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SpeisenAmbienteService
45
38
45
Gesamt: 43
Ausgezeichn. Küche
Sehr gutes Ambiente
Ausgezeichn. Service
Mehr FotosMehr Fotos (20)
Landhotel Restaurant Hubinger Info
Chefkoch:

Johann Wöls
Features:

Frühstück
Preislage:

Mittel
Kreditkarten:

VISA
Öffnungszeiten:

Mo:
Keine Info

Di:
Keine Info

Mi:
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Do:
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Fr:
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Sa:
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So:
Keine Info
Letztes Update von:
amarone1977
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Lokalinhaber?

Landhotel Restaurant Hubinger

25 | 8622 ETMIßL
Steiermark
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 03861 8114  Fax: 03861 8114-23
Web: www.hubinger.com
Frühstück
Restaurant Gutscheine »
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3 Bewertungen für: Landhotel Restaurant Hubinger (43)
Erst-Tester Erst-Tester
juliachild
Master Master
altwegmi
Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Mehr Rating Details
Master Master Bewertung
am 18.03.2013 | Letztes Update am 18.03.2013
altwegmi
Silver Level 8
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12 Fotos 1 Check-In hier
Aus Kapfenberg kommend fährt man nördlich, biegt ein paar mal links ab und wenn nach etwa 20 km sehr viel Gegend und ein paar Häuser erreicht sind ist man in Etmißl.
Mitten im Örtchen, nicht zu übersehen, das altehrwürdige Gasthaus Hubinger. Der Eingang ist ums Eck, gegenüber der Gästeparkplatz.

Am frühen Nachmittag ist alles ruhig und wir tasten uns etwas zögerlich ins dunkle Innere vor. Rechts die Gaststube mit der typischen Möblierung der 70er Jahre, ein Durchgang führt in einen beleuchteten Raum. Dort ist die Schank mit dem Stammtisch. Flugs kommt die Chefin aus dem Büro, begrüßt uns herzlich und wir beziehen das mehr als geräumige Zimmer mit Vollholzmöbeln, ordentlicher Matratze, großem Bad. Natürlich ist alles blitzsauber.
Theoretisch gibt es sogar WLAN in den Zimmern, praktisch scheitert das an den dicken, alten Mauern. Auch kein Problem, dann gehen wir halt einen Kaffee in der Gaststube trinken und fragen dort die emails ab.

Dort plaudert der Wirt gerade entspannt mit ein paar Leuten, seine Frau Mutter kommt auch auf einen Sprung aus der Küche und preist den frisch gebackenen Rhabarberstrudel an. Nein, danke - den heben wir uns für den Abend auf.

Neben der Schank geht es in das eigentliche "feine" Speisezimmer. Eine gemütliche Stube mit Kachelofen, Brettelboden und sechs Tischen. Diese sind bereits hübsch eingedeckt, samt kunstvoll gefalteter Serviettenschiffchen. An den Wänden werden stolz die Auszeichnungen der diversen Restaurantführer präsentiert. Es sind über die Jahre recht viele geworden - wir freuen uns auf den Abend.
Am Abend sind Entree sowie die Fenster nett mit Kerzen beleuchtet - sieht alles sehr einladend aus.

Die Karte ist nicht übermäßig groß. 4 Vorspeisen, 4 Suppen, 9 Hauptgerichte, 5 Desserts. Auf Wunsch sind alle Beilagen auch als Hauptgericht bestellbar - das wird den einen oder anderen Vegetarier sehr freuen.
Außerdem wird derzeit für Mittag und Abend ein günstiges "Nespresso-Menü" angeboten (€14,- bzw. 24,-)

Wir wählen lieber a la carte:
Gebeizter Saiblng und Tatar mit Radieschenmousse, Wachtelei, Erdäpfelrösti und Blattsalat (€ 10,50)
Krenschaumsuppe mit Wurzelstreifen und Blutwurstgugelhupf (€ 4,50)
Kalbsbeuscherl mit Briocheknödel (€ 6,-)
Glacierte Kalbsleber mit Äpfeln und Speck, Apfel Balsamessig und Erdäpfelpürree (€ 13,-)
Rhabarberstrudel mit Vanilleeis (€ 4,80)
Schokolade- und Ingwermousse mit Mango und Himbeeren (€ 7,50)

Der Saibling war in beiden Varianten vorzüglich, die Radieschenmousse ein feiner Vorbote des (hoffentlich) bald kommenden Frühlings. Beim nächsten Mal werde ich zum Fischzüchter in den Nachbarort pilgern und versuchen auch ein paar Stückchen für die Daheimgebliebenen zu erwerben.
Das Beuscherl - hier in der suppigen Variante so gut wie es nur sein kann.
Das Krenschaumsüppchen appetitlich hellgrün mit feinem Krenaroma - ich hätte mich eingraben können.
Dann die Kalbsleber. 3 sorgfältig ausgewählte Stückchen, rosa gebraten mit gar köstlichem Safterl, umgeben von einer Art "Gartenzaun" aus frisch zubereitetem Erdäpfelpürree. Dazu röschen Speck und ein paar sehr feiner Apfelspalten. Delikat.
Der Rhabarberstrudel mit selbstgemachtem Vanilleeis ebenfalls fein, wie auch die leichte Mousse. Wenn auch für mich als ausgemachter Ingwerfan die Gewürznote durchaus deutlicher ausfallen hätte können - mag aber nicht jeder - weiß ich.

Der Service wurde von zwei freundlichen Damen kompetent und flott erledig. Auf Grund eines recht trinkfreudigen Vortages waren wir ein wenig geschwächt und so blieb es diesmal bei Birnenschaumwein (€ 3,50), Gösser Zwickl, Wasser und Fruchtsäften.

Am nächsten Tag gab es noch ein kleines aber feines Frühstücksbüffet mit diversen Schinken, Käsen, Gemüse, Eiern, Zerealien, einer reichlichen Teeauswahl und sogar 2 Sorten frisch gepresster Fruchtsäfte samt Plausch mit dem Herrn Wirt.

Wir waren rundum zufrieden und meckern gibt es gar nichts. Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen, das Angebot ist absolut stimmig und passt. Da fahren wir ganz sicher wieder hin.
Landhotel Restaurant Hubinger
Landhotel Restaurant Hubinger
Landhotel Restaurant Hubinger
Landhotel Restaurant Hubinger
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13 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 20.03.2013
amarone1977
fred: Da bin ich ganz bei dir, Birnen aus Argentinien oder Erdbeeren aus Marokko, die ohnehin nur der vierte Aggregatzustand von Wasser sind...
Deswegen freu ich mich ja jedes Mal auf die Erdbeeren, weil es sie ja - normalerweise - nur einmal im Jahr gibt.
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KommentarKommentar
Experten Bewertung
am 04.06.2012 | Letztes Update am 20.07.2012
Experte
amarone1977
Diamond Level 26
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145
Top 10 Tester
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Am
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8 Fotos 1 Check-In hier
(Anm.: Update vom 19.7. ganz unten unter den Sternderln *****)

Fährt man mit Kopfweh, Husten und erhöhter Temperatur noch 25 Kilometer, um gut zu essen? Nach Etmißl! Where the freak is Etmißl?

Doch, das lohnt sich, vor allem wenn man beim Hubinger einkehrt. Und das geht so:

Etmißl ist ein 500-Seelendorf am Fuß des „heiligen“ Berges der Obersteirer, dem Hochschwab. Eine 30-er-Beschränkung durch das Ortsgebiet, die Straße zu schmal für Leitlinien. Eine Kirche, ein paar schöne Höfe, traumhaftes Wetter. Und zwei Gasthäuser.

Von außen betrachtet ein einfacher, alter Gasthof – von innen betrachtet ein einfacher, alter Gasthof. Genau deswegen würde ich mich auch hier so wohl fühlen.
Eine richtige Stube, Kachelofen, schön gedeckte Tische mit viel Platz zum Nebentisch.

Ich brauche dringend was zu trinken.
Darf’s ein Aperitif sein, junger Mann? - Ja bitte einen Tee, für meine Stimme.
Frau Chefin hat alles, der Kräutergarten spielt alle Stückeln. Frischer Salbei, eventuell sogar mit Thymian, dazu ein Schälchen Blütenhonig. Fast fürsorglich überprüft die Wirtin zweimal, ob der Tee auch schon richtig gezogen hat. Ich sage nur: Elixier!
Frau Chefin verspricht mir und dem Nebentisch, ich würde nach dieser Portion Tee noch was vorsingen können.
Ich will’s euch nicht antun. Aber der Tee schmeckt traumhaft.

Brot. Aufstrich, Paprika. Letzteren lasse ich dort, wo er ist. Der Aufstrich ist ein guter Beginn, das Brot ist zum Teil selbst gemacht, zum Teil selbst gekauft. Eine der beiden jungen Damen im Service erwähnt es mit sympathisch-selbstironischem Unterton.

Asmonte-Schaumsuppe mit gerösteten Blunznradln. Was bitte ist Asmonte? Ganz einfach, hatte ich auch schon im Fischbacher „Forsthaus“: die steirische Antwort auf Parmigiano.
Sehr schönes Süppchen, das zu Recht auf den Namen Schaumsuppe hört, nicht zu salzig, der Käse ist salzig genug, die knusprig-zarten Blunznradln passen perfekt dazu.

Ein Zwiebelrostrostbraten mit Bratkartoffeln.
Schon lange keinen Rostbraten mehr gegessen. Allerdings auch, weil ich schon lange keinen guten mehr zwischen die Zähne bekommen habe.
Der hier wird bei jedem Bissen besser. Das Fleisch zeigt was es kann. Medium, sehr zart und doch mit einem gewissen Biss, der dem Fleisch aber verdammt gut steht. Das Sößchen ist sehr gut, auch wenn bei meinem Geschmack immer ein bisserl weniger Salz ginge.

Überbackende Rhabarberpalatschinke mit Vanille-Parfait und Erdbeeren.
Eine dem Salzburger Nockerl ähnliche Schnee-Burg, die sich auf der Palatschinke türmt.
Die Füllung mit Rhabarberstücken, wunderbar abgeschmeckt, schön süß-sauer, und doch ganz anders, als ich den Rhabarber kenne.
Das Vanilleparfait schmilzt wie auf Befehl, sensationell.
Schon lange kein so feines Dessert gegessen. Perfektes Parfait, der Ei-Schnee zergeht und schmeckt (normalerweise zergeht Eischnee und schmeckt nicht…) und die Palatschinke hat endlich ihre perfekte „innere“ Begleitung gefunden.

Und: die beigestellten Erdbeeren sind endlich mal Erdbeeren, die aromatisch und süß sind. Kein Zweifel, die kommen weder aus Chile, noch aus Spanien. Steiermark, und kein Erdbeerland, ich wusste es. Es zahlt sich aus, für das Besondere ein ganzes Jahr zu warten.

Ende Runde eins, so zu sagen. Hierher komme ich sicher wieder, allerdings um mich auch hier für wenigstens eine Nacht einzumieten, hoffentlich ohne Verkühlung, obwohl der Salbeitee wirklich ein Balsam war.
Wunderbarer Gasthof in wunderbarer Gebirgskulisse. Sehr empfehlenswerte Küche, die das Einfache beherrscht und dabei das Besondere herausholt.

Und das soll mir eine Monatsempfehlung wert sein.

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Update 19.7.

Zwei Übernachtungen samt Verköstigung beim Hubinger. Diesmal ohne Halsschmerzen.

Ich habe also mein Versprechen wahr gemacht, mich dort nach stolzem Mahl gleich gemütlich einzuquartieren.

Erster Abend.
Gedeck: Kräuteraufstrich. Brav. Mit frischem Schnittlauch, eigentlich muss man das gar nicht erwähnen.

Rehkraftbrühe mit Teigtascherl (4€). Die Suppe wird viel zu bescheiden auf der Karte geführt. In der herrlichen „Gicht“-Brühe tummeln sich nämliche „ganz nebenbei“ auch unglaublich zarte Filetstückchen, schön knackiges, nudelig geschnittenes Gemüse und ein paar kleine, schön bissfeste Eierschwammerln.
Die Tascherln sind schön dezent würzig gefüllt, der „Rest“ geht runter wie Öl.

Beiried mit Fisolen und Kartoffeln, gratiniert (20€). Das Fleisch setzt dort fort, wo es schon damals als Rostbraten angefangen hat. So zart und saftig, man muss sich bemühen, langsam zu essen. Die Fisolen sind fast schon ein wenig zu bissfest geraten, sorgen aber keineswegs für Baucherlweh danach. Die gratinierten Kartoffeln passen perfekt dazu, zerfallen nicht im Mund. Schön.
(Leider sind mir die Bilder der beiden Gänge versehentlich beim Kopieren verlustig gegangen)

Topfen-Marillen-Kuchen. Ganz einfach gemacht, ohne Schnickschnack. Marillen sind von der Säure her „gebändigt“ worden, der Staubzucker oben drauf wäre aber gar nicht erst nötig gewesen.

Zweiter Abend.

Gedeck: Liptauer. Bin kein Liptauer-Fan. Aber dieser hier schmeckt.

Schwammerlsuppe mit Hadnsterz (4,10€). Ein steirischer Klassiker, das haben in unserer Familie schon vier verschiedene Generationen an einem Tisch gemeinsam konsumiert. Immer wieder. Hier kommt man grade eben erst von einer kurzen Laufrunde rund um das Dorf zurück und lässt sich so zu sagen diese Suppe einflößen. Kurz gesagt: besser geht’s nicht. Der Sterz schön bröckelig-nussig, aber nicht trocken, dafür aber auch nicht klebrig-batzig. Und die Suppe lässt in puncto Würzung keine Wünsche offen. Die Schwammerl sind nicht jene Rieseneierschwammerl aus Litauen, sondern schön kleine, kompakte, würzige, nicht wässrige Vertreter aus der Gegend. Unglaublich. So fein.

Eierschwammerlsauce mit Serviettenknödel (10,50€). Ja, ich hab mir heut tatsächlich ein „Waldmenü“ zusammengestellt. Knödel mit wunderbarer Konsistenz, Sauce nicht übertrieben mit Rahm gestreckt, sehr gut abgeschmeckt. Einziger Kritikpunkt, natürlich mit der Chefin besprochen: ich würde nie Paprikawürfel hineinschneiden. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Heidelbeerstrudel: keine Kulturheidelbeeren, wenn auch noch nicht Jahrgang 2012, klar. Viele Bemmerln drin, Zunge zeigen beweist: echte Hochschwab-Beeren! Gut!

Die Chefin nimmt sich wie immer gern und viel Zeit für die Gäste, man fühlt sich rundum wohl.

So wohl, dass dem feinen Mahle eine angenehme Bettschwere folgt. Ab ins gemütliche Zimmer (38€). Internetanschluss, eine Matratze, die des nächstens kein U-Hackerl aus mir macht.
Frühstück für morgen? Selbst gemachtes Brot, ebenso die Marmeladen. Alles da.
Gute Nacht! Hoffentlich bald wieder.

PS: die 5 für's Essen sind wohlverdient. Was man vor allem auch erwähnen muss: bei aller gebotenen Qualität schafft man hier das Kunststück, auch die Dorfbevölkerung an den Tisch zu bringen. Kompliment!
Landhotel Restaurant Hubinger
Landhotel Restaurant Hubinger
Landhotel Restaurant Hubinger
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Gelistet in: Essen - und umfallen: Hotel..., Die absoluten Highlights
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14 Kommentare »
Letzter Kommentar von Hochschwab am 31.08.2012
Kann mich hier nur anschliessen, bin wirklich begeistert vom Hubinger. Herrliches Essen und das immer (kann ich nach ca. 15 Besuchen heuer beurteilen). Sehr persönliche Betreuung durch die Chefin, freu mich jedesmal aufs Hingehen.
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KommentarKommentar
am 29.03.2010
juliachild
Silver Level 5
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Traumhafte Lage am Fuße des Hochschwabs! Sehr gemütliches, familiär geführtes Haus mit Wellnessbereich. Aus der Küche kommen österreichische Gerichte, die Speisekarte ist saisonal. Mir persönlich schmeckt alles was vom Wild kommt, aber auch Backhenderl oder Schnitzel sind sehr zu empfehlen. Für figurbewusste oder "fleischlose" Gäste gibt es ein sehr gutes und geschmackvolles Speisenangebot. Die Salate sind wunderbar mariniert, schwimmen nicht in Essigwasser, was ja leider nicht selbstverständlich ist.
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