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Weinrestaurant HajszanWeinrestaurant HajszanWeinrestaurant Hajszan
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Weinrestaurant Hajszan Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
15:00-24:00
Mi
15:00-24:00
Do
15:00-24:00
Fr
15:00-24:00
Sa
15:00-24:00
So
11:00-17:00
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Lukrez
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Weinrestaurant Hajszan

Grinzinger Straße 86
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: International, Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof, Heuriger
Tel: 01 37 07 237Fax: 01 37 07 237-20
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Weinrestaurant Hajszan

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 2. Jänner 2015
HerrCooles
8
1
1
1Speisen
5Ambiente
3Service

Ambiente wirklich ausgezeichnet. Das Personal ist auch bemüht, vielleicht auch etwas überfordert, aber in Große und Ganzen ok. Die getrennte Abrechnung war kein Problem. Obwohl wir spontan kurz vor Weihnachten entschieden haben ein besseres Lokal aufzusuchen, gab es dort keine Platzprobleme. Das Lokal wäre ja sehr nett, leider ist das Essen für die Qualität überteuert. Die Damen hatten, mangels Hunger, sich nur für die Vorspeise "hausgebeizter Lachs" entschieden, nur war das leider ein richtiger Reinfall. Um mehr als € 13,00 gab es lediglich 3 Stk. (selbst nachgemessene!) 0,7cm x 4cm dünne halb antrocknete Streifen. Ob sie gebeizt waren konnte man nicht schmecken. Die Suppe um 4,50 war ok. Die englisch bestellte Kalbsleber war leider nicht richtig geputzt und auch "welldone". Der Zwiebelrostbraten an sich etwas zu dick aber geschmacklich ok. Nachspeisen hatten wir sicherheitshalber nicht mehr bestellt. Uns zieht es nicht mehr hin. Schade bei dem schönen Lokal.

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am 9. Juli 2012
Lukrez
15
3
5
5Speisen
5Ambiente
4Service

Dritter Besuch im Weinrestaurant Hajszan innerhalb der letzten 6 Wochen.
Test-Ergebnis: Zum dritten Mal wirklich - wie jedesmal - sehr zufrieden
und von der kontinuierlichen Küchenleistung begeistert!

Ausgerechnet der heißeste Tag des bisherigen Jahres (Samstag, 30. Juni)
wurde zum 3. Test-Tag. Als Abschluß meines Urlaubs war zwar ein Tag
früher geplant und dann wären wir zu viert aufgetaucht, aber das Schicksal
wollte es anders, am Freitag war geschlossene Gesellschaft bei Hajszan und
daher nicht möglich.
Wir hatten ursprünglich für 4 reserviert und auf 2 Personen reduziert.
Trotzdem war, wie gewünscht, unter der Markise im Garten ein großzügiger
4-Personen-Tisch vorbereitet „falls die beiden geplanten weiteren Gäste doch
noch kommen sollten“, wie uns der freundliche Ober mit korrekt sitzender
himmelblauer Krawatte (der Arme! Bei dieser Hitze! und waren doch wir, nur
mit dem „Notwendigsten“ bekleidet, schon nicht vor Wasser-Ansammlungen,
die sich den Weg von innen nach außen bahnten, gefeit…) an unseren Tisch
geleitete.
Auf diesem standen neue Wassergläser mit der Aufschrift 1. Wiener Hoch-
quellenleitung (Wiener Wasser.at) und ebensolches wurde in einer Karaffe
mit der Speisen- und Getränkekarte gebracht „um den ersten Durst zu stillen“.

Auch diesmal gab es wieder eine (gegenüber unserer letzten Besuche) abge-
wandelte Menü- und Speisenkarte mit interessanten, neuen Kombinationen.
Während wir noch darin schmöckerten, wurden unsere bestellten Sekt mit
Holunderblüten (á 4,50) und das Couvert (á 2,80 €) gebracht: bestehend aus
zweierlei Aufstrichen (Kürbiskern und Liptauer - beide mild und fein abge-
stimmt) und 2 Brotvarianten: einem Sandwich und einem Kürbiskern-
Schwarzbrot, beide selbstgebacken, der Sandwich flaumig, weich, das
Kürbiskernbrot saftig, mit einer herrlich würzigen, knackigen Kruste.

Soviel ich mich erinnere, bei den letzten beiden Reviews nicht erwähnt,
da vergessen (mea culpa), obwohl letztes Mal das Walnußbrot ebenfalls
umwerfend gut war!

Als Wiederholungstäter wählten wir als Vorspeise wiederum (absichtlich)
den schon bekannten Mozzarella mit Paradeiser-Oliven-Marmelade und
Pinienkern-Focaccia (9,80 €): feiner Buffalo, sehr harmonisch, ausgezeichnete
kleine schwarze -natürlich entkernte- Kalamata-Oliven sowie das Beef Tartare
vom Almrind mit gebratenem Kräuterbaguette (12,80 €): Beides in „gewohnter“
Spitzen-Qualität und Kontinuität, wirklich hervorragend! (Details letzter Test).

Der nächste Gang:
„Fleckerln mit Eierschwammerl und Thymian, dazu Blattsalat“ (á la carte:
12,80 €): Fleckerln (selbstgemacht?) al dente, mitLauch und einer leichten
Creme-fraiche-Thymian-Sauce, die Eierschwammerl klein, bißfest und sehr
frisch. Der Salat bestehend aus Eichblatt, Lollo Rosso, Vogerl-, Ruccola und
Blatt-Salat in fein abgestimmter Dressing.

Menü-Gang 1: „Hühnerleberterrine mit Orangen-Thymian-Vinaigrette“ (á
la carte-Preis 14,80 €): Die Hühnerleber-Terrine sehr angenehm, fast cremig
den natürlichen Geschmack der Leber unterstützend zart gewürzt. Die Dressing
TRAUMHAFT, vor allem die zart süße Vermählung mit dem feinst ge
schnittenem roten Zwiebel und der Orange und dazu ein super Gegenpol
durchs Basilikum!

Menü-Gang 2: „Bachforelle im Zucchinimantel und sonnengetrockneten
Paradeiser, Gnocchi“ (á la carte-Preis 15,80 €): Die Bachforelle aus Wildfang,
2 Filets a point gebraten „unbehandelte“ Natur, der Zucchini-Mantel knackig,
saftig, sehr g’schmackig, die gebratenen, durch Kräuter verfeinerten Gnocchi
fein. Die getrockneten Paradeiser (wundervoll) setzten einen geschmacklichen
Kontrapunkt, mit 2 Streifen Balsamico-Essenz am Teller. Fein, leicht, verdammt
gut!

Menü-Gang 3: „Geschmortes Wildschwein mit Kräutern gratiniert mit sautierten
Eierschwammerl“ (á la carte: 15,80 €): Die Wildschwein-Schnitten mit einer
Kräuter-Semmelpaste gratiniert (vielleicht ein Hauch zu trocken, aber dafür gibt’s
ein fulminantes Natur-Safterl) das Fleisch butterweich, die ganze Kombination
stimmig und sehr gut.

Menü-Gang 4: „Sorbet-Variationen mit frischen Beeren“ (á la carte-Preis: 7,80 €)
Serviert in einem großen Burgunderglas und am Tisch übergossen mit dem haus-
eigenem Rosé-Sekt (Menge von einem ganzen Standard-Sektglas!) streiten sich das
grüne Apfel-, Zitrone- und Erdbeer-Sorbet, welches seine Geschmacksvielfalt am
besten durchbringt. Das ganze auf einem großzügig bemessenen Früchtebett aus
Brombeeren (toller Geschmack!), Heidelbeeren (fantastisch), Erdbeeren (hmmm)
und vollreifen Himbeeren. Wo hat er bloß diese geschmackvollen Bio-Beeren her?

Dessert: „Rhabarbertörtchen mit Holunder-Eis (6,80 €): Unheimlich ausgewogenes
Süße-Säurespiel beim Törtchen, großartige Konsistenz, dasselbe gilt fürs Holunder-
Eis, am Punkt gepaßt, so wie es im Idealfall gehört, himmlisch!

Trotz des heißesten Tages blieb kein noch so kleines Stückerl einer Speise über,
dafür waren sie alle zu gut, um sie nicht komplett aufzuessen (oder vielleicht sogar
den Teller abzuschlecken? Hat keiner gesehen)!

Übrigens der Hauptteil aller Küchenkräuter stammt aus dem (Restaurant-) Garten
und wird zwischendurch nach Bedarf gepflückt (vom Koch persönlich). Es gibt:
Honigmelonen-Salbei, Thymian, Rosmarin, diverse Basilikum und ein paar weitere
Kräutlein auf 2 großen Schalenbeeten, selbstverständlich Bio.

Ich habe jetzt extra recherchiert (und kann in einem Abstand von einer Woche den
direkten Vergleich ziehen): Der Nyikospark wird „offiziell“ bewertet: mit 2 Hauben
Gault - Millau, 87 Falstaff - Punkten (2 Gabeln) und 2 Sterne im A la Carte.
Hingegen der Hajszan mit 12,5 Punkten (keine Haube - GM), 81 Falstaff (1 Gabel)
und 55 Punkten bei A la Carte (= ambitionierte, solide Küche).
Aber da liegen Welten dazwischen!
Das Weinrestaurant Hajszan ist sicherlich eine Klasse BESSER als der Nyikospark
(ohne diesem eine durchaus gute bis sehr gute Küche absprechen zu wollen)!
Was der Tester Urteil (-svermögen) einigermaßen in Frage stellt, zumindest
für mich!

Daher wird auch das Weinrestaurant Hajszan zu meinem ersten persönlichen
Favoriten erkoren!
Und vielleicht ein heißer Tipp für die verehrte Gemeinde der RestaurantTester.

Zum Abschluß: Noch eine Erklärung, warum wir am Freitag leider keinen Zutritt
hatten, die geschlossene Gesellschaft war eine Hochzeit und auch während unseres
Samstag-Besuches war eine ca. 60-köpfige Hochzeitsgesellschaft im Lokal,
die wie berichtet, allerdings keine negative Einflüsse auf die hervorragende Küchen-
Leistung oder den zeitlichen Ablauf unsrer Menüfolge hatte.

Der Hajszan bietet nämlich ein Full-Service für Hochzeiter an. Auf der Website
heißt es: Seit Frühling 2010 besteht nun auch die Möglichkeit sowohl auf unserer
Buschenschank mit herrlichem Blick über Wien, als auch im Weingut
standesamtlich zu heiraten.
Je nach Vereinbarung stellen wir Ihnen unser Weingut natürlich auch gerne exklusiv
zur Verfügung. Mit Freude übernehmen wir für Sie auch die Agape, wahlweise bei
der Kirche oder im Garten unseres Weingutes. Gerne unterstützen wir Sie auch bei
der Auswahl der Hochzeitstorte, des Blumenschmucks und der Dekoration.

Der hin- und hergerissene Winzer-Wirt Stefan Hajszan darf bei Schönwetter
mit dem notwendigen bzw. jeweils schnellsten Verkehrsmittel (Motorrad,
Geländeauto, Traktor) zwischen Restaurant, Weingärten, Buschenschank und
Universitätsbräu durch die Gegend rauschen und betreut so „nebenbei“ auch
seine Geschäfts- und Privatkunden per Telefon und Mail zwischendurch.

P.S.: Als zusätzliches Service wird auch ein „Picknick im Grünen“ angeboten.
Ausgewählte Köstlichkeiten und ein edler Tropfen machen den Aufenthalt im Grünen zu einem besonderen Erlebnis. Von Mittwoch bis Sonntag erhalten Sie in der Buschenschank am Nussberg oder direkt im Weingut Hajszan, einen reichlich gefüllten Picknickkorb, inklusive einer Flasche Mineralwasser. Um Reservierung (bis mind. 1 Tag im Voraus) wird gebeten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 14. Juni 2012
Lukrez
15
3
5
5Speisen
5Ambiente
4Service

Hajszan, die Zweite (weil einmal ist keinmal): am Freitag, den 9.6. 2012 abend, im Garten für 2 Personen reserviert. Auch das einsetzende heftige Gewitter konnte das lukullische Vergnügen absolut nicht trüben!
Die Qual der Wahl gleich bei der Menü-Zusammenstellung: Man kann aus 4 Vorspeisen und 4 Hauptspeisen nach eigenem Gusto wählen, leider nur ein Dessert (allerdings was für eines!, aber davon später und ausführlicher). Es gibt 3 Gänge um 33 €, 4 Gänge um 37 € oder 5 Gänge um 41 €. Wir entschieden uns für ein 3-Gang und ein 4-Gang + zusätzlicher Vorspeise. Im Einzelnen: Drei-Gang-Menü:
1) Weißes Spargelmousse mit Rhabarberchutney und grünen Spargelspitzen (a-la-carte 9,80):
Ungewöhnlich einheitlich, ausgewogenes Säureverhältnis von Spargel (sic!) und Rhabarber, obwohl es gefährlich klingt, aber alle Teile ergaben eine spannende, harmonische Kreation, ohne die Eigenheiten der unterschiedlichen Komponenten zu stören oder zu überdecken.
2) Rinderrohschinken auf Spargel-Ysop-Salat und Orangencreme (€ 10,80): hervorragende
Fleischqualität, gute Komposition, interessanter Touch durch die Orangenbeigabe.
Zwischengang: Beef Tartare vom Almrind mit gebratenem Kräuterbaguette: absolute Spitzenklasse, ein Gedicht, toll gewürzt, das Kräuterbaguette bestens passend, wurde zusätzlich nachgereicht, da so schnell verschwindibus der 4 ursprünglichen Scheiben.
3) folgt in Doppelconference anschließend als 4).
Vier-Gang-Menü:
1) Mozzarella mit Paradeiser-Oliven-Marmelade und Pinienkern-Focaccia (a-la-carte 9,80 €):
Endlich ein Mozzarella, der diesen Namen verdient mit wunderschöner Konsistenz, die Zusammenstellung äußerst gelungen, mit obligatem Bio-Basilikum-Blatt
2) Zweierlei vom Lamm: als Ragout auf Kapernpolenta rosa gebraten mit Balsamico-Zucchini
(a-la-carte 21,80 €) Eigentlich zwei Einzelspeisen, von denen ich mir nicht zu behaupten traue, welche die bessere war, beide Varianten wirklich super sowohl alleine, als auch in dieser Spitzenkombi, einerseits butterweich andrerseits am Punkt und wirklich rosa und zart, gemeinsam fast unschlagbar in der jeweiligen Einzelvariante sehr durchdacht und feinst.
Die Kapernpolenta außergewöhnlich duftig und luftig, auch so kann/darf Polenta aussehen.
3) Rosa gebratener Kalbsrücken mit Erdäpfelpürree und grünem Spargel (a-al-carte 23,80 €)
A point, dieser Rücken kann wirklich entzücken, das Erdäpfelpüree, so gut wie das letzte Mal
zu Großmutters Zeiten, abgerundet, geschmeidig, sämig mit optimaler Konsistenz, der Spargel knackig und quietschfidel. Zum eingraben…
Einsetzen eines aprubten Gewitters mit extremen Starkregen, kleines Tischerlrücken-Spiel,
wir bleiben im Garten (geschützt unter der dichten Tuch-Markise) und sehen den Unbilden der Natur zu. Im Garten noch anwesend: eine frisch eingepflanzte 5m-Kastanie (möge sie als künftiger Schattenspender, bald so groß werden wie die alteingesessenen Nachbarn) und ein wirklich gigantischer Teil einer alten Baumpresse (wo die wohl ihren Stammplatz finden wird?), der lustigerweise erst jetzt richtig auffällt (ja, ein paar menschliche Gäste waren auch noch hier).
Apropos Optik: Das Geschirr sehr gut zu den Speisen ausgewählt (aber schwierig zu servieren) die Gerichte sehr schön präsentiert, ohne unnötigen Firlefanz, jede Deko und Beilage macht Sinn
- Aber endlich zurück zum Essen:
4) = 3 vom Drei-Gang) Créme Brulée von der Holunderblüte mit Rhabarber-Erdbeer-Sorbet
(a-la-carte 7,80 €) Meinung 1: ist über alles zu loben, ein echtes „kleines“ Kunstwerk zum Abschluß! Meinung 2: wäre eigentlich nichts hinzu zu fügen, trotzdem muß ich unbedingt anmerken, die Beilagen-Erdbeeren. Endlich nach zig Jahren wieder eine „g’scheite“ Erdbeere
wie sie sein sollte: Duft, Aroma, Geschmack - alles da (bitte ein Körbchen zum Mitnehmen),
daher auch die Intensität und die feine spielerische Harmonie im Super-Sorbet - und die arme Créme wird ungerechtfertigter kaum erwähnt, zart und Hollerblüten-duftig, das Sorbet auf einer dunklen Hippe mit dunkler, sehr edler Schokolade an den Teller geklebt - eine Sünde wert!
Drei Gläser des hauseigenen Rosé-Sekts „Nußberg Brut Rosé“, eine Flasche „Haus“- Wein (sehr schöner, leichter Gemischter Satz 2011 in unetikettierter 1-Liter-Flasche; ups… habe gerade wohlgehütetes Geheimnis verraten. Bitte, bitte jetzt nicht alles wegtrinken, liebe Fan-Gemeinde!), 2 große Flaschen Mineralwasser, 2 (großartige)Kaffee, ein 3-Gang-Menü und ein 4-Gang-Menü + als zusätzliche Vorspeise Beef Tartar vom Almrind (12,80 €) schlagen sich inklusive Gedeck, mit 115 € zu Buche.
Bei dieser gebotenen Qualität und durchgehenden Beständigkeit - absolut keine (!) Schwachstelle in der Menüfolge - zählt es derzeit sicher zu den besten (Spitzen-) Restaurants in Wien! Wir sind in der nächsten Zeit sicher öfters dort anzutreffen, obwohl nicht wirklich gleich um’s Eck. Großes Kompliment, mit den besten Empfehlungen von uns beiden!

P.S.: `Tschuldigen, ganz schön lang geworden das Essay (und mit zu vielen Bemerkungen bespickt).
Werd’ versuchen mich zu bessern!?!
Und ganz zuletzt: Wer Hajszan-Neumann-Weine nicht mögen sollte, es gibt eine Alternative: vor allem bekannte (nieder-) österreichische Winzer.

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Kommentar von am 14. Jun 2012 um 19:18

ICH liebe ausführliche Beschreibungen - da kann ich mir dann wirklich was vorstellen!

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 14. Juni 2012
Lukrez
15
3
5
5Speisen
5Ambiente
3Service

Hajszan, erster Versuch vor 3 Wochen: Nachdem man so alles Mögliche gehört und gelesen hat, von super bis gar nicht gut, heißt’s endlich selber testen. Zweng’s der Objektivität rücken wir zu viert an: zwei kulinarisch verwöhnte Ehepaare, darunter eine Vorspeisen- und Dessert-Spezialistin, die keine Fleischspeise haben muß; ein ziemlicher Fleischtiger mit sagen wir ausgesprochen großem Appetit und zwei, die gerne gute, gehobene typische österreichische Küche, als Maßstab für das Können des Kochs anlegen (Die beiden Damen kochen selbst leidenschaftlich und auf höchstem Niveau).
Verkostet wurde fast alles von allen, die sogenannte große Tellerrochade war en vogue.
Gegessen wurde absolut quer durch die Karte:
Spargelcreme-Suppe mit Blätterteigstangerl (wunderschön typischer Spargelgeschmack, zart erdig und unverfälscht),
Vulcano-Schinken (gut und saftig, natürlich frisch geschnitten und fein wie immer),
Beef Tartare im Glas mit gebratenen Kräuterbaguette (unsere Beef-Tartare-Spezialistin schwebte ohne jeglichem Nachwürzen im siebenten Himmel und gab nicht wirklich etwas davon ab, daher ihre Einzel-Meinung: das 2.Beste Tartare ihres Lebens!)
Ach ja, jetzt hätt’ ich’s fast vergessen: als Einstieg zweierlei wunderbare Aufstriche mit hervorragenden frischen Brot (helles Toskana- und dunkles Kürbiskern-). Auf die Frage von welchem Bäcker, sie es haben: nein, das ist hausgemacht und selbst gebacken: Chapeau!
…Und die hausgemachten Kartoffel- pardon Erdäpfelchips: wirklich einmalig.
Gebratene Blunz’n mit Sauerkraut und Zwiebelerdäpfel (ein Gedicht: Blunze super, Sauerkraut wunderbar, Erdäpfel mit viel Geschmack!)
vom 4 Gang-Menü: Spargel-Cordon Bleu in der Kürbispanade auf Erdäpfelsalat (sehr interessante Kombi mit grünem und weißem Spargel, beide „quietschfest“ frisch und schön knackig, eine wirklich gelungene, wenn auch ziemlich ausgefallene Kreation);
Ausgelöstes Backhendl (in einer Qualität, die ihresgleichen sucht);
Als Zwischengang eingeschmuggelt: die sagenhaften und legendären „Würstln“, die es nicht auf der Karte gibt, aber über der Schank angeschrieben sind - unbedingt probieren!
4 Gang-Menü - Hauptspeisen: wir konnten uns nicht darüber einigen, ob jetzt das Rind oder das Lamm, das Bessere war, für beide gilt: Fleischqualität und Garpunkt optimal, Natur-Safterln Spitze und die angebotenen Kombinationen wunderbar abgestimmt;
Als Desserts genehmigten wir uns den flüssigen Mohr im Hemd (Super-Idee, perfekt umgesetzt, köstlich!);
4 Gang-Menü-Dessert: Zitronen Spargel Panna Cotta auf Erdbeeren mit Pfeffer (hat was für sich); Mango-Sorbet (ganz fein);
und die Kleinigkeit vom „Verkostungs“ - Dessert-Brettl für 2 Personen mit fast allem, was es so an Süßem in der Küche gibt (u.a. Rhabarber-Erdbeer-Struderl) also rund 15 Nachspeiserln
Dazu gab es die demeter-zertifizierten Bioweine des Hauses, die auch heuer wieder sehr gut ausgefallen sind.
Als wichtige Anmerkung ist noch zu erwähnen, daß die Haupt-Gänge des Menüs eindeutig die Größe der normalen A-la-carte - Portionen aufweisen (da könnte sich so manch „mittelmäßiger“ Esser doch übernehmen).
Die Räumlichkeiten mit viel echtem Holz sind recht gemütlich und man fühlt sich wohl..
Die Preise für die gebotene Qualität angemessen, das Menü sagenhaft günstig!
Mini-Schwachpunkte: Nichtraucherlokal (außer im Garten) und leicht verbesserungswürdiges
Service. Preis für 4 Personen mit allen Getränken inkl.Kafee: rund 150 €.
Alles in allem: sehr gut und wirklich zu empfehlen!

Nachtrag: Was ich vergessen hatte zu erwähnen: Gleichzeitig war eine Hochzeitsgesellschaft von ca. 70-80 Personen anwesend, die während unseres Aufenthalts ebenfalls ver- und umsorgt wurde, wobei vor allem der Küche und dem verzögerungsfreien Ablauf der Speisenfolge extra Lob gebührt und die vielleicht zu strenge Servicebewertung relativiert.

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Letzter Kommentar von am 14. Jun 2012 um 11:23

Nachtrag: Was ich vergessen hatte zu erwähnen: Gleichzeitig war eine Hochzeitsgesellschaft von ca. 70-80 Personen anwesend, die während unseres Aufenthalts ebenfalls ver- und umsorgt wurde, wobei vor allem der Küche und dem verzögerungsfreien Ablauf der Speisenfolge extra Lob gebührt und die vielleicht zu strenge Servicebewertung relativiert.

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am 6. April 2012
linchen
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir sind heute zufällig im Hajszan gelandet. Das Lokal war so gut wie leer, war zuerst etwas abschreckt.. Nach kurzer Zeit jedoch wurden wir sehr positiv überrascht. Der Kellner, super zuvorkommend (jedoch nicht aufdringlich - was mir persönlich sehr wichtig ist) hat uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Auf meine Glutenunverträglichkeit wurde sofort reagiert. Als Gedeck gabs statt Brot selbstgemachte Kartoffelchips mit Aglioli - MNJAM! Im Anschluss gab es für mich Forelle mit Wurzelgemüse (statt Polenta - da der Koch der Meinung war es könnten Spuren von Gluten enthalten sein, es wurde gefragt ob ich sie ganz oder gleich ausgelöst haben will) und für meinen Partner einen Zwiebelrostbraten (medium). Beides geschmacklich TOP.
Fazit: Tolles Restaurant, sehr empfehlenswert!

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am 13. November 2011
docflo
33
3
4
4Speisen
4Ambiente
5Service
2 Fotos1 Check-In

Gestern war ich zum zweiten Mal im Hajszan - und beide Male war es sehr gut. Soviel vorweg.
Das Lokal ist im Innenraum optisch sehr gut gelungen, vor allem der grosse hintere Raum ist sehr gemütlich.
Gestern musste es natürlich eine Gans sein. Als Vorspeise habe ich "Gänseleberparfait mit hausgemachtem Nussbrioche und Moosbeerenragout" gegessen - das war wirklich exzellent (siehe Bild). Die Konsistenz des Leberparfaits war genau richtig, nicht zu hart und nicht zu weich. Auch der Geschmack war sehr fein und nicht penetrant - wie bei so manchen ähnlichen Gerichten.
Als Hauptspeise haben wir dann Gänse gegessen - "Portion ofenfrisches Gans’l mit Rotkraut, Erdäpfelknödel und glacierten Maroni". Es gibt derzeit beim Hajszan 2 Varianten - eine normale Gans aus konventioneller Landwirtschaft (etwa 18 Euro) und eine Biogans (etwa 28 Euro). Wir haben je 2 davon bestellt und liessen sie dann "blind" servieren, um nicht zu wissen welche Gans "normal" ist und welche "Bio" ist.
Den Unterschied zwischen den beiden Varianten erkennt man im direkten Vergleich sehr rasch - sehr gut waren beide, aber: die Biogans ist geschmacklich besser, die konventionelle Gans ist geschmacklich etwas schlechter (geschmackloser) dafür ist Sie etwas zarter und weicher als die Biogans. Kleiner Kritikpunkt: Die Haut der Gans hätte eine bessere Behandlung verdient - geschmacklich war sie gut, allerdings etwas zu weich und zu wenig knackig (sowohl bei der Biogans als auch bei der konventionellen Gans).
Die Zutaten waren sehr gut - Knödel und Rotkraut sowie Maroni.
Als Nachspeise habe ich ganz klassisch Palatschinken mit Marillenmarmelade gegessen - die waren einfach perfekt.
Begleitet hat uns ein Cuvee vom Gsellmann und ein Quadriga 2008 aus dem Hause Hajszan - der war erstaunlich gut, auch wenn er nicht gerade aus einem klassischen Rotweingebiet kommt.

Sehr positiv überrascht war ich vom Service (bei den vorhergehenden Bewertungen liest man da ja andere Dinge...) - es hat von der ersten bis zur letzten Minute alles perfekt geklappt. Das Servicepersonal war sehr freundlich, zuvorkommend und professionell.
Ganz billig ist das alles natürlich nicht - pro Person sind wir auf etwa 50 Euro gekommen - inkl. Getränken. Und Biogänsen.

Fazit: Ein schönes Lokal, ein gutes Lokal, viele gute Weine - man kann wiederkommen.

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am 22. Februar 2011
julchen
13
1
2
4Speisen
4Ambiente
2Service

Speisen exzellent, Service jedoch sehr verbesserungswürdig (z.B. langes Warten auf die Karte, Rechnung usw.).

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am 17. Juni 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
5Ambiente
3Service
2 Fotos3 Check-Ins

Gute Weine hat er ja der Hajzan, das muss man ihm ja lassen. Aber leider sind sie teurer als sie sein müssten. Sowohl im Verkauf, als auch vor allem in seinem Lokal! In ebendiesem wird besonderen Wert darauf gelegt, dass es sich dabei NICHT um einen Heurigen, sondern um ein Wein-Restaurant handelt. Das sieht man aber ohnehin schon, wenn man die Speisekarte betrachtet. Die oft wechselnden Speisen darauf lassen einem schnell das Wasser im Munde zusammenlaufen, doch leider hat Hajzans Küchenpersonal nicht ganz die Fähigkeiten seiner Weine. (Der Quadriga ist besonders gut) Dreimal habe ich das Lokal besucht, dreimal habe ich mich geärgert wie lieblos, uninspiriert und fad die Endresultate am Teller landeten. Nur die Brettljause und die Aufstriche halten wirklich, was sie versprechen. Würde Hajzan einen Gang runterschalten und einen nobleren Heurigen betreiben anstatt zu Versuchen ein Edelrestaurant zu sein, würde das wohl ihm UND seinen potentiellen Gästen zu Gute kommen. Aber optisch einladend ist das Lokal wirklich!

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Letzter Kommentar von am 15. Nov 2010 um 07:11

Zu recht! Rübe ab! Haube weg!

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Weinrestaurant Hajszan - Karte
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Bewertet am 17.06.2010

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