Mein erstes Mal, dass ich ein Essen fast unberührt stehen gelassen habe.
Wir hatten heute Hunger auf typische Hausmannskost, und beim Stöbern hier im Forum sind wir auf das Wieden Bräu gestoßen. Sicherlich es gibt Bräu´s mit besseren Kritiken, aber da wir in der Nähe zu tun hatten, wollten wir es dann doch riskieren. Blöder Fehler!!!!!!!!
Wir sind also kurz vor 13.00 Uhr hinein, in das fast leere Lokal! Nachtigall ich hör´ dir trapsen! Die Nachtigall hat sich noch nie geirrt, auch HIER nicht!
Wir nahmen im Nichtraucherbereich platz. Der Dielenboden und der Wandputz haben auch schon vor mehreren Jahren bessere Zeiten gesehen, aber Hauptsache ein Flatscreen prangt an der Wand!
Da es sich hier um eine Brauerei handelt kann man natürlich nur das Hausbier in den verschiedensten Variationen bestellen. Helles, Dunkles, Gemischtes, Märzen, Radler usw.. Wir hatten das Helle bestellt. Dieses war zwar wirklich schön eingeschenkt mit einer nicht so großen Schaumkrone, wie im Bilderbuch, aber geschmacklich war es nicht unser´s. Es war uns eindeutig zu bitter. Ich weiß, sehr laienhaft ausgedrückt, aber anders kann und will ich diese bittere Flüssigkeit nicht beschreiben. Bei einer unten stehenden Bewertung habe ich gelesen, dass dessen Bier keine Kohlensäure gehabt hätte, unseres war diesbezüglich vollkommen okay. Aber bitter!!!
Wir bestellten zuerst eine Erdäpfelsuppe (mit Speck?) und eine Knoblauchcremesuppe. Geschmacklich war beides gut. Würde aber doch vermuten, dass es sich hierbei um gepimpte Packerlsuppen mit einen Schlagobersgupf gehandelt hat.
Die Erdäpfeln in der sog. Suppe waren sehr gleichmäßig (Glas?) gewürfelt, und wenn ein paar Würferln Speck in der Suppe geschwommen wären, wäre es auch kein Beinbruch gewesen, aber diese Suppe schmeckte eigentlich nur nach Speck.
So sehr ich auch suchte und suchte, ich konnte nirgendwo in der Knoblauchcremesuppe auch nur den Zipfel einer Knoblauchzehe entdecken. (Da ist ja die beim Wienerwald authentischer!)
Und dann, dieses Überbleibsel aus den 1970ern alles mit einem Gupf Schlagobers versehen, das mag ich schon gar nicht! Viel zu fett!
Das positivste an den Suppen war, sie waren echt heiß, das war´s aber auch schon. Ein bisserl wenig, oder?
Dann kam der Gipfel der “Genüsse”. Wir hatten Schinkenfleckerln mit grünem Salat bestellt. Ja, richtig, dass auf den Fotos sind Schinkenfleckerln!
Diese “Schinkenfleckerln”, eigentlich eine riesen Beleidigung für jedes ehrbare Schinkenfleckerl. Ich entschuldige mich hier in aller Form bei dem großartigen Schinkenfleckerln, die jede Oma, Mama oder Tante seit Generationen den Familien auf den Tisch gestellt hat und noch in Zukunft stellen wird. Aber diese (in folgenden nur mehr “Dinger” genannt) Dinger waren soweit von Schinkenfleckerln entfernt, wie wenn Paris Hilton den Nobelpreis in Quantenphysik verliehen bekommen würde.
Die Teller kamen und man sah nur eine Käsemasse. Seit wann werden Schinkenfleckerl (die guten, echten) mit Käse überbacken? Sakrileg. Also um es kurz zu machen, dieses Ding bestand aus Fleckerln mit Schinken vermischt, Käse, Unmengen davon, drüber und ab unter den Griller. Diese Dinger waren weder gewürzt noch hat sich ein geröstetes Zwieberlstückchen oder ein Schnittlauch-/Petersilschnipselchen darauf oder hinein verirrt. Vom Pfeffer ganz zu schweigen.
Wie man auf dem einen Bild schön erkennen kann, habe ich den Käse etwas verschoben, damit ich die ganze Tragödie mir im Detail ansehen konnte. Ich habe anschließend 3 Gabeln (eigentlich Gäbelchen) davon probiert.
1. Gäbelchen: nein, oder?
2. Gäbelchen: Des koan net wohr sei!
3. Gäbelchen: Echt grauenhaft! Bäh! (Natürlich nur in Gedanken, man hat ja seine Kinderstube! Selbst wenn ich es laut gesagt hätte, hätte eh keiner gehört, war ja schließlich keine da!)
Das ganze schmeckte nach ... genau erraten nach KÄSE, nach KÄSE und sonst nichts! Wie den, wenn es durchtränkt und hermetisch mit Käse abgedichtet wurde! Um es noch deutlicher darzustellen gute 85 % Käse, 10 % Fleckerln und sage und schreibe 5 % Schinken! Na, Mahlzeit! Welcher Magen soll das bitte aushalten?
Der grüne Salat war gut geputzt, aber extrem öllastig. Nichts für mich, aber ich hatte Hunger, also begnügte ich mich damit! Mir ist jetzt (6 Stunden später, noch immer etwas flau im Magen.)
Mein Mann hatte da etwas mehr Durchhaltevermögen bewiesen und aß ein bisschen mehr davon. Dafür hat er aber die Rechnung präsentiert bekommen. Ihm war so richtig übel, fast wäre es zum Äußersten gekommen, aber ein guter Schnaps zu Hause hat seinen Magen wieder einigermaßen eingerenkt. Ich weiß, vom medizinischen Standpunkt ganz falsch, aber wenn´s hilft!
Ich weiß jetzt übrigens, warum doch einige gerne hingehen, es sind dort sehr “komische” Bilder an der Wand (siehe Foto)!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Wir waren früher Stammkunden im Wieden Bräu, seit einiger Zeit aber nicht mehr dort. Nun wollten wir letzte Woche einen angenehmen Spätsommerabend verbringen. Aber schon beim Betreten des Gastgarten ist uns eine riesige Baustelle aufgefallen und ein Kanalgeruch. Ok, dafür kann das Wieden Bräu nichts. De rKellner war mit den paar Gästen überfordert… Das Essen war auch schon besser. Die Pommes waren teilweise nicht mal richtig durch und auch sehr hell, von knusprig weit entfernt. Vom guten alten Wieden-Bräu im Bezug auf Qualität und Ambiente weit entfernt.... Wir werden wohl nicht mehr hingehenWas meinst du zu dieser Bewertung?
Das gute alte Wieden Bräu! Schon sehr lange gehen wir immer wieder dort hin, da die Karte sehr umfangreich ist und die Wochenkarte immer Abwechslung bietet. Was kann ich, da schon gegessen, empfehlen:
Gebackene Schwarzbrote (Auflage, je nach Geschmack wählen), den Chicken-Basket, Spare-Ribs, das Schnitzerl im Bierteig, Surschnitzerl, die Schnitzelvariationen, die es immer wieder in der Wochenkarte gibt, die Spargelzeit (Wochenkarte), die Bärlauchzeit (Wochenkarte), die Wildzeit (Wochenkarte) und besonders auch die Gans'lzeit (Wochenkarte und sehr ordentliches Saft'l) und eigentlich noch Einiges mehr...
Die Preise sind angemessen, denn hungrig geht keiner nach Hause, die Suppen eher aus der "Tüte". Auch beim gebackenen Camembert sollte man eher Abstand nehmen, das ist der TK-mäßige aus dem Supermarkt.
Manchmal kann es im Lokal etwas laut sein, da immer gut besucht, aber der Gastgarten im Sommer ist ein Wahnsinn. Typisch altwiener Gastgarten mit Bäumen und Holzpavillions - gemütlich und echt super. Wer Sonne mag, findet auch einen Platz!
Die Salate sind ordentlich und wienerisch (süßlich) mariniert, erwähnenswert auch der "Radi" mit einer Brez'n, die mit flüssiger Butter gefüllt wurde als Vorspeise!
Die Sanitäranlagen sind eindeutig für die Menge Besucher zu klein aber stets sauber. Das Bierbrauerseminar mehr als nur lehrreich und empfehlenswert, wenn es einem interessiert. Denn die hausgebrauten Biere (auch immer wieder Spezialbiere) sind allesamt süffig und von höchster Qualität!
Servicepersonal eigentlich immer nett, nur manchmal bekommt der Gast die Rivalität zwischen Küche und Service mit - das muss echt nicht sein.
Gesamtheitlich aber kann ich das Wieden Bräu wirklich empfehlen. Sehr kundenfreundliche Öffnungszeiten!
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Mein Geschäftsessen war ein voller Erfolg. Alles hat toll geklappt, das Essen war sehr gut, das Bier auch! Bedingung war aufmerksam. Die Trennung von Raucher- und Nichtraucher ist Optimal. Kann ich nur weiterempfehlen!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Also wenn man neben durchaus gutem Bier noch eine nette Bedienung, genießbares Essen und Kritikfähigkeit sucht sollte man sein Geld wo anders investiereren. Zu dem Zeitpunkt meines Besuches waren die drei letztgenannten Punkte (aus meiner Sicht) jedenfalls untragbar und eines Wiener Lokales unwürdig.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hab das Lokal im Zuge einer Veranstaltung (>50 Personen) besucht. Der Kellner hatte die große Gruppe außergewöhnlich gut im Griff (kenn es dort leider auch anders), nichts wurde vergessen, sogar die Speisen kamen schnell und er war sehr freundlich.
Die mit Kürbis und Schinken gefüllte Pute war sehr gut, meine Knusperhühnerstreifen ebenfalls - nur der Blattsalat war eine Enttäuschung. Die Marinade war absolut geschmacklos, Essig war fast keiner vorhanden. Das Ambiente ist grundsätzlich sehr gemütlich, ein typisches Bierlokal mit viel Holz, allerdings wird es im Extraraum wenn er sehr voll ist, schnell sehr unangenehm laut.Was meinst du zu dieser Bewertung?
ich sitze heute bei strahlendn sonnenschein im biergarten ! zwei solch diletantische kelnerinnen habe ich noch nie gesehen !!+
ein gast vor mir ging nach 10 minuten , kein service ! ich gehe beruflich mit vielen kunden hirher aber sowas hab ich ja noch nie erlebt !
wer dieses personal auf nimmt gehört ja gesteinigt !! unfreundlichn unkompetet laien eben. schade um dieses tolle bierlokal !!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Man fragt sich was wohl passiert ist? Voller Erwartung wieder besucht - voll gefrustet gegangen. Schade darum, vor allem um unsere Zeit!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von gast am 12.03.2010
Ist aber vielleicht gar nicht am Lokal gelegen. Vielleicht hat seine Freundin im Wieden-Bräu mit ihm Schluß gemacht oder er hat eine SMS mit der Kündigung erhalten oder der gerichtsvollzieher hat eine Tadchenpfändung vor vollem Lokal vornenommen .. Da gibt es viele Möglichkeiten
Eigenes Bier! Vertrauensvorschuß sofort entttäuscht.Weder das eigene "Roggenbier" noch weitere Biere schmecken. Dabei spielt auch das angezapfte Bier eine Rolle? Temperatur zu warm, fast keine Kohlensäure. Zumal schade, daß ich außer auf Null.Josef auf kein Flaschenbier ausweichen kann :(
Die Sparerips sind aussen sofort ersichtlich, nicht knusprig,
Eigentlich bedauerlich, daß der Kellnerin bezüglich Qualtität kein Auge draufhat. Verbesserungen wären schließlich machbar.
Laß zurückschicken, 2.mal sind Sparerips ok.
Beilage besteht weiterhin aus 4 kleinen Kartofferln (Abzocke?) Trotzdem, gut gelegen in Waaggasse 4.Bezirk wohl auch weiterhin Treffpunkt (weil scho Tradition) Atmosphäre ist ja nicht schlecht,mit viel Holz und angenehmer Beleuchtung (gemütlich) halt typisch Bierlokal.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Leider - trotz tollem Bier und schönem Gastgarten - ein Reinfall. Habe 3 mal was dort gegessen (ich wäre schon beim ersten mal nicht mehr gekommen, aber kollegen überredeten mich) und 3 mal war es grauenhaft !!!
Einmal bekam ich ein halb-rohes Cordon Bleu (das huhn blutete noch heftig und war innen kalt), das auch nach neuerlichem aufwärmen immer noch nicht passte. Auf meine Reklamation nahm mir der kellner das essen ungläubig weg und wollte nachher sogar noch kassieren - kein wort der entschuldigung oder Vorschläge, um was gutes zu bekommen. Einam bekam ich von 3 stk. 2 leere Marillenknödel und einmal eine grausige Suppe mit Packerlanmutung. Essen werde ich dort sicher nie mehr. Von den Speisen her nicht viel besser als das Cafe Worthner ums Eck (bei dem ists auch schad - könnt ein superlokal sein).Was meinst du zu dieser Bewertung?