Zlatno Ćoše Grill Bar
Thaliastraße 63, Wien 1160
Küche: Balkan KücheLokaltyp: Restaurant, Bar
Bewertungen
Na wooh, es lebt…: 18. April; Eröffnung mit Gratisbraten und 50% Rabatt auf Getränke, nun gibt es am 9. Mai ab 14 Uhr das Grand Opening mit wiederum Gratisbraten ( Spanferkel?) . Ja, das ...MehrNa wooh, es lebt…: 18. April; Eröffnung mit Gratisbraten und 50% Rabatt auf Getränke, nun gibt es am 9. Mai ab 14 Uhr das Grand Opening mit wiederum Gratisbraten ( Spanferkel?) . Ja, das nun Zlatno Ćoše Grill Bar genannte Lokal hat bewegte Zeiten hinter sich.
Vor ca. 1o Jahren hat Architekt Giorgio Gullotta, der auch Tim Mälzers Bullerei in Hamburg gestaltete, dem Ottakringer Vorstadtwirtshaus dank Tom Dixon Lampen und Eichenholzwänden einen modernen Touch verliehen und hatte gute Zeiten als „Liebhart“; bis der Konkurs kam..
Danach wurde es unter einem neuen Betreiber fortgeführt, dann wurde es zum „Liebharting bei Linz“ und von da gings nur noch bergab.
Erfreulich dass die Lokalität vom Betreiber des „Gasthauses Damirs fast restaurant“ im 2. Bezirk neu eröffnet wurde.
Das Ambiente nahezu unverändert, optisch ein wenig „balkanisiert“; Plastikblumen fast überall, als Musikberieselung gibt es Radio Balkan; abgehackt und verzerrt. In der Nähe der Ottakringer Brauerei gelegen – die Lokalität ist im Besitz der Brauerei – , an der Bar anhand der vielen Zapfhähne, aus denen etwa Gold Fassl Pils, rotes Zwickl oder Wiener Original herausfließen (könnten) unschwer zu erkennen. Der kleine Innenhof-Garten übersät durch haufenweise herabfallende Blütenblätter nicht benutzbar schaute nicht wirklich gastfreundlich-einladend aus.
Kaum zwei Wochen geöffnet gibt’s schon nur Höchstbewertungen bei Google; beachtlich. Via FB sucht man einen Chefkoch (m/w)… hat man hoffentlich gefunden…. oder auch nicht. Bei einem neuerlichen Besuch wurde mir kurz nach 18.45 mitgeteilt, dass es die nächste Stunde keine Küche geben wird… „der Koch ist geflüchtet“…..; wegen hoher Gästefrequenz kann es nicht gewesen sein; bei mehreren Besuchen waren maximal 4 Gäste anwesend; na dann springt halt der Chef himself ein.
Am Tisch frische (waren sie zumindest einige Tage) Blumen, noch einer Woche Öffnungszeit traurig-welk.
Die Speisenkarte gabs in den ersten Tagen nur in kroatischer Sprache, mittlerweile wird sie auch in deutscher Sprache aufgelegt; allerdings der nicht folierte Teil schon überschrieben, zerfleddert und angepatzt.
Bohneneintopf, Gulasch, Pljeskavica, Cevapcici, Vesalica, Raznjici, Krautrouladen, Sparferkel per Kilo, Grillplatte und… Schnitzel Wiener Art— ein sehr authentisches Speisenangebot.
Angebotsmäßige Schwachstellen wie immer in dieser Art von Lokalen: Keine Vorspeisen und nur ein Dessert – der Klassiker: Palatschinken
Hausgemachte Hühnersuppe, € 8. Wirklich gut; leicht gebunden, reichlich Fleisch- und kleinwürfelig geschnittene Gemüseeinlage mit deutlicher fast zu intensiver Paprikanote; das dazu empfohlene Fladenbrot... wurde dann doch nicht serviert.
Mesani rostilji, ein traditionelles Gericht aus dem Balkan, das aus einer Auswahl verschiedener gegrillter Fleischsorten besteht. Serviert wurde eine Riesenfuhre, sicher mehr als ein halbes Kilo Fleisch: Vom Schwein gabs Schopf, Bauch und Kotlett, Hendl in gebratener Form und als Spieß, sehr gut auch die Cevapcici; sehr gute Pommes und 4(!) Stück Fladenbrot, dazu Aivar – kostet €18, ist allerdings auf einem völlig unpraktischen Dreh-Holzteller angerichtet… Viel Spaß beim zerteilen und schneiden….
Das Karadjordje Schnitzel, ein gerolltes Schnitzel, gefüllt mit Kaimak, paniert und gebraten, serviert mit Pommes und Sauce Tartar. Wiederum eine riesige Fuhre ( siehe Foto), an der Sauce muss man noch herumprobieren; den Betriebsnamen mit Mayonnaise auf die Panier zu schreiben geht gar nicht; wie soll man den fetten Batzen von der Panier runterkriegen, kann mir nicht vorstellen, dass die den kulinarischen Kick ausmachen soll. Beilagensalat gibt es ab €1.--
Kleines Gulasch, € 10.—( Gebäck dazu 3€): Das Problem des gelernten Österreichers: Beim Gulasch hat man gewisse Vorstellung; dieses hier war Balkanstyle: Die Konsistenz suppig, das (Schweine)fleisch total verkocht und nur als Fasern zu erkennen, mutlos gewürzt; der „Batzn“ Ajvar obendrauf rettete das Gericht auch nicht mehr.
Der Klassiker: Krautroulade 9.-- ( Sarma) Das Kraut mit deutlicher Fermentationsnote, die Fülle (Faschiertes und Reis) wieder komplett mutlos gewürzt, richtig fad und ohne geschmacklichen Kick. Nicht schlecht, aber halt nur brav.
Palatschinken, 1 Stück koste 5 €, lauwarm mit Marillenmarmelade aus dem Großkübel in entsprechendem Geschmack. Interessant, dass einige Tage später zu selbigem Preis zwei Stück serviert wurden….
Der Service: Jo eh… Zwickl in rot und klassisch wird in der Karte angeboten, es gab keines; serviert wurde dann „Ottakringer speziell“.. was immer das auch sein sollte; beide Male deutlichst unterm Füllstrich eingeschenkt. Beim zweiten Mal urgierte ich, als Antwort gab es … ja was soll ich machen, wenn soviel Druck drin ist…. der Preis zwischen 3,50 und 3,70; je nach Servicemitarbeiterin.
Der Kaffee: Espresso macchiato zum Kampfpreis von € 1,50, ein anderes Mal € 2,50; manchmal gibt’s ihn, manchmal nicht – je nach Servierkraft. Na dann halt einen kleinen Braunen Lavazza lauwarm ohne Crema, die Milch dazu 1/8 Liter im Wasserglas serviert… Viel Glück beim einschenken…
Wein gibt es auch; Noname ohne Produzentennennung und Herkunft aber wahrscheinlich aus Österreich.
Die ServicemitarbeiterInnen jo eh; man merkt halt dass sie in die geplanten Betriebsabläufe noch nicht integriert sind, zuwenig Ahnung vom Angebot und offensichtlich auch nicht den Willen haben gästeorientiert zu agieren; sie sind zumeist mit der Kassa ( zumeist gibt es nur einen handgeschriebenen Zettel, manchmals sogar eine richtige Rechnung auf der Positionen per Hand hinzugefügt werden) und dem Handy beschäftigt.
Bleibt abzuwarten was das wird……
Vor ca. 1o Jahren hat Architekt Giorgio Gullotta, der auch Tim Mälzers Bullerei in Hamburg gestaltete, dem Ottakringer Vorstadtwirtshaus dank Tom Dixon Lampen und Eichenholzwänden einen modernen Touch verliehen und hatte gute Zeiten als „Liebhart“; bis der Konkurs kam..
Danach wurde es unter einem neuen Betreiber fortgeführt, dann wurde es zum „Liebharting bei Linz“ und von da gings nur noch bergab.
Erfreulich dass die Lokalität vom Betreiber des „Gasthauses Damirs fast restaurant“ im 2. Bezirk neu eröffnet wurde.
Das Ambiente nahezu unverändert, optisch ein wenig „balkanisiert“; Plastikblumen fast überall, als Musikberieselung gibt es Radio Balkan; abgehackt und verzerrt. In der Nähe der Ottakringer Brauerei gelegen – die Lokalität ist im Besitz der Brauerei – , an der Bar anhand der vielen Zapfhähne, aus denen etwa Gold Fassl Pils, rotes Zwickl oder Wiener Original herausfließen (könnten) unschwer zu erkennen. Der kleine Innenhof-Garten übersät durch haufenweise herabfallende Blütenblätter nicht benutzbar schaute nicht wirklich gastfreundlich-einladend aus.
Kaum zwei Wochen geöffnet gibt’s schon nur Höchstbewertungen bei Google; beachtlich. Via FB sucht man einen Chefkoch (m/w)… hat man hoffentlich gefunden…. oder auch nicht. Bei einem neuerlichen Besuch wurde mir kurz nach 18.45 mitgeteilt, dass es die nächste Stunde keine Küche geben wird… „der Koch ist geflüchtet“…..; wegen hoher Gästefrequenz kann es nicht gewesen sein; bei mehreren Besuchen waren maximal 4 Gäste anwesend; na dann springt halt der Chef himself ein.
Am Tisch frische (waren sie zumindest einige Tage) Blumen, noch einer Woche Öffnungszeit traurig-welk.
Die Speisenkarte gabs in den ersten Tagen nur in kroatischer Sprache, mittlerweile wird sie auch in deutscher Sprache aufgelegt; allerdings der nicht folierte Teil schon überschrieben, zerfleddert und angepatzt.
Bohneneintopf, Gulasch, Pljeskavica, Cevapcici, Vesalica, Raznjici, Krautrouladen, Sparferkel per Kilo, Grillplatte und… Schnitzel Wiener Art— ein sehr authentisches Speisenangebot.
Angebotsmäßige Schwachstellen wie immer in dieser Art von Lokalen: Keine Vorspeisen und nur ein Dessert – der Klassiker: Palatschinken
Hausgemachte Hühnersuppe, € 8. Wirklich gut; leicht gebunden, reichlich Fleisch- und kleinwürfelig geschnittene Gemüseeinlage mit deutlicher fast zu intensiver Paprikanote; das dazu empfohlene Fladenbrot... wurde dann doch nicht serviert.
Mesani rostilji, ein traditionelles Gericht aus dem Balkan, das aus einer Auswahl verschiedener gegrillter Fleischsorten besteht. Serviert wurde eine Riesenfuhre, sicher mehr als ein halbes Kilo Fleisch: Vom Schwein gabs Schopf, Bauch und Kotlett, Hendl in gebratener Form und als Spieß, sehr gut auch die Cevapcici; sehr gute Pommes und 4(!) Stück Fladenbrot, dazu Aivar – kostet €18, ist allerdings auf einem völlig unpraktischen Dreh-Holzteller angerichtet… Viel Spaß beim zerteilen und schneiden….
Das Karadjordje Schnitzel, ein gerolltes Schnitzel, gefüllt mit Kaimak, paniert und gebraten, serviert mit Pommes und Sauce Tartar. Wiederum eine riesige Fuhre ( siehe Foto), an der Sauce muss man noch herumprobieren; den Betriebsnamen mit Mayonnaise auf die Panier zu schreiben geht gar nicht; wie soll man den fetten Batzen von der Panier runterkriegen, kann mir nicht vorstellen, dass die den kulinarischen Kick ausmachen soll. Beilagensalat gibt es ab €1.--
Kleines Gulasch, € 10.—( Gebäck dazu 3€): Das Problem des gelernten Österreichers: Beim Gulasch hat man gewisse Vorstellung; dieses hier war Balkanstyle: Die Konsistenz suppig, das (Schweine)fleisch total verkocht und nur als Fasern zu erkennen, mutlos gewürzt; der „Batzn“ Ajvar obendrauf rettete das Gericht auch nicht mehr.
Der Klassiker: Krautroulade 9.-- ( Sarma) Das Kraut mit deutlicher Fermentationsnote, die Fülle (Faschiertes und Reis) wieder komplett mutlos gewürzt, richtig fad und ohne geschmacklichen Kick. Nicht schlecht, aber halt nur brav.
Palatschinken, 1 Stück koste 5 €, lauwarm mit Marillenmarmelade aus dem Großkübel in entsprechendem Geschmack. Interessant, dass einige Tage später zu selbigem Preis zwei Stück serviert wurden….
Der Service: Jo eh… Zwickl in rot und klassisch wird in der Karte angeboten, es gab keines; serviert wurde dann „Ottakringer speziell“.. was immer das auch sein sollte; beide Male deutlichst unterm Füllstrich eingeschenkt. Beim zweiten Mal urgierte ich, als Antwort gab es … ja was soll ich machen, wenn soviel Druck drin ist…. der Preis zwischen 3,50 und 3,70; je nach Servicemitarbeiterin.
Der Kaffee: Espresso macchiato zum Kampfpreis von € 1,50, ein anderes Mal € 2,50; manchmal gibt’s ihn, manchmal nicht – je nach Servierkraft. Na dann halt einen kleinen Braunen Lavazza lauwarm ohne Crema, die Milch dazu 1/8 Liter im Wasserglas serviert… Viel Glück beim einschenken…
Wein gibt es auch; Noname ohne Produzentennennung und Herkunft aber wahrscheinlich aus Österreich.
Die ServicemitarbeiterInnen jo eh; man merkt halt dass sie in die geplanten Betriebsabläufe noch nicht integriert sind, zuwenig Ahnung vom Angebot und offensichtlich auch nicht den Willen haben gästeorientiert zu agieren; sie sind zumeist mit der Kassa ( zumeist gibt es nur einen handgeschriebenen Zettel, manchmals sogar eine richtige Rechnung auf der Positionen per Hand hinzugefügt werden) und dem Handy beschäftigt.
Bleibt abzuwarten was das wird……
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Thaliastraße 63, Wien 1160 (16. Bezirk - Ottakring)
Zlatno Ćoše Grill Bar - Details
Neu Eröffnung!
Küche: Balkan Küche
Lokaltyp: Restaurant, Bar
Features: Gastgarten
Kartenzahlung: Keine Info
Öffnungszeiten: Keine Info
Lokale in der Nähe von Zlatno Ćoše Grill Bar

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