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Wirtshaus zum NepomukWirtshaus zum NepomukWirtshaus zum Nepomuk
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Di
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Wirtshaus zum Nepomuk

Troststraße 60
1100 Wien (10. Bezirk - Favoriten)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 6077142Fax: 01 6077142
Lokal teilen:

12 Bewertungen für: Wirtshaus zum Nepomuk

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. August 2015
Experte
hbg338
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3Speisen
3Ambiente
3Service
11 Fotos1 Check-In

Nach den recht ausführlichen älteren Bewertungen und der noch nicht sehr alten Bewertung von bubafant erspare ich mir die genaue Beschreibung des Lokalambientes, nur so viel zur Lage. Zwischen Laxenburger Straße und Neilreichgasse befindet sich das Lokal. Erreichbar mit der Straßenbahnlinie 67 oder Linie O und bei der Station Laxenburger Straße aussteigen. Von der Haltestelle sind es nur noch wenige Schritte zum Lokal. Die Parkplatzsituation war bei meinem Besuch nicht so schlecht. Wie es am Wochenende oder am Abend ist entzieht sich allerdings meinen Kenntnissen.

Da mein Besuch am Nachmittag zu einer eher ungewöhnlichen Zeit für einen Gasthausbesuch fiel war das Lokal nicht sehr stark besucht. Nach dem auch für Rollstuhlfahrer problemlos zu bewältigenden Eingang, da dieser abgeschrägt ist, befindet man sich vor der Schank. Nach meiner Rückfrage ob es durchgehenden Küchenbetrieb gäbe und dieser bejaht wurde begab ich mich in den am Ende des Lokals befindlichen recht kleinen Nichtraucherbereich. Das Licht wurde da ich der einzige Gast im Nichtraucherbereich war erst aufgedreht. Auch die den Raucher- mit dem Nichtraucherbereich abtrennende Glastür war und blieb die ganze Zeit verschlossen. Kein Nikotingeruch im Nichtraucherbereich dadurch vorhanden. Der Ober kam unverzüglich zu mir und überreichte mir die Karte mit der Frage nach dem Getränkewunsch. Der große Apfelsaft mit Soda gespritzt um sehr schmerzhafte € 4,40, welcher preislich unter den Top 5 meiner konsumierten gespritzten Apfelsäfte war, wurde gleich bestellt und umgehend serviert.

Die Speisekarte bietet einen Querschnitt durch die Wiener Gasthausküche passend zur Art des Lokals. Ich wählte trotz einer negativen Kritik von früher eine Leberknödelsuppe(€ 3,60), des Weiteren ein Beef Tatar welches in zwei Varianten zu 120 Gramm oder 70 Gramm angeboten wird. Ich entschied mich für die Version mit 70 Gramm(€ 9,90). Als Hauptspeise wählte ich den Zwiebelrostbraten(€ 15,50).
Ein Besuch auf den sehr gepflegten und sauberen Toiletten die platzmäßig durchaus auch mit Rollstuhl zu benutzen sind verkürzte die Wartezeit.

Die Suppe wurde recht flott in einer Suppenschüssel serviert. Sehr heiß und eine großzügige Portion. Der Knödel recht groß und von gröberer Konsistenz. Vereinzelt waren noch kleine Reste der verarbeitenden Semmeln zu sehen. Der Knödel nicht zu weich aber auch weit entfernt von zu hart. Für meinen Geschmack ein Knödel wie er sein soll. Ganz klare Handarbeit und auch gut gewürzt. Die Suppe hatte durchaus Geschmack, ob mit Pulver etwas getunt oder nicht entzieht sich meiner Kenntnis. Das Gesamtpaket der Suppe hat auf jeden Fall gepasst.

Nach einer etwas längeren Pause wurde die Vorspeise serviert. Auf einem rechteckigen Teller das Beef Tatar in Fleischlaibchen ähnlicher Form. Dazu grüner Salat mit Cocktailtomaten, frisch geschnittener roter Zwiebel und einem Stück Butter. In einem Brotkorb sechs halbe Toastbrotschnitten. Mehr als reichlich.
Da ich nicht der große Beef Tatar Spezialist bin kann ich nicht beurteilen wie es zubereitet wurde. Meine Vermutung liegt bei faschiert. Geschmacklich war es jedoch sehr gut. Sehr gut abgeschmeckt und wenn man am Tellerrand etwas von der Dekoration aus gemahlenen Pfeffer aufnahm konnte man den Geschmack noch verstärken. Der Zwiebel nicht zu scharf und der Salat dezent mariniert. Die Butter perfekt zu streichen und nicht aus dem Kühlschrank. Für mich gab es keinen Kritikpunkt.

Der Zwiebelrostbraten wurde nach einer kurzen Pause serviert. Zwei Stück Fleisch nicht zu dünn geschnitten. In der Mitte noch zartrosa. Das Rindfleisch weich mit dezenten Fettspuren am Rand. Reichlich frittierte Zwiebeln befanden sich auf dem Fleisch. Diese waren sehr knusprig. Zusätzlich eine Salzgurke in Fächerform geschnitten und eine Cocktailtomate als Dekoration. Die Bratkartoffeln nicht zu dünn geschnitten und ebenfalls aus dem Fritter. Außen knusprig und innen weich genug um den Bratensaft aufzunehmen. Der Bratensaft sehr gut gewürzt und nicht zu dickflüssig. In Kombination mit den zerteilten Bratkartoffeln vorzüglich.

Ein paar Worte zum Service. Unauffällig, jedoch kontrollierte der Ober immer wieder durch die geschlossene Glastür ob ich schon fertig war. Das Abservieren erfolgte dadurch auch prompt. Nachgefragt ob es geschmeckt hat wurde nicht, was aber in Anbetracht der leeren Teller ohnehin dafür sprach. Ein Nachspeisenwunsch erübrigte sich nach den recht großzügigen Portionen sowieso.

Mein Fazit- Ein Vorstadtgasthaus welches optisch zwar nicht den Eindruck einen alten Wiener Gasthauses erfüllt, jedoch überzeugt das Ambiente und hebt sich vom Einheitslook diverser Gasthäuser der 80er Jahre wohlwollend ab. Barrierefrei von der Eingangstür bis zu den Toiletten. Die Speisenqualität hat mich durchaus positiv überrascht. Das Service zwar etwas distanziert jedoch auch hier kein negativer Eindruck. Ich für meine Person kann mir durchaus ein Wiederkommen vorstellen.

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Letzter Kommentar von am 23. Sep 2015 um 17:08

Werter hbg338! Vielen Dank für Ihre Bewertung, die ja durchwegs positiv ausfällt. Dankenswerterweise haben Sie auch die Barrierfreiheit unseres Lokals aufgezeigt. Wir haben neben unserem Nichtraucherstüberl auch noch einen Nichtrauchersaal für bis zu 90 Personen, der aber nur nach Bedarf(etwa am Wochenende) geöffnet wird.Wir versuchen gute (Österreichische) Qualität in angemessenen Portionen zu normalen Preisen anzubieten, was uns bei Ihnen anscheinend auch gelungen ist, Noch einmal Danke für die Bewertung, hoffentlich besuchen Sie uns bald wieder. Dominik Schachinger(der Junior)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. November 2014
Experte
bubafant
283
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3Ambiente
2Service
9 Fotos1 Check-In

Wenn der Anfang so gar nicht rund läuft, gibt es immer zwei Möglichkeiten: es wird besser, oder nicht. Nach einem Termin kurz mobil geretet und das Wirtshaus zum Nepomuk auserkoren - dieses schreibt sich "Urechte Wiener Gastlichkeit" auf die bunten Werbetafeln auf der Fassade und "Zeitgemäße Wirtshauskultur" auf das beleuchtete Werbeschild. Es ist schon nach Zwei und das Mittagsgeschäft (bis 14:30 Uhr, Suppe mit z.B. faschierten Laibchen, Grammelknödel, Zander etc.) liegt nicht einmal mehr in den letzten Zügen, denn es sind nur wenige Theken-Gäste anwesend. Nach dem barrierefreien Eintritt durch eine so nicht erwartete moderne, schwere Glasschwingtür steht man eben direkt vor der Theke, als Nichtkenner orientiert man sich kurz, wo die Ascher stehen und fragt dann etwas ratlos, ob es noch ein Plätzchen im Nichtraucherbereich gäbe. Die Kellnerin deutet in den hinteren Bereich des Lokals und meint, dort isses.

Wenn es nicht so traurig wäre, hätte man eventuell lachen können. Ein so großes Lokal und der Nichtraucherbereich ist im letzten Eck ein Aquarium mit ganzen vier (!) Tischen. Zwei davon sind noch belegt, von Silberlöckchen und Arbeitskollegen, allesamt schon fast beim Gehen. Ich sehe zu, wie ein Gast nach dem anderen noch auf die Toilette geht und dann das Lokal verlässt.
Auftritt Kellner mit den Worten, ob ich schon bestellt hätte. Nein, ich warte nämlich noch immer auf die Speisekarte. Eventuell unterstelle ich da etwas, aber ich bilde mir ein, ein Augenrollen gesehen zu haben. Ich bekomme eine Karte vom Stoß aus dem anderen Raum – wenn die Gäste die Karten selbst nehmen sollen, dann muss man das kommunizieren – auch für Nicht Stammgäste.

Die Klassikerkarte beinhaltet, was man von der bürgerlichen Wiener Küche erwartet: Rindssuppe mit div. Einlagen, Beef Tatar, Rindsgulasch mit Salzerdäpfel, gebackene Pilze mit Sauce Tatar, gebackenen Käse, Schweinsbraten mit Semmelknödel und Krautsalat, Fiaker Gulasch, gekochtes Rindfleisch mit Rösti, Schnittlauchsauce und Apfelkren, gebackene Schweinsleber mit Erdäpfel-Mayonnaise Salat, Cordon Bleu, Waldviertler Schnitzel, serbischen Zander, sowie gebackene Scholle.
Handgeschrieben gibt es die saisonalen Angebote, wie Ganslsuppe mit Bröselknödel, Wildconsomme mit Rehstrudel, Rosmarin-Wildspieß, Wildererpfandl, gebackenes Rehschnitzel, Wildschweinbraten, gebratenen Fasanenbrust – es ist Wild-Zeit.
Und es gibt noch einen Monatshit, im Oktober sind das Specklinsen mit Selchfleisch und Knödel, werktags von 11:00 bis 21:00 Uhr um EUR 5,-.

Das gesamt Lokal ist sehr gefällig eingerichtet, helle Wände und Holzmöbel, Ziervorhänge vor den Fenstern, sehr moderne Bilder an den Wänden. Alles in zwei gut harmonierenden Farbfamilien – da hat jemand ein Händchen dafür. Nicht verstehen kann ich den Brandfleck in meinem Tischläufer. Salz und Pfeffer in einer Mühle, bereits eingedeckter Besteckteller, so weit so gut.

Faschierte Wildlaibchen (EUR 9,50) von der Saisonkarte
Auf einem quadratischen, weißen Teller serviert man zwei etwas größere, etwas unregelmäßige Laibchen. Sehr gut abgetupft, denn es gibt am Ende nur wenig Fett am Teller. Ich bin ob der Kruste unschlüssig, nicht im Rohr gebacken und auch nicht knusprig in der Pfanne herausgebraten. Irgendwo dazwischen, und höchstwahrscheinlich aufgewärmt. Die Zutaten sind einigermaßen fein faschiert, keine Flaxen. Leider vermisse ich einen Wildgeschmack. Also müssen die Preiselbeeren im Extraschälchen als Aromenspender herhalten. Die Rotweinbirne hätte noch etwas Dünstung vertragen.
Als Beilage gibt es einen Erdäpfel-Vogerlsalat. Auf den ersten Blick sieht der Vogerlsalat etwas welk aus, aber das täuscht, fast etwas zu säuerlich mariniert. Der Hammer ist hier der Erdäpfelsalat – genau wie ich es gerne mag, süß mariniert, etwas gatschig zwischen den Scheiben und mit rotem Zwiebel.
Als 'Versöhnung' für den schlechten Start mit dem Kellner, erwähne ich den guten Salat beim Abservieren und er steigt zutraulich auf die Interaktion ein, um auch gleich jovial nach einem Dessert (mit Kafeetscherl?) zu fragen.

Malakoffnockerl mit Eierlikör und Schlagobers (klein EUR 4,00) mit einem kleinen Braunen (EUR 1,90)
Dasselbe Tellerformat und fast randvoll mit den Nockerln. Wie sieht denn dann die große Portion aus ? Zwei Reihen von Malakoff. Sehr saftig, allerdings sind die Biskotten nicht in Kaffee getunkt, dementsprechend hell/gelblich ist die Nachspeise. Der Kaffeegeschmack wird punktuell mit Likör eingebracht. Viel zu viel Schlagobers dabei.
Und: dieses ist fünf Minuten vor dem Kippen, aber es geht noch.
Ich 'verspiele alle Sympathien', in dem ich den Kellner beim Abservieren darauf aufmerksam mache, die Küche solle doch das Schlagobers vor dem nächsten Ausservieren prüfen.

Fazit: Wenn das Erlebte "urecht, gastlich und zeitgemäß" ist, na dann Gratuliere, denn es ist weder noch. Die Abtrennung des NR-Bereiches mit Glas ist Augenauswischerei, denn die Tür steht den ganzen Besuch über offen. Nein, nicht ganz. Es dürfte der Chef gewesen sein, der in den Privatbereich durchgegangen ist und die Tür geschlossen hat. Allerdings nur so lange, bis der Kellner wieder mit ang'fressener Miene vor der geschlossenen Tür gestanden ist. Ich werde beim Verlassen des Lokals mit den Rückenansichten des Kellners und der Kellnerin 'bestraft' und man knurrt nur ein "Aufnwiddaschauuun". Echt kindisch und nicht kritikfähig.
Obwohl diese Gegend nicht so sehr mit Lokalen gesegnet ist, sieht mich das Nepomuk nicht mehr. Eigentlich schade, denn das Essen war nicht so schlecht, ich hatte auch keine Bäuerchen vom Faschierten wie sonst immer, vielleicht ob des fehlenden Knoblauchs, wer weiß.

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Letzter Kommentar von am 31. Mär 2015 um 13:03

Im übrigen tut das Herr Flatscher (siehe Bewertungen zu Flatschers) schon lange. Insofern kein schlechtes Beispiel, auch wenn man anderer Meinung sein kann.

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am 22. Juni 2014
ItrukR
1
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5Speisen
5Ambiente
5Service

gute preise gute küche gutes personal netter gastgarten ständig wechselnde saison-speisen oder bzw all you can eat a superlokal ned weit für mich mfg kurticko

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Kommentar von am 22. Jun 2014 um 22:10

Das Personal ist sehr nett und freundlich; aber weder Speisen noch Ambiente verdienen eine 5.

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am 5. Oktober 2013
Experte
Gourmeuse
59
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3Speisen
3Ambiente
4Service

Gestern auf einer Hochzeitsfeier beim Nepomuk eingeladen gewesen, daher kann ich über die Preisgestaltung logischerweise nichts sagen.

Nun, das Lokal ist schwerlich zu übersehen mit seiner knallgelben Fassade. Innen alles voller hellem Holz, freundlich eingerichtet. Wir hatten einen der Extraräume rechts hinten, die Tische waren in T-Form aufgestellt worden, sodass Brautpaar und Treuzeugen an der Stirnseite sitzen konnten. Die Tische waren sehr hübsch eingedeckt in weiß mit ein wenig orange, ausreichend Servietten waren da, Menagen standen auf den Tischen, alles wirkte sehr freundlich und tadellos sauber. Auch der Extratisch für die Geschenke fehlte nicht, und Blumenvasen standen bereit.

Zu Beginn wurde das Gedeck gereicht, das aus warmem Jourgebäck und drei Aufstrichen pro Teller bestand. Liptauer, Ei mit Knoblauch(sehr gut), der dritte ist mir entfallen. Die Aufstriche wurden auf die Teller aufdressiert, sah also auch ansprechend aus, allerdings das hineingesteckte Petersilienstämmchen zur Deko hätte es nicht gebraucht, ebenso wenig wie die paar dünnen Käsescheibchen, die auf den Aufstrichen drauf lagen.

Die Kellner waren für mich übrigens das Highlight. Zwei Herren waren für uns zuständig, einer mit einer höheren Stirn seeehr freundlich, sehr gewählte Ausdrucksweise, immer lächelnd, zuvorkommend, kompetent, auf Wünsche eingehend (überhaupt waren sämtliche Sonderwünsche kein Problem, auch nicht die Wasserschüssel für einen 4beinigen Gast), der andere mit dem so gern zitierten Wiener Schmäh und auch der entsprechenden Schnauze gesegnet; eine Wuchtel folgte der andern. Kleines Beispiel: Die Beilagensalate wurden gebracht, einer der Gäste mokierte sich – trotz entsprechender Ankündigung, dass jetzt die kleinen Salate kämen - über dessen Größe, darauf der Kellner: „Naujo, a klans Salaterl hoit“  Was ich nicht so toll fand war, als ich Bier bestellte, wurde ich nicht gefragt, welches ich denn gerne hätte, ich als Gast ohne Karte weiß ja nicht, ob es überhaupt mehrere offene Biere gibt. So bekam ich immer Murauer, was ich zwar gerne mag, aber nach einem Ausflug zur Schank sah ich erst das Budweiser (na bitte, dann halt noch ein Krügerl für mich). Ansonsten flottes Service, auch von Seiten der Küche, das Essen kam nahezu zeitgleich, sodass wirklich alle zusammen speisen konnten.

Zur Essensauswahl standen diverse Fleischgerichte: Grillteller, Cordon Bleue von Pute oder Schwein, Schweinsbraten, Zwiebelrostbraten und Zander gebacken. Suppe: wahlweise Knoblauchcreme oder Rindsupperl mit Frittaten bzw. Leberknödel.

Die Knofisuppe empfand ich als gut, mit Schlagobershauberl und Croutons. Letztere knusprig, die Suppe nicht zu dick und nicht zu dünn, g’schmackig. Die Rindsuppe war wohl eine echte Rindsuppe, zwar nicht allzu kräftig, aber ich hab kein Suppengewürz herausgeschmeckt. Das Knödl groß, schon flaumig, nach Leber schmeckend. Also durchaus ok.

Hauptspeisen. Ich nahm das Putencordon mit gemischtem Salat, das Fleisch groß, innen schön heiß, der Schinken und der Käse leider sehr unauffällig im Geschmack, Panier fast noch zu hell. Am Teller ein frisches Blatt Salat und ein Tomatenstück, leider unmariniert. Der gemischte Salat – na ja. Ich will ja niemandem etwas unterstellen, aber sah für mich nach Fertigware aus. Der Grillteller mit Pommes nebenan: 3 Stück Fleisch, das Rind nicht ganz durchgebraten, ein Klacks Kräuterbutter, ein kleines Töpfchen mit Zwiebelsenf, der Rest halt das übliche, nicht weiter erwähnenswert. Über die Größe der Portionen kann man sich nicht beklagen; leider wurde sehr viel wieder zurück geschickt (ich hasse so etwas). Der Zwiebelrostbraten sah übrigens am Besten aus, mit viel knusprigen Zwiebelringen obenauf. Leider konnte ich nicht davon kosten.

Erwähnenswert finde ich noch die guten Schnäpse in interessanten Geschmacksrichtungen. Erzeugen ist die Familie Raser aus dem Burgenland; ich probierte Zigarre-Orange, sehr fein!

Alles in Allem war es eine gut organisierte Feier ohne erkennbar Pannen, tollem Personal und ok-Essen, letzteres leider ohne bemerkenswerte Höhen.

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Letzter Kommentar von Gasterl am 8. Okt 2013 um 14:56

Stempelmarken? Wann lebst du, 1995? :-D

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am 19. September 2013
Rammer
71
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3Speisen
3Ambiente
3Service

Mit Grouponschein bewaffnet wurden wir in den NR-Bereich geführt. Offensichtlich wird das Lokal mehrheitl. von Rauchern besucht, den die Nichraucherstube umfasst gerade 4 Tische, während die Frequenz draussen weit stärker war. Die vorspeise war Beef tartar - fertig gewürzt, was ich nicht so schätze. Ich mische mir lieber selber, aber das ist Geschmacksache. Als Hauptgericht Garnelenspieße, die sehr schmackhaft waren. Der Nachtisch leider tiefgefroren (Himbeerparfait). die Bedienung nett und unaufdringlich. vielleicht alles in allem keine Offenbarung aber ein Gasthaus, das mit seinen vielen Besuchern offenbar gut ankommt.

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am 28. Mai 2013
anubis1901
3
1
1
4Speisen
5Ambiente
4Service

Bin sehr heikel und mir schmeckt selten das komplette Essen, aber hier ist das Essen super und ich nehme auch gerne Freunde dorhin mit und jeden hat es geschmeckt. Die negative Aussage vom "profi" kann ich nicht unterstreichen, denn vom zubereiten und essen verstehe ich auch einiges. Hingehen und selbst testen, aber es schmeckt toll.

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Kommentar von am 28. Mai 2013 um 19:59

Bei mir waren Fettaugen in der Rindssuppe und kein "Halskratzen" vom künstlichen Geschmack. Salat frisch und knackig bzw. gut mariniert. Fleisch war noch nie fett, denn sonst wäre es retour gegangen. Auswahl ist gegeben, sodaß für alle was dabei ist. Portionen sind angemessen im Verhältnis zum Preis. Jahreszeiten angepaßte Küche.

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am 17. Mai 2013
EduardM2
1
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5Speisen
5Ambiente
5Service

Wie immer angetan von den Speisen, dem Service und dem Flair im "NEPOMUK", lese ich gerade die Negativ-Kritik von einem sogenannten Experten und bin einigermaßen erstaunt über dessen schlechte Erfahrungen. Wir suchen das "Nepomuk" seit einem guten halben Jahr regelmäßig auf, um zu essen oder nur um einen "Absacker" zu uns zu nehmen. Wir können aber die negativen Eindrücke von "uc0gr" überhaupt nicht teilen. Ich könnte nicht einmal sagen, dass mir irgendeines von den verschiedenen Gerichten, die ich bereits dort verputzt habe, weniger gut geschmeckt hat. Gebackene Leber, Rindfleisch mit Gemüse, Schweinsbraten usw.... Nie war etwas dabei, was nicht ausgezeichnet war.
Was noch dazu kommt: ich habe als geborene Wienerin kaum je eine solch familiäre Atmosphäre erlebt. Warmherzigkeit, Freundlichkeit, Schnelligkeit in der Zubereitung der Speisen und schnelles Service -damit kann das "NEPOMUK" punkten, und zwar kräftig! Als Draufgabe gibt es ausgezeichnetes Essen zu angemessenen Preisen.

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am 21. Jänner 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
2Speisen
3Ambiente
3Service

Voller Vorfreude auf hochwertige und wohlschmeckende gutbürgerliche Wiener Wirtshauskost und echte traditionelle Gasthauskultur besuchten wir heute das „Wirtshaus Zum Nepomuk“. Die Erwartungen waren natürlich nicht auf Hauben-Küche eingestellt, diesen Anspruch stellt das Lokal auch gar nicht. Aber dennoch hatten wir eine höhere Erwartungshaltung als in einem beliebigen Wirtshaus, denn der Eigentümer, Roland Schachinger, ist kein Unbekannter in der Wiener Gasthausszene. Sein von ihm lange Zeit erfolgreich geführtes „Wirtshaus Zum Nepomuk“ im 11. Wiener Gemeindebezirk wurde ja vor einiger Zeit an seinen Sohn, Dominik Schachinger, übergeben, der das Lokal auf der Simmeringer Hauptstraße 152 seither als „Junior’s Wirtshaus Zum Nepomuk“ weiterführt.

Aber zurück zum besuchten Lokal, das sehr gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf der Troststraße im 10. Wiener Gemeindebezirk (Straßenbahn Linien „O“ und „67“) liegt. An den Außenwänden des Lokals sowie an einer Tafel am Gehsteig werden bereits mehrere saisonale oder tagesaktuelle Aktionen angekündigt.

Beim Eintreten in das Lokal wird man sofort freundlich vom Personal empfangen – wir hatten zur Sicherheit reserviert – und an den vorgesehenen Tisch gebracht. Das Ambiente ist durchaus stimmig und wirkt nicht heruntergekommen, bis auf eine „russische“ Lampe über unserem Tisch (= herunterhängendes Kabel mit Lampenfassung) – das wäre nicht notwendig. Die Trennung zwischen Raucher und Nichtraucher ist optimal gelöst – permanent geschlossene Glastüren. Aber auch im Raucherbereich funktioniert die Lüftung einwandfrei und man merkt es fast gar nicht. Allerdings waren wir bewusst nicht zur Stoßzeit im Lokal, und es waren nur sehr wenige Tische im Raucherbereich besetzt.

Kaum ausgezogen, wird man schon um die Getränke gefragt, was ich immer sehr unangenehm empfinde, da man schließlich auch hier zuerst in der Karte gustieren will. Gefragt nach den offenen Bieren, erhielten wir diverse zur Auswahl genannt, aber es wurde nicht erwähnt, dass es hier eine „Nepomuk’ s Hausmarke“ vom Fass gibt – das darf nicht passieren, außer man will das für das Lokal extra gebraute Bier bewusst „verheimlichen“. Es sollte aber eher ein Aushängeschild und Marketingvorteil für das Lokal sein. Gut, meine beste Ehefrau von allen bestellte das Zwettler vom Fass (EUR 2,80 das Seidel), ich das Grieskirchner Dunkel (EUR 3,40 / Flasche) und meine Tochter (wir fühlten uns geehrt, dass sie mit den „Alten“ heute mitkam!) einen Eistee (EUR 2,70 / 0,25L).

Zu unseren Speisen – wir hatten heute alle Lust auf diverse gebackene Speisen:

Eine Frittatensuppe (EUR 3,20) – sie war brav mit hausgemachten Frittaten gemacht, aber leider stellt man sich unter einer selbstgemachten Bouillon etwas Anderes vor. Möglich, dass die Basis hierfür tatsächlich einmal eine echte Rindsuppe war, aber der Kunstgeschmack des klassischen „Suppenwürzers“ zwecks Streckung derselben, wie leider in vielen Wirtshäusern Usus, der kam hier leider auch durch, was für genau dieses Genre an Wirtshaus für mich enttäuschend und inakzeptabel ist – kein einziges Fettauge an der Oberfläche ist sowieso IMMER verdächtig.

Zweimal Leberknödelsuppe (EUR 3,20) – für die Suppe gilt natürlich Gleiches wie soeben beschrieben. Die Leberknödel waren zwar groß, auch nach Leber schmeckend, hausgemacht, aber von der Konsistenz her absolut nicht flaumig oder gar weich. Das war schon eher die Sorte, die vom Boden noch einmal aufspringen würde. Die waren sogar für meine derzeitige „Einhändigkeit“ ein Problem. Wieder eine mehr als herbe Enttäuschung, besonders für ein gutbürgerliches Wirtshaus.

Ein Schweinsschnitzel Wiener Art mit gemischtem Salat (EUR 8,00 – kleine Portion) extra noch dazu eine Portion Pommes (EUR 3,20) und, man verzeihe es meiner Tochter, hier habe ich in der Erziehung versagt, eine Portion Preiselbeeren (EUR 0,50). Das Schnitzel am Rand „gut“ durchzogen (Karree), was schon einmal gar nicht akzeptabel ist. Wenn ich ein „durchzogenes“ Schnitzel will, bestelle ich gebackenen Schopf. Also, den Rand einmal großzügig entfernen. Die Panier war völlig am Schnitzel „festgeklebt“, also absolut nicht souffliert oder wellig, zu hell, sehr geschmacklos, nicht knusprig und das Schnitzel hatte auch leider keine Pfanne sondern lediglich die Fritteuse gesehen. Der geschätzte Gast lernt hier den Wiener Begriff des „Brösel-Teppich“ vom Sinn her wirklich kennen – eine homogene miteinander verbundene, „verknüpfte“ Einheit zwischen Fleisch und Panier. In Summe ein „Nein Danke!“ in einer guten Wiener Wirtschaft. Der gemischte Salat O.K., aber natürlich die „Einheitsmischung“, die Pommes zu hell und nur „zeitweise“ knusprig.

Nur eine Anmerkung zu etwaigen Fleischabschnitten von einem Schnitzel (Parüren): diese wären ja gerade in einem Lokal absolut kein Problem und schon gar kein Abfall – die röstet man gemeinsam mit Wurzelgemüse an, löscht mit Wein und Suppe ab, lässt es einreduzieren und man hat einen wunderbaren Bratenfond als Basis für jegliches „Safterl“ vom Feinsten (Schweinsbraten, Faschierten Braten, etc.) – ich versteh’s nicht – man kann’s auch wunderbar portionsweise einfrieren. Aber vielleicht koch' ich doch zu viel, und mache mir zu viel Gedanken.

Einmal gebackener Emmentaler (EUR 6,00 – kleine Portion) extra dazu einen Mayonnaise-Erdäpfelsalat (EUR 3,50). Der Emmentaler, und das ist sehr löblich, wurde mit Sauce Tartar UND Preiselbeeren inkludiert serviert – das ist eher die Ausnahme, da meistens „entweder oder“. Aber auch hier gilt für die Panier gleiches wie beim Schnitzel erwähnt. Farblos, zu hell, nicht wirklich kross. Der Emmentaler war vom Einkauf her nicht die beste Wahl – junger Emmentaler, der mehr nach Gouda schmeckte – einfach farblos, ohne Körper. Halbwegs gereifter Emmentaler hat eine unvergleichbare, würzige bis sehr würzige Note – das gab’s hier nicht. Der Mayonnaise-Erdäpfelsalat war sehr brav gemacht und war eigentlich so, wie man es in diesem Ambiente absolut zu erwarten hat – fast wie bei Mama.

Einmal die „einhändigen“ gebackenen Champignons (EUR 6,00 – kleine Portion) extra dazu einen Mayonnaise-Erdäpfelsalat (Preis & Bewertung, siehe oben). Zahlreiche wirklich kleine Champignons würden eigentlich bereits optisch ein richtiges „Schwammerlfest“ versprechen. Aber es kam, abermals bedingt durch die Panier, natürlich völlig anders. Die Panier macht hier geschmacklich und von der Beschaffenheit her alles zunichte – wieder nicht kross und natürlich wieder geschmacklos. Die nächste herbe Enttäuschung, die ich gerade hier absolut nicht erwartete und schon gar nicht akzeptieren kann. Die Sauce Tartar, wie auch beim Emmentaler, eher sauer, aber wenigstens geschmacklich hausgemacht und recht gut, wenngleich alle Zutaten sehr, sehr fein gehackt waren.

Einmal ein Zimtparfait auf Beerenspiegel (EUR 4,50) mit einem ausgezeichneten kleinen Mocca (EUR 1,90). Überraschend, dass der Beerenspiegel mehr nach Zimt schmeckte als das Parfait, jedoch hat es mich nicht weiter gestört. Weniger gut war, dass man den Beerenspiegel dazu ebenfalls kalt servierte, und somit das Parfait „keine Chance“ hatte, rasch in einen cremigen Genuss zu mutieren. Dass man ein Parfait tiefgekühlt lagern muss, ist ja klar, dass man es auch eiskalt dem Gast serviert ebenso, aber genau der warme oder sogar heiße Beerenspiegel sollte es beim Gast rasch zu einem cremigen Genuss machen. So hieß es halt, „bitte warten“ bis das Parfait nicht mehr tiefgefroren war. Geschmacklich war es für mich aber völlig O.K. Ein Birnenbrand (doppelt zu EUR 5,60) war ebenfalls ausgezeichnet und sehr aromatisch.

In Summe kann ich bei den Speisen (aus genannten Gründen) hier nur ein MÄSSIG geben – es war für eine gutbürgerliche Wiener Küche, besonders unter der Berücksichtigung der Erfahrung des Inhabers, einfach zu wenig an Küchenleistung. Wir haben ja quasi lauter Klassiker und eigentlich „Basics“ bestellt, und es war nicht gelungen, diese in sehr guter oder wenigsten durchwegs guter Qualität auf den Teller zu bringen. Man muss auch bedenken, dass dieses Lokal nicht gerade eben zu den billigsten zählt – günstig ist es durch das Gebotene sowieso nicht, und wir sprechen hier noch immer von einem Wirtshaus und keinem Restaurant. Die Portionen sind wirklich ausreichend groß, denn wir hatten alles in der „kleinen Portion“ – Variante und es ist sehr lobenswert, dass es fast alle Speisen hier in „klein“, „groß“ oder „sehr groß“ gibt, was eine sehr gute Idee ist, aber die Qualität eben leider nicht hebt.

Es gibt eine feine, gut sortierte Weinkarte (Weiß und Rot – siehe Fotos), die dankenswerterweise fast ausschließlich mit heimischen Weinen bestückt wurde. Das Preisverhältnis hierfür empfinde ich eher im günstigen Bereich. Die Bedienung war absolut höflich, prompt und zuvorkommend, am Gast interessiert und zugegen, wenn man halt das Service brauchte.

Mein Fazit: ich kann das Lokal nicht mir ruhigem Gewissen empfehlen. Für mich schließe ich einen erneuten Besuch völlig aus, denn ich wüsste nicht, was mich hier „anlocken“ sollte, wenn Basics handwerklich, für meine Begriffe unzureichend, zubereitet werden. Ja, es gibt günstige Mittagsmenüs, wer’s halt mal ausprobieren will. Löblicherweise findet man wirklich umfangreiche Informationen (auch zu den Aktionen Wochenkarten, etc.) im Internet. Was vielleicht noch bemerkenswert ist, es wird in der Karte angeboten, so man seine Lieblingsspeise nicht auf der Karte findet, diese bis zum nächsten Lokalbesuch für den Gast zuzubereiten – grundsätzlich eine SUPER Idee, jedoch befürchte ich nach heutigem Besuch um die Ausführung, besonders bei einer Leibspeise.

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Letzter Kommentar von am 25. Jän 2012 um 19:28

Danke für die Insider-Info, fruchtfliege! Gerry

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am 18. Juni 2011
thoranius
25
18
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3Speisen
3Ambiente
3Service
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Meine Familie und ich waren gerade im Nepomuk. Das Essen war wie immer sehr gut, riesige Portionen. Das Personal war sehr freundlich, obwohl das Lokal recht gut besucht war.

Das Lokal ist auch sehr gut für die verschiedensten Feiern zu buchen, wobei man da zwischen A la cart und einem selbst zusammengestelltem Menü wählen kann. Wir haben dort selber schon einige Feiern gebucht und waren von Service, Leistung und Preis
Immer sehr zufrieden

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am 9. März 2011
HeidiS
9
1
1
2Speisen
2Ambiente
2Service

Vor einem Jahr war das Lokal topp - sowohl vom Service, als auch von der Qualität des Essens und der Größe der Portionen.

Die Portionen sind immer noch ok, aber beim letzten Besuch vorgestern war das Essen fast geschmacksfrei, Salat aus der Dose und das Service war im besten Fall "gleichgültig" und unambitioniert.

Schade.

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am 9. Jänner 2011
josti
43
3
4
3Speisen
3Ambiente
4Service

Das Lokal ist sehr hell und freundlich eingerichtet.
Die Bedienung ist flott, freundlich und aufmerksam.
Da wir großen Hunger hatten, bestellten wir uns eine Schnitzelplatte (18,90€) mit gebackener Leber, Schweine-, Puten-, und Waldviertlerschnitzel. Dabei waren 2 Portionen Reis, Bratkartoffeln und 2mal Salatgarnitur (Kraut- und Karottensalat).
Trotz unseres zuvor erwähnten Hungers schafften wir die Riesenportion nicht. Wir ließen uns den Rest einpacken. Da meine Begleitung unbedingt noch Lust auf etwas Süßes hatte, bestellten wir noch Malakoffnockerl (4,50€). Diese waren geschmacklich sehr gut, wirkten aber wie Stücke von einer Malakofftorte garniert mit Schlagobers.
Alles in allem war es ein netter Abend mit gutem Essen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

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am 12. Dezember 2010
Hibiskus8
102
15
7
3Speisen
3Ambiente
3Service

Hab das Lokal gestern im Rahmen einer Weihnachtsfeier mit ca. 20 Personen besucht.
Für 2/3 wurde ein Buffet (Vor- und Hauptspeise) zu 21 Euro/Person vorreserviert, 1/3 bevorzugte a-la-carte zu bestellen.
Optisch ist das Lokal freundlich rustikal mit hellem Holz eingerichtet, für Nichtraucher gibt’s allerdings nur einen kleinen Extraraum mit einer neu eingebauten Glastüre getrennt.
Auf der Homepage gibt es ein 360° Video, wo man gut sehen kann wie es drinnen aussieht.

Beim Vorspeisenbuffet gab es Tomaten mit Mozzarella, eine garnierte Schinkenplatte und eine Fischplatte mit Lachs, Fischterrine, Fischsülzchen, und geräucherten Fisch, sowie diverse ausgezeichnete Salate wie Thunfischsalat, Nudelsalat, Waldorfsalat und die gängigen wie Kartoffel, Tomaten, Gurkensalat. Alles schmeckte frisch und sehr gut.
Bei den Hauptspeisen waren die Fischrollen in Kräutersauce und Reis sehr mild gewürzt aber ok. Die Wiener Schnitzel und Pommes waren von durchschnittlicher Qualität, das gebackene Gemüse schmeckte sehr gut, den Gemüsestrudel hab ich nicht probiert.
Insgesamt schmeckten die Vorspeisen und Salate wesentlich besser als die Hauptspeisen.
Liegt aber vermutlich daran, dass sämtliche Speisen schon um 18 Uhr in Warmhaltebehältern fertig bereit standen, wir es aber erst um 19 Uhr „eröffneten“.

Als Nachspeise sind die Malakoffnockerl sehr empfehlenswert, die Bananenschnitte ging hingegen zurück, da die Bananen schon in Richtung schwarz als braun tendierten.
Der Kellner hat sie anstandslos zurückgenommen und das Geld retourniert, allerdings ohne ein Wort der Entschuldigung.

Generell war das Service etwas herb, was vermutlich bei einem Wiener „Beisl“ mit viel Schankbetrieb nötig ist, aber durchaus flott und ok. Es war ausgemacht, dass jedes Getränk gleich beim servieren bezahlt wird, damit es am Ende keine Probleme gibt und was übrig bleibt.

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Wirtshaus zum Nepomuk - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 12.12.2010

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