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The BrickmakersThe BrickmakersThe Brickmakers
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The Brickmakers Info
Preislage
Gehoben
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Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
17:00-02:00
Di
17:00-02:00
Mi
17:00-02:00
Do
17:00-02:00
Fr
17:00-02:00
Sa
12:00-02:00
So
12:00-02:00
Hinzugefügt von:
Rootsbua
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The Brickmakers

Zieglergasse 42
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Amerikanisch
Lokaltyp: Bierlokal
Tel: 019974414Fax: 01997441499
News9. Okt 2016 von
laurent

Der hochdekorierte Küchenchef Peter Zinter verlässt »Chalie P's« und »Brickmaker's«

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8 Bewertungen für: The Brickmakers

Rating Verteilung
Speisen
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Service
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Rating Details
am 30. Oktober 2016
sloeberry
22
1
6
4Speisen
3Ambiente
2Service

Heute waren wir in einer 10-Köpfigen Runde zum Brunch im Lokal.

Zum Ambiente ist zu sagen, dass es ein stylischer hipsterischer Laden ist. Wir saßen in einer Art Koje, umgeben von Glasfenstern+ Spitzengardinen (die zur Hälfte verkehrt herum aufgehängt sind, blöd bei einem Blumenmuster mit Stängel), fand ich ganz nett, aber weiter hinten im Lokal fand ichs nicht so gemütlich - aber stylisch!
Die Menükarten kamen auf Klemmbrettern (übrigens nicht 100% dieselbe wie im Netz, minimale Unterschiede) und am Tisch standen Wasserkaraffen (TOP!).

Die Mitarbeiter waren zwar freundlich, leider mussten wir aber sehr lange auf Getränke warten (eine Kellnerin sagte derwegen Bescheid (Stau beim Kaffeeautomat quasi) und nahm schonmal die Essensbestellung auf).

Ich hatte einen Schwarztee welcher in einer interessanten Form daherkam - eine kleine Karaffe (leider war der Teebeutel schon drin, ich mags vielviel lieber wenn ich selber genau bestimmen kann wielang ich meinen Tee ziehen lasse) - darauf ein kleines Schüsserl, darauf ein Tassenuntersetzer.
Bin mir nicht so sicher wofür der Untersetzer war, vermutlich als Teebeutelablage gedacht, denn die Schüssel hat grad so nicht auf den Untersetzer gepasst.

Zum Essen hatte ich Eggs Benedict: zum ersten Mal gekostet. Die zwei Eier waren wunderbar weich mit flüssigem Dotter, darunter eher dickere Scheiben Speck. Wurde auf einer ziemlich dicken Scheibe Toast serviert. Hat mir geschmeckt!

Dazu gabs für mich noch Pancakes mit Maplesirup. Hab heut erkannt das ich den Sirup gar nicht mag, zum Glück hatte meine Sitznachbarin noch Marmelade über :)
Weich und fluffig, mit Nutella wärs perfekt gewesen.

Die Speisen kamen in flachen Schüsserl daher - hübsch aber ziemlich ungewohnt und etwas nervig für uns.

Zum Abschluss habe ich mir noch ein Mimosa, Pfirsischgeschmack, gegönnt und hab alles in allem ca 25 Euro gezahlt.

Unser Grüppchen hat das Lokal mit 2-4 Punkten bewertet - im Durchschnitt also 3 von 5 Punkten.
Ich wünscht es wär etwas günstiger, und mehr Auswahl wär auch toll. (Ich liebe diese Frühstücksplatten, mit bisschen Käse, bisschen Wurst, einem Kipfer, bisschen Obst ectect, hier gabs halt leider nur 'ganze' Portionen, die meisten aus der Gruppe haben auch nur 1 Speise gegessen. Nach meinen 2 war ich paaaaappsatt)

Würde ich wieder kommen - ja, wieso nicht, wär aber sicher nicht mein Favorit.

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am 12. Dezember 2015
Magdalena
44
3
5
5Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren zu zweit im Brickmakers und hatten nicht reserviert, weshalb wir nur einen Tisch bis 20:00 bekamen, da es aber erst 18:00 war war das ok für uns. Das Lokal war noch ziemlich leer um diese Zeit, bis 20:00 war es aber bis auf den letzen Platz gefüllt.

Der nette Kellner fragte freundlich ob er uns bei der riesigen Ale- und Bierauswahl helfen kann, wir riskierten aber einen Schuss ins Dunkle und bestellten einfach. Beim Essen war es einfacher da die Karte sehr überschaubar ist, der Fokus liegt auf BBQ.

Wir bestellten Pulled Pork und das Brisket, beides kam nach ca. 20min. Das Brisket war super zart und hatte einen Hauch von orientalischen Gewürzen, das extra zu bestellende Erdäpfelpüree war sehr gut, aber etwas in Bratensauce ertränkt. Das Pulled Pork war ebenfalls wirklich spitze, so wie man es sich wünscht und auch von der Menge her etwas üppiger als das Brisket.

Die Biere die wir hatten habe ich vergessen, es waren glaube ich italienische IPAs, supergut! Aber €7,50- für 0,4L sind eindeutig zu viel. Es gibt geschätzte 50 Biere, Ales und Cider zur Auswahl, alle so zwischen €4,50- und 10,- für 0,4L.


In Summe: Tolles Essen zu hohen Preisen (€12 - €20 ohne Beilagen) und eine wahnsinns Bierauswahl zu noch höheren Preisen.

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Letzter Kommentar von am 12. Dez 2015 um 17:20

Ich war noch nicht dort, aber Brisket: Über länger Zeit gegrillte Rinderbrust, sollte schön rosig sein und einen "Rauchring" aufweisen. Pulled Pork: Schweine Schulter, auch über lange Zeit bei niedriger Temperatur gegrillt und danch in grobe Fasern zerpflückt!

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am 27. Oktober 2015
marionglatz
47
1
4
2Speisen
3Ambiente
4Service

Nur haben wir es endlich ins hochgelobte Brickmakers geschafft. Wir hatten für einen Samstag, am frühen Abend reserviert (man bekommt den Tisch nur für 2 Stunden, das reicht aber aus). Das Lokal war noch relativ leer. Von außen ist es relativ unscheinbar. Die langen Raucherbänke für dem Lokal (überdacht und windgeschützt) sind eine gute Idee. Innen ist es ebenfalls nicht sehr auffällig. Eine lange Bar zieht sich durchs Lokal, viel Holz, große Kessel. Wirklich schön sind die Toiletten (sehr groß und hell).
Unser Kellner war die ganze Zeit sehr aufmerksam und freundlich. Die Getränkeauswahl ist wirklich sehr gut. Für Bierliebhaber sowieso, aber auch die Auswahl an alkoholfreien Getränken (Fentimans Limonaden!) ist sehr groß. Mein Mann hatte Bier, ich ein Fentimans Cherry Tree Cola (schmeckte nicht nach Kirsche, Geruch nach Klospray, aber trotzdem spannend).
Bei der Speisekarte waren wir teilweise ratlos angesichts der vielen fremden Begriffe (Brisket, Pulled Pork, Pulled Beef, Mac n Cheese, Kimchi, etc.). Wir mussten erst googeln, bevor wir bestellen konnten. Das sind alles Begriffe aus dem Barbecue, die man als Österreicher nicht wirklich kennt. Hier wären Erklärungen in der Speisekarte sinnvoll!
Das man Fleisch nimmt, ist ziemlich klar, bei den Beilagen fehlte mir eindeutig etwas Richtung Pommes/Wedges/Bratkartoffel. Es gibt nur Kartoffelsalat oder Kartoffelpüree mit Knochenmark (Knochemark klingt nicht gerade appetitanregend).
Wir entschieden uns für Brisket und die Burnt Ends (Stücke vom Brisket). Dazu Baked Beans und Brot. Das Fleisch hat uns leider gar nicht geschmeckt. Das Brisket war zähl, die Burnt Ends schmeckten zu 80% schwammig im Mund, als wären es Fettstücke. Der Salat, der immer dabei ist, war sehr gut!
Die Nachspeise war jedoch sehr gut. Apfel-Zwetschken-Crumble mit Vanillesauce. Die Portion reichte locker für 2 Personen.
Da uns das Fleisch gar nicht geschmeckt hat und das Lokal auch sonst nicht aufregend ist, kann ich es nicht empfehlen.

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Letzter Kommentar von am 12. Dez 2015 um 15:43

Das mit dem Knochenmark ist rein subjektiv. Ich würde es nicht essen.

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am 20. Oktober 2015
Eisendraht
18
2
6
3Speisen
2Ambiente
4Service

Systemgastronomie meets Hipster und Bobolokal. (So wirkt es zumindest) Freundliche Kellner, zig verschiedene Biere (der craft beer hype) und Fleisch aus dem Smoker haben uns neugierig gemacht.
Nun ja. Gelandet sind wir nach zig seltsamen "Absurd Bier" Versuchen letztlich beim Pilsner Urquell. Süffig und wohlfeil. Das Steak war gut aber nicht berauschend und mit 23 Euro ohne Beilage jetzt auch kein "Nachwurf". Der Kellner war flink und freundlich- das Ambiente wirkt etwas gekünstelt und "gemacht" das ist nicht wirklich authentisch - nicht "gewachsen", bissl wie Disneyland... Jo eh.

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am 19. Mai 2015
MartinG2
3
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2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Die Craft Bier Explosion erreicht endlich Wien!

Letzten Samstag war es mal wieder an der Zeit für einen richtigen Männerabend. Und welcher Ort könnte besser dafür geeignet sein, als das Brickmakers in der Zieglergasse? Wiens neue Craft Beer Sensation, erfüllt zumindest auf dem Papier schon einmal alle Erwartungen an einen gelungenen Abend: mehr als 20(!) Biere vom Fass, darunter Craft Bier Sorten von denen man zumeist noch nichts gehört hat und deftiges BBQ nach amerikanischem Vorbild im Smoker slow und lange gegrillt.

Wir haben dann ca. 1 Monat im Voraus einen Tisch für 5 Personen reserviert und konnten es schon gar nicht mehr erwarten, dass Ale & Cider House endlich von innen zu sehen. Obwohl wir dann zu 7 gekommen sind, war das Personal mehr als verständnisvoll, freundlich und hilfsbereit. Besonders unser Kellner hat den gesamten Abend sehr viel Geduld und Humor mit uns bewiesen, da meine Freunde und ich nach ein paar Bier sicher nicht mehr die leisesten und einfachsten Gäste waren. Sofort stand ein zusätzlicher Stuhl an unserem Tisch und, obwohl wir nur bis 22:00 Uhr reserviert hatten, konnten wir bis halb 12 bleiben und das üppige Biersortiment verkosten.

Was einem sofort ins Auge sticht, sind die beiden Tanks an der Decke des Restaurants, aus denen kühles Pilsner Urquell und Ottakringer Wiener Original, direkt in die jeweils dazu passenden Gläser gezapft wird. Fast unnötig zu erwähnen, dass dabei mit so wenig Kohlensäure gearbeitet wird, dass die feinen Hopfen- und Malz Geschmacksnoten besonders stark hervortreten. Wem allerdings € 4,30 für ein Krügerl Bier zu viel sind, dem ist gleich vom Brickmakers abzuraten, denn die beiden Tankbiere für € 3,90 (Wiener Original) bzw. € 4,30 (Pilsner) gehören noch zu den günstigeren Bieren im Lokal.

Dafür bekommt man aber auch etwas geboten, dass man in Wien nur sehr selten und außerhalb unserer Hauptstadt erst gar nicht findet, Craft Bier in allen Varianten und Geschmacksrichtungen. Ob India Pale Ale, American Pale Ale, Stout oder heimische Biersorten vom Fass wie Schremser Roggen. Für jeden, der sein Bier nicht am liebsten im Supermarkt an der Ecke im Angebot kauft, ist garantiert etwas dabei.

Besonders hervorheben möchte ich dabei, dass Foundation II von Crew Republic, einer Münchner Craft Bier Brauerei, die es gelinde gesagt zu Wege bringt, dass jedes ihrer Biere einfach fantastisch und einzigartig schmeckt. Die etwas kühle und fast schon steril wirkende Inneneinrichtung mit den weißen Kacheln an den Wänden und am Fussboden erzeugt eine Atmosphäre, die ein bisschen an einen Metzger erinnert. Unterbrochen wird das von den dunklen Holzbänken, die abgetrennte Bereiche markieren, welche durch Wände mit weißen Vorhängen verziert sind. Ein einzigartiges Erlebnis, das man wahrscheinlich erst dann so richtig erfassen kann, wenn man schon einmal selbst dort gewesen ist. Anders als in vielen Wiener Pubs hat man dadurch die Möglichkeit, ungestörte Unterhaltungen zu führen, die nicht durch einen unerträglich hohen Lärmpegel erschwert werden.

Die Essensauswahl bereitete mir dann einige Schwierigkeiten, weil es so viele Gerichte auf der Karte gab, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Ich habe mich dann für das 12 Stunden gesmokte Pulled Pork entschieden, standesgemäß mit Mac and Cheese und scharfen Brussel Sprouts als Beilage und wenn ich jetzt daran denke, läuft mir noch immer das Wasser im Mund zusammen. Das Fleisch war wahnsinnig zart und aromatisch, die Makkaroni mit Käse waren genauso, wie ich sie mir an amerikanischen Dinnertischen vorstelle, wenn die ganze Familie um den Tisch sitzt und gemeinsam Football schaut.

Meine Freunde haben die Pork-Ribs und das Beef Brisket gegessen. Da ich freundlicherweise kosten durfte, kann ich sagen, dass auch diese Speisen hervorragend zubereitet waren und wirklich gut geschmeckt haben. Die Ribs waren für meinen Geschmack allerdings etwas zu trocken. Zu den Speisen wurde jeweils ein roter Coleslaw auf dem Teller gereicht, der ein leichtes Anisaroma versprühte.

Zusammenfassend darf ich sagen, dass im Brickmakers wirklich an fast alles gedacht wurde und dadurch eigentlich keine Wünsche offen bleiben. Für Liebhaber von Craft Bier, dessen Fangemeinde ja von Tag zu Tag größer wird, ist es ein absolutes Muss. Ich habe in meinem Leben noch nie eine bessere Bierkarte vorgefunden und die Latte liegt auch verdammt hoch, wenn jemand dieses Sortiment überbieten möchte. Auch dem (in Österreich neuen) Modetrend des Grillens mit dem Smoker wird hier Rechnung getragen. Sogar ein Pastrami Sandwich befindet sich auf der Karte, welches ich bestimmt bei einem meiner nächsten und hoffentlich zahlreichen Besuche einmal probieren werde.

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am 4. Mai 2015
GeraldA
11
2
4
3Speisen
2Ambiente
2Service
1 Check-In

Nach einigen Achterln im "Stadt Krems", packte uns der kleine Hunger. Da es bereits kurz nach 17:00 war, lag es nahe, vis a vis in's Brickmakers zu gehen. Noch dazu, wo doch mein Begleiter so für das Pastrami Sandwich schwärmte.

Betritt man also kurz nach Öffnung das Lokal, möchte man die Jacke gar nicht ausziehen. Es war kalt im Lokal.
Dann gleich die Frage, ob wir reserviert haben. Ich dachte an einen Scherz, da wir die einzigen Gäste waren. Nein, haben wir nicht. Das bescherte uns einen kleinen 2er Tisch neben dem Eingang. Durch die hinter mir befindliche Flügeltür zog es gewaltig herein.

Mir persönlich gefällt das Ambiente nicht wirklich. Der Fliesenboden erinnert an ein U-Bahn WC.

Die Karte ist übersichtlich, die Preise gehoben.
Mein Freund bestellte das Pastrami Sandwich. Ich, ließ mich auf Brisket ein.
Bei der Bestellung wurde ich nicht nach Sides gefragt, welche ich total vergessen hatte.
GSD kam das Mädel mit den Getränken ja nochmal zu uns.
"Erdäpfelsalat nach Omas Rezept" sollte es sein. Dieser entpuppte sich später als ganz normaler Mayonnaisesalat, wenig aufregend.

Das Pastramisandwich kam als recht große Portion daher.
2 relativ große Toastdreiecke, fingerdick mit Fleisch usw. gefüllt. Dann mein Brisket. Im kalten Blechreindl, neben ein paar Löffeln Redslaw, lagen völlig einsam viereinhalb (ja, einhalb) Scheiben Brisket. Jede Scheibe etwa 3mm dick.
Das Fleisch war nahezu kalt. Der wirklich gute Geschmack konnte mich jedoch leider nicht mehr trösten.

Schnell nochmal auf die Karte gesehen, ob ich da nicht irrtümlich eine Vorspeise bestellt hatte.
Nein, Hauptgericht, 15,90.

Das Pastramisandwich kostet 13,90 und es ist mehr drin und dran. Irgendwie verstehe ich die Preisgestaltung nicht.

Ich denke mal, ich werde keinen weiteren Besuch mehr anstreben. Enttäuschend.

Den Service kann ich schwer beurteilen, da wir nur sehr wenig Kontakt hatten.

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am 22. April 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
19
2Speisen
3Ambiente
0Service

Wisst ihr, bei welchem Satz es mir die Prinzessinnen-Löckchen aufstellt? „Ich hab´s dir doch gleich gesagt!“ ….
Doppelt bitter ist es, wenn ich diesen Satz zu mir selbst sagen muss….. Grummel….

Ja, ich weiß, wenn ein Restaurant neu aufsperrt ist es klüger, erst mal ein paar Wochen Zeit durchs Land ziehen zu lassen um der Akklimatisierung ihre Chance zu geben.

Aber leider siegt die adelige Neugier dann doch ab und zu, so auch beim Brickmakers.

Aber fangen wir die Geschichte von vorne an - und nein ich erzähle euch leider kein Märchen:

Nach der allgemeinen Verwirrung beim Empfang und der Namenssuche in der Reservierungsliste, fand sich eine nette Dame, die uns zu unserem Tisch brachte. Dass sie nach 5 Minuten nochmal kam und fragte, ob wir eine Reservierung haben, kann ja in der Aufregung passieren. Schließlich war die Bude wirklich, wirklich voll.

Eher war es ein Wunder, dass sie uns gefunden hat, weil wir mit dem Tisch Pech hatten und einer eindeutige Panne im Beleuchtungskonzept zum Opfer fielen. Es gab im ganzen Lokal genau zwei Tische, an denen man auch „Essen im Dunkeln“ zelebrieren könnte, am Nachbartisch wurde sich schon der Handy-Taschenlampe bedient, ich griff auf das traditionelle Teelicht zurück um die Karte zu lesen.

Die Atmosphäre und Einrichtung ist sehr gut gelungen, alles sehr stimmig, man könnte ebenso auch in New York sitzen…. So fühlte es sich umso mehr an, als ich beim Service-Personal, das zweite Mal die falsche Bierbestellung reklamierte und Deutsch nicht verstanden wurde…. Und nein, das war hier offensichtlich keine Absicht wie in typischen Pubs.

Der rote Faden des Services zog sich zumindest konsequent durch den Abend durch: Die Dame, die unsere Speisen aufnahm, fragte nach ein paar Minuten, ob wir schon zu Essen bestellt haben; auf die Frage, was denn auf der „Brickmakers Platte“ sei, wurde mit „Was gerade da ist“ geantwortet, am Nebentisch wurden beim Abservieren vorm Gast einfach alle Reste auf einen Haufen getürmt… ich könnte ja ewig so weitermachen…

Zum Glück war Prinzessin tiefen-entspannt (sehr gutes Bier von Brauwerk), und so machte es ja sogar ein bisschen Spaß das Chaos zu beobachten.

Aber stopp…. Da war ja noch was! Genau das Essen, es kam dann auch nach 40 Minuten!

Auf der Platte fand sich ein schöner Auszug aus dem Angebot: Beef Brisket und Pulled Pork waren sehr gut, das Southern Fried Chicken ebenso, das hausgemachte Würstel brav und die Ribs wirklich enttäuschend, nix besonderes. Sehr nett in Email-Reindln serviert, leider kühlte es sehr rasch aus.

Die Beilagen waren durch die Bank so wie erwartet und alle o.k.: Baked Beans, Käsemakkaroni, Kartoffelsalat. Die hausgemachten Saucen eher langweilig.

Es war jetzt nicht eine riesen Portion für uns drei und so sollte noch ein Dessert ins Prinzessinnen-Bäuchlein. Aber wir hatten nur noch 40 Minuten (Die Tische werden generell nur für 2 Stunden reserviert, und das wird auch durchgezogen wie wir am Nachbartisch miterlebten).
Chocolate Pecan Pie und „Peters´s Zimtschnecke – nach geheimen Rezept von Peter Zinter“ sollten es werden. Als die Kellnerin meinte, dass die Zimtschnecke bis zu 20 Minuten dauern kann, antwortete ich mit einem Augenzwinkern: „Kein Problem, wenn wir dann nicht vom Tisch aufspringen müssen“.

Kurzes Entsetzen in den Augen der jungen Dame und simsalabim hatten wir 5 Minuten später das Dessert vor uns stehen.
Schade, weil die Zimtschnecke hatte eindeutig ihre beste Zeit schon hinter sich und war nur noch ausgetrocknet, da hätte ich wirklich gerne die 20 Minuten auf eine frische gewartet.

Oder sie schmecken immer so, dann bei allem Respekt, Herr Zinter, bitte das Rezeptgeheimnis lieber behalten! Auch der Chocolate Pecan Pie ging zur Hälfte zurück, und das heißt wirklich etwas!

Also…. Erstmal danke fürs geduldige Zuhören von meiner Geschichte… Ein Happy End hab ich ja leider nicht, vielleicht gibt’s in ein paar Monaten noch einen zweiten Versuch….
Ajaa.. Ich hab´s mir ja gleich gesagt!

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am 2. April 2015
krawutzi1111elf
5
0
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Das Brickmakers ist ein sehr schönes amerikanisches Lokal mit wirklich gemütlicher Atmosphäre!
Das Geschäft brummt, wie man so sagt, unbedingt vorher reservieren...

Speisekarte:
Die Speisekarte kann mit relativ wenigen Worten erklärt werden: Fleisch, geräuchert und aus. Keine Burger!

Getränkekarte:
Die Getränkekarte ist sehr viel grösser, als die Speisekarte, denn es gibt was weiß ich wie viele Bier und Cider-Sorten.

Speisen:
Ich habe mit einem Freund gemeinsam so eine Art gemischte Platte genommen, wo so ziemlich alles drauf ist, was das Lokal so zu bieten hat.
Achtung: Das Fleisch ist sehr stark geräuchert, was bei den Rippchen m.m.n. etwas heftig ist, aber das ist wohl Geschmackssache...
Wo ich ein wenig stutzig wurde ist, dass man bei den Beilagen keine Pommes oder Wedges findet, wie man sich zu Rippchen z.B. erwarten würde. Wundert mich eigentlich.
Ansonsten ist am Essen im Brickmakers absolut nichts auszusetzen!
Es war echt alles sehr gut!

Noch ein Hinweis für die Vielesser: Das Fleisch ist von hoher Qualität, daher bekommt man halt eine nicht ganz so große Portion wie man sich von Amerikanern erwarten würde, reicht aber in Wirklichkeit voll aus...

Ich werde bestimmt wieder mal hingehen!

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Bewertet am 02.04.2015
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