Termine in der Favoritenstraße, dies- und jenseits des neuen Hauptbahnhofs.
Die Lage könnte eigentlich kaum besser sein. Der gewaltige Umbau zum neuen Hauptbahnhof beschert dem gepflegten Wiener Gasthaus eine Position, die ihresgleichen sucht. Drüberstolpern Hilfsausdruck, würde Wolf Haas jetzt sagen.
Eine „Bahnhofsreste“ ist der Ringsmuth allerdings beileibe nicht.
Drin ist’s einigermaßen gediegen eingerichtet, Holzboden, zum Teil dunkler Wandverbau aus Holz, Weinflaschen schmücken die Regale, nett gedeckte Tische, dunkles Gestühl.
Stilsicher, würde ich mal sagen, da eckt das Auge nirgends an.
Reserviert habe ich sicherheitshalber, und das sollte sich lohnen. Kaum haben wir unseren Tisch, gibt’s ein reges Kommen und Gehen verschiedenster mittelgroßer bis großer Gruppen internationaler Prägung.
Die Karte setzt dort fort, wo die Einrichtung aufhört: alles, was in Wien und ein wenig darüber hinaus speisentechnisch Rang und Namen hat, ein paar wenige etwas exotischere Wagnisse finden sich auch, interessant das Kapitel „Innovativ“, hier trifft Traditionelles auf Neuland: so kriegt man den Tafelspitz beispielsweise mit Grießstrudel serviert. Warum nicht.
Das Serviceteam hat viel zu tun, Warterei oder gar Konfusion ist aber im Hause Ringsmuth ein Fremdwort. Alles geht halbwegs geschmiert und routiniert vonstatten, auch wenn man sich nicht das Urpersönliche so mancher Innenstadtbeisln erwarten kann.
Das Essen: eine Wildkräuterrahmsuppe mit Beef Tartare. Eine Suppe aus der Kategorie „Innovativ“ also. Urassen sollte man mit dem Rahm nicht, tut man auch nicht hier, man besinnt sich der Koch- anstelle der „Streckkunst“. Die Kräuter dürfen ordentlich zupacken, eine wärmende Suppe für das (zu jener Zeit noch) windig-nasse Wetter.
Doch das Beef: ein paar Gurkerlstücke sind wohl darunter, ich ignoriere sie, soweit es geht, einfach mal den Löffel in der Suppe untertauchen hilft. Ich geb’s ja zu, als Würzung dürfen sie ja hie und da ran, die grünen Trümmerln, aber möglichst sparsam sollte es bleiben.
Kurz und gut: die Mischung passt eine erfreuliche Kombination, sehr empfehlenswert, die schlappen 5 Euro sind gut investiert.
Eigentlich wollte ich mich ja beim Essen ein wenig zurückhalten, der lange Winter hinterlässt Spuren, der Resetarits’sche „Feuerwehrhelm“ verdrängt die Hemdknopferln verdächtig…
Nichts da, draußen ist’s kalt, drinnen soll’s warm werden: ein Kalbsbutterschnitzel um nicht ganz 10 Euro darf’s sein.
Bissi zu salzig, auch die Sauce, die Konsistenz ein wenig zu „schmierig“ beim Anschneiden, das kenne ich von anderswo ein bisschen besser. Püree ist soweit in Ordnung, mit Zwiebel wurde nicht gespart.
Dessert: „Kleiner Kaffee“, Wiener Röstung, dazu ein „Eierlikörgugelhupf“, zu 4,40.
Der Gugelhupf ist mit drei Gaberln verzehrt, etwas trocken und fad, den Eierlikör kann ich geschmackstechnisch nicht wirklich herausfiltern.
Die Wiener Röstung wiederum finde ich angenehm zu trinken: kein aggressiver kleiner Schwarzer, ein schöner, nussiger, leichter, milder Kaffee.
Zusammenfassung: „der Ringsmuth – sag niemals Bahnhofsreste zu ihm!“
Wäre ein schöner Leitspruch für das gediegene Gasthaus am Anfang des 10. Bezirks. Wer in Wien per Bahn gerade erst angekommen ist, kann hier essenstechnisch schon mal nicht so viel falsch machen.
Ein routinierter Querschnitt durch Wiens Speisekarte – und vielleicht a „bissl“ mehr.
Vergangenen Freitag war ich im Ringsmuth mit Bekannten und möchte hier gerne darüber berichten.
SPEISEN:
Zur Info:
Die Speisekarte (welche genug Auswahl bietet) besteht aus Österreichischer Küche und ein Teilabschnitt aus "Innovativer Küche" welche meiner Meinung nach Österreichisch mit Pfiff ist! ;-)
*Gedeck € 1,90 für warmes Jour-Gebäck mit Butter
Das Jour-Gebäck wurde in kleinen Holztruhen serviert, in welcher sich "Wämesteine" befanden, damit das Gebäck bis zum verzehr warm bleibt. Eine sehr nette Idee
*Rindsgulasch mit Semmelknödel € 8,90
Das Fleisch war sehr zart und weich, es zerfiel quasi beim anstupsen. Keinerlei Fett -> das ist wie ICH es gerne mag. Der Gulaschsaft war sehr würzig und gut. Der Semmelknödel in Ordnung, aber für meinen Geschmack etwas zu wenig "flaumig" bzw. etwas zu hart. Aber trotzdem in Ordnung.
Von einer Bekannten durfte ich kosten:
*Steirisches Backhuhn in der „Kürbiskernpanade“
mit gemischtem Salat € 8,90
Das Hendlfleisch sehr gut, zart ohne Flachsen. Die Panade ausgezeichnet, an den Kürbiskernen wurde nicht gespart. Der Salat sehr gut angerichtet, leicht säuerlich die Marinade.
Die Bewertung 4 bei den Speisen, ist ein gute 4!
AMBIENTE:
Alles ist perfekt ein- und hergerichtet. Nicht zu überladen, aber doch etwas heimelig.
Unser (reservierter) Tisch war elegant eingedeckt.
Beim Betreten des Lokals steht man im Raucherbereich, in welchem sich ausserdem 2 Stehtische befinden (vermutlich für die Gäste im Nichtraucherberich die doch Raucher unter sich haben).
Der "hintere" Bereich (und in meinen Augen schönere) ist Nichtraucher.
Die Toiletten sind sauber.
Das Ringsmuth verfügt auch über einen Gastgarten welchen ich leider nicht erkunden konnte.
SERVICE:
Die Kellner waren allesamt sehr, sehr höflich, bemüht und flink. Es wurde in regelmäßigen Abständen nach weiteren Wünschen gefragt und ob alles in Ordnung sei.
FAZIT:
Ich würde das Lokal jederzeit weiterempfehlen, es hat alles gepasst. Das Essen war sehr gut, ebenso das Servie. Prei Leistung stimmen überein. Ich möchte auf jeden Fall nochmals hin um noch mehr Gerichte zu versuchen.
ANMERKUNG:
Es werden wechselnde 3 Gänge Menüs angeboten um € 28,-.
Es werden 2 Vegetarische Hauptspeisen in der Karte angeboten.
Die Spezialität des Hauses sind die Ringsmuth’s Erdäpfel-Grammelknödel mit warmem
Spitzkrautsalat.
Es wird nach dem Essen mit einem "Schnapswagen" vorgefahren, bei welchem man sich Guster auf einen Verdauungsschnaps holen kann.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja17NeinGefällt mir12Lesenswert7
Man fragt sich ja schon, warum die mittelguten Bewertungen viele Worte finden um ihre Erlebnis auch für andere nachvollziehbar zu machen - und die sehr guten Bewertungen dies wiederum kaum mehrerer Worte wert finden.
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Ich kann das Restaurant nur empfehlen, ausgezeichnete, aufmerksame und freundliche Bedienung, die Speisen war top, der empfohlene Wein herrlich fruchtig, dies alles in einem vernünftigen Preisrahmen.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein9Gefällt mirLesenswert
Wir entdeckten das Ringsmuth über die letzte Restaurantwoche (diningcity) und waren bisher 3 Mal dort und jedes Mal begeistert.
Wie auch gestern, mein Mann vom Schecken-Menü, das in seiner kreativen Zubereitung selbst Schneckengerichte v. französischen Spitzenköche locker in den Schatten stellte.
Auch die empfohlene Weinbegleitung, vom aufmerksamen Service war top.
Ich, als kein Schnecken-Liebhaber, bestellte mir das 3-gängige Menü, wie schon der vorherige Poster wunderbar beschrieben hat, bis hin zur riesengroßen Portion der luftigen Topfenchreme, ach ja und erst die Blunzenradl, die werden zu meinem Dauer-Hit.
Und auch das aufmerksame, stets zuvorkommende Service möchte ich nicht unerwähnt lassen. Für uns ist "der Ringsmuth" die Entdeckung der letzten Jahre schlechthin.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja6Nein5Gefällt mir1Lesenswert
Das Lokal nahe des Panorama-Turms bei der Zentralbahnhofstelle hat sich seit meinem letzten Besuch gemausert. Die Einrichtung + das Design ist modern, aber nicht zu stylisch und auch nicht zu anbiedernd. Alle Tische eingedeckt. Lokal ist sehr sauber, auch Toilettanlagen einwandfrei. Keine Rauchbelästigung vom Raucherbereich der in Barnähe ist.
Einziger Wermutstropfen zu Beginn: Uns wurde der Tisch gezeigt, aber weder gefragt ob uns bei der Garderobe geholfen werden soll, oder ob wir einen Aperitiv wollen nachdem uns kommentarlos die Menükarte auf den Tisch gelegt wurde (nicht wie ich mir in einem Lokal dieser Güte erwarten würde, aufgeschlagen in die Hand gegegeben).
Gedeck: Man bekommt für 1,90 Euro eine eckige Brotdose in der frisches Jourgebäck auf heißen Steinen präsentiert wird. Dazu serviert wird cremig gerührte Gewürzbutter (aus Süßrahm) - sehr ansprechend.
Speisen: Karte empfinde ich als eine sehr gute Mischung aus Klassikern wie Tafelspitz oder Gulasch und neu interpretierten Speisen (z.B. Schweinsfiletspieß mit Wurzelgemüse und Kräuterpüree, wobei die Filetscheiben schön rosa gebraten auf einzelnen Holzzahnspießchen - wie man sie vom Würstelstand kennt - kamen, Wurzelrahmgemüse war knackig, Preis: Euro 13,50).
Es gab ein Menü um 28,- Euro bestehend aus Gebackenen Blunznkrapferln, einem Entrecote (schön rosa wie bestellt) und abschließend einer Topfencreme mit gelierten Blutorangen und Orangenschnitzen. Portionsgröße: Eher für 2 Personen :-)
Vorspeisen: Ich hatte als Vorspeise das Rieslingsbeuscherl mit Knöderl (gab es eig. nur als Hauptspeise, war aber kein Problem): Beuschl ist geschnitten, mit Karotten und anderem Wurzelgemüse - sehr ansprechend. Knödel war nicht besonders, aus meiner Sicht etwas zu fest und nicht flaumig. Weitere, exzellente Vorspeise: 3 Stück Erdäpfel-Grammelknödel auf lauwarmen Kraut für wohlfeile Euro 6,40.
Hauptspeisen: Mit Speckfarce gefüllte Maispoularde mit Balsamico-Linsen und Blattspinat für Euro 14,20. Große Portion, pikant abgeschmeckt. Der süßlich-saure Geschmack der Linsen kontrastierte die doch üppige Poulardenfüllung perfekt. Auch meine Begleiter waren höchst zufrieden, mit z.B. dem Wels in Haselnusspanade.
Der Salat war, wie schon von Vortestern erwähnt, "wie hausgemacht" und das finde ich besonders. Auch wir fanden den Erdäpfelsalat insbesondere sehr lecker (evtl. einne klitze-kleinen Hauch zu süß).
Weinkarte: Ansprechende österr. Klassiker, wir hatten einen 2011er Riesling vom Loimer der gut zu allen Speisen passte. Abschließend kann man sich die "Schnapsbar" anrollen lassen - große Auswahl, fair ausgepreist.
Also das Essen war einigermassen gut, aber die Bedienung war sehr unhöflich und unfreundlich....ausserdem stand der leere Teller nach dem Essen sehr lange noch am Tisch. Sehr ungewöhnlich für so ein gehobenes Lokal.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein9Gefällt mirLesenswert
Firmenweihnachtsfeier in Favoriten und in Bahnhofsnähe? Da geht man schon mit gemischten Gefühlen hin.
Doch der Ringsmuth übertraf die Erwartungen bei Weitem:
Für unsere Firma war ein warmes Buffet vorbereitet:
Es gab 2 Suppen - Kürbiscreme (habe ich gekostet - ein schlagoberscremiges Vergnügen) und Rindsuppe mit Frittaten (wurde von Kollegen sehr gelobt). Dann kleine köstliche Schnitzerl, in Sesam panierte Hühnerteilchen und hausgemachte (!) Gnocchi aus Erdäpfelteig mit Pilzsoße. Die letzteren waren flaumig und zergingen im Mund und die Hühnerteilchen waren saftig. Dazu ein - auf den ersten Blick etwas bescheidenes Salatbuffet (Kraut, Gurken, Kartoffelsalat). Der Kartoffelsalat war allerdings der Beste seiner Art, den ich jemals in einem Gasthaus gegessen habe - nur meine Mutti macht ihn noch ein Häuchlein besser! Als Abschluss kam noch ein guter Topfenstrudel.
Die Weine verdienen ein Extralob: Ich kostete Grünen Veltliner (Moser, Wachau), schmeckte pfeffrig-knackig, einen gehaltvollen Riesling aus dem Weinviertel und einen Sauvignon Blanc aus der selben Region. Ausgesprochen empfehlenswert, auch preislich!
Was mich ein wenig störte, ist, dass unsere Belegschaft in einem "Durchgangszimmer" untergebracht war und andere Gäste immer durchwandern (mussten). Aber sonst - top für diesen (und andere) Zwecke!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja4Nein1Gefällt mir1Lesenswert
Wir sind bisher nur vorbeigefahren ... aber nun werden wir dem Lokal auch mal einen Besuch abstatten.
Da wir ja samstags immer essen gehen "müssen" in dieser Gegend, scheint mir das ein guter Tipp zu sein.Gefällt mir
Nun hat es uns auch mal zum Ringsmuth verschlagen.
Um 18 Uhr sind wir ohne Reservierung frei nach dem Motto "Nageh da wird schon am Do am frühen Abend nix los sein.." reingeschneit. Einen freien Tisch (bis 20 Uhr) gabs dann noch für uns.
Vorweg ein erster Eindruck was das Ambiente betrifft:
Wir saßen in einem länglichen Raum, die Tische links u. rechts angeordnet. Die Einrichtung eher modern, aber nicht ungemütlich.
Da der Ringsmuth ja oft mit dem Meixners verglichen wird, fang ich auch gleich damit an. Von der Gemütlichkeit u. Athmosphäre her gefällts uns dort besser. Man hat nicht dieses "ich sitze am Gang"-Gefühl, sondern man sitzt eher in Nischen u. fühlt sich ein bisschen heimeliger. Aber das ist natürlich nur unsere Meinung.
Wir sind recht rasch mit Karte u. anschließend mit Getränken versorgt worden. Apfel- u. Pfirsichsaft von einem steirischen Obsthof. Was die Weine betrifft kann ich kein Urteil abgeben, aber auf der Karte waren genug gute österreichische Tröpfchen aufgelistet. Ist sicher für jeden was dabei.
Der Aperitif vom Nebentisch hätte mich im Nachhinein gereizt. Prosecco (od.Sekt) mit Zwetschgennektar u. einer eingelegten Zwetschge obendrauf.
Als Vorspeise hatte meine Begleitung die Frittatensuppe u. ich die so hoch gelobten Grammelknöderl auf warmen Spitzkrautsalat. Welche meine Erwartungen nicht enttäuscht haben. Es klingt ja schon fast doof, aber mir gehts wie den Vorbewertern/innen.. ich hab noch nie zuvor ein Grammelknödel angerührt, aber die drei putzigen Knödal vom Ringsmuth kann auch ich absolut empfehlen. Schade, dass wir keinen Fotoapparat mithatten. Normal wärs mir auch nicht zu blöd Fotos zu machen. Vor allem wenn die Speisen so nett angerichtet sind. Die Knödel waren auf einem länglichen Glasteller angerichtet, der 3 passende Vertiefungen hatte. Für den Esskomfort wars zwar ein bissl abträglich, weil man sich mit der Gabel etwas schwertat. Aber dem Auge hats gefallen. Die Frittatensuppe schmeckte sehr intensiv würzig. Da haben wir schon bessere gegessen.
Bei den Hauptspeisen haben wir einmal die Kalbsbutterschnitzerl mit Erdäpfelpürree u. einmal den Zwiebelrostbraten gewählt. Lieber hätt ich ja ein Gansl gegessen. Gibts leider nur auf Vorbestellung. Die, die der Kellner vorbeitrug, haben auf jeden Fall sehr gut ausgesehen. Schöne Portion mit 2 Erdäpfelknödeln u. Kraut.
Also die faschierten Laibchen u. das Pürree waren gut. Mein selbstgemachtes Pürree schmeckt mir besser, aber das sieht der Herr Ringsmuth vielleicht anders. ;) Die Sauce hat meinem Freund jetzt nicht so geschmeckt. Das warum kann man nicht sehr objektiv erklären, deswegen lass ichs.
Mein Zwiebelrostbraten war schön weich, die Zwiebeln auch schön (eine Spur zu hell für mich), die kleinen Bratkartofferl ebenfalls u. der Saft auch gut. Das Fleisch hat mich nur ein bissl stutzig gemacht, weil es von der Dicke u. der Farbe eher wie ein schweinernes Naturschnitzel ausgschaut hat. Aber natürlich will ich da dem Koch nichts unterstellen. Ich sage nur, dass ich auch schon Zwiebelrostbraten gegessen haben, bei denen das Fleisch mehr nach Rind aussah. Wo auch das Fleisch etwas dicker ist u. innen noch zart rosa. Aber seis drum. Geschmeckt hats ja gut.
Die Portionen waren übrigens für den Preis 9,80 u. 14,90 völlig angemessen! Allgemein waren die Portionsgrößen ausreichend, keine Spur vom "Haubenküchen"-Klischee.
Achja fast vergessen: Das Gedeck. 2 (gute, warme) Brötchen in einer schwarzen Truhe auf Steinen mit einer Mohnbutter (auch gut). Bei der Aufmachung scheiden sich unsere Geister. Er fand, dass eine interessante Idee ist.. mir wären 4 Brötchen ohne Kiste lieber gewesen. Ab 17 Uhr werden eben diese 1,90 verlangt, die wie ich finde nicht überzogen sind. Da muss ich kurz vorgreifen.. Beim Zahlen gabs auf einem kleinen Teller 2 selbstgemachte Pariserspitz. Sehr erfreulich u. sehr lecker! Somit tun die 1,90 keinem weh.
Als Nachspeise sind es dann das Maronimousse mit Preiselbeeren u. ein Schokomousse mit Himbeersauce geworden. Beides ausgezeichnet. Das Maronimousse war vielleicht ein bissl viel, aber für 6,90 angemessen.
Beim Service gibts nichts einzuwenden. Sehr freundlich u. schnell (keine langen Wartezeiten) Einzig, um wieder zum Meixner-Vergleich zurückzukehren, am Charme haperts ein bisschen. Sicher man bemüht sich u. alles war in bester Ordnung, aber zum richtigen Wohlfühlen/Willkommenfühlen hat einfach was gefehlt.
Alles in allem ein gelungener Abend! Man sieht, dass man sich beim Ringsmuth, v.a. beim Anrichten der Speisen, was denkt. Wir werden sicher wiederkommen!
UPDATE:
Wir waren heute Mittag beim Ringsmuth, um noch ein Gansl zu essen (heute ist der letzte Tag).
Als Vorspeise haben wir uns das Roastbeef geteilt. War ausgezeichnet! Trotzdem haben wirs nachher ein bisschen bereut, weil die Gansl-Portion so groß war (v.a. für den Preis von 15,90€), dass uns nachher fast der Hosenknopf wegsprang. ;)
Als "Zuspeise" wie man so schön sagt, gabs warmen Speck-Krautsalat, Rotkraut mit Preiselbeeren u. einem Hauch Zimt u. Erdäpfelknödel (meine Oma macht sie auch nicht sehr viel besser).
Für nächstes Jahr kann ich nur jedem ans Herz legen mal ein Gansl beim Ringsmuth zu probieren! Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist es dort wirklich TOP!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja6NeinGefällt mir4Lesenswert2
Serh schöner und informativer Review. Leider habe ich es bis heute nicht "geschafft" hinzugehen, obwohl es auf meiner "ToDoListe" steht. Ergänzen möchte ich nur noch, dass René Ringsmuth aus einer "alten" Gastronomiefamilie entstammt. Seine Eltern führten Jahrzehnte den "Kamptaler" am bereits geschliffenen Südbahnhofgelände (Frachtenbahnhofseite) sehr erfolgreich. Das Lokal war immer ine Geheimtip. So konnte er dort alles erlernen, was an Basiswissen eben notwendig ist. Dort gab es sehr bodenständige aber auch sehr gute Küche (beim Kamptaler war ich noch). René Ringsmuth hat aber dann auch in sehr guten Häusern weiterlernen dürfen und bestätigt anscheinend, dass das nicht umsonst war. Durch diesen Beitrag animiert, steht das Lokal noch eine Stufe weiter oben auf meiner "ToDoList" - Danke!
P.S. Derzeit gibt es eine Punschhütte auf der Terrasse (überdacht!). Alle Details zum Ringsmuth siehe seine Homepage.
P.P.S So ein Lokal in dieser Lage zu eröffnen und mittlerweile seit 2008 erfolgreich zu führen ist schon mutig, besonders wenn man bedenkt, dass dort für Jahre hinaus (2014/2015) noch eine echt riesige Baustelle ist! Bravo auch dafür. Es muß also das gewisse "Etwas" haben!Gefällt mir
sehr schönes ambiente,sehr gute speisen.der gastgarten ist ein echter hingucker,Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein9Gefällt mirLesenswert
Eine Perle in Favoriten. Sehr schönes Ambiente, sehr gute Speisen, nicht überlaufen. Einzig die innovative Karte könnte größer sein und öfter wechseln. Nur 1 vegatarisches Gericht auf der Karte. Sehr gute Desserts.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja1Nein11Gefällt mirLesenswert
Leider hat das Lokal seit der Eröffnung nicht den Standard gehalten, den ich mir versprochen habe.
Die Grammelknödel sind nach-wie-vor top, allerdings ist die Speisekarte starr, kaum Veränderungen, manche Hauptspeisen sind so klein, dass man nachher noch immer hungrig ist (ich bin wirklich kein "Vielesser"). Leider waren das Hirschgulasch und die anderen Flischspeisen viel zu stark gewürzt.
Das Service ist verliert oft den Überblick und 1 kleines Gebäckstück als "Gedeck" vorab ist doch auch etwas mickrig. (Im Motto am Fluss oder im DasTurm ist es überhaupt kein Thema, dass man soviel Brot bekommt, wie man gerne möchte!)
Eigentlich bin ich wenig versucht, in absehbarer Zeit wieder dieses Restaurant zu besuchen, ist doch Meixners Gastwirtschaft um Welten besser.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein7Gefällt mirLesenswert
Wir gehen regelmäßig in das Ringsmuth. Die Karte wird ständig überholt, die Küche ist kreativ und seit Neuestem gibt es auch einen tollen Gartenbereich. Ich finde es gibt im 10. Bezirk kein anderes Lokal, das so ein tolles Preis-Leistungsverhältnis bietet. Beim Meixner zahlt man dafür gleich um einiges mehr! Ich finde auch das moderne Ambiente gut, vielleicht etwas kühl - aber halt einfach modern. Der Aperitiv, den wir hatten, war mit einer Kumquats super nett angerichtet! Kreativ finde ich auch die Idee mit dem Gebäck: Wird in einer "Schatulle" auf warmen Steinen gebracht. Wenn es dafür auch nur ein Stück Gebäck für jede Person gibt (ist etwas wenig).
Parkplätze sind jedoch, wie bereits unten mehrmals erwähnt wurde, problematisch. Sitzplätze dafür nicht. War bis jetzt immer realtiv leer als ich dort war - finde das bei den Kommentaren unten deshalb seltsam. Aber kommt vielleicht auf die Urhzeit an. Zu den Parkplätzen muss man dazu sagen, dass sich das wahrscheinlich durch den Bau des Hauptbahnhofes bei dessen Fertigstellung zusätzlich verschlechtern wird. Die Baustellen-Fahrzeuge sind dann zwar weg aber die Pendler-Autos werden dafür dazu kommen.
Die Qualität der Speisen ist sehr gut. Als Vorspeise kann ich übrigens die Erdäpfel-Grammelknödel auf warmem Krautsalat empfehlen. Die sind einfach ein Traum!!! Und das sage ich obwohl ich eigentlich kein Grammelknödel-Fan bin! Schon alleine deshalb gehe ich aber gerne ins Ringsmuth!
Das Service war in letzter Zeit leider nicht so aufmerksam wie bei meinen ersten Besuchen. Hier sollte vielleicht überlegt werden weitere Kellner zu engagieren, da es so aussieht als würde einer servieren und ein weiterer nur Hilfsarbeiten leisten...
Komme sicher wieder & werde das Lokal auch weiter empfehlen! Kann jedem nur raten sich selbst ein Bild zu machen und dem Ringsmuth einen Besuch abzustatten...Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja4Nein2Gefällt mirLesenswert
Nachdem ich jetzt schon mehrmals das neue Ringsmuth besucht habe, wird es Zeit für ein kurzes Resumee.
Vorweg: dass der Chef des Hauses Rene Ringsmuth sein Handwerk als Koch im besten Haus des Landes, im Steirereck, erlernt hat, ist nicht abzustreiten. Leider kann jedoch seine Kreativität mit dem handwerklichen Geschick nicht ganz mithalten. Und eben dieser letzte Funken an Innovation fehlt meines Erachtens um den eigenen Ansprüchen als Gourmet-Restaurant gerecht zu werden. Das zweifelsfrei vorhandene Genie blitzt vor allem bei den Vorspeisen hervor. Zu empfehlen ist der Ringsmuth-Klassiker schlechthin: Erdäpfel-Grammelknödel auf warmem Krautsalat.
Das Beef Tatare darf durchaus mit dem Prädikat "hervorragend" versehen werden, ebenso die in der heimischen Küche viel zu selten angebotene Weinbergschnecke.
So weit, so gut. Etwas kritischer wird es bei den Hauptgängen, denen größtenteils jener Pep fehlt, welcher den Unterschied zwischen dem Durchschnitt und der Spitzenklasse ausmacht. Natürlich stellt sich die Frage, wie sich der Ringsmuth positionieren möchte. Ob er im Konzert der großen mitspielen möchte, oder halt doch ein Favoritner Beisl bleiben möchte. Beide Varianten haben seine Berechtigung, nur die Idee, beide Ausprägungen miteinander zu verbinden, ist eine höchst heikle Gratwanderung, die nur selten gelingt und auch im vorliegenden Fall meines Erachtens mittelfristig zum Scheitern verurteilt ist. Man kann für ein Wiener Schnitzel vom Kalb durchaus 16 Euro verlangen, aber wenn die Panier penetrant fettdurchtränkt ist, stellt sich die Frage warum man nicht die paar Meter weitergegangen ist und um 5 Euro im Schnitzelhaus diniert hat bzw. nicht einfach das Schweinsschnitzel bestellt hat, "weils eh scho wurscht is". Demgegenüber steht ein sehr solider Zwiebelrostbraten, der auf den Punkt gegart und mit köstlichen Bratkartoffeln abgerundet wird. Hier erscheinen die knapp 14 Euro wiederum als Occasion! Puristisch wird es bei den Fischgerichten, die knapp an der Geschmacksneutralität vorbeischrammen, abenteuerlich aber durchaus ansprechend sind die gefüllte Bratwachtel sowie der gebackene Kaninchenrücken.
Letzterer bringt mich zu meinem Hauptkritikpunkt, welcher die Saisonalität der Speisekarte betrifft. Es ist für mich völlig unverständlich wie es sein kann dass Mitte oder fast schon Ende Mai immer noch die April-Karte Gültigkeit hat.
Mein letzter Besuch im Ringsmuth war vor zwei Wochen. Die meisten Lokale hatten schon Spargel auf der Karte und auch ich war auf Spargel eingestellt. Leider hätte ich mich vor betreten des Restaurants vergewissern müssen, ob diese saisonale Köstlichkeit überhaupt angeboten wird. Dem war zu meiner Enttäuschung nicht so, und ich finde es erklärt sich somit von selbst warum am selben Tag beim Meixner (ein paar hundert Meter weiter) kein Tisch zu bekommen war, während beim Ringsmuth gerade mal drei Tische besetzt waren. Es ist Mai, die Sonne scheint! Wer will da noch den Kaninchenrücken von der Osterkarte??
Interessant war, dass auf den Tischen Kärtchen standen mit Weinempfehlungen zum Spargel. Laut Auskunft des Kellners wäre der Spargel "nächste Woche" zu erwarten. Geht man nach der Homepage, scheint das eine Fehlauskunft gewesen zu sein. Mitte Mai, immer noch kein Spargel!
Spätestens hier wiederholt sich die Frage: Ringsmuth, was willst du sein? Vorstadtbeisl oder Gourmetrestaurant! Wird diese Frage nicht bald geklärt, sehe ich für dieses anfangs so ambitionierte Gastronomieprojekt leider schwarz.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja11Nein2Gefällt mir1Lesenswert3
Im Großen und Ganzen kann man sagen es war ein schöner Abend.Das Ambiente ist modern und geschmackvoll eingerichtet.(Geschmäcker sind natürlich verschieden. )Das Service freundlich , bemüht und schnell. Die Speisen waren geschmacklich und optisch sehr gut.(Auf den Gedeckpreis €1.90 pro Person sollte man verzichten da die Speisenpreise in der Karte hoch genug angesetzt sind.) Da es nicht viele Parkplätze in der Umgebung gibt sollte man öffentlich kommen oder mindestens 20 Minuten Parkplatzsuche einrechnen.) Da es wirklich ein Restaurant ist empfehle ich es für besondere Anlässe.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja4NeinGefällt mirLesenswert
Über die Einrichtung kann man geteilter Meinung sein, mein Fall ist sie nicht.
Bei den köstlichen Speisen und für diese Qualität günstigen Preisen nehme ich das Ambiente gerne in kauf. Die Speisekarte teilt sich in einen klassischen und in einen innovativen Teil. Alle Speisen sind mit Finesse und einem ausgewogenen Geschmack zubereitet. Die Steirereckschule kann René Ringsmuth nicht verleugnen.
Die Weinkarte ist noch steigerungsfähig!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja11NeinGefällt mirLesenswert
Service sehr freundlich, allerdings bei vollem Haus sehr lange Wartezeiten aufs Essen. Portionen für den Preis gut aber zu klein. Gedeck mit Gebäck und Butter wurde zeitgleich mit der Suppe serviert. Schweinsmedailons ohne Garnitur. Nur auf den Teller gelegt. Salat zum Schnitzel wurde erst 10 min nach Erhalt des Schnitzel geliefert. Schnittlauchsauce und Apfelkren für den Tafelspitz wurden ebenfalls erst 12 min nach der Hauptspeise geliefert. Mittlerweile war der Tafelspitz kaltWas meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja3Nein9Gefällt mirLesenswert
Kommentar von tauruszv am 19.04.2010
Das Service war sehr bemüht die Fehler und Wartezeiten der Küche auszugleichen.
Die Speisen waren nicht schlecht, aber auch für ein Spitzenrestaurant doch sehr klein. Hier passt der Preis nicht zur Leistung.Gefällt mir
Tolles Juwel im 10. Bezirk! War gestern mit einer Freundin essen. Lardo vom Wollschwein - einmalig! Dann ein Zwiebelrostbraten, so gschmackig und zart, wie ich Ihn bisher nirgends erlebt habe! Dessert: eine Apfel-Mohn-Torte, 15 Minuten Wartezeit, da frisch gebacken - aber für dieses Stück hätte ich auch gerne länger gewartet! - Ein Traum!!!
Toller, aufmerksamer, frischer Service Service, den man sonst nur von Haubenlokalen kennt (á la "Schwarzes Kameel") mit hausgemachter Praline zur Rechnung - auf einer Eishand serviert...
Uneingeschränkt empfehlenswert für alle Feinschmecker!!!
Ist nun mein neues Stammlokal!
Letzter Kommentar von none am 30.09.2009
Es gibt in Favoriten noch den Meixner hinter dem Amalienbad. Den finde ich persönlich noch besser als den Ringsmuth, obwohl der Ringsmuth mit Sicherheit ein Gewinn für den Bezirk ist.Gefällt mir
Zwiebelrostbraten, Lachs, Spargelgulasch und Backhuhn in Sesampande waren sehr gut. Das Ambiente modern und kühl, das Service aufmeksam, aber leider lange Wartezeiten. Wir gehen sicher wieder zum Ringsmuth.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja4NeinGefällt mirLesenswert
aufgrund einiger positiver berichte gestern erstmals dort gewesen. liebstöckl suppe mit beef tartar war grandios ebenso wie grammelknödel.das beiried mit schlangenbohnen und gnocchi war frisch und von guter qualität .die gleiche soße befand sich jedoch ebenfalls auf der ente und dem kalbschnitzl. (minuspunkt).ansonsten sehr empfehlenswert. teilweise durchaus interssante gerichte (neben den klassikern der WK).desert angebot ok. gruß aus der küche und einwandfreies promptes höfliches personal. das ambiente a bisserl zu kühl. licht dimmen könnte helfen. Schnapsangebot leider etwas dürftig ! aber alles in allem toller abend.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2NeinGefällt mirLesenswert
Hatte Kalbswiener und das war wirklich sehr gut. Super zart und schmackhaft. Davor Frittatensuppe, ebenfalls sehr gut. Es hat auch allen, die mit waren, geschmeckt (zb. Backhendl).
Es gibt eine Klassiker Karte und eine für zeitgemäßere Gerichte. Ambiente ist für meinen Geschmack zu modern und kahl. Service freundlich und schnell, und man lies uns auch länger sitzen.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja6NeinGefällt mirLesenswert