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SpeisenAmbienteService
33
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Gesamtrating
35
5 Bewertungen
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Gasthof - Pension Unsinn Gasthof - Pension Unsinn Gasthof - Pension Unsinn
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Gasthof - Pension Unsinn Info
RESTOmeter RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 459 | 29
Wien
Rang: 330
Features:
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente:
Gemütlich
Urig
Preislage:
Günstig
Kreditkarten:
Keine Info
Eröffnungsjahr:
1951
Öffnungszeiten:
Mo:
08:30-24:00

Di:
08:30-24:00

Mi:
08:30-24:00

Do:
08:30-24:00

Fr:
08:30-24:00

Sa:
08:30-24:00

So:
geschlossen
Hinzugefügt von:
Meidlinger12
Letztes Update von:
uc0gr
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Lokalinhaber?

Gasthof - Pension Unsinn

Himberger Straße 49 | 1100 Wien (10. Bezirk - Favoriten)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 688 51 93  Fax: 01 688 51 93
Web: www.gasthof-pension-unsinn.com
Gastgarten, Schanigarten
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5 Bewertungen für: Gasthof - Pension Unsinn (35)
Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17.05.2014 | Letztes Update am 17.05.2014
Experte
uc0gr
Diamond Level 26
188
39
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
3Speisen
3Ambiente
4Service
25 Fotos
Gelistet in: Essen in Wien - Im 10-ten (Favoriten)
Der „Gasthof-Pension-Unsinn“ kann von sich mit Fug und Recht behaupten, eine Institution in Favoriten zu sein. Besteht dieses Gasthaus doch bereits seit 1951, gegründet damals von Franz Unsinn, und nun in bereits dritter Generation geführt. Ein recht großer Gasthof mit angeschlossener, eher einfacher Pension, jedoch ausreichend komfortabel, um nach der einen oder anderen Feier einfach umzufallen, so erforderlich.

Beim Eintreten in das Lokal fühlt man sich sofort wie bei einer Zeitreise in Wirtshäuser aus der eigenen Jugendzeit – ist hier die Zeit stehen geblieben? Eine massive alte Holzschank mit integrierter Kühlvitrine und dahinter der mächtige Kühlschrank, ein Klassiker mit seinen schweren Metall-Beschlägen und den typischen Chrom-Hebeln zum Öffnen, hier sogar in einer seitlich begehbaren Variante ausgeführt. Der Schankraum, der zugleich auch der erste Gastraum ist, ist wohl seit der Gründungszeit mit massivem Holz vertäfelt, wie es früher in jedem Wirtshaus üblich war.

Freundlich wurden wir empfangen und an unseren reservierten Tisch, der besten Ehefrau von allen zuliebe im Raucherbereich, geführt. Der Schankraum sowie der zweite Gastraum danach sind den Rauchern gewidmet – sie sind also offensichtlich sehr willkommen beim „Unsinn“. Hinter diesem Raum befindet sich dann ein weiterer Gastraum, eher schon ein Saal, der dann den Nichtrauchern gewidmet ist. Ein mächtiger offener Kamin vermittelt in diesem Saal sofort einen gewissen Wohlfühlfaktor. Zu unserem Besuch war der Saal in der Mitte leer geräumt, da man eine „Line-Dance-Gruppe“ erwartete.

Der Kellner war stets gut gelaunt und immer für einen Schmäh zu haben, ein Wiener Original ohne jedoch das für Wien sonst typische, fast zu erwartende, „Granteln“ gelernt zu haben. Bereits beim Telefonat zwecks Reservierung, ich wollte für meine beste Tochter von allen auch noch eine von mir gemachte Geburtstagstorte mitnehmen und erkundigte mich daher, ob das möglich wäre, wurde mir freundlich lachend „Jo, jo, den Kaffee dazua werden’s jo hoffentlich oba bei uns trink’n und ned mitnehman…..hahaha….sicher können’s, des kost nix!“ geantwortet. Sehr sympathisch!

Da wir hier beim „Unsinn“ von einem Gasthof, besser eigentlich von einem echten Wirtshaus sprechen, wird meine Bewertung auch unter diesem Aspekt vorgenommen. Die vielen Tafeln vor dem Lokal mit diversen Angeboten hatten wir bereits bemerkt und gelesen. Wir waren sehr erstaunt, ob der günstigen Preise. Der Blick nun in die Speisekarte bestätigte uns dieses Gefühl, und wir begaben uns auf die bereits zweite Zeitreise zu etwa dem Zeitpunkt der Schilling-Euro-Umrechnungszeit – teilweise schon nostalgische Preise.

Wir waren insgesamt zu fünft, und ich werde daher nur auf einige Speisen im Detail eingehen. Die Getränke, bestehend aus „Schlossgold Alkoholfrei“ (EUR 3,00), „Weißer Spritzer“ (EUR 1,70 !!) sowie „Obi-Leitungswasser“ (EUR 2,40) wurden alle tadellos und kühl serviert. Das Weinangebot umfasst zwar erwartungsgemäß keine hochtrabenden Spitzenweine, jedoch einen guten Querschnitt von typischen Hauer-Weinen.

„Grießnockerlsuppe“ (EUR 1,90) – diese war brav gemacht und mit Suppenwürzer –typischer Geschmack aus meiner Kindheit - nachgewürzt. Eine brennend heiße Suppe und ein schön flaumiges, ausreichend großes Grießnockerl wurden serviert – glattes GUT für eine klassische Wirtshaussuppe. Gleiches gilt auch für die „Frittatensuppe“ (EUR 1,90), mit hausgemachten Frittaten.

„Gebackene Hühnerstreifen auf gemischtem Salat“ (EUR 5,90) – saftige Streifen vom Hühnerfilet auf typischem Wirtshaussalat mit süßlicher Wiener Marinade kamen mit knuspriger Panier an den Tisch. Eine Portion, die von meiner besten Tochter von allen, eigentlich eine brave Esserin, nicht bewältigt werden konnte. Ebenfalls ein glattes GUT, bedingt aber durch den Salat, der hauptsächlich aus dem billigen, geschmacklosen Eisbergsalat bestand, eben kein sehr gut.

„Lungenbratenspieß mit Gemüse allerlei und Pommes Frites“ (EUR 7,90 – vom Schwein) – der Spieß war durchaus gut gewürzt und auch gut gegrillt, neigt doch Schweinefilet gerne zum Trockenwerden, was hier absolut nicht der Fall war. Nur zwei kleine Scheiben Speck für einen ganzen Spieß und totgegartes, billiges TK-Gemüse trübten den Gesamteindruck jedoch. Andererseits war die Fleischqualität TOP und kein Wirt hat etwas, unter dem Aspekt der hier günstigen Preise, zu verschenken. Die Pommes Frites dazu waren ebenfalls von der dünnen TK-Sorte und daher nicht aufregend jedoch sehr knusprig, die Cocktailsauce hausgemacht und brav, der Zwiebelsenf, hier unverständlicherweise mit etwas Ketchup angerührt, eher unpassend. In Summe müsste man eigentlich fairerweise MÄSSIG geben, trotz des schmackhaften und noch saftigen Spießes. Auch der von meiner besten Ehefrau von allen extra bestellte „Grüne Blattsalat“ (EUR 2,10) bestand lediglich aus Eisbergsalat.

„Cordon Bleu mit gemischtem Salat“ (EUR 7,80 – vom Schwein) – sehr gut paniert, noch besser mit sowohl g’schmackigem Schinken als auch Käse gefüllt, der beim Anschneiden sofort herausquoll. Sehr gut abgetropft und nicht gerade eine Kleinigkeit – so präsentierte sich dieses tadellose „Cordon Bleu“. Dazu hatte ich noch extra die bereits erwähnten Pommes Frites bestellt (EUR 2,10). Der gemischte Salat dazu, eine typische Wirtshausmischung mit Erdäpfel-, Kraut-, Sellerie- und etwas grünem Salat (natürlich Eisberg), ließ samt guter Marinade nur den Wunsch nach dem klassischen Rote-Rüben-Salat offen. Ein glattes und sehr gutes GUT.

Die abschließende Kaffeerunde bestand aus „Cappuccino“ (EUR 2,30) sowie „Kleinen Espressi“ (á 1,40), die allerdings etwas dünn waren.

In Summe gebe ich für die Speisen beim „Unsinn“ gerne ein glattes GUT. Bei derart günstigen Preisen muss man natürlich irgendwo Abstriche machen, hier insbesondere bei den Beilagen. Das verwendete Fleisch ist aber durch die Bank von guter Qualität.

Für das Ambiente gebe ich ebenfalls gerne ein glattes GUT. Trotz des offensichtlichen Alters des Interieurs ist alles sehr gepflegt und sauber. Romantisch oder lauschig ist das Lokal sicher nicht – hier kann es schon einmal etwas lauter werden, besonders wenn über den „Haus-Fußballverein“, Rapid Oberlaa, der um die Ecke spielt, diskutiert wird. Karl Farkas sagte einmal: „Man muss stets mit der Zeit gehen, sonst muss man mit der Zeit gehen!“, dies trifft aber auf das „Unsinn“ absolut nicht zu, und das ist auch gut so. Ein ursprüngliches, originales und authentisches Wiener Wirtshaus. Auch hat man einen netten Gastgarten, direkt entlang des Liesingbach gelegen, anzubieten. Wetterbedingt konnten wir diesen leider nicht nutzen.

Der Service bekommt von mir sogar ein glattes SEHR GUT, in diesem Rahmen und auf diesem Lokalniveau. Man hat sich reizend und gut gelaunt um uns gekümmert. Immer wieder die Frage: „Passt eh alles?“ und „Darf ich noch etwas bringen?“ – was will man in einem Wirtshaus mehr? Das separate Bezahlen ohne Vorankündigung wurde mit keiner Silbe moniert, sondern viel mehr als „sowieso klar“ akzeptiert.

Fazit: ein g’standenes, gemütliches und klassisches Wiener Wirtshaus ohne Kücheneskapaden, Gourmetschmankerl oder Experimentalküche, mehr als nur ausreichend große Portionen zu teilweise historischen Preisen, angenehme Küchenzeiten (Mo - Sa von 8:30h – 23:00h), Toiletten zwar nur über den Hof zu erreichen, dafür aber sauber und gepflegt und darüber hinaus auch noch das berühmte kleine „Maggi-Flascherl“ am Tisch, das für typische Wiener Wirtshäuser sowieso immer schon zwingend war – das alles ist der Gasthof „Unsinn“, den ich durchaus gerne empfehle. Eine Zeche in Höhe von EUR 77,50 für FÜNF Personen ist sicher auch nicht alltäglich. Ein paar Parkplätze vor dem Lokal sowie eine große Räumlichkeit für Feiern vervollständigen das Angebot. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist nicht ganz so toll, aber dafür kann der „Unsinn“ nun wahrlich nichts.
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 10.06.2014 um 22:52
uc0gr
Ich weiß, Leberkrebs... :-(
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am 09.02.2012
ewmunich
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service
War schon als Pensionsgast und als Restaurantbesucher da und immer sehr zufrieden !!!
Sehr zu empfehlen !
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Hilfreich?Hilfreich?Ja3Gefällt mirLesenswert
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 27.12.2012 um 05:31
magic
Ja, das stimmt leider. Durfte ich auch bereits bezahlen.
Als nächstes verlangen sie Zahnstocher-Gebühr.
Es wird immer ärger in einigen Lokalitäten.
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am 05.02.2012
Wicket
Basis Level 2
8
2
4Speisen
3Ambiente
5Service
1 Check-In
Ich war dort sicher schon an die 30 mal essen und bin noch nie entäuscht worden.
Die Portionen sind sehr großzügig und ausgesrochen gut. Mein Lieblingsgericht das Wiener Schnitzel ist immer gut gewesen.Die Pomes Frittes hatten mich auch noch nie entäuscht.Der gemischte Beilagensalat ist ein süsser gemischter wie man ihn von "Oma" kennt (einfach aber sehr lecker).
Das Ketchup kommt in der Flasche auf den Tisch...so viel man will!!! großes +
Hatte noch nie eine qualitative schlechte Mahlzeit.
Es schmeckt alles sehr frisch.
Das Personal ist sehr fleissig,schnell und freundlich.
Man wird von waschechten Wienern bewirtet die mit ihrem schmäh schon oft gut bei mir angekommen sind.
Dementsprechend ist das Puplikum auch bunt gemischt...vom Stammkunden der sein Tägliches Bier zu sich nimmt bis zu den Bauarbeitern die ihr sehr Preiswertes Mittagsmenü genießen.
Ich habe auch noch nie länger als 10-20 min auf mein Essen warten müssen.
Das Lokal selber ist nicht das modernste aber das will man dort vieleicht gar nicht erwarten da sonst der Flair nicht mehr wäre.
Bekannte von mir hatten auch schon mal den großen Festsaal für eine Veranstalltung reserviert und auch das funktionierte sehr gut.
Das Personal ist auf alles sehr gut vorbereitet und schupft den Laden gekonnt.
Parkplätze sind auch immer vorhanden.
Fazit:Billig-Gut-Schnell-Freundlich-Typisch Wienerisch.
Unter meinen Top 5 !!!
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
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am 15.01.2012
Experte
magic
Platinum Level 19
42
43
3Speisen
3Ambiente
4Service
So, gestern waren wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Gefeiert wurde ein "Runder".
Es gibt 2 große Räume, zusätzlich zum Schankraum, der ja bereits sehr gut beschrieben wurde. Unsere Gruppe bestand aus 40 Personen, im anschließenden Raum waren ebenfalls ca. 50 Leute am Feiern.

Natürlich gab es nur eine vom Gastgeber vorgegebene kleinere Speisekarte, sonst wären die in der Küche vermutlich übergeschnappt. :-)
Zur Auswahl standen Frittatensuppe und Leberknödelsuppe. Letztere war nicht so der Brüller, Knödelmasse einfach nicht gut genug gewürzt.
Vor einigen Wochen waren wir ebenfalls dort und da waren sie wunderbar.

Beim Hauptgang standen zur Auswahl: Zander gebraten mit Kräuterbutter und Petersilkartoffeln, Hühnerschnitzel gebacken oder natur. Bei der gebackenen Variante sind Pommes dabei und beim Natur-Hühner Saft und Reis. Der Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln war ordentlich groß, schön weich und mager, nur leider mit gerösteten Zwiebeln aus dem Riesensack. Achja, einen schönen zarten Schweinsbraten gab es auch noch. Was dabei war, hab ich leider vergessen.
Zu jedem Gericht gab es einen wirklich guten und gut gemischten Salatteller (Erdäpfels., Rote Rüben, Krauts., Eisbergs., Tomatens.).

Zu trinken hatten wir neben den üblichen Getränken ein paar Flaschen Zweigelt vom Weingut Dopler in Tattendorf.

Obwohl das Lokal bummvoll war, waren die Kellner wirklich immer freundlich und schnell unterwegs.

Der Gastgeber durfte Musik mitbringen und einige haben auch dazu getanzt.

Der Unsinn ist ein Lokal der "alten Schule" mit gutem Essen, das in reichlichen Portionen aufgetischt wird.
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5 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 25.06.2012 um 09:23
feinkoster
über geschmack kann man nicht streiten.wem es dort gefällt, der soll hingehen. mir ist die qualität wichtiger als große portionen. für eine feier würde ich mir jedenfalls dieses lokal nicht aussuchen.
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am 07.11.2010
Meidlinger12
Platinum Level 17
195
50
Top 10 Tester
3Speisen
3Ambiente
4Service
8 Fotos
Schon lange wollten wir einmal das Gasthaus Unsinn besuchen. Da wir in Wien aber immer öffentlich fahren, ist es von uns aus sehr umständlich zu erreichen und wir konnten uns noch nie durchringen, hinzufahren. Aber heute bei der Rückreise von Bekannten fuhren wir einfach S1 Abfahrt Rothneusiedl Richtung Favoriten beim Rothneusiedlhof vorbei und schon waren wir beim Gasthaus Unsinn auf der rechten Seite.
Beim Eingang stehen zahlreiche Schiefertafeln mit aktuellen Gerichten, jetzt auch schon Dinge vom Gansl.
Der Gasthof wurde 1951 von Franz Unsinn gegründet und mittlerweile werkt die 3. Generation im Gasthaus. Neben dem Gasthaus bietet Familie Unsinn auch einfache Zimmer zur Übernachtung an. Die Einrichtung ist aus der Gründungszeit. Durch eine typische Glas/Holztüre betritt man den Schankraum und steht schon vor der Schank. Die klassische Holzvertäfelung umgibt den ganzen Raum mit den obligatorischen Kleiderhaken an den Wänden. Hinter der Schank findet man die alten Kühlboxen mit den Schnappverschlüssen und eine Vitrine.
Im Schankraum selbst saßen ausschließlich Stammgäste und am ersten Tisch beim Eingang saß die typische Stammtischrunde, die sich unterhielten. An der Wand fiel mir sofort die Anzeigetafel für das kommende örtliche Fußballspiel auf, der früher auch in keiner Wirtsstube fehlte. Natürlich wurde im Schankraum auch geraucht. Als musikalische Untermalung gab es Radio Wien. 
Das Servicepersonal besteht aus einem Jüngeren und einem Herrn mittleren Alters, die fleissig hin und her gingen, servierten, abräumten und abkassierten.
Der nächste Raum war das sogenannte Extrazimmer, wo eine große Geburtstagstafel versammelt war und dahinter befand sich sogar noch ein Saal + Bühne für etwaige Veranstaltungen.
Alles in allem ist die Einrichtung auch etwa 60 Jahre alt aber soweit alles sehr sauber, auch bei den Fensterbänken und die Vorhänge sahen auch gewaschen aus.
Bekannt ist das Gasthaus Unsinn ja für seine sehr günstigen Preise und ausreichenden Portionen. Ich kann jetzt nicht alles aufzählen, aber auf der Homepage kann man sich von den preiswerten Getränken und Gerichten überzeugen. Das Seidel Kaiser z.B. um 2,20, das Krügel 2,80, das große Obi gespritzt 3,00, das Achtel Hauswein 1,10, Wodka 1,60, Tequila 2,00.
Suppe 1,90, Surschnitzel und Schweinswiener selber Preis um 6,90, Cordon Bleu 7,80, Zwiebel/Vanillerostbraten 8,10, Zander gegrillt od. gebacken 8,80, Herrengulasch 6,70, etc…
Bestellt haben wir eine Fritattensuppe, ein Hühner-Cordon-Bleu und ein Surschnitzel. Eine Beilage ist dabei, die man frei wählen kann, z.B. gemischter Salat, Reis, Petersilerdäpfel od. Pommes. Die Suppe war innerhalb von 2 Minuten am Tisch und schmeckte ausgezeichnet. Der Reis kam auf einem Extrateller in Form aufgehäuft. Der gemischte Salat bestand aus Kartoffeln, Kraut, Rote Rüben, Gurken und Grünem Salat. Er war rein optisch zwar nicht so schön anzusehen und die Gurken waren auch etwas eigenartig. Eine Mischung aus Feldgurken und Glasgurken und das ganze ziemlich süßlich. Die Roten Rüben waren dafür sehr gut. Mein Surschnitzel war gut, im Cordon Bleu waren noch die Zahnstocher drinnen, das ollte man Acht geben. Die Petersilerdäpfel waren auch sehr gut. Zum Abschluß hab ich noch einen kleinen Braunen von Helmut Sachers getrunken, der genau nach meinem Geschmack war. Der Kaffee wird ganz einfach im Häferl mit Untertasse + Löfferl serviert. Zucker steht schon am Tisch. Achja es gibt hier auch noch das Maggi am Tisch.
Die Toiletten befinden sich über dem Hof links hinten in einem eigenen Raum und sind sauber und geruchsneutral.
Fazit:
Ein typisches Vorstadtgasthaus, sehr günstige Preise, ausreichende Portionen, schnelle, freundliche Bedienung und gute Küche.
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Hilfreich?Hilfreich?Ja11Gefällt mir2Lesenswert2
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3 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 01.03.2012 um 18:44
Meidlinger12
Wir waren in der Zwischenzeit auch schon wieder beim Unsinn. Bekannte von uns nächtigen dort immer wenn sie in Wien sind. Wir hatten einen größeren Tisch und um die 10 Leute. In unserer Runde war eine sehr lustige Salzburgerin die mit den Kellnern Schmäh führte, das sich alle bogen vor lachen. Es arbeiten dort junge und schon ältere Kellner nebeneinander und zwischen denen rennt auch der Schmäh, wie man es heute nur mehr selten findet in Wien.
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Meidlinger12 Meidlinger12
Bewertet am 07.11.2010



 
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