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Valo Bewertung (Alland)
Den hervorragenden Berichten von Meidlinger und und Tester 2534 ist kaum was hinzuzufügen. Es steht jedem frei Höchstnoten zu vergeben, speziell dann wenn sie so gut begründet sind wie von Tester 2534.
Warum es von mir keine Höchbewertungen zum VaLo gibt?
2 Suppen, 6 sehr traditionelle Hauptspeisen und 3 Desserts sind einfach sehr wenig, speziell wenn man die Abendkarte liest , welches ein deutlich ambitionierteres Angebot beinhaltet.
Das Mittagsmenü, 2 Gänge um 15€: Eine sehr gute, konzentrierte aber nicht zu pampig-mächtige Rote Rübensuppe mit einen Hauch von Krenschaum- sehr gut.
Die Grammeln (umhülllt von einem Erdäpflteig) wären besser zur Geltung gekommen wenn nicht beide Knödeln aufgesprungen gewesen wären und dadurch das Innere recht patzig war und keinen Biss hatten. Das dazu gereichte Apfel-Kraut ziemlich zerkocht und auch ohne Biss, das Kümmelsafterl passte sehr gut dazu. Gut – aber nicht sehr gut.
Schon optisch ein Hingucker, perfekt präsentiert auf hübschem Teller angerichtet: Topfenknödel (ca. 15 Min Wartezeit), Butterbrösel | Apfel | Zimt €8,00
Ein herrlich flaumiger, nicht übersüßter Teig, die Bröseln frisch und warm, der Apfel kam in leicht karamellisierter Ragoutform + frischer säuerlicher Apfel und dazu ein perfektes Zimtsaucerl/schäumchen; ja das war wirklich perfekt.
Der Service durch die bemühte Frau Chefin sehr nett, das Ambiente naja etwas nüchtern aber nicht ungemütlich.
Das Getränkeangebot sehr ambitioniert und weit über die Erwartung an ein Landgast/wirtshaus gehend: Stiegl-Zwickl, Wildshut Bio Perlage, Naked Orange vom Weingut Gernot Heinrich, Chardonnay Vom Berg 2024 vom Weingut Alphart bis hin zu Blaufränkisch Burgenland 2023 vom Weingut Moric—und das Gasweise.
Auch das Thema Süßwein kommt nicht zu kurz: Spät- oder Beerenauslese vom Kracher im Riedel-Glas serviert, allerdings bei Zimmertempertur.
Fazit: Ja bitte gerne wieder, idealerweise am Abend
Warum es von mir keine Höchbewertungen zum VaLo gibt?
2 Suppen, 6 sehr traditionelle Hauptspeisen und 3 Desserts sind einfach sehr wenig, speziell wenn man die Abendkarte liest , welches ein deutlich ambitionierteres Angebot beinhaltet.
Das Mittagsmenü, 2 Gänge um 15€: Eine sehr gute, konzentrierte aber nicht zu pampig-mächtige Rote Rübensuppe mit einen Hauch von Krenschaum- sehr gut.
Die Grammeln (umhülllt von einem Erdäpflteig) wären besser zur Geltung gekommen wenn nicht beide Knödeln aufgesprungen gewesen wären und dadurch das Innere recht patzig war und keinen Biss hatten. Das dazu gereichte Apfel-Kraut ziemlich zerkocht und auch ohne Biss, das Kümmelsafterl passte sehr gut dazu. Gut – aber nicht sehr gut.
Schon optisch ein Hingucker, perfekt präsentiert auf hübschem Teller angerichtet: Topfenknödel (ca. 15 Min Wartezeit), Butterbrösel | Apfel | Zimt €8,00
Ein herrlich flaumiger, nicht übersüßter Teig, die Bröseln frisch und warm, der Apfel kam in leicht karamellisierter Ragoutform + frischer säuerlicher Apfel und dazu ein perfektes Zimtsaucerl/schäumchen; ja das war wirklich perfekt.
Der Service durch die bemühte Frau Chefin sehr nett, das Ambiente naja etwas nüchtern aber nicht ungemütlich.
Das Getränkeangebot sehr ambitioniert und weit über die Erwartung an ein Landgast/wirtshaus gehend: Stiegl-Zwickl, Wildshut Bio Perlage, Naked Orange vom Weingut Gernot Heinrich, Chardonnay Vom Berg 2024 vom Weingut Alphart bis hin zu Blaufränkisch Burgenland 2023 vom Weingut Moric—und das Gasweise.
Auch das Thema Süßwein kommt nicht zu kurz: Spät- oder Beerenauslese vom Kracher im Riedel-Glas serviert, allerdings bei Zimmertempertur.
Fazit: Ja bitte gerne wieder, idealerweise am Abend
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Hallo Laurent, schön, dass (u.a.) meine Bewertung dich ins kleine Groisbach gelockt hat und dass die Anreise es scheinbar wert war. Ich bin übrigens fast sicher, dass wir uns an dem Tag auch kurz IRL gesehen haben. Zugegeben, ich esse im Valo meist am Abend – da sind Speisekarte und Ambiente schon noch etwas feiner als zu Mittag. Das liegt sicher auch daran, dass das Valo noch recht jung ist und ihm vielleicht noch die zusätzliche Aufmerksamkeit einer Auszeichnung (zB Gabel,…) fehlt, um das volle Potenzial des Einzugsgebiets auszuschöpfen… was es bräuchte, um das Abend-Konzept auch zu Mittag schon voll durchziehen zu können. Daher braucht es scheinbar noch diese etwas vereinfachte Karte zu Mittag.. Wobei ich dem Valo zugutehalte, dass sie – im Kontrast zu den 9,90-€-TK-Mittagsmenüs, die hier in der Gegend noch zu oft üblich sind – bei Qualität, Regionalität und Geschmack auch zu Mittag keine Kompromisse eingehen wollen und auch klassische Mittagsmenüs oft “mutig, neu denken” … auch auf die Gefahr hin, dass es im kleinen Dorf nicht jedem Einheimischen gefällt, dass Qualität auch ein paar Euro mehr kosten muss. Aber es scheint sich langsam positiv herumzusprechen, und es kommen immer mehr Leute auch von außerhalb und auch zu Mittag ins Valo – und das freut mich persönlich. Beim Ambiente gehen unsere Meinungen wohl am ehesten auseinander. Das liegt wohl zT am angesprochenen Unterschied zw Mittag und Abend. Aber ja, ich hab hier wahrscheinlich auch einen Bias. Ich mag es, wenn es ein etwas uriges, nicht bis ins Detail durchgestyltes Dorfgasthaus gibt, wo am Abend auch mal am Stammtisch etwas los ist, während man nebenbei wirklich gut essen kann. Ich mag diese Atmosphäre, die fast etwas von einem verlängerten Wohnzimmer hat, wo man auch mal länger sitzen bleibt und mit Leute ins Plaudern kommt (z. B. über gutes Essen und Wein) – und noch dazu, wenn es dann auch noch eine echte Wirtshausfamilie gibt, die das mit Leidenschaft und persönlich betreibt. Da trifft das Valo sicher einen „Sweet Spot“, das gebe ich zu. Kurzum: Freut mich, dass der erste Eindruck positiv war – und ja, vielleicht sehen wir uns dort ja auch mal zufällig am Abend. Bin gespannt, was du dann sagst.
Schön, dass du es auch endlich ins Valo geschafft hast und es dir auch geschmeckt hat.