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Speisen
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43
41
40
Gesamtrating
41
10 Bewertungen
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Vikerl's LokalVikerl's LokalVikerl's Lokal
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Vikerl's Lokal Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 329
|
259
Wien
Rang: 217
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:30-14:30
17:30-23:00
Mi
10:30-14:30
17:30-23:00
Do
10:30-14:30
17:30-23:00
Fr
10:30-14:30
17:30-23:00
Sa
17:30-23:00
So
10:30-15:00
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Vikerl's Lokal

Würffelgasse 4
1150 Wien (15. Bezirk - Rudolfsheim-Fünfhaus)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 0660 770 36 10
Lokal teilen:

10 Bewertungen für: Vikerl's Lokal

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. November 2015
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
3Ambiente
2Service
4 Fotos1 Check-In

Schon lange war „Vikerls Lokal“ auf meinem Radar, viele, gute Kritiken hatte ich über dieses Lokal gelesen, auch, aber nicht nur auf ReTe, ein Juwel der klassischen und urigen Wiener Gasthausküche sei es, dennoch auf sehr hohem Niveau, und das mitten im 15.

Nun bin ich zugegebenermaßen selten in Fünfhaus, daher konnte ich dieses Restaurant noch nicht in Augenschein nehmen. Heute war’s soweit. Ein später Vormittagstermin führte die Liebste und mich in die Hütteldorfer Straße, der Hunger war groß am Ende des Termins und eine kurze Konsultation der ReTe – Suchfunktion, Lokale in der Nähe zu finden machte es klar: „Now or never“, - wann, wenn nicht jetzt? Also ab zum Vikerl.

Die Erwartungshaltung war hoch, schließlich wurde das Lokal immer wieder über den grünen Klee gelobt. Gutes Essen, bodenständige, hochwertige Wiener Küche, na bitte, ist doch so was von Meins.

Das Vikerl liegt in der Würffelgasse, einer Seitengasse der äußeren Mariahilfer, in einer, sagen wir einmal, gastronomisch nicht gerarde „prime area“. Der erste Eindruck beim Betreten des Lokals ist gut, viel dunkles Holz, dezentes Wirtshausambiente mit einer gewissen Eleganz, weiß eingedeckte Tische, viel Messing, das gut zum Ambiente passt, overall ein gepflegter und doch gemütlicher Eindruck, mit dem uns das Vikerls willkommen heißt.

Wir werden freundlich von unserem Kellner begrüßt und zu einem Tisch in einem der Nebenräume geführt. Im Schankraum sind die Tische teilweise besetzt, teilweise reserviert. Wir nehmen Platz, lassen das Ambiente erst einmal auf uns wirken und – warten. Und warten.

Längere Zeit passiert erst einmal – gar nichts.

Ich mag es zugegebenerweise nicht, wenn man gleich nach dem Betreten des Lokals nach Getränken gefragt wird, ohne vorher zumindest einen raschen Blick in die Karte werfen zu können, aber einfach nur in einem leeren Raum sitzen gelassen zu werden, ohne zumindest eine Speisekarte überreicht zu bekommen, ist auch nicht das Wahre. Also warteten wir. Und warteten. Und warteten.

Zu dieser Zeit waren etwa 4 Tische im Lokal besetzt, ein Gästeaufkommen, das unser Kellner, wiewohl allein, durchaus zu stemmen in der Lage hätte sein sollen. Nach knapp 15 Minuten stand ich einmal auf und ging Richtung Schankraum, unser Kellner sah mich und brachte uns einmal die Karten. Freundlich, aber spät. Not the perfect opening.

Nächste Überraschung: Das Speiseangebot differierte sehr stark von der auf der durchaus ansprechend gestalteten Homepage publizierten Speisekarte. Die uns gereichte Karte war relativ klein, was ja durchaus als Plus zu werten ist, lässt es doch den Schluss zu, dass hier frisch gekocht wird. Trotzdem, wenn ich schon eine Speisekarte online stelle, sollte sie aktuell sein. Ist nicht schwer und tut nicht weh.

Wurscht. Hunger.

Wir entscheiden uns für das Martinigansl mit zweierlei Kraut (ich), sowie für einen Rostbraten nach Jägerart (die Liebste). Nach Pfarrwirt (gut), Stadtwirt (unglaublich) beschließe ich, im Vikerls die Ganslsaison 2015 zu beenden. Interessant: auf der Karte finden sich auch „Gansl Fleischknödel“ - maybe next year.

Getränkemäßig belassen wir’s bei einem Reininghaus Pils (ich) und einem Mineral mit Kohlensäure (die Liebste). Unaufgeregt, ich weiß, aber es ist gerade einmal Mittag.

Nun hieß es wieder einmal – warten. Ich bin durchaus mit dem Konzept „gutes, frisch zubereitetes Essen braucht nun einmal lange“ vertraut, was mich allerdings etwas gestört hat, war, dass unser sonst durchaus netter und höflicher Kellner nicht ein einziges Mal in den knapp 30 Minuten bei uns vorbeigeschaut hat, nach Getränkewünschen gefragt hat, die Wartezeit erklärt hat, etc.

Möglicherweise, - und der Eindruck verstärkte sich im Laufe des Mittagessens -, ist es nicht nur eine Frage von „Gut Ding braucht Weile“, sondern eine Mischung von personeller Unterbesetzung und/oder nicht ganz ausgegorenen Serviceabläufen.

Mittlerweile waren wir bereits 40 Minuten im Lokal, mein Bierglas war leer, der Hunger noch größer, und unser Essen wurde serviert. Vikerls ist also obviously nicht das Lokal, in dem man schnell einmal ein Mittagessen zwischen zwei Terminen einlegen kann, ist auch in Ordnung, nur sollte man das auch gesagt bekommen. „Das Gansl dauert mindestens eine halbe Stunde“ wäre eine durchaus angebrachte Ansage.

Zu den Speisen: das Gansl kommt in Form von zwei stattlichen Stücken – Brust und Keule – daher, mit einem Erdäpfel- und einem Semmelknödel. Dazu werden, separat, drei Schüsselchen gereicht, einmal Sauerkraut, einmal Rotkraut, einmal Gansl – Sauce.

Das Gansl ist ausgezeichnet, qualitativ spielt Vikerl hier in der Top – Liga der von mir probierten Gansl – Restaurants. Tadellos knusprig, geschmacklich sehr, sehr gut, zart, aber in der Menge echt zu gut gemeint. Die Idee, zwei Knödel (beide sehr gut und hausgemacht) und zweierlei Kraut zu servieren, ist durchaus charmant. Das Sauerkraut ist für meinen Geschmack viel zu eingebrannt und hat dadurch die Säure, die ich im Sauerkraut suche, nahezu komplett eingebüßt. Das Rotkraut wiederum ist exzellent, geschmacklich hervorragend und endlich einmal nicht so überbordend süß und zimtlastig, wie es zu manchen Gansln serviert wird. Die Idee, eine Extra – Schüssel Saft zu servieren, ist wirklich gut, oft ist es doch so, dass die zum Gansl gereichte Sauce nicht reicht, dann muss man nachbestellen, - hier wurde das perfekt gelöst.

Der Liebsten Rostbraten kam in Form einer Medium gebratenen, hochwertigen Beiriedschnitte daher, in sämiger Pilzsauce, in Begleitung zweier Semmelknödel. Tadelloses Fleisch, perfekt gegart, und eine Sauce, die mit viel Speck und Steinpilzen abgeschmeckt war. Für mich ein wenig zu specklastig, doch der Liebsten hat’s sehr gut geschmeckt.

Es blieb auf Grund des nächsten Termins keine Zeit für ein Dessert, also bestellten wir die Rechnung und – eh schon wissen, - warteten. Und warteten. Laaaange. Irgendwann kam der Koch (Besitzer?) und servierte die Teller ab, und irgendwann wurd’s mir zu lange und ich ging zur Schank, um zu bezahlen. Schade.

Schade deshalb, weil das Vikerls durchaus das Potential hat, sich ob seiner guten Küchenleistung als gutes Wiener Gasthaus mit gehobener Küche in guter Qualität zu positionieren.

Ein Vergleich mit meinem „Wohnzimmer“, dem Stadtwirt im Dritten, drängt sich auf. Ähnliches Ambiente, nur größer, ähnliche Küchenausrichtung. Der Stadtwirt gewinnt dieses durchaus zulässige Duell, obwohl der Vorsprung beim Gansl äußerst knapp ausfällt.

Das Service ist’s, dort haperts, bei aller Freundlich- und Höflichkeit. Die Abläufe sind dringend verbesserungsbedürftig, die Zeit, die ausreicht, dass der Gast das Gefühl bekommt, nicht beachtet, ja geradezu vernachlässigt zu werden, ist der Stolperstein.

Die Zeit, die es dauert, bis leere Teller abserviert werden, und schließlich die Tatsache, dass man nicht nur laaaaange vor leeren Gläsern sitzt, sondern letztlich selbst zur Schank gehen muss, um die ca. 50 Euro, die für die Qualität des servierten Essens durchaus angemessen sind, zu bezahlen, ist einfach nicht akzeptabel.

Wird mich/uns das Vikerls wiedersehen? Vielleicht.

Ich bin geneigt zu sagen, eher nicht. Und das ist doch schade, bin ich doch sicher, dass die Küche viel zu bieten hätte, bloß hat sich das Gefühl, als Gast geschätzt und so bedient zu werden, dass man sich rundum wohlfühlt, leider nicht eingestellt.

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Letzter Kommentar von am 1. Okt 2016 um 17:56

Keine Ahnung, ich war nur dieses eine Mal vor 10 Monaten dort.

Gefällt mir
am 5. Mai 2014
Pina
8
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Unser 1. Besuch beim 'Neuen'. Wir waren eine Gesellschaft von 8 Personen zum Mittagessen. Wie man schon an der Bewertung erkennen kann, waren alle ausnahmslos zufrieden. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen.
Ein freundlicher Kellner hat uns gleich den reservierten Tisch gezeigt.
Das Lokal ist wunderschön: dunkelbraune, gepflegte Lamperie und mit altem Hausrat dekoriert.
Als Aperitif hatten fast alle Frizzante mit Holunderblütensirup. Anschließend wurde selbst gebackenes Brot auf Holzspießchen mit zwei verschiedenen Aufstrichen gereicht. Da ja jetzt die Spargelsaison angelaufen ist, schlug sich der Spargel auch auf der Karte nieder. Was uns natürlich sehr gefallen hat. Alle Gerichte - Vorspeisen, Suppe, Hauptgerichte und Desserts - waren ausgezeichnet. Sowohl in Qualität, Zubereitung und Präsentation! Und die Portionsgrößen waren auch nicht wie für die 'Puppenküche'! Einziges Manko war, dass nur ein Flasche Wein von dem gewünschten Weißwein auf Lager war. Dafür gab's zum Abschluss noch einen netten, süßen Gruß aus der Küche, den der Wirt, der seine Gäste bekocht, selbst servierte.
Zusammenfassend kann man sagen, daß dieses Lokal wärmstens weiterempfohlen werden kann.

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am 10. Juni 2013
TomB3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

mein privates Speisezimmer, und jeden Umweg wert
Thomas

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Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 21. Mai 2013
wmfessl
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr nette, kreative Küche mit kleiner Karte (wie sie sein soll!).
Erstklassige Speisenqualität ohne aufwändiges Chi-Chi.
Interessante, vor allem österreichische Weine im angenehmen (weil unteren) Preissegment.
Sehr bemühter und familiärer Service.
Sensationeller Garten!
Und bitte wo sonst kann man seine Lieblingsplatten mitnehmen, oder vorhandenes Vinyl zum Essen konsumieren!?
Alles in allem 1A.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. November 2012
Update am 18. November 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
4Ambiente
4Service
16 Fotos2 Check-Ins

War da nicht was? Ein Wickerl dort, ein Vikerl hier.

Ludwig oder Viktor? Fest steht, dass Vikerl’s Lokal eine Neuübernahme seit letztem April darstellt. Das Lokal war über ein Jahr zu und wurde von einem jungen, ambitionierten Pärchen übernommen. Eine große Fotogalerie auf der Website dokumentiert den großen Tag der Eröffnung. Gefällt mir.

Man könnte jetzt natürlich vorschnell sagen, dass die Fußstapfen für die jungen Lokalbetreiber sehr groß sind, da hier schon mal zwei Hauben verliehen worden waren.
Doch man sollte die beiden einfach mal machen lassen, denn das, was sie machen, ist mehr als vielversprechend und sollte die Haubenstricker mal wieder in die Fünfhauser Würffelgasse bringen.
Die Frau von Namensgeber Vikerl war übrigens auch schon hier zu Gast.

Das Lokal ist mit wirklich schöner Beisl-Innenarchtiketur beschenkt: dunkles Holz in jeder Himmelsrichtung macht’s so richtig urgemütlich, ein bisserl Hausrat hier, eine Art Schaufensterpuppe mit Schürze und flach-kegeligen Tischleuchten machen ein feines Gesamtbild.

Zwei Besuche. Kleine Karte, handgeschrieben. Man hat die Wahl, aber nie die Qual, nach zwei Besuchen an zwei aufeinanderfolgenden Abenden ist man (fast) durch. So sollte es sein!

Er kocht, sie serviert. Das Service ist hemdsärmelig, aber warmherzig und sympathisch schüchtern zugleich. Sogar ein Rieslingbeuschel gibt’s. Aber mit Gurkerl drin! Ja, aber man verspricht mir, es wäre trotzdem exzellent und ich würde die Gurkerln gar nicht merken. Hm. Man überrascht mich zum Schluss…

Gedeck: stets kommen zwei verschiedene Aufstriche, gesalzene Butter und verschiedene Brotsorten ins Körberl. Ein Beinschinkenaufstrich weiß zu gefallen, während der Kürbiskernaufstrich wie allzu viele andere auch schmecken. Vielleicht bin ich aber auch nicht der Kürbiskern-Tiger.
Beim ersten Besuch kommen zwei wirklich bunte Aufstriche daher: Rote Rüben und Hühnerleber.
Dieses Duo gefällt weitaus besser, einerseits durch den farblichen Kontrast, andererseits durch den geschmacklichen: die roten Rüben werden gekonnt gezähmt, während die Hühnerleber den großen Umami-Angriff starten darf. Gelungen!

Topinambur-Schaumsuppe: dezent abgeschmeckt verlässt man sich nicht nur auf das Strecken mit Milchprodukten. Die Kartoffelchips sind ein kräftiges I-Tüpferl.

Grießnockerlsuppe: anregende Brühe, kein Konzentrationsmonster, eher die gemüsige Variante, schade dass das Grießnockerl ein wenig schwachbrüstig-neutral daherkommt. Wo ist die Butter?

Ein Beef Tartare: scheinbar kleine Portion, doch man soll sich nicht täuschen. Gebratene Waldpilze kommen auch zum Einsatz, und endlich mal ist da jemand, der Pilze auch so in ihrer Einfachheit zubereiten kann, dass sie auch ihr volles Geschmackspotential ausspielen können. Nicht matschig, nicht zäh, gerade richtig angebraten, schöner Biss, volles Schwammerlaroma.
Das hier ist ein richtiger Volltreffer, zusammen mit dem gekonnt eingesetzten Grünakzenten, die dieses „Gangerl“ begleiten dürfen.
Und wir wollen da eines nicht unerwähnt lassen: das erste Mal, dass ich ein exzellentes Toastbrot bekomme, ja und was für eines: kommt vom Innenstadtbäcker Mühlenbrot, der u.a. eine Straße weiter eine weitere Backstube hat. Das zahlt sich aus. Das Toastbrot wird im Ganzen geliefert, am Tisch finden sich ordentlich dicke, unglaublich zarte, schön warme Scheiben Brot, die sich das Beef Tartare scheinbar selbst ausgesucht hat.
Das Fleisch ist klein gehackt, fein sämig abgemacht. Wirklich toll!

Gebeiztes Lachsforellenfilet mit Roten Rüben und mariniertem Rettich:
hoppla, ich hatte mir da fast zu viel zugemutet, denn rote Rüben muss man mögen, ich lerne dieses Gemüse gerade „näher“ kennen, auch hier darf die rote Wurzel wieder mitspielen. Der Gegenspieler: der Rettich, also eine weiße Wurzel, die ebenso ein geschicktes Händchen braucht, um nicht – sagen wir mal – zu polarisieren. Hier darf der Sauerrahm mal ran und weiß, das rustikale Gemüse zu bändigen. Den Fisch oben drauf, fertig ist die Laube. Hat’s geschmeckt? Doch, hat es, und das soll was heißen.

Erdäpfel-Pilz-Roulade: der Teller quillt förmlich über – was ist da alles drauf? Neben der Roulade jede Menge knackiges Grün, heimisch wie exotisch, dazu auch gebratene Stücke vom Kürbis. Letzterer ist nicht ganz so mein Fall, da er obendrein ein wenig zu sehr mit den Kartoffeln konkurriert, da ja schließlich beide stärkelastig sind. Das erinnert mich ein wenig an die Kombi letztens im Tian, auch wenn hier Kartoffeln und Palatschinkenteig miteinander „kämpfen“ durften.
Lässt man also den Kürbis weg, so hat man immer noch eine ordentliche Herausforderung vor sich. Die Roulade ist aber trotzdem gut gelungen.

Die zuvor erwähnte Überraschung: in einer Zwergenversion eines Pastatellers kommt ein Löfferl Beuschel zum Probieren. Es schmeckt tatächlich vorzüglichst.
Doch beim Abservieren grinse ich Frau Anna ins Gesicht: „Die zwei Gurkerlstreifen hab ich trotzdem gefunden!“

Ein Dessert: Mohnparfait. Ich finde ja, dass der Mohn nicht überall „reindarf“, ein Parfait sollte vor allem durch seine Konsistenz hervorstechen, der krümelige Mohn ist da vielleicht ein bisschen „im Weg“. Gefällig ja, ein großer Wurf eher nicht.

Trotzdem mal eine erste Zusammenfassung nach zwei Besuchen: urig-sympathisches Lokal, zwei hoffnungsvolle junge Wirtsleute, eine kleine, feine, alle paar Tage wechselnde Karte und eine wirklich ansprechende Umsetzung in der Küche. Vor allem, auch wenn mich nicht alles vollends überzeugt: wer mir Rettich vorsetzt und ich es auch gerne esse, ist nicht auf dem Beuschel dahergeschwommen, welches dann aber trotz überzeugtem Gurkeneinsatz zu gefallen weiß!

Auf alle Fälle ein Lokal, das diesem Bezirk gut tut.

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am 30. August 2012
ibkvie
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr angenehme kleine Karte, tolles Essen, schöne Weine, ein wunderbar neu gestalteter Innenhof und ein äußerst sympathisches, unkompliziert um die Gäste besorgtes Team - ein Gasthaus auf hohem Niveau, das in dieser Gegend im 15. Bezirk mehr als willkommen ist und sich hoffentlich zu einem Fixpunkt entwickeln wird. An den schönen, extra angefertigten großen Holztischen im Innenhof kommt man bei gutem Wetter mit den anderen Gästen (und am Ende auch mit den Wirtsleuten) leicht ins Gespräch... auch das ist kein Fehler. Empfehlung: unbedingt hingehen! Und regelmäßig wiederkommen!

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Kommentar von Unregistered am 8. Sep 2012 um 09:28

diesem kommentar kann ich mich nur anschliessen. einfach hingehen und ausprobieren. dieser gourmet hochgenuss ist nur schwer zu überbieten. preis-leistungsverhältnis perfekt. da können sich andere gatronomen was abschauen!!!!!

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am 21. Juli 2012
Cameraobscura
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir kannten Manuel und Anna schon aus dem Hold, Wien 8, das sie aufgrund ihrer Art den Service zu führen und der liebevoll, vor allem kreativen Weise zu kochen bereichert hatten.
Dass zwei so junge und engagierte Leute irgendwann ihr "Eigenes" machen wollen liegt auf der Hand, mit der Wahl das Vikerl's wiederzubeleben haben sie nun gezeigt, dass sie eine gute Mischung aus Bayrischer und Wiener Gemütlichkeit mit regionaler Küche, dabei immer mit kreativen Abwandlungen, beherrschen!
Beim Essen ertappt man sich dabei zu hintertragen, welche Ingredienzien beigefügt wurden, sodass spezifische Geschmacksnoten entstehen-man kann bewusst geniessen und wird nicht enttäuscht!
Auch Extrawünsche werden umgesetzt, Vegetarier kommen auf ihre Kosten!
Wie die bunte Vielfalt der Speisekarte-Weisswurschtfrühstück, Mittagstisch, Abendkarte- so hat man auch beim Ambiente die Wahl ob man den heimeligen Stubencharakter dem des mediteran gestalteten Innenhofs vorzieht!
Zugegeben, die Anreise ist für uns nun etwas länger, diese ist aber mit der Vorfreude und dem Gedanken an eine schöne Zeit im Vikerl's schnell wieder vergessen!
Wir wünschen Anna&Jagetsberger viel Erfolg!

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Letzter Kommentar von Die Wirtin am 25. Aug 2012 um 17:22

Gut Glück? Das ist wohl ein bisschen übertrieben bei solchen Bewertungen...bis jetzt hat sich jeder was gefunden, aber vielleicht bist du die Ausnahme.

Gefällt mir
am 19. Juli 2012
MNMS
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nach Neueröffnung mit kritischem Auge und Gaumen eingetreten und vollends begeistert von der Qualität der Speisen und der Freundlichkeit der beiden Jungbesitzer.

Die überschaubare Karte bietet trotzdem für alle etwas und das zu vernünftigen Preisen. Die Nockerl zu dem Rindergeschmorten waren der Wahnsinn genauso wie das zarte Lammfilet im Tramezinimantel.

Der gelungene abschluss durch ein cremiges griesflammerie mit minzerdbeeren rundete den Abend ab.

Ein gelungener Spagat zwischen Wirtshausküche und österreichischen Spezialitäten.

Kommen gerne wieder!!!

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am 8. Juli 2012
AntonieP
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Der Wahnsinn! Das Tüpferl auf dem i ist der fantastische Espresso (aus einer heimischen Kaffeerösterrei) für nach dem Essen oder auch nur so, weils so schön ist dazusein....
Also: Hingehn - und wiederkommen!

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Kommentar von Unregistered am 9. Jul 2012 um 12:44

3 x 5 für einen Espresso????? Was soll das bitte.....

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am 6. Juli 2012
Winzerin
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Super engagiertes Team, tolle Mittagskarte mit saisonalen Produkten und einer guten Weinkarte. Schöne Innenhofterrasse mit großen Holztischen, sehr feines Platzerl!!!

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Bewertet am 06.07.2012

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