Valo
Groisbach 2, Alland 2534
Küche: Österreichische Küche, Wiener KücheLokaltyp: Gasthaus, Restaurant
Bewertungen
Den hervorragenden Berichten von Meidlinger und und Tester 2534 ist kaum was hinzuzufügen. Es steht jedem frei Höchstnoten zu vergeben, speziell dann wenn sie so gut begründet sind wie von Tester ...MehrDen hervorragenden Berichten von Meidlinger und und Tester 2534 ist kaum was hinzuzufügen. Es steht jedem frei Höchstnoten zu vergeben, speziell dann wenn sie so gut begründet sind wie von Tester 2534.
Warum es von mir keine Höchbewertungen zum VaLo gibt?
2 Suppen, 6 sehr traditionelle Hauptspeisen und 3 Desserts sind einfach sehr wenig, speziell wenn man die Abendkarte liest , welches ein deutlich ambitionierteres Angebot beinhaltet.
Das Mittagsmenü, 2 Gänge um 15€: Eine sehr gute, konzentrierte aber nicht zu pampig-mächtige Rote Rübensuppe mit einen Hauch von Krenschaum- sehr gut.
Die Grammeln (umhülllt von einem Erdäpflteig) wären besser zur Geltung gekommen wenn nicht beide Knödeln aufgesprungen gewesen wären und dadurch das Innere recht patzig war und keinen Biss hatten. Das dazu gereichte Apfel-Kraut ziemlich zerkocht und auch ohne Biss, das Kümmelsafterl passte sehr gut dazu. Gut – aber nicht sehr gut.
Schon optisch ein Hingucker, perfekt präsentiert auf hübschem Teller angerichtet: Topfenknödel (ca. 15 Min Wartezeit), Butterbrösel | Apfel | Zimt €8,00
Ein herrlich flaumiger, nicht übersüßter Teig, die Bröseln frisch und warm, der Apfel kam in leicht karamellisierter Ragoutform + frischer säuerlicher Apfel und dazu ein perfektes Zimtsaucerl/schäumchen; ja das war wirklich perfekt.
Der Service durch die bemühte Frau Chefin sehr nett, das Ambiente naja etwas nüchtern aber nicht ungemütlich.
Das Getränkeangebot sehr ambitioniert und weit über die Erwartung an ein Landgast/wirtshaus gehend: Stiegl-Zwickl, Wildshut Bio Perlage, Naked Orange vom Weingut Gernot Heinrich, Chardonnay Vom Berg 2024 vom Weingut Alphart bis hin zu Blaufränkisch Burgenland 2023 vom Weingut Moric—und das Gasweise.
Auch das Thema Süßwein kommt nicht zu kurz: Spät- oder Beerenauslese vom Kracher im Riedel-Glas serviert, allerdings bei Zimmertempertur.
Fazit: Ja bitte gerne wieder, idealerweise am Abend
Warum es von mir keine Höchbewertungen zum VaLo gibt?
2 Suppen, 6 sehr traditionelle Hauptspeisen und 3 Desserts sind einfach sehr wenig, speziell wenn man die Abendkarte liest , welches ein deutlich ambitionierteres Angebot beinhaltet.
Das Mittagsmenü, 2 Gänge um 15€: Eine sehr gute, konzentrierte aber nicht zu pampig-mächtige Rote Rübensuppe mit einen Hauch von Krenschaum- sehr gut.
Die Grammeln (umhülllt von einem Erdäpflteig) wären besser zur Geltung gekommen wenn nicht beide Knödeln aufgesprungen gewesen wären und dadurch das Innere recht patzig war und keinen Biss hatten. Das dazu gereichte Apfel-Kraut ziemlich zerkocht und auch ohne Biss, das Kümmelsafterl passte sehr gut dazu. Gut – aber nicht sehr gut.
Schon optisch ein Hingucker, perfekt präsentiert auf hübschem Teller angerichtet: Topfenknödel (ca. 15 Min Wartezeit), Butterbrösel | Apfel | Zimt €8,00
Ein herrlich flaumiger, nicht übersüßter Teig, die Bröseln frisch und warm, der Apfel kam in leicht karamellisierter Ragoutform + frischer säuerlicher Apfel und dazu ein perfektes Zimtsaucerl/schäumchen; ja das war wirklich perfekt.
Der Service durch die bemühte Frau Chefin sehr nett, das Ambiente naja etwas nüchtern aber nicht ungemütlich.
Das Getränkeangebot sehr ambitioniert und weit über die Erwartung an ein Landgast/wirtshaus gehend: Stiegl-Zwickl, Wildshut Bio Perlage, Naked Orange vom Weingut Gernot Heinrich, Chardonnay Vom Berg 2024 vom Weingut Alphart bis hin zu Blaufränkisch Burgenland 2023 vom Weingut Moric—und das Gasweise.
Auch das Thema Süßwein kommt nicht zu kurz: Spät- oder Beerenauslese vom Kracher im Riedel-Glas serviert, allerdings bei Zimmertempertur.
Fazit: Ja bitte gerne wieder, idealerweise am Abend
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Gemütliches Gasthaus in Groisbach/Alland. Regionale Küche. Bisher immer gut gegessen. Preis-Leistung sehr ok.
Das hatte ich am 16. Sept geschrieben - und nachdem ich gelernt hab, dass man in die...MehrGemütliches Gasthaus in Groisbach/Alland. Regionale Küche. Bisher immer gut gegessen. Preis-Leistung sehr ok.
Das hatte ich am 16. Sept geschrieben - und nachdem ich gelernt hab, dass man in diesem Forum eigentlich "detailliertere Berichte" bevorzugt, poste ich es nochmals mit mehr Details:
Leider verlieren heute viele kleine Ortschaften ihre Dorfgasthöfe und damit Ihren gesellschaftlichen Mittelpunkt. So auch der kleine Ort Groisbach bei Alland (rund 80 Häuser), nachdem die frühere Dorfwirtin vor einigen Monaten ihr Lokal geschlossen hatte.
Umso erfreulicher ist es, dass sich mit Manuel und Jasmin Miedler eine erfahrene Gastronomie-Familie – samt Kindern und Katzen – hier niedergelassen und mit viel Ehrgeiz das Gasthaus „Valo“ neu eröffnet hat. Allein dieser Schritt wäre schon eine Feier wert.
Das junge Team ist mit großen Zielen angetreten: klassische Wirtshausküche, aber mit modernem Anspruch. Küchenchef Manuel legt besonderen Wert auf hochwertige, regionale Produkte – und setzt zusätzlich auf Techniken wie Fermentation. Oft sind es kleine, feine Details auf den Tellern, die traditionelle Gerichte vertraut, aber doch überraschend wirken lassen.
Natürlich können in einem Landgasthaus Klassiker wie Schnitzel, Kalbsbeuschel oder Zwiebelrostbraten nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch Kreationen wie „Brennnesselknödel mit Bergkäsekruste und Nussbutterschaum“ oder eine „Maronisuppe mit Thymianschaum und Jakobsmuschel“ auf der Speisekarte.. Saisonal gibt es derzeit etwa geschmorten Wildschweinnacken.
Unter der Woche (Mi–Fr) wird mittags ein 2- oder 3-gängiges Menü (12,90 bzw. 15,90 €) angeboten – ungewöhnlich hochwertig und ambitioniert für die Region: etwa geschmorte Kalbsbäckchen, Rindsrouladen oder als Dessert ein Apfelstrudelparfait mit Sauerrahm-Espuma.
Besonders spannend sind die freitäglichen Genussmenüs. Zuletzt hab es z.B.
- Maronisuppe | Sellerieferment | Apfelwürfel
- Duett vom Reh | Topinamburcreme | Polentaschnitte | Waldpilze | Preiselbeer-Jus
- Karottenkuchen | Sanddorncreme | Topfen-Espuma | Kürbiskern-Crumble
Incl. Gruss aus der Küche und stimmiger Weinbegleitung um (wie ich finde) sagenhafte 49 EUR.
Mir scheint, dass gerade diese Genussgemenues ein Herzensanliegen der Valo-Küche sind und weiter ausgebaut werden sollen, sobald sie sich etabliert haben. Und mittlerweile ist die Gaststube an den Freitagen auch bereits gut mit Menue-Gästen gefüllt.
Natürlich hab auch ich Gerichte, bei denen ich starke Kindheitserinnerungen hab und kein Lokale es so gut machen kann „wie meine Oma“ – aber das gibt’s in jedem Lokal. Aber insgesamt hatte ich bisher immer Essen auf hohem Niveau und besonders die Saucen sind für mich herausragend. Wenn man dann hört dass die Fleischgerichte oft 12+ Stunden vor sich hinschmoren bis sie dann auf dem Teller landen, weiss man auch warum.
Die Atmosphäre in der Gaststube ist gemütlich und heimelig. Während Manuel in der Küche wirkt, kümmert sich Ehefrau Jasmin mit viel Herz um die Gäste. Blickfang ist das legendäre Holzfass aus alten Zeiten, das als Treffpunkt für ein Feierabendgetränk dient. Dazu gibt es gemütliche Tische in der Gaststube und sogar einen angeschlossenen Saal für Veranstaltungen oder Hochbetrieb am Wochenende, und im Sommer gibt’s noch einen Gastgarten.
Bei den Getränken gibt es Stiegl-Bier und eine wachsende Weinkarte mit Schwerpunkt auf österreichische Weiß- und Rotweine, viele auch glasweise.
Manche meinen, ich hätte vorschnell eine 5-5-5-Bewertung abgegeben. Aber ich stehe dazu.
Und ja ich lebe in Groisbach und natürlich – und das geb ich zu – freu ich mich, dass es mit Valo wieder ein lokales Gasthaus im Ort gibt. Doch meine Begeisterung beruht auf ehrlicher Überzeugung. Ich finde, dass das Essen, das Service und die Atmosphäre sind außergewöhnlich gut. Und wenn man bedenkt, dass das Valo erst seit einigen Wochen offen hat, sehe ich sogar noch weiteres Potenzial (gerade auch was die Genuss-Freitage anbelangt).
Für mich ist das Valo jetzt schon ein Gewinn – und ich bin gespannt, welche Überraschungen die Küche noch bereithält. Ich bleibe bei meiner 5-5-5 Empfehlung.
Das hatte ich am 16. Sept geschrieben - und nachdem ich gelernt hab, dass man in diesem Forum eigentlich "detailliertere Berichte" bevorzugt, poste ich es nochmals mit mehr Details:
Leider verlieren heute viele kleine Ortschaften ihre Dorfgasthöfe und damit Ihren gesellschaftlichen Mittelpunkt. So auch der kleine Ort Groisbach bei Alland (rund 80 Häuser), nachdem die frühere Dorfwirtin vor einigen Monaten ihr Lokal geschlossen hatte.
Umso erfreulicher ist es, dass sich mit Manuel und Jasmin Miedler eine erfahrene Gastronomie-Familie – samt Kindern und Katzen – hier niedergelassen und mit viel Ehrgeiz das Gasthaus „Valo“ neu eröffnet hat. Allein dieser Schritt wäre schon eine Feier wert.
Das junge Team ist mit großen Zielen angetreten: klassische Wirtshausküche, aber mit modernem Anspruch. Küchenchef Manuel legt besonderen Wert auf hochwertige, regionale Produkte – und setzt zusätzlich auf Techniken wie Fermentation. Oft sind es kleine, feine Details auf den Tellern, die traditionelle Gerichte vertraut, aber doch überraschend wirken lassen.
Natürlich können in einem Landgasthaus Klassiker wie Schnitzel, Kalbsbeuschel oder Zwiebelrostbraten nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch Kreationen wie „Brennnesselknödel mit Bergkäsekruste und Nussbutterschaum“ oder eine „Maronisuppe mit Thymianschaum und Jakobsmuschel“ auf der Speisekarte.. Saisonal gibt es derzeit etwa geschmorten Wildschweinnacken.
Unter der Woche (Mi–Fr) wird mittags ein 2- oder 3-gängiges Menü (12,90 bzw. 15,90 €) angeboten – ungewöhnlich hochwertig und ambitioniert für die Region: etwa geschmorte Kalbsbäckchen, Rindsrouladen oder als Dessert ein Apfelstrudelparfait mit Sauerrahm-Espuma.
Besonders spannend sind die freitäglichen Genussmenüs. Zuletzt hab es z.B.
- Maronisuppe | Sellerieferment | Apfelwürfel
- Duett vom Reh | Topinamburcreme | Polentaschnitte | Waldpilze | Preiselbeer-Jus
- Karottenkuchen | Sanddorncreme | Topfen-Espuma | Kürbiskern-Crumble
Incl. Gruss aus der Küche und stimmiger Weinbegleitung um (wie ich finde) sagenhafte 49 EUR.
Mir scheint, dass gerade diese Genussgemenues ein Herzensanliegen der Valo-Küche sind und weiter ausgebaut werden sollen, sobald sie sich etabliert haben. Und mittlerweile ist die Gaststube an den Freitagen auch bereits gut mit Menue-Gästen gefüllt.
Natürlich hab auch ich Gerichte, bei denen ich starke Kindheitserinnerungen hab und kein Lokale es so gut machen kann „wie meine Oma“ – aber das gibt’s in jedem Lokal. Aber insgesamt hatte ich bisher immer Essen auf hohem Niveau und besonders die Saucen sind für mich herausragend. Wenn man dann hört dass die Fleischgerichte oft 12+ Stunden vor sich hinschmoren bis sie dann auf dem Teller landen, weiss man auch warum.
Die Atmosphäre in der Gaststube ist gemütlich und heimelig. Während Manuel in der Küche wirkt, kümmert sich Ehefrau Jasmin mit viel Herz um die Gäste. Blickfang ist das legendäre Holzfass aus alten Zeiten, das als Treffpunkt für ein Feierabendgetränk dient. Dazu gibt es gemütliche Tische in der Gaststube und sogar einen angeschlossenen Saal für Veranstaltungen oder Hochbetrieb am Wochenende, und im Sommer gibt’s noch einen Gastgarten.
Bei den Getränken gibt es Stiegl-Bier und eine wachsende Weinkarte mit Schwerpunkt auf österreichische Weiß- und Rotweine, viele auch glasweise.
Manche meinen, ich hätte vorschnell eine 5-5-5-Bewertung abgegeben. Aber ich stehe dazu.
Und ja ich lebe in Groisbach und natürlich – und das geb ich zu – freu ich mich, dass es mit Valo wieder ein lokales Gasthaus im Ort gibt. Doch meine Begeisterung beruht auf ehrlicher Überzeugung. Ich finde, dass das Essen, das Service und die Atmosphäre sind außergewöhnlich gut. Und wenn man bedenkt, dass das Valo erst seit einigen Wochen offen hat, sehe ich sogar noch weiteres Potenzial (gerade auch was die Genuss-Freitage anbelangt).
Für mich ist das Valo jetzt schon ein Gewinn – und ich bin gespannt, welche Überraschungen die Küche noch bereithält. Ich bleibe bei meiner 5-5-5 Empfehlung.
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Nach der Dorfwirtin hat sich zum Glück wieder ein engagiertes Wirts-Ehepaar gefunden, die das urige Lokal in Groisbach übernommen haben.
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sic...MehrNach der Dorfwirtin hat sich zum Glück wieder ein engagiertes Wirts-Ehepaar gefunden, die das urige Lokal in Groisbach übernommen haben.
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sich auch die Toiletten befinden. Im Vorraum ist es derzeit noch etwas kahl, da könnte man es heimeliger gestalten, z.B. mit Holzmöbel und versch. Vintage-Accessoires, das schafft bereits beim Eintreten Behaglichkeit.
Dann geht es in den Hauptraum mit dem alten Holzboden, wo sich alles abspielt. Ein großes Fass, welches bereits von den Vorbesitzern übernommen wurde, steht vor der Schank und stellt den Treffpunkt bzw. Stammtisch für die stehenden Gäste dar. Die Wand ist typisch mit der alten Lamperie.
In dieser Gaststube gibt es einige unterschiedlich große Tische. Wir wurden sofort von der netten Wirtin in Empfang genommen und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz, um das Geschehen zu überblicken. Das Gästeaufkommen hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Neben uns waren am Stammtisch/Fass noch zwei Herren, die nur etwas getrunken haben und noch drei andere Gäste, die etwas aßen.
Zu Beginn orderte ich ein Seidl Stiegl, welches es auch in der Zwickl Variante gibt, genannt Paracelsus. Für die Liebste gab es ihren obligatorischen Kaiserspritzer.
Die Speisekarte präsentiert sich mit diversen Klassikern in kreativer Interpretation. So steht z.B. ein Mangalitza Schweinsbraten vom Schopf in Apfeljus glaciert - begleitet von fermentierten Weisskraut & flaumigen Serviettenknödel auf der Karte. Ein weiteres Highlight für diese Gegend: Grüne Veltlinerschaumsuppe - Fruchtig feine Weinschaumsuppe mit Nussbrotchip & Marinierten Trauben. Hört sich ja alles sehr interessant an, wir sind gespannt, ob dieses Angebot auch wirklich angenommen wird.
Wir entschieden uns an diesem Abend für eine Fritattensuppe, ein Kalbsbeuschl und das Rosa gebratene Schweinefilet.
Die Suppe war geschmacklich tadellos, für die Liebste wäre frischer Schnittlauch anstatt Petersilie noch perfekter gewesen. Mit Tafelspitz auf der Karte sollte die Suppe ja sowieso eine „gmahte Wiesn“ sein und das war sie auch.
Das Kalbsbeuschl hatte ein angenehmes Aroma, nicht zu säuerlich, alles bissfest und nicht totgekocht. Knödel frisch zubereitet, da gab es nichts zu bemängeln.
Das Schweinefilet der Liebsten hat alles übertroffen. Wunderschöne Garstufe, der Saft ein Gedicht aus Thymian und Rosmarinnoten, die Fregola Sarda ganz normal, nicht cremig, wie es in der Karte stand.
Zum Essen servierte man der Liebsten einen Grünen Veltliner vom Lesehof Stagard 2024, der herrlich mit den Schweinemedaillons harmonierte. Zum Abschluss gabs dann noch zwei Espressi von Julius Meinl. Wir hatten einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen und wollten das natürlich ein weiteres Mal testen.
Zum Glück hielten wir ein Plauscherl mit der Chefin und im Zuge dessen erfuhren wir – wenn auch sehr kurzfristig – dass es am Freitag derselben Woche ein 3-gängiges Menü mit Weinbegleitung gab. Dafür meldeten wir uns natürlich sogleich an.
2. Abend – besagter Freitag:
Wir reservierten wieder unser Lieblingsplatzerl im Eck und hatten diesmal auch unsere Hündin mit, da hier ausreichend Platz zu den Nachbartischen ist. Die Wirtsleute haben selber eine Katze und sind auch Hunden positiv gegenüber eingestellt, unsere Hündin bekam auch eine Wasserschüssel.
Als Aperitif nahmen wir den angebotenen Sekt vom Bründlmayer, der Preis zwar nicht wirklich günstig, aber Bründlmayer hat nunmal seinen Preis. Vielleicht könnte man noch einen günstigen Prosecco als Alternative anbieten.
Dann kam auch schon das Amuse Bouche - Gruß aus der Küche – in Form eines Sellerieschaums mit Dillöl und Pastinakenchip. Das war schon einmal ein überraschender Beginn, den wir hier im Wirtshaus am Lande in dieser Form absolut nicht erwartet hätten.
Darauf folgte eine Weinschaumsuppe - Sauerrahm – Dillsaat, die wunderschön präsentiert und dann mittels einem Kännchen eingeschenkt wurde. Zur Suppe gab es einen Grünen Veltliner Steinbruch 2024 Traisental von Müllner, der war recht gut dazu.
Wir machten dann ein kleines Päuschen von 15 Minuten, denn der erste Hunger war gestillt.
Es folgte der Hauptgang, nämlich Geschmorte Kalbsbäckchen - Spitzkrautröllchen mit Pastinakencreme - Miso Jus. Wow, dachten wir, da ist aber jemand ambitioniert. Hinter der Ambition steckte aber auch perfektes Handwerk und herrlicher Geschmack. Die Kalbsbäckchen waren mit Abstand die besten der letzten Jahre, da hatten wir schon in einigen Hauben-Lokalen viel langweiligere Bäckchen gegessen.
Die Portionsgröße passte für uns, sie ist nicht riesig, aber wer will schon am Abend so große Portionen essen, vor allem in mehreren Gängen
Den Abschluss bildete Birne - Honig - Walnuss - warme Gewürze. Für mich perfekt, leider mussten die Nüsse bei der Liebsten weichen, da Allergie. Die eingelegte Birne mit dem Honig war aber trotzdem sehr gut.
Dazu gab es auch noch die passende Weinbegleitung mit dem Stargard GV 2024 vom letzten Mal für die Liebste und für mich einen Rotwein vom Heinrich Deutschkreutz Ried Goldberg Reserve 2020
Zur Nachspeise kredenzte man uns eine Beerenauslese Cuvee von Kracher 2021, die Liebste meinte, sie würde sich am liebsten „hineinlegen“, so gut hat es ihr geschmeckt.
Es war ein richtig guter und netter Abend, den man hier nicht erwarten würde. Einziger Wermutstropfen war, dass wir die Einzigen waren, die dieses tolle Menü genießen durften. Wirklich schade, dass hier nicht mehr Gäste den Weg hierher gefunden haben, es war jedoch – wie schon erwähnt – sehr kurzfristig angekündigt worden. Wir hoffen wirklich, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber das Lokal ist ja erst seit Anfang September geöffnet.
Demnächst soll es auch eine Homepage und eine eigene Weinkarte geben.
Manuel, der Chef und Koch kam dann auch noch zum Tisch, stellte sich vor und wir lobten ihn für das gelungene Menü. Wir bekamen dann auch noch eine Kostprobe eines Bier-Wein-Getränks, welches zwar interessant war, jedoch nicht so unseren Geschmack traf.
In Zukunft möchte man jedenfalls so einen Gourmetabend etablieren und nächstes Mal soll es sogar ein 6-gängiges Menü geben. Da sind wir schon sehr gespannt.
Diese zwei Eindrücke haben uns sehr positiv auf die zukünftigen kulinarischen Erlebnisse in Groisbach im Valo eingestimmt und wir können dieses Restaurant aus derzeitiger Sicht auf jeden Fall weiterempfehlen, egal, ob man nun einfach nur heimische Wirtshausküche a la Schnitzel oder Cordon Bleu oder etwas gehobenere Küche essen möchte. Wir kommen bald wieder!
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sich auch die Toiletten befinden. Im Vorraum ist es derzeit noch etwas kahl, da könnte man es heimeliger gestalten, z.B. mit Holzmöbel und versch. Vintage-Accessoires, das schafft bereits beim Eintreten Behaglichkeit.
Dann geht es in den Hauptraum mit dem alten Holzboden, wo sich alles abspielt. Ein großes Fass, welches bereits von den Vorbesitzern übernommen wurde, steht vor der Schank und stellt den Treffpunkt bzw. Stammtisch für die stehenden Gäste dar. Die Wand ist typisch mit der alten Lamperie.
In dieser Gaststube gibt es einige unterschiedlich große Tische. Wir wurden sofort von der netten Wirtin in Empfang genommen und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz, um das Geschehen zu überblicken. Das Gästeaufkommen hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Neben uns waren am Stammtisch/Fass noch zwei Herren, die nur etwas getrunken haben und noch drei andere Gäste, die etwas aßen.
Zu Beginn orderte ich ein Seidl Stiegl, welches es auch in der Zwickl Variante gibt, genannt Paracelsus. Für die Liebste gab es ihren obligatorischen Kaiserspritzer.
Die Speisekarte präsentiert sich mit diversen Klassikern in kreativer Interpretation. So steht z.B. ein Mangalitza Schweinsbraten vom Schopf in Apfeljus glaciert - begleitet von fermentierten Weisskraut & flaumigen Serviettenknödel auf der Karte. Ein weiteres Highlight für diese Gegend: Grüne Veltlinerschaumsuppe - Fruchtig feine Weinschaumsuppe mit Nussbrotchip & Marinierten Trauben. Hört sich ja alles sehr interessant an, wir sind gespannt, ob dieses Angebot auch wirklich angenommen wird.
Wir entschieden uns an diesem Abend für eine Fritattensuppe, ein Kalbsbeuschl und das Rosa gebratene Schweinefilet.
Die Suppe war geschmacklich tadellos, für die Liebste wäre frischer Schnittlauch anstatt Petersilie noch perfekter gewesen. Mit Tafelspitz auf der Karte sollte die Suppe ja sowieso eine „gmahte Wiesn“ sein und das war sie auch.
Das Kalbsbeuschl hatte ein angenehmes Aroma, nicht zu säuerlich, alles bissfest und nicht totgekocht. Knödel frisch zubereitet, da gab es nichts zu bemängeln.
Das Schweinefilet der Liebsten hat alles übertroffen. Wunderschöne Garstufe, der Saft ein Gedicht aus Thymian und Rosmarinnoten, die Fregola Sarda ganz normal, nicht cremig, wie es in der Karte stand.
Zum Essen servierte man der Liebsten einen Grünen Veltliner vom Lesehof Stagard 2024, der herrlich mit den Schweinemedaillons harmonierte. Zum Abschluss gabs dann noch zwei Espressi von Julius Meinl. Wir hatten einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen und wollten das natürlich ein weiteres Mal testen.
Zum Glück hielten wir ein Plauscherl mit der Chefin und im Zuge dessen erfuhren wir – wenn auch sehr kurzfristig – dass es am Freitag derselben Woche ein 3-gängiges Menü mit Weinbegleitung gab. Dafür meldeten wir uns natürlich sogleich an.
2. Abend – besagter Freitag:
Wir reservierten wieder unser Lieblingsplatzerl im Eck und hatten diesmal auch unsere Hündin mit, da hier ausreichend Platz zu den Nachbartischen ist. Die Wirtsleute haben selber eine Katze und sind auch Hunden positiv gegenüber eingestellt, unsere Hündin bekam auch eine Wasserschüssel.
Als Aperitif nahmen wir den angebotenen Sekt vom Bründlmayer, der Preis zwar nicht wirklich günstig, aber Bründlmayer hat nunmal seinen Preis. Vielleicht könnte man noch einen günstigen Prosecco als Alternative anbieten.
Dann kam auch schon das Amuse Bouche - Gruß aus der Küche – in Form eines Sellerieschaums mit Dillöl und Pastinakenchip. Das war schon einmal ein überraschender Beginn, den wir hier im Wirtshaus am Lande in dieser Form absolut nicht erwartet hätten.
Darauf folgte eine Weinschaumsuppe - Sauerrahm – Dillsaat, die wunderschön präsentiert und dann mittels einem Kännchen eingeschenkt wurde. Zur Suppe gab es einen Grünen Veltliner Steinbruch 2024 Traisental von Müllner, der war recht gut dazu.
Wir machten dann ein kleines Päuschen von 15 Minuten, denn der erste Hunger war gestillt.
Es folgte der Hauptgang, nämlich Geschmorte Kalbsbäckchen - Spitzkrautröllchen mit Pastinakencreme - Miso Jus. Wow, dachten wir, da ist aber jemand ambitioniert. Hinter der Ambition steckte aber auch perfektes Handwerk und herrlicher Geschmack. Die Kalbsbäckchen waren mit Abstand die besten der letzten Jahre, da hatten wir schon in einigen Hauben-Lokalen viel langweiligere Bäckchen gegessen.
Die Portionsgröße passte für uns, sie ist nicht riesig, aber wer will schon am Abend so große Portionen essen, vor allem in mehreren Gängen
Den Abschluss bildete Birne - Honig - Walnuss - warme Gewürze. Für mich perfekt, leider mussten die Nüsse bei der Liebsten weichen, da Allergie. Die eingelegte Birne mit dem Honig war aber trotzdem sehr gut.
Dazu gab es auch noch die passende Weinbegleitung mit dem Stargard GV 2024 vom letzten Mal für die Liebste und für mich einen Rotwein vom Heinrich Deutschkreutz Ried Goldberg Reserve 2020
Zur Nachspeise kredenzte man uns eine Beerenauslese Cuvee von Kracher 2021, die Liebste meinte, sie würde sich am liebsten „hineinlegen“, so gut hat es ihr geschmeckt.
Es war ein richtig guter und netter Abend, den man hier nicht erwarten würde. Einziger Wermutstropfen war, dass wir die Einzigen waren, die dieses tolle Menü genießen durften. Wirklich schade, dass hier nicht mehr Gäste den Weg hierher gefunden haben, es war jedoch – wie schon erwähnt – sehr kurzfristig angekündigt worden. Wir hoffen wirklich, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber das Lokal ist ja erst seit Anfang September geöffnet.
Demnächst soll es auch eine Homepage und eine eigene Weinkarte geben.
Manuel, der Chef und Koch kam dann auch noch zum Tisch, stellte sich vor und wir lobten ihn für das gelungene Menü. Wir bekamen dann auch noch eine Kostprobe eines Bier-Wein-Getränks, welches zwar interessant war, jedoch nicht so unseren Geschmack traf.
In Zukunft möchte man jedenfalls so einen Gourmetabend etablieren und nächstes Mal soll es sogar ein 6-gängiges Menü geben. Da sind wir schon sehr gespannt.
Diese zwei Eindrücke haben uns sehr positiv auf die zukünftigen kulinarischen Erlebnisse in Groisbach im Valo eingestimmt und wir können dieses Restaurant aus derzeitiger Sicht auf jeden Fall weiterempfehlen, egal, ob man nun einfach nur heimische Wirtshausküche a la Schnitzel oder Cordon Bleu oder etwas gehobenere Küche essen möchte. Wir kommen bald wieder!
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Groisbach 2, Alland 2534
Valo - Details
Küche: Österreichische Küche, Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Restaurant
Kartenzahlung: VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten: Website prüfen
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Da ich hier aufgewachsen bin, kenne ich jedes Wirtshaus in diesem Gebiet. Man...












Hallo Laurent, schön, dass (u.a.) meine Bewertung dich ins kleine Groisbach gelockt hat und dass die Anreise es scheinbar wert war. Ich bin übrigens fast sicher, dass wir uns an dem Tag auch kurz IRL gesehen haben. Zugegeben, ich esse im Valo meist am Abend – da sind Speisekarte und Ambiente schon noch etwas feiner als zu Mittag. Das liegt sicher auch daran, dass das Valo noch recht jung ist und ihm vielleicht noch die zusätzliche Aufmerksamkeit einer Auszeichnung (zB Gabel,…) fehlt, um das volle Potenzial des Einzugsgebiets auszuschöpfen… was es bräuchte, um das Abend-Konzept auch zu Mittag schon voll durchziehen zu können. Daher braucht es scheinbar noch diese etwas vereinfachte Karte zu Mittag.. Wobei ich dem Valo zugutehalte, dass sie – im Kontrast zu den 9,90-€-TK-Mittagsmenüs, die hier in der Gegend noch zu oft üblich sind – bei Qualität, Regionalität und Geschmack auch zu Mittag keine Kompromisse eingehen wollen und auch klassische Mittagsmenüs oft “mutig, neu denken” … auch auf die Gefahr hin, dass es im kleinen Dorf nicht jedem Einheimischen gefällt, dass Qualität auch ein paar Euro mehr kosten muss. Aber es scheint sich langsam positiv herumzusprechen, und es kommen immer mehr Leute auch von außerhalb und auch zu Mittag ins Valo – und das freut mich persönlich. Beim Ambiente gehen unsere Meinungen wohl am ehesten auseinander. Das liegt wohl zT am angesprochenen Unterschied zw Mittag und Abend. Aber ja, ich hab hier wahrscheinlich auch einen Bias. Ich mag es, wenn es ein etwas uriges, nicht bis ins Detail durchgestyltes Dorfgasthaus gibt, wo am Abend auch mal am Stammtisch etwas los ist, während man nebenbei wirklich gut essen kann. Ich mag diese Atmosphäre, die fast etwas von einem verlängerten Wohnzimmer hat, wo man auch mal länger sitzen bleibt und mit Leute ins Plaudern kommt (z. B. über gutes Essen und Wein) – und noch dazu, wenn es dann auch noch eine echte Wirtshausfamilie gibt, die das mit Leidenschaft und persönlich betreibt. Da trifft das Valo sicher einen „Sweet Spot“, das gebe ich zu. Kurzum: Freut mich, dass der erste Eindruck positiv war – und ja, vielleicht sehen wir uns dort ja auch mal zufällig am Abend. Bin gespannt, was du dann sagst.