Ich war dort sicher schon an die 30 mal essen und bin noch nie entäuscht worden.
Die Portionen sind sehr großzügig und ausgesrochen gut. Mein Lieblingsgericht das Wiener Schnitzel ist immer gut gewesen.Die Pomes Frittes hatten mich auch noch nie entäuscht.Der gemischte Beilagensalat ist ein süsser gemischter wie man ihn von "Oma" kennt (einfach aber sehr lecker).
Das Ketchup kommt in der Flasche auf den Tisch...so viel man will!!! großes +
Hatte noch nie eine qualitative schlechte Mahlzeit.
Es schmeckt alles sehr frisch.
Das Personal ist sehr fleissig,schnell und freundlich.
Man wird von waschechten Wienern bewirtet die mit ihrem schmäh schon oft gut bei mir angekommen sind.
Dementsprechend ist das Puplikum auch bunt gemischt...vom Stammkunden der sein Tägliches Bier zu sich nimmt bis zu den Bauarbeitern die ihr sehr Preiswertes Mittagsmenü genießen.
Ich habe auch noch nie länger als 10-20 min auf mein Essen warten müssen.
Das Lokal selber ist nicht das modernste aber das will man dort vieleicht gar nicht erwarten da sonst der Flair nicht mehr wäre.
Bekannte von mir hatten auch schon mal den großen Festsaal für eine Veranstalltung reserviert und auch das funktionierte sehr gut.
Das Personal ist auf alles sehr gut vorbereitet und schupft den Laden gekonnt.
Parkplätze sind auch immer vorhanden.
Fazit:Billig-Gut-Schnell-Freundlich-Typisch Wienerisch.
Unter meinen Top 5 !!!
So, gestern waren wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Gefeiert wurde ein "Runder".
Es gibt 2 große Räume, zusätzlich zum Schankraum, der ja bereits sehr gut beschrieben wurde. Unsere Gruppe bestand aus 40 Personen, im anschließenden Raum waren ebenfalls ca. 50 Leute am Feiern.
Natürlich gab es nur eine vom Gastgeber vorgegebene kleinere Speisekarte, sonst wären die in der Küche vermutlich übergeschnappt. :-)
Zur Auswahl standen Frittatensuppe und Leberknödelsuppe. Letztere war nicht so der Brüller, Knödelmasse einfach nicht gut genug gewürzt.
Vor einigen Wochen waren wir ebenfalls dort und da waren sie wunderbar.
Beim Hauptgang standen zur Auswahl: Zander gebraten mit Kräuterbutter und Petersilkartoffeln, Hühnerschnitzel gebacken oder natur. Bei der gebackenen Variante sind Pommes dabei und beim Natur-Hühner Saft und Reis. Der Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln war ordentlich groß, schön weich und mager, nur leider mit gerösteten Zwiebeln aus dem Riesensack. Achja, einen schönen zarten Schweinsbraten gab es auch noch. Was dabei war, hab ich leider vergessen.
Zu jedem Gericht gab es einen wirklich guten und gut gemischten Salatteller (Erdäpfels., Rote Rüben, Krauts., Eisbergs., Tomatens.).
Zu trinken hatten wir neben den üblichen Getränken ein paar Flaschen Zweigelt vom Weingut Dopler in Tattendorf.
Obwohl das Lokal bummvoll war, waren die Kellner wirklich immer freundlich und schnell unterwegs.
Der Gastgeber durfte Musik mitbringen und einige haben auch dazu getanzt.
Der Unsinn ist ein Lokal der "alten Schule" mit gutem Essen, das in reichlichen Portionen aufgetischt wird.
Morgen, liebe user wird´s was geben -
morgen werde ich mich freuen -
welch ein Jubel, welch ein Leben wird in meinem Magen sein -
einmal werde ich noch wach -
dann ist er da der geröstete Leber-Tach!
*freu*
Schon lange wollten wir einmal das Gasthaus Unsinn besuchen. Da wir in Wien aber immer öffentlich fahren, ist es von uns aus sehr umständlich zu erreichen und wir konnten uns noch nie durchringen, hinzufahren. Aber heute bei der Rückreise von Bekannten fuhren wir einfach S1 Abfahrt Rothneusiedl Richtung Favoriten beim Rothneusiedlhof vorbei und schon waren wir beim Gasthaus Unsinn auf der rechten Seite.
Beim Eingang stehen zahlreiche Schiefertafeln mit aktuellen Gerichten, jetzt auch schon Dinge vom Gansl.
Der Gasthof wurde 1951 von Franz Unsinn gegründet und mittlerweile werkt die 3. Generation im Gasthaus. Neben dem Gasthaus bietet Familie Unsinn auch einfache Zimmer zur Übernachtung an. Die Einrichtung ist aus der Gründungszeit. Durch eine typische Glas/Holztüre betritt man den Schankraum und steht schon vor der Schank. Die klassische Holzvertäfelung umgibt den ganzen Raum mit den obligatorischen Kleiderhaken an den Wänden. Hinter der Schank findet man die alten Kühlboxen mit den Schnappverschlüssen und eine Vitrine.
Im Schankraum selbst saßen ausschließlich Stammgäste und am ersten Tisch beim Eingang saß die typische Stammtischrunde, die sich unterhielten. An der Wand fiel mir sofort die Anzeigetafel für das kommende örtliche Fußballspiel auf, der früher auch in keiner Wirtsstube fehlte. Natürlich wurde im Schankraum auch geraucht. Als musikalische Untermalung gab es Radio Wien. 
Das Servicepersonal besteht aus einem Jüngeren und einem Herrn mittleren Alters, die fleissig hin und her gingen, servierten, abräumten und abkassierten.
Der nächste Raum war das sogenannte Extrazimmer, wo eine große Geburtstagstafel versammelt war und dahinter befand sich sogar noch ein Saal + Bühne für etwaige Veranstaltungen.
Alles in allem ist die Einrichtung auch etwa 60 Jahre alt aber soweit alles sehr sauber, auch bei den Fensterbänken und die Vorhänge sahen auch gewaschen aus.
Bekannt ist das Gasthaus Unsinn ja für seine sehr günstigen Preise und ausreichenden Portionen. Ich kann jetzt nicht alles aufzählen, aber auf der Homepage kann man sich von den preiswerten Getränken und Gerichten überzeugen. Das Seidel Kaiser z.B. um 2,20, das Krügel 2,80, das große Obi gespritzt 3,00, das Achtel Hauswein 1,10, Wodka 1,60, Tequila 2,00.
Suppe 1,90, Surschnitzel und Schweinswiener selber Preis um 6,90, Cordon Bleu 7,80, Zwiebel/Vanillerostbraten 8,10, Zander gegrillt od. gebacken 8,80, Herrengulasch 6,70, etc…
Bestellt haben wir eine Fritattensuppe, ein Hühner-Cordon-Bleu und ein Surschnitzel. Eine Beilage ist dabei, die man frei wählen kann, z.B. gemischter Salat, Reis, Petersilerdäpfel od. Pommes. Die Suppe war innerhalb von 2 Minuten am Tisch und schmeckte ausgezeichnet. Der Reis kam auf einem Extrateller in Form aufgehäuft. Der gemischte Salat bestand aus Kartoffeln, Kraut, Rote Rüben, Gurken und Grünem Salat. Er war rein optisch zwar nicht so schön anzusehen und die Gurken waren auch etwas eigenartig. Eine Mischung aus Feldgurken und Glasgurken und das ganze ziemlich süßlich. Die Roten Rüben waren dafür sehr gut. Mein Surschnitzel war gut, im Cordon Bleu waren noch die Zahnstocher drinnen, das ollte man Acht geben. Die Petersilerdäpfel waren auch sehr gut. Zum Abschluß hab ich noch einen kleinen Braunen von Helmut Sachers getrunken, der genau nach meinem Geschmack war. Der Kaffee wird ganz einfach im Häferl mit Untertasse + Löfferl serviert. Zucker steht schon am Tisch. Achja es gibt hier auch noch das Maggi am Tisch.
Die Toiletten befinden sich über dem Hof links hinten in einem eigenen Raum und sind sauber und geruchsneutral.
Fazit:
Ein typisches Vorstadtgasthaus, sehr günstige Preise, ausreichende Portionen, schnelle, freundliche Bedienung und gute Küche.
Wir waren in der Zwischenzeit auch schon wieder beim Unsinn. Bekannte von uns nächtigen dort immer wenn sie in Wien sind. Wir hatten einen größeren Tisch und um die 10 Leute. In unserer Runde war eine sehr lustige Salzburgerin die mit den Kellnern Schmäh führte, das sich alle bogen vor lachen. Es arbeiten dort junge und schon ältere Kellner nebeneinander und zwischen denen rennt auch der Schmäh, wie man es heute nur mehr selten findet in Wien.
morgen werde ich mich freuen -
welch ein Jubel, welch ein Leben wird in meinem Magen sein -
einmal werde ich noch wach -
dann ist er da der geröstete Leber-Tach!
*freu*