auf cremiger Polenta mit Zuckerschoten und Babykarotte. Das Fleisch butterweich und nicht fett, die Polenta in Verbindung mit dem Fleischsaft köstlich.
Das Wollschwein auf Honigschalotten und Paprika war nach Zugabe von reichlich Salz ebenfalls sehr gut.
Zum Abschluß gab es ein Scheiterhaufen-Soufflé mit augezeichnetem Mangoeis.
Eine gute Restaurant-Idee, die mit viel Charme im Service und guter Küche toll umgesetzt wurde. Wir kommen wieder!
Das Konzept ist eigentlich sehr einfach: Im 1070 gibt es keine reguläre Speisekarte. Man kann hier auch nicht einfach nur etwas bestellen. Nein, hier hat man lediglich zu sagen, was man NICHT mag. Der Rest ist dann mehr oder weniger das Problem des Kochs. Was hier also serviert wird, ist mehr oder weniger ein Überraschungsmenü. Menü übrigens deshalb, weil man hier zumindest drei Gänge ordern muss um überhaupt etwas zu bekommen. Und jeder dieser drei Gänge kostet zwischen 4 und sieben Euro, je mach Wertigkeit der Zutaten. Soweit also das Konzept im "1070"....
Mein erster Gang war die "1070"-Variante eines Tafelspitz mit Zweierlei von der Gurke. Hierzu wurden zwei hauchdünne Scheiben gekochten Kalbfleisches noch einmal kurz angebraten und mit den Gurken, gekochten Äpfeln und Mini-Kürbisen serviert. Das Fleisch selber war köstlich, die Garnitur aber leider fad und noch dazu schwach abgewürzt.
Runde zwei bestand aus einer Schaumsuppe, deren Fruchtinhalt eine Knolle war, dessen Namen ich mir auch bei der dritten Erklärung nicht merken konnte. Geschmeckt hat das Süppchen aber nach einer Kaltoffelschaumsuppe mit zu viel Milch und zu wenig Salz. Begleitet wurde die Suppe von einem Stück Melanzani-Canneloni mit Flusskrebsfüllung. Die Krebs gaben dem Ganzen zwar etwas Biss, ansonsten war die Speise aber dermaßen in Öl ertränkt, dass wir froh waren, dass die Portion so klein war.
Runde drei bestand aus einem Filet vom Butterfisch auf einer Rotkrautcreme. Sowohl Fisch als auch das Rotkraut waren für sich genommen in Ordnung, die Kombination aus den beiden Komponenten machte die Speise aber tatsächlich spannend...
Die finale Runde bestand aus einem Brioche mit Eukalyptus-Essenz, was an die Kombination von einem Kipferl mit einem Hustenzuckerl erinnerte. Weiters bekamen wir ein Portiönchen Zwetschkeneis mit extrem viel Rum und ein Mousse aus weisser Schokolade. Letzteres war wirklich gut!
Insgesamt waren wir nach dem Besuch hier ein klein wenig ratlos und unbefriedigt! Zum einen waren die Speisen hier ja grundsetzlich nicht schlecht und die Ideen haben durchaus Potential. Zum anderen ist die Umsetzung der Ideen bei weiten nicht so raffiniert, wie wir es uns erwartet hätten.
Aber genau das war vielleicht auch unser Problem:Die Erwartung. Darf man sich bei einem Lokal, das keine Speisekarte hat, überhaupt etwas erwarten?
Naja, auf einer Skala von 1-5 wäre 3 durchschnittlich/mittelmässig, und 2 wäre dann also unterdurchschnittlich. Von meiner Perspektive aus: 2=geniessbar, aber nicht gut. Gefällt mir
Innovatives "Running Cooking"-Konzept mit kleinen, außerordentlich köstlich zubereiteten Gängen. Der "Rekord" liegt lt. Auskunft der Hausherrin bei 14...
Wohlfühlatmonspähre mit ausgezeichnetem und sehr persönlichen Service.
Für alle Gourmets, die keinen Wert auf die Schickeria legen und fabelhaftes Essen in nettem Ambiente suchen ein absolutes Muss!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja4Nein7Gefällt mirLesenswert