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Di
07:00-18:00
Mi
07:00-18:00
Do
07:00-18:00
Fr
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Zafita

Girardigasse 6-8
8010 Graz
Steiermark
Küche: Eis
Lokaltyp: Café, Konditorei, Bäckerei
Tel: 0316 82 41 82Fax: 0316 82 41 82-10
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1 Bewertung für: Zafita

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Mai 2015
Experte
Criticus
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Viele bekannte Konditoreien haben in Graz ihre Pforten schon geschlossen, darunter auch „Grazer Institutionen“. Wer erinnert sich nicht an die schon 2007 geschlossene sehr traditionsreiche Konditorei Strehly in der Sporgasse oder „den Leinich“ am Kaiser-Josef-Platz (Ende 2011 geschlossen), die hervorragende Torten und kreative Confiserie-Spezialitäten aus eigener Erzeugung angeboten haben und auch beliebte Treffpunkte waren? Auch Edel-Konditor Harald Preinsack hat 2005 seine 5 Filialen in Graz geschlossen (und mittlerweile in Deutschlandsberg ein beachtliches Revival geschafft). Absolute Spitze waren die Torten-Kreationen des Josef Zotter (Konditoreien in der Glacisstraße und am Kaiser-Josef-Platz), der nach einem Konkurs 1996 von Torten auf handgeschöpfte Schokoladen umgestiegen ist und heute als einer der weltbesten Chocolatiers auch international Furore gemacht hat.

Die Konditorei Zafita ist eine der wenigen aus der Reihe der traditionsreichen Konditoreien, die die Grazer noch mit eigenen Torten- und Confiserie-Spezialitäten verwöhnen. 1881 gegründet, steht die Konditorei mit ihrem Standort in der Girardigasse seit 1919 im Besitz der Familie Zafita.

Nachdem ich schon sehr lange nicht mehr „beim Zafita“ war, habe ich mich eigentlich zufällig und spontan, weil ich gerade auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbeiging, entschlossen, mir einen Kaffee mit einer guten Torte zu vergönnen. Ich betrete das Lokal und stelle fest, dass sich an der (typischen Konditorei-) Einrichtung seit meinem letzten lange zurückliegenden Besuch nichts geändert hat. Gleich nach dem Eingang wird das Auge von einer größeren L-förmigen Vitrine in Beschlag genommen, in welcher auf der linken Seite fein säuberlich in Reih und Glied geordnet, richtig verführerisch, die vielen verschiedenen Pralinen präsentiert werden und auf der vorderen Seite die diversen Kuchen und Torten. Hinter diesem Verkaufsraum befindet sich die Küche (und vermutlich auch die Backstube). Auf der rechten Seite öffnet sich der Nichtraucherbereich und links daneben befindet sich der vorne durch eine Glaswand abgetrennte Raucherbereich.

Da es schon fast 17.30 Uhr war (und die Konditorei um 18.00 Uhr sperrt) war die Auswahl an Torten schon recht bescheiden. In der Vitrine gab es nur noch wenige Tortenstücke. Ich entscheide mich für eine Joghurt-Obst-Torte, bestelle einen Verlängerten und nehme (ausnahmsweise) im Raucherbereich Platz, da dieser leer war und ich ein längeres Telefonat zu führen hatte. Im Nichtraucherbereich waren einige Tische besetzt.

Das Ambiente macht trotz der schon in die Jahre gekommenen Einrichtung einen funktionell-gediegenen Eindruck. Sehr kleine vieleckige Tische, gepolsterte Bänke, kleine geschwungene Holzsessel mit gepolsterter Sitzauflage, die Wände teilweise vertäfelt, teilweise verspiegelt. Im Raucherbereich gibt es 8 kleine Tische, der Nichtraucherbereich ist etwas größer. Die Trennwand zwischen dem Raucher- und Nichtraucherbereich wird durch zwei schmale raumhohe Vitrinen, in denen sich große kunstvolle Gestecke befinden, optisch aufgelockert.

Der Kaffee und die Torte werden auf Geschirr mit dem Aufdruck „Zafita“ serviert, der Kaffee kommt mit einem großen Glas Wasser, er könnte für meine Begriffe etwas stärker sein. Die Torte ist ein richtiges Highlight, sie schmeckt vorzüglich, leicht und kein bisschen üppig. Für den Tortenboden aus Biskuitteig wurden ausreichend Eier verwendet. Die Joghurtfülle ist cremig-leicht. Die oben aufgelegten Früchte (Kiwi, Erdbeere, Banane) schmecken, als ob sie erst geerntet wurden. Die Torte hat meine Verbrauchererwartungen somit voll und ganz erfüllt.

Ich habe dann noch Zeit, ein wenig die Karte zu studieren, die für eine Konditorei sehr umfangreich ist, vor allem wenn man das Angebot „aus der Küche“ berücksichtigt. So gibt es zB Kartoffelsuppe, Serbische Bohnensuppe, Gulaschsuppe und Tomatencremesuppe (alles um € 3,90), einen Alt-Wiener-Suppentopf (€ 4,50) und Griesnockerl-, Frittaten- und Leberknödelsuppe (je € 3,50). Auch ein Kalbsrahmgulasch (€ 8,50), ein Putengeschnetzeltes (€ 8,50), Käsetortellini oder-gnocchi (€ 7,50) und Hühnerbruststreifen (8,50) werden angeboten. An Snacks gibt es Schinken-Käse-Toast (€ 4,20), Frankfurter (€ 3,50) oder Hawai-Toast (€ 6,50). Für den „grünen Geschmack“ gibt es eine Salatschüssel (€ 6,90) und einen Gemüsestrudel (€ 4,50). Es gibt auch diverse Brötchen, Schinkenrolle, Salamibrote etc. Mit dem (für eine Konditorei) relativ umfangreichem Speisenangebot will man sich offenkundig ein weiteres Standbein schaffen, zumal es in der näheren Umgebung auch genügend Büros gibt. Ich frage mich nur, wie zwei Personen auf diesen kleinen Konditorei-Tischchen Platz haben, um einigermaßen gemütlich essen zu können. Naja, wird schon irgendwie gehen.

Bekannt ist das Zafita natürlich für seine guten Torten und Mehlspeisen. Pars pro toto könnten das Kaffee-Soufflee und die „Grazer Opernkugel“als besondere Spezialitäten der Konditorei Zafita hervorgehoben werden.

In der Konditorei Zafita werden freilich auch Eisbecher angeboten. Ich zähle in der eigenen Eiskarte rund 20 verschiedene Eisbecher mit Preisen von € 5,10 für ein gemischtes Eis bis € 8,80 für den Coup Beverly Hills. Das Zafita-Eis hat einen ausgezeichneten Ruf und in der Vergangenheit schon mehrere von einer Zeitung durchgeführte Test gewonnen.

Nach dem Zahlen schaffe ich es nicht, einfach an der Vitrine vorbei hinauszugehen, ohne für Critica ein paar der köstlichen Pralinen mitzunehmen. Man kann sich an der Vitrine aussuchen, wieviele man von welcher Praline haben möchte. Critica hat sich natürlich gefreut. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wir haben die Pralinen noch am selben Abend mit einer Flasche Rotwein genossen, sie haben wirklich sehr gut geschmeckt (wenngleich die Pralinen, die wir voriges Jahr aus Brüssel mitgenommen haben, doch besser waren, aber das ist eine andere Geschichte).

Schließlich sei festgehalten, dass es am Service nichts auszusetzen gegeben hat. Ich wurde sowohl bei Tisch als auch an der Vitrine freundlich und zuvorkommend bedient.

Fazit: Es ist gut, dass es solche Konditoreien wie Zafita noch gibt, wo man sich ab und zu eine kleine Sünde vergönnen kann.

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Bewertet am 24.05.2015

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