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Gesamtrating
30
8 Bewertungen
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18:00-23:00
Di
11:00-15:00
18:00-23:00
Mi
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Zum Inder

Praterstraße 57
1020 WIEN (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Indisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 216 21 96
Lokal teilen:

8 Bewertungen für: Zum Inder

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. März 2016
hppr
2
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5Speisen
3Ambiente
4Service

Viele Jahre war ich nicht beim Inder in der Praterstraße, weil ich das Essen als eher mäßig in Erinnerung hatte. Dann habe ich doch wieder einmal vorbeigeschaut und festgestellt, dass sich die Karte komplett geändert hatte. Ich hoffte auf einen neuen Koch und wurde sehr positiv überrascht.

Die Küche im Zum Inder hatte sich zu einer der besten in Wien gewandelt! Chicken Masala in einer Sauce mit Chili-Ingwer-Note über einem zarten Tomatenaroma, Beef Chili unglaublich würzig, extrem scharf mit leichtem Zimt-/Nelkenaroma, Murgh Hyderabadi vollmundig mit feiner Joghurtsäure, unglaublich vielschichtig gewürzt; nur das Murgh Makhani fiel aus der Reihe, es wirkte eher unentschlossen und hat mich nicht wirklich überzeugt. Bei den vegetarischen Speisen enttäuschten die Kichererbsen ein wenig, dafür waren die Bombay Aloo wundervoll fruchtig und die Okra kompromisslos - unglaublich gut!

Auch die Vorspeisen überzeugen: die Samosas sind zwar winzig, aber sehr gut, das Chicken Tikka ist traumhaft mariniert und wundervoll saftig zart.

Schwachpunkte gibt es maximal beim Ambiente des Lokals. Das wurde zwar ein wenig renoviert, strahlt aber immer noch ein wenig die Atmosphäre eines Vorstadtbeisls aus den 1970er Jahren aus - trotz der makellos weißen Tischtücher.

Und preislich ist es auch eher gehoben, wenngleich immer noch deutlich günstiger als die Inder auf der anderen Seite des Donaukanals. Vegetarisch ist man zwar ab 8 Euro für eine Hauptspeise ohne Beilage dabei, mit Fleisch aber erst ab 11 Euro. Die Portionsgrößen sind so, dass man definitiv nicht übersättigt ist; eine Vorspeise und eine Hauptspeise sind anzuraten, wenn man hungrig ist. Andererseits ist es geschmacklich doch viel besser als das, wofür man anderswo knapp weniger oder gar mehr ablegt, da geht der Preis dann schon in Ordnung.

Laut Karte kostet das Gedeck einen Euro, es wurde mir aber bei keinem meiner inzwischen zahlreichen Besuche verrechnet.

Der Kellner, der gleichzeitig auch der Besitzer ist, übt sich in Zurückhaltung und redet nicht viel, bedient mit leichtem Stoizismus, aber freundlich und professionell. Das Essen wird frisch zubereitet, also kann es ein wenig dauern, wenn man in einer größeren Gruppe hingeht und jeder etwas anderes bestellt.

Insgesamt hat sich hier ein ehemals sehr durchschnittliches Lokal sehr positiv entwickelt. Das Ambiente muss man mögen, und wer gerne ausgiebig mit dem Kellner plaudert, wird hier enttäuscht werden, aber wer wirklich gut indisch essen will, der sollte hier vorbeischauen.

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Letzter Kommentar von am 14. Mär 2016 um 07:44

"Schluckauf" im Sinne von "Schnackerlstoßen" oder im Sinne von rülpsen (habe es schon in dieser Bedeutung gelesen)?

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am 17. August 2015
robinson
15
1
2
5Speisen
3Ambiente
4Service

ZUM INDER ist eine Adresse, bei der man auf jeden Fall ausgezeichnet essen kann. Der kaum sprechende Wirt muss in seiner Art angenommen werden, er ist auf jeden Fall sehr aufmerksam. Das Ambiente des kleinen Lokals kann einen nicht für sich gewinnen und alles, woran man sich gerne erinnert, ist das wirklich indische Essen :-)

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Letzter Kommentar von am 18. Aug 2015 um 13:31

Was für eine wundervolle Bewertung. Ich danke magic für den Kommentar danach, sonst hätte ich das Lokal vielleicht wirklich noch besucht... Ei Ei Ei...

Gefällt mir1
am 26. Oktober 2014
IgorK
1
1
5Speisen
2Ambiente
3Service

Speisen waren super. Keine Musik, wenig frequentiert. Inhaber nicht zu viel kontaktfreudig. Das Ambiente und von dem Gastwirt erwartet man Tagesangebot oder Spezialität des Hauses. Alles was wir gegessen haben war aber wirklich super lecker! Empfehlenswert!

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am 18. August 2014
Thunders
11
1
3
5Speisen
2Ambiente
3Service

Als ich beschloss dieses Lokal zu besuchen dachte ich es wäre das erste Mal, allerdings als wir vor Ort waren musste ich meiner besseren Hälfte recht geben, wir waren schon mal hier - so schlecht kann es also nicht gewesen sein, so gut allerdings auch nicht, wenn ich mich nicht daran erinnere.

Also gut, das Lokal sperrt abends erst um 18 Uhr auf, anfangs waren wir die ersten Gäste. Die ersten Eindrücke waren, dass es recht dunkel im Lokal ist, etwas stickig war und der Besitzer ziemlich grantig drein schaut und kaum etwas redet. Das Ambiente ist recht dunkel gehalten aber sauber und passend zur indischen Küche.

Wir bekamen dann einen Tisch zugewiesen und bestellten zunächst unsere Getränke. Wir wollten eine Vorspeise geniessen - leider gab es die Samosa nur vegetarisch obwohl der Grund, dass es sie hier auch mit Fleisch gibt, ein Grund war warum wir genau hierher gehen wollten. Nun die vegetarische Samosa war sehr gut. Weiters fiel uns auf, dass die Tischdecke Flecken hatte und die Gläser nicht ganz so sauber wie sie sein sollten. Wass in anbetracht dessen, dass man prinzipiell 1 Euro Gedeck zahlt eher eine Frechheit ist. Wenn ich schon Gedeck bezahle, dann sollte schon der Tisch sauber und etwas hergerichtet sein.

Weiters haben wir die Speisen bestellt. Diese sind wirklich sehr gut. Wir waren höchst zufrieden. Allerdings finden wir sind die Preise sehr deftig. Man zahl für eine kleine Schüssel mit der Hauptspeise ca 10-14 Euro und da sind dann ein paar Fleischstücke in viel Soße. Das Fleisch ist aber ausgesprochen zart. Nun bestellt man sich nämlich dazu immer wieder frisches Brot das schnell kommt und sehr köstlich ist. Aber man bezahlt dafür ebenfalls ca. 2,50 pro Brot. Abgesehen davon fühlt man sich permanent unter Beobachtung, vorallem da wir vorerst die einzigen Gäste waren.

Eine Nachspeise haben wir uns auch noch bestellt - hier war der Besitzer sehr aufmerksam, wie eigentlich die ganze Zeit, und brachte dazu 2 Löffel.

Fazit: Wir schliessen nicht aus, dass wir wieder hier herkommen. Dennoch fühlten wir uns hier irgendwie nicht wohl, obwohl das Essen sehr gut ist. Wir werden wahrscheinlich mal 1-2 andere Inder ausprobieren und mal sehen ob sie es mit diesem hier aufnehmen können.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. November 2012
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
2Ambiente
2Service
30 Fotos1 Check-In

Indisches 4-Gänge-Menü für Zwei in Wiens ältestem indischen Restaurant um € 28,0 (€ 57,50).
Telefonische Reservierung für einen Montag, 18:00 Uhr, das gesamte Lokal ist NR.
Auf der Homepage findet sich der Begrüßungstext, dass "Herr Pal Sachar an die Idee glaubte, authentische indische Speisen zu servieren. Das Ambiente des Restaurants erinnert an Indiens reiche Geschichte und die Atmosphäre hat einen Hauch von Nostalgie, welche in den Gedanken ihrer Besitzer fortlebt." Die Vergangenheitsform und der Nostalgiehauch sollte sich noch durch unseren gesamten Aufenthalt ziehen.

Wir sind etwas zu früh vor Ort und das Lokal ist noch geschlossen und stockfinster. Ein Eckhaus auf der Praterstraße, das keinen sehr einladenden Eindruck vermittelt. Ein mit einem kleinen Baldachin überdachter Eingang, eine Stufe. Die Fenster mit eingeätztem Logo, davor die Ständer für den Schanigarten zu wärmeren Zeiten. Wenn der Aushangkasten beleuchtet ist, kann man die Speisekarte studieren, Steher mit dem Angebot eines Mittagsmenüs ab € 5,90 und dass auf Speisen, die man mitnimmt ein Nachlass von 25 % gewährt wird.

Kurz vor dem Aufsperren werden in konzertierter Reihenfolge sämtliche Beleuchtungen aktiviert und jetzt kann man durchaus schon das Innere erkennen, ein erster Blick durch die Fenster in den Innenraum beruhigt wieder etwas und wir betreten das Lokal. Dieses besteht aus einem einzigen rechteckigen Raum mit einer großen Theke in der Mitte und kleinen Tischen mit weißen Tischdecken an den Wänden mit einer umlaufenden Bank rundherum. Viel Holz, etwas düster, schon abgenutzt und die auf der Homepage erwähnten mehr als 20 Jahre, die das Lokal am Buckel hat, werden erstmals greifbar. Die Wand am Ende des Raumes ist eigentlich recht hübsch, mit Spiegel, Zierleisten und Deko. Ich könnte jetzt gar nicht sagen, ob wir begrüßt wurden, auf alle Fälle deutet der wortkarge Wirt mit Turban (wie man sich das so vorstellt) auf einen Tisch in der Ecke, einmal begrenzt von der Spiegelwand und einmal von einem tiefen Fenster, mit Deko vollgeräumt, im Rücken. Die Lederbank dürfte noch vom Eröffnungstag stammen, an einigen Stellen komplett aufgerissen – sehr unappetitlich (eine schnelle, billige Lösung wären Sitzkissen oder Überwürfe). Die weißen Tischdecken offenbaren bei näherer Betrachtung auch Flecken und der Tisch ist für die durchgesessene Bank zu hoch. Die Tische sind eingedeckt mit Stoffservietten, Besteck und Pulvermenage.

Ein dringendes Bedürfnis lässt mich die Sanitärräume aufsuchen. Nachdem der Bereich links um die Theke ganz offensichtlich dem Küchenbereich zugeordnet werden kann, bleibt nur mehr außen rechts um die Theke. Dort ist ein kleiner Zwischenraum mit einem Tisch, offenbar privatem Schreibkram und ähnlichem vorbehalten und von dort erhascht man einen Blick hinter der Thekenwand entlang in die Küche. In meinem Fall nicht ganz, denn die Frau des Hauses steht im Türrahmen. Ihr Blick ist nicht wirklich nett, irgendwie fühlt man sich hier nur bedingt willkommen. Die Toiletten sind alt, aber in Ordnung. Der Gastraum wirkt durch die Gewölbebögen, die in dunklerer Farbe herausgestrichen sind, gefällig, an den Wänden hängen Bilder und diverse Dekorgegenstände

Kurz nachdem wir Platz genommen haben bekommen wir wortlos den Aperitif serviert. Und gleich danach der 1. Gang - Papadam (Linsenfladenbrot, € 1,0 lt. Speisekarte).
Das Linsenbrot in reiner Kultur ist sehr gut, die dazu gereichten 2 Saucen – einmal Lal Piaj (eingelegte saure Zwiebel) und einmal eine Kräutersauce mit Knoblauch sind auch in Ordnung, die Zwiebel ziemlich sauer.
Wir sind noch nicht ganz fertig, als schon der zweite Gang aufgetragen wird: Paneer Pakora (gebackener indischer Käse in Teigmantel, € 6,10 lt. Speisekarte). Das Körbchen mit dem noch übrigen Linsenbrot wird auf dem Nebentisch zwischengeparkt und auf meine Nachfrage, was uns da gerade serviert wird lautet die knappe Antwort: 'Käse'.
Drei Stück Käse im maisgelben Backteig, dazu nochmals die zwei Saucen, die sowieso schon auf dem Tisch stehen und etwas Rohkost. Kein besonders aufregendes Gericht, aber auch nicht unangenehm. Der Käse und der Backteig kaum gewürzt, es lebt mit den Saucen.

Aufgrund des Gutscheins bekommen wir leider keine Speisekarte gezeigt und wir schaffen es gerade beim Abservieren, Mango-Lassi (€ 2,50) zu bestellen. Hier kann man nichts falsch machen, außer das Gebinde fallen zu lassen, das Getränk schmeckt (mir) immer. Zwischenzeitlich kommen doch noch andere Gäste und werden auf diverse Tische verteilt. Es liegt nicht am Deal, dass man mit uns (fast) nichts spricht, auch bei den anderen Tischen ist der Wirt keine Plaudertasche. Nachfragen werden so knapp als möglich beantwortet, eine Nachfrage, ob in einem Gericht Rosinen enthalten seien, wird mit 'in meiner Küche gibt es keine Rosinen' beantwortet. :-)

Beim Servieren des 3. Ganges, erinnert sich der Wirt offensichtlich daran, dass ich gerne erklärt bekomme, was serviert wird und nach dem Aufstellen einer Warmhalteplatte und neuen Tellern betitelt er beim Bringen der Kupferschüsselchen die Inhalte mit
Murgh Saag (Hühnerfleisch in Knoblauchspinat) und Murgh Makhani (Hühnerfleisch in Buttersauce), Safranreis, Nan (Fladenbrot). Wieder einmal ist so ein kleiner quadratischer Tisch keine gute Plattform für so viel Geschirr, gerade, dass die Getränke auf unserem Tisch bleiben können. Der Safranreis ist ordentlich gegart und wird mit Mandelsplitter serviert, von Nan ist sowieso immer zu wenig da ;-) …, das Huhn in Knoblauchspinat ist nicht sehr stark gewürzt, zwar nicht fad, aber ich habe es schon g’schmackiger erlebt. Das Highlight ist das Huhn in Buttersauce. Leider nur vier Stückchen Fleisch für zwei Personen und die Sauce ist auch nicht unendlich. Egal wie kalorienreich, das schmeckt wirklich. Es ist auch nicht so, dass im (wahrscheinlich) knapp kalkulierten Deal die Menge kleiner ist – am Nebentisch wird a la carte die gleiche Schüssel serviert, in der Speisekarte mit € 10,90 (Reis mit € 2,80 extra, Huhn in Knoblauchspinat € 11,30) – keine Mezzie.
Beim Abservieren der Warmhalteplatte wischt der Wirt die gesamten Zahnstocher vom Tisch und nimmt dann gleich alle mit hinter die Theke …, allerdings werden beim Neueindecken mit Messer und Gabel diese nur mit einer Stoffserviette angegriffen und auch am Tisch noch einmal kurz nachpoliert.

Nach dem Abservieren, wir werden nicht gefragt, ob es geschmeckt hat, oder ob wir noch etwas trinken möchten, kommt nach kurzer Zeit der 4. Gang, das Dessert: Mango-Cream.
Das ist ein Mango-Lassi als Dessertcreme, wahrscheinlich mit Schlagobers verfeinert und mit Pistazienstückchen und Mandelsplitter verziert. Eine Sünde.
Von diesem Mangozeugs, egal in welchem Aggregatzustand, könnte man mir eine Direktpipeline nach Hause legen.

Fazit: Das Essen ist in Ordnung, das Ambiente schreit nach Sanierung, die irgendwann leider nicht mehr sanft sein wird, der Service ist gewöhnungsbedürftig, weil eigentlich wird nur serviert und abgeräumt, ohne spürbares Interesse am Gast. Komischerweise ist drei Tage nach unserem Aufenthalt eine Nachfrage von der Plattform gekommen, ob wir das Lokal weiterempfehlen würden. Da dies das erste Mal in fast 1 ½ Jahren vorkommt, kommt das meiner Meinung nach vom Wirt, den es vielleicht doch interessiert, ob sich der Gast wohl gefühlt hat. Laut Online-Speisekarte können die Gerichte mild, scharf und extra scharf zubereitet werden. Wir sind nicht gefragt worden und haben demzufolge auch keine Wünsche geäußert, und haben die Speisen eher als mild empfunden. Zu Hause umwehte uns ein leichter Küchendunst. Wir werden hier maximal wiederkommen, wenn wir zufällig in der Nähe sind.

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Hilfreich?Ja16Gefällt mir6Lesenswert9
Letzter Kommentar von scirocco am 20. Aug 2013 um 14:43

I don't think that this was a fair analysis. It seems like that the person had some argument with the restaurant owner and then decided to bad mouth restaurant on the web.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. April 2011
rweissen73
54
6
7
3Speisen
2Ambiente
2Service

Zum Inder ist eines der ältesten indischen Restaurants in Wien. Es ist relativ klein und immer sehr gut von vorwiegend jungem Publikum besucht.

Das Ambiente blieb seit seiner Eröffnung vor ca. 20 Jahren fast völlig unverändert (dunkle Holzmöbel) und wirkt heute bereits ein wenig schmuddelig. Eine sanfte Rundumerneuerung täte dem Inder somit sicherlich sehr gut.

Das Servicepersonal ist bemüht aber sehr langsaaam. Man sollte am Abend schon mindestens 1,5 bis 2 Stunden einplanen.

Das Essen und Trinken hingegen sind vorzüglich. Besonders zu empfehlen ist das salzig gewürzte Namkin-Lassi (Joghurtgetränk mit Safran). Lecker schmeckt auch das Mango-Lassi.
Auf der Speisekarte sind vor allem das Murgh Shorba (klare Hühnersuppe), Paneer Pakora (gebackener indischer Käse in Linsenteig) und Jhinga Tandoori (gegrillte Riesengarnelen mit Reis). Auch die Curry Gerichte sind lecker (wenn man Curry Ingwer und Zitronengras mag). Die Gerichte werde wenig scharf serviert, es empfiehlt sich daher "scharf" zu bestellen.

Alles in allem ist das Preis-/Leistungsverhältnis in Ordnung. Ein Besuch ist zu empfehlen, man darf sich aber kein kulinarisches Feuerwerk erwarten.

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am 4. Oktober 2010
Hibiskus8
102
15
7
3Speisen
1Ambiente
-Service

Haben nach längerer Pause wieder mal diesen Inder aufgesucht. Das Lokal war leer (Sonntag 14 Uhr) und das Tischtuch unseres zugewiesenen Tisches leicht schmutzig.
Das Ambiente wirkte auch insgesamt sehr alt und etwas schmudelig mit z.B. einem sehr abgewohnten Linoleumboden.
Zuerst wurde uns Papadam mit zwei Saucen serviert (findet man inzwischen schon sehr selten). Die gebackenen Zwiebelringe mit scharfer Sauce waren frisch und geschmacklich ausgezeichnet. Das Tandoori Huhn mit Reis war sehr zart und gut gewürzt. Mein Lammfleisch in scharfer Sauce hingegen eher eine Enttäuschung. Die Schärfe (habs extra scharf bestellt) war zwar absolut in Ordnung, aber der Geschmack war eher ein scharfes europäisches Gulasch. Die tollen indischen Gewürze fehlten fast zur Gänze.
Das Naan Brot war eher fest und dünn und geschmacklich auch eher fad. Das Mango Lassi schmeckte sehr gut.
Auf dem Weg zur Toilette kommt man nah bei der öffenen Küche vorbei und der Blick war erschreckend. Winzig, extrem alt und vollgeräumt, man könnte gut glauben in Indien zu sein und nicht in Wien. Kann mir fast nicht vorstellen, dass sie die europäischen Vorschriften bzw. den Standard erfüllt.
Zum Service gibt es absolut nichts zu erwähnen, wir bekamen alles neutral und ohne viel Worte serviert.

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Letzter Kommentar von am 14. Dez 2011 um 22:24

Ich gebe keine Bewertung ab, da es schon wieder einige Zeit her ist, dass wir dort waren. Aber einen Kommentar gibt es: Das Lokal ist echt schon mehr als in die Jahre gekommen; es ist ziemlich düster. Der Chef ist auch nicht gerade ein Mann der vielen Worte. Aber wenn man fragt, dann kriegt man eine anständige Auskunft. Die Naan waren immer sehr gut. Und den Gruß aus der Küche zur Begrüßung finde ich auch sehr nett. Sehr gutes Raita! Das Sur Vindaloo (Schwein) ist empfehlenswert für diejenigen, die es gerne scharf haben.

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am 22. November 2009
Experte
ProUndContra
113
11
21
4Speisen
3Ambiente
4Service

Nach vielen, vielen Jahren sind wir vor einigen Tagen - eher zufällig - wieder einmal "Zum Inder" in der Praterstrasse gegangen.

Am unaufdringlich-indischen Ambiente des Lokals hat sich in den vielen Jahren absolut nichts geändert, ausser dass es bereits - trotz der schön weiss gedeckten Tische - etwas abgewohnt wirkt. Eine sanfte Runderneuerung würde gut tun.

Gleich vorweg - ich bin kein wirklicher Kenner der vielen indischen Küchen und bewerte hier nur danach, ob es geschmeckt hat oder nicht.
Und es hat uns sehr gut geschmeckt !!

Nach zwei Mango-Wodkas als Aperitiv, gab's als Vorspeise Hühnerstücke im Teigmantel. Dazu natürlich die verschiedenen Chutneys und Saucen: von der milden Joghurt-Sauce, übers süss-scharfe Mango-Chutney bis zum feurigscharfen-salzig-sauer eingelegten Gemüse.

Als Hauptspeisen hatten wir Tandoori-Huhn und ein Rindfleisch-Gericht, das mich am ehesten (sorry für den banausenhaften Vergleich) an ein wunderbares Rindsgulasch mit einer herrlich scharfen sämigen Sauce erinnert hat. Dazu Reis, Naan-Brot mit Knoblauch und einen sogenannten indischen Salat, der sich als Rohkost-Teller aus grob geschnittenem Gemüse (Karotten, Gurken, etc.) entpuppt hat und der vorzüglich zu den Speisen dazugepasst hat.

Bei der Bestellung haben wir vorsichtshalber die gewünschte Schärfe als "mittel" angegeben, würden aber das nächste Mal in Richtung "scharf" tendieren.

Der Preis aller Speisen und Getränke für zwei Personen um ca. 55 Euro war auch in Ordnung.

Die Bedienung mit schwarzem Turban (wahrscheinlich der Chef des Hauses) war sehr ruhig und unaufdringlich, trotzdem aber flott und aufmerksam.

In Summe ein indisches Lokal von gutem Durchschnitt mit sehr guter Speisen-Qualität; die Ausstattung des Lokals ist sicher verbesserungswürdig.

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Hilfreich?Ja4Gefällt mirLesenswert
Kommentar von liebeindien am 18. Nov 2010 um 00:39

I was reacently in this restaurant Zuminder of the Praterst. , and was totally astonished as they have totally changed there interiors and have got totally a new great look, the food is for sure delicious and i really found it a small friendly and tastfull Indian restaurant. Would definately suggest everyone to go there!!

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Bewertet am 22.11.2009

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