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Speisen
Ambiente
Service
42
43
42
Gesamtrating
42
14 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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StastaStastaStasta
Alle Fotos (37)
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Stasta Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
07:00-22:00
Di
07:00-22:00
Mi
07:00-22:00
Do
07:00-22:00
Fr
07:00-22:00
Sa
07:00-22:00
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geschlossen
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Stasta

Lehmanngasse 11
1230 Wien (23. Bezirk - Liesing)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: (01) 8659788Fax: (01) 8659788-35
Lokal teilen:

14 Bewertungen für: Stasta

Rating Verteilung
Speisen
5
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4
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2
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0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. September 2016
Meidlinger12
197
51
18
3Speisen
3Ambiente
4Service

Lange hatten wir es uns schon vorgenommen, dieses gelobte Restaurant im 23. Bezirk zu besuchen. Reservierung war nur mehr im Raucherbereich möglich, aber vom Rauch hat man dort fast nichts mitbekommen, da fast niemand rauchte. Der Eingangsbereich ist den Nichtrauchern vorbehalten und hinten links dürfen die Raucher qualmen. Die Einrichtung würde ich als gediegen nobel bezeichnen. Eigentlich ein Lokal, in dem ich mich nicht so wohl fühle.

Als Aperitif wählten wir beide einen Dirndl Prosecco. Dirndl ist ja derzeit eine Modefrucht. Gibt es in verschiedensten Variationen, als Marmelade, Likör, Fruchtsaft, etc. Ich kenne diese Frucht seit meiner Kindheit, da zwei dieser Bäume in Nachbars Garten standen und noch immer stehen und wir uns immer vom reichhaltigen Fruchtangebot bedienen durften. Eigentlich ist ihr botanischer Name Kornelkirsche. Ich hab auch jetzt wieder eine Dirndlmarmelade im Kühlschrank.
Der Gruß aus der Küche wurde dann auch gleich an den Tisch gebracht. Er bestand aus einem Fischaufstrich, Butter, Brot und Ciabatta von Joseph Brot, einem derzeit trendigen Brotbäcker.

Als Vorspeise nahmen wir einmal eine Tirolerknödelsuppe und einmal die Vorspeisen-Variation, bestehend aus Vulcanoschinken, handgeschnittenes Beef Tartar mit einem Wachtel-Spiegelei und gebackene Sardinen. Der Vulcanoschinken war sehr dünn geschnitten und hatte daher nicht wirklich viel Geschmack. Diese Steirische Vulcano-Marke ist vom Preis ja sehr elitär, aber der Geschmack bleibt zurück. Das Beef Tartar war ordentlich und das Mini-Wachtel-Spiegelei eine nette Idee. Die Suppe war ausgezeichnet.

Die Hauptspeisen bestanden aus einer gefüllten Kalbsbrust und einem Filetsteak. Als Essensbegleiter wählten wir einen steirischen Weißburgunder vom Weingut Gross. Der Wein war jetzt nicht unbedingt schlecht, aber fad und inhaltslos im Abgang. Die Kalbsbrust war in Ordnung aber für mich zu wenig Fleisch und zu viel Fülle. Das Filetsteak war wie gewünscht medium auch ganz passabel.

Zum Abschluss, da wir doch schon sehr voll waren, keine Nachspeise sondern einmal Zwetschken- und einmal Weichselschnaps.

Das Fazit ist schwer. Es hat im Prinzip fast alles gepasst, aber irgendwie stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Man will nach außen hin das gutbürgerliche Restaurant sein, aber vom Preis bewegt man sich im 1-2 Hauben-Bereich. Zum Vergleich haben wir im Livingstone fast gleich viel bezahlt, aber das Livingstone ist eines der besten Steaklokale der Stadt und befindet sich im 1. Bezirk.

Die Bierauswahl lässt zu wünschen übrig. Fast alles aus dem Brau-Union-Bereich und auf diese reagiere ich allergisch, nicht medizinisch aber seelisch. Kaiser, Reininghaus, Edelweiß und Gösser. Das einzige was heraussticht, ist ein belgisches Bockbier, aber das muss einem auch erst einmal schmecken.

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Letzter Kommentar von am 27. Sep 2016 um 08:59

Der Vulcano Schinken betrifft eigentlich nur den vom Stasta, denn ich habe den auch in anderer Erinnerung. Zum Joseph Brot hab ich an anderer Stelle einmal eine Diskussion mitverfolgt. Früher gab es bei jedem Bäcker ums Eck gleich gutes oder sogar besseres Brot und Gebäck wie von Joseph Brot. Alles in Handarbeit hergestellt. Da wird heute gleich mal ordentlich drauf geschlagen wenn was in Handarbeit gefertigt wird. Heute im Lebensmittelindustriezeitalter sind leider die paar übrig gebliebenen Bäcker oder die sich wieder rückbesinnen, das Maß aller Dinge. Das gleiche gilt für die Fleischer.

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am 14. September 2016
PeterS
26
2
6
3Speisen
4Ambiente
4Service

Von aussen ist es fast ein wenig "Übersehbar", dass man hier ab 7.30 einkehren kann. Das wunderschön angelegte Lokal ist neu adaptiert und bekam August 2016 wunderschöne Zimmer zur Vermietung (Pension) neu ausgestattet.
Vom Service-Outfit bis zur Tischwäsche alles liebevoll
mit Auge fürs Detail gestaltet.
Nur warum Salz und Pfeffer Steuer nicht Artgleich sind ist merkwürdig ggg - bzw warum die etwas anzüglich gestalteten Türbilder/Sprüche des wunderschönen WC's sein müssen? - dem Lokal Ambiente eher undienlich.

Der Herr Ober (seit 43 Jahren im Haus) ist flott, freundlich und professionell, gibt gerne und korrekt Auskünfte und kennt die KARTE
in und auswendig.
Getränke werden aufgenommen und kommen prombt, Tonic etwas warm, und der mit Rändern der "Vorgäste" befleckte Tisch wird leider übersehen.
Um das "Flüssige" Thema vorab abzuschließen, der Kaffee ist viel zu heiß, die Bohne daher schal vom Geschmack und anscheinend kein oder kein geeigneter Gastro Kaffee.

Die Karte im A3 Format ist sehr schön gestaltet, ich nehme an das mit "Freilandspiegel" das wiederholt im Wochenmenue vorkommt "Freilandspiegelei" gemeint ist.
Bestellt wird eine Kürbiskernfritattensuppe,diese kommt perfekt angerichtet an den Tisch (tolle Teller) und hat einen vorzüglichen Geschmack -Top.
Der Zwiebelrostbraten mit Senfgurkenragout und geb, Erdäpfelnudeln ist wunderschön, geschmacklich etwas "feig" abgeschmeckt und fast zu durch, knapp am "hart" ....dürfte nen Hauch zu heiß gewesen sein die Pfanne, dennoch kein Problem, sehr gut - sehr schön.
Das Rib Eye "Dry Aged" Steak ist perfekt (medium/rare), nur hier sieht der Teller etwas karg aus, Geschmacklich jedoch "Foodporn"

Der Zweigelt vom Grassl wurde berechtigt empfohlen und kommt mit auf die Rechnung um 4,60 fürs 1/8! Insgesamt kommt man somit für 2 Hauptgerichte, eine Suppe und 2/8 Wein sowie 2 AF Getränke plus 1 Kaffee auf rund € 80.- ein tolles Lokal mit prima Personal, etwas gehoben im Preis (Hauptgerichte im Schnitt 18€), leider kein Geflügel auf der Karte, aber hier heißen Paradeiser nicht Tomaten und Erdäpfel nicht Kartoffel und das ist einfach scheeee' :-)
Ein Wirt der zu empfehlen ist aber kein Beisl' .....gerne wieder ☆

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am 19. Juni 2016
Experte
hbg338
389
56
29
4Speisen
5Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Einen Termin in unmittelbarer Nähe vom Lokal bescherte mir den schon lange überfälligen Besuch beim Stasta. Die Anreise erfolgte mit der Schnellbahn bis Liesing. Von dort sind es nur wenige Schritte zum Lokal, welches gegenüber dem Einkaufszentrum „Riverside“ liegt. Parkplätze außerhalb der Kurzparkzonen waren am Samstagmittag aber ausreichend vorhanden.

Über eine Stufe gelangt man in das rauchfreie Lokal. Der erste Eindruck hell, freundlich und gediegen. Man steht vor dem großen Schankbereich und wird sofort von einen den vielen Servicekräften bedient. Ich hatte nicht reserviert und wollte, wenn möglich im Lokalinnenbereich einen Sitzplatz. An einen Tisch am Ende des Schankraums, welcher für vier Personen Platz bietet, bekam ich diesen zugewiesen. Der Tisch mit weißen Tischtüchern eingedeckt. Salzstreuer, Pfeffermühle, eine Kerze und eine kleine Dekoration darauf. Besteck und Stoffserviette werden zeitgleich mit der Speisekarte gebracht. Wobei Speisekarte nicht der richtige Ausdruck ist. Ein foliiertes beidseitig bedrucktes A3 Blatt war diese. Zusätzlich noch auf einem Extrablatt darauf zwei tagesaktuelle Speisen. Da die Getränkefrage gleichzeitig gestellt wurde und ich die Hoffnung hatte hier doch eine größere Auswahl an Säften zu bekommen ließ ich mir diese vom Ober aufzählen. Letztendlich entschied ich mich für einen großen Apfel-Holundersaft gespritzt mit Sodawasser (€ 5,00). Dieser wurde umgehend in einen Glas Krug mit kleineren Glas serviert. Leider hinterließ der Krug sofort am Tischtuch Spuren des Saftes. Untersetzer währen hier dienlich. Müssten ja nicht unbedingt die Klassischen Bieruntersetzer sein, damit sie zum stilvollen Ambiente passen. Als Suppe wählte ich die Leberknödelsuppe (€ 4,20) und als Hauptspeise eines der beiden Tagesgerichte, den Schweinsbraten vom Schopf mit Serviettenknödel und Krautsalat (€ 13,50).

Die Suppe wurde in einen tiefen großen Suppenteller serviert. Dadurch wirkte der größenmäßig durchschnittlich große Knödel etwas klein. Die Suppe nicht zu dunkel mit etwas Schnittlauch verfeinert. Was sehr angenehm war, sie war nicht zu heiß und ich konnte gleich zu essen beginnen. Die Rindsuppe entsprach meinen, nach den Vorberichten, doch recht hohen Erwartungen voll und ganz. Eine sehr gute, perfekt abgeschmeckte kräftige Rindsuppe. Der Knödel etwas grober püriert aber weich. Für meinen Geschmack, zu weich. Er zerfiel bereits von alleine im Mund. Ich habe es dann doch lieber wenn man etwas zu beißen hat. Geschmacklich jedoch top. Der leere Teller wurde umgehend abserviert und ob es geschmeckt hat wurde auch gefragt.

Die Wartezeit auf die Hauptspeise nutzte ich mit einem Besuch der Toiletten. Am Weg dorthin warf ich einen Blick in der sehr schönen mit großen Schattenspendenden Bäumen versehenen Gastgarten. Wenn nicht so viel Wind ist, ist es sicher sehr angenehm in diesen zu sitzen. Die Toiletten schließen sich nahtlos dem Lokalambiente an. Sehr sauber und gepflegt. Auf der Herrentoilette gab es am Waschbecken Mandelmilchseife im Seifenspender. Die Sprüche ober dem Pissoir würde man in diesem Lokal nicht unbedingt erwarten, zeugt aber für mich wiederrum von einer doch vorhandenen Lockerheit. Toiletten auf diesem hohen Niveau sieht man nicht alle Tage. Am Weg zurück warf ich noch einen Blick in die beiden Extrazimmer. Das „Kaminzimmer“ und in die an meinen Tisch angrenzende „Bibliothek“. Hier ist viel mit helleren Holz verarbeitet. Gemeinsam mit den Wänden und den Polstermöbeln eine sehr angenehme und stimmige Atmosphäre. Auf jeden Fall war für mich der Wohlfühlfaktor sehr hoch.

Beim Tisch wieder Platz genommen dauerte es doch noch einige Zeit bis meine Hauptspeise kam. Im Vergleich mit anderen Lokalen doch um einiges länger. Nichts desto trotz kam dann der Teller mit dem Schweinsbraten. Ein mittelgroßes, dickeres Stück Fleisch und zwei Schnitten vom Serviettenknödel. Dazu der Bratensaft in genügender Menge. Auf einen Extrateller der Krautsalat welcher mengenmäßig im Vergleich zum Braten deutlich mehr war. Optisch alles sehr ansprechend. Das Fleisch etwas ungewöhnlich für einen Schopfbraten. Nahezu fettfrei. Nur dezente Fettspuren waren vorhanden. Trotzdem war das Fleisch keine Spur von trocken. Sehr zart und mürb. Perfekt gewürzt und sehr gut schmeckend. Ideal für Personen die kein Fett wollen. Die Knödel waren allerdings das Highlight dieser Speise. Eine 5 ist hier unterbewertet. Ich habe noch nie so flaumige Knödel gegessen. Außen jedoch ganz leicht knusprig. Nachwürzen war auch hier nicht nötig. In Kombination mit dem gut gewürzten Bratensaft ein für mich kulinarisches Highlight. Auch wenn das Fleisch sehr gut war fand ich es schade das es nicht nur Serviettenknödel mit Bratensaft gibt. Der Krautsalat schmeckte ebenfalls tadellos. Leicht säuerlich und reichlich mit Kümmel verfeinert. Nicht zu fein geschnitten und dadurch noch knackig.

Zum Service gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Kein einziger Kritikpunkt. Das Leergeschirr wurde umgehend abserviert. Nachgefragt ob es geschmeckt hat wurde auch. Der Bezahlvorgang erfolgte rasch und mit perfekter Mehrwertsteuerrechnung.

Mein Fazit – Das Lokal hat meine doch recht hohen Erwartungen voll erfüllt. Es wird mit Sicherheit einen weiteren Besuch geben um eines der Steaks zu verspeisen. Danach werde ich eventuell die Bewertung korrigieren

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am 26. Juli 2015
WWW68
31
1
12
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein seit 1929 bestehender Familienbetrieb, im Bezirk Liesing in prominenter Lage gelegen und von mir noch immer nicht besucht. Das soll sich heute endlich ändern:

AMBIENTE 40
Gleich beim Eintreten werde ich sehr freundlich empfangen. Ich teile mit, daß ich im Gastgarten zu sitzen wünsche und dort werden mir auch alternativ mehrere Plätze vorgeschlagen. Allesamt unter alten, knorrigen Bäumen im Schatten gelegen, umgeben von einer kleinen Wiese und einem Biotop, in dem ein kleiner Springbrunnen leise vor sich hin plätschert. In der Wiese stehen sehr einladend wirkende Liegestühle bereit. Zeitungen werden mit angeboten. Die Tische sind mit Tischtüchern gedeckt, die Metallsessel tragen eine farblich passende, weiche Sitzpolsterung.
Ich bin beeindruckt. So ein netter Platz !
Mein sehr positive Ambiente-Beurteilung bezieht sich ausschliesslich auf den Gastgarten, da ich das Innere des Lokals nicht ausführlich besichtigt habe.

SERVICE 40
Das Service ist flott, höchst aufmerksam, sehr freundlich und darüber hinaus noch adrett und nett gekleidet. Die Speisekarte wird mir gereicht und sogleich sehe ich, daß sowohl das gepflegte Ambiente wie das sehr gute Service auch seinen Preis hat.

SPEISEN 40
Die keinesfalls zu umfangreich gehaltene Speisekarte mit 10 Hauptgerichten plus Steaks ist auf Link zu finden und bietet neben bodenständigem auch täglich wechselnde Mittagsmenüs. Die Hauptspeisen liegen preislich in der gehobenen Bandbreite von 12.- EUR (Risotto) bis zu 23.- EUR (Lammrücken).
Ich entscheide mich für das noch relativ günstige Mittagsmenü, welches heute aus einer Hühnersuppe mit Farcenockerln (9.90 EUR) sowie einem Geselchten mit Erdäpfelpüree besteht. Ohne merkbare Wartezeit wird auch schon in einem tiefen Teller die Suppe serviert, die äußerst gut ist. Die Suppe geschmackvoll, die Nockerl wirklich sehr flaumig und weich. Perfekt.
Dann kommt der Hauptgang: Schön liegt das Geselchte mit Erdäpfelpüree in ein wenig Saft am Teller. Kunstvoll drapiert kräuselt sich der Zwiebel am Püree. Schön angerichtet, aber die Portionsgröße (vor allem die Größe des Geselchten) finde ich wirklich zu bescheiden. Mengenmässig hätte man hier schon mehr bieten können. Vielleicht sind die richtigen Hauptspeisen von angemessenerer Größe – aber die kosten dann halt auch einiges mehr. Geschmacklich ist das Geselchte und das Püree vorzüglich.
Der als Dessert bestellte Eiskaffee (5.- EUR) beweist ein Mal mehr, wie gut man es hier versteht, attraktiv anzurichten: Eis, Kaffee und Schlagobers werden in separaten Bechern, Schälchen und Kännchen angerichtet. Das Schlagobers-Schälchen wurde mit einer herzförmigen Waffel serviert und das Vanilleeis kommt in einem Becher, der sicher mal einen Design-Award gewonnen hat. Der recht starke Kaffee kommt heiß und im kleinen Kännchen. Nun kann man alles nach Belieben selbst kombinieren und sich seinen persönlichen Eiskaffee zusammenmengen. Ich finde das sowohl ungewöhnlich wie auch sympathisch. Obwohl auch hier gilt: Ein bißchen mehr könnte es schon sein.

FAZIT
Die Speisen werden in sehr guter Qualität, in schönem Ambiente und hübsch angerichtet von freundlichem Personal serviert. Allerdings wünscht man sich manchmal, von den Speisen noch etwas mehr zu bekommen. Für alle, die sich an etwas gehobenen Preisen nicht stossen, eine absolute Empfehlung !

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am 10. Dezember 2014
DonPedro
2
1
4Speisen
4Ambiente
2Service

Besuch beim Stasta vor ca. 2 Wochen - ein Samstag Abend. Das Lokal nahezu voll, einzig der Raucherbereich war recht leer. Wir saßen im Hauptraum, der seit der Renovierung sehr gemütlich ist. Man fühlt sich auf Anhieb wohl. Als Kellner hatten wir scheinbar einen Lehrling. Der war zwar recht bemüht, aber auch ziemlich unbeholfen. Generell habe ich den Eindruck, dass hier beim Personal gespart wird. Ein Aufpasser und 5 Lehrlinge. Die Weinberatung fiel somit schon mal flach. Unsere erste Wahl war leider schon aus, das wurde in der Karte aber nicht vermerkt. Unsere zweite Wahl war dann eine Flasche vom Weinbau Wieninger. Scheinbar hat das Lokal einen Vertrag mit diesem Weinbauern, da die erste Seite der Weinkarte nur diesem Weinbauern gewidmet war und auch im Lokal selbst wurden Weinkisten mit dem Firmennamen als Dekoration in der Wand verarbeitet. Die Flasche hätten wir uns sparen können, der Wein war eher unbrauchbar.

Zu den Speisen: Die waren alle durchwegs sehr gut, nur nicht wirklich heiß. Ein bisschen mehr Hitze wäre wünschenswert.

Absolutes NO GO: Der Kellner hat gegen 21:45 an alle Tische in unserer Umgebung Rechnungen verteilt - ungefragt!

Fazit: Das ist wirklich sehr gut, das Ambiente gefällt seit dem Umbau, aber das Service ist für meinen Geschmack zu schwach.

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am 10. August 2014
Experte
wolf
98
50
23
5Speisen
5Ambiente
5Service
20 Fotos4 Check-Ins

Letzten Mittwoch waren wir heuer zum 2. mal beim Stasta. Das erste mal war vor ein paar Monaten und wir waren auch damals begeistert.

Beim Stasta gibts hauptsächlich österreichische und Wiener Küche aber es gibt auch eine Steak Karte und ich hab mich diesmal für das Filetsteak entschieden, obwohl mein Mann beim letzten Besuch die Beiried Schnitte vom Dry Aged Beef bestellte, die ihm hervorragend gemundet hat.
Das Filetsteak war aber ebenfalls ein Genuss und genau das, was ich am Mi wollte :) Das Fleisch butterweich und von perfekter Qualität. Geschmacklich auch hervorragend. Auf der Steak Karte kann man sich die Beilagen selbst aussuchen. Automatisch ist eine exzellente Cognac-Pfeffer Sauce dabei (extra und nicht auf dem Steak). Es gibt zb. Gewürz Pommes, Speck-Fisolen, Markt-Gemüse, Ofen-Gemüse, etc... Bez. der Gewürz Pommes glaube ich, dass ich noch nie bessere und knusprigere Pommes bekommen habe wie hier, obwohl diese bei unserem ersten heurigen Besuch noch besser, weil weniger fettig, waren.

Mein Mann bestellte diesmal den Zwiebelrostbraten. Der wird hier offensichtlich von der Beiried gemacht und kommt mit einer ordentlichen Portion von geröstetem und gedünstetem Zwiebel (zweierlei). Mein Mann war begeistert und ich habs auch gekostet. Ein wirklicher Spitzen-Zwiebelrostbraten, viel besser wirds nicht gehen.

Diesen Mi sind wir in Gastgarten gesessen. Eine echte Oase am Liesinger Hauptplatz. Auch drinnen ist alles sehr gepflegt und gemütlich. Der Stasta hat für mich daher uneingeschränkt eine 5-5-5 verdient.
Ich habe gehört, dass ab dieser Woche umgebaut wird (der Stasta ist auch ein Hotel). Ich weiß leider nicht, wann wieder aufgesperrt wird, dieses Lokal ist von mir aber eine absolute Empfehlung.

PS: Ich habe ganz vergessen diese herrliche Erdäpfelcremesuppe meines Mannes zu erwähnen. Wirklich exzellent und mit hervorragenden knusprigen Croutons vom Joseph Brot (leider ein bisschen zu wenig Croutons).

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am 11. Mai 2014
Experte
Dr4ch3
34
2
17
5Speisen
5Ambiente
3Service

Wir waren heute mit SchwieMu und Oma beim Stasta zum Muttertag. Ich glaube bei den Speisen und beim Ambiente kann ich mich den Vorpostern anschliessen. Aber es gab doch ein kleines Hoppala.

Ambiente: Sehr nett, eine Mischung aus Edelrestaurant und Altwiener Kaffeehaus, gefällt sehr gut. Die Kellner sind sehr gepflegt, Serviert wird ebenfalls wie im Sternelokal. Sehr angenehm temperiert an diesen Regentagen!

Speisen: Hervorragend. Ich hatte als Vorspeise ein Beef Tartare ... fertig angemischt, aber extrem Lecker. Hauptspeise war ein Filetsteak vom Kalb mit Rosmarinkartoffel und Pfeffer-Cognac Sauce. Das Wiener Schnitzel im Butterschmalz gebacken war auch nicht schlecht. Nachspeise war eine herrliche Creme Brulee mit Himbeersorbet. Hier gibts nichts zu klagen.

Service: Wie gesagt, sehr nobel, sehr freundlich. Allerdings das Manko hier. Auf die Vorspeise (ich war der einzige von uns vieren) musste ich ca. 20 min. warten. Für ein handgeschnittenes Beef Tartare um 13 Uhr durchaus OK. Allerdings kam der Hauptgang erst gute 40 Minuten später... soll heissen, die anderen 3 saßen 1 Stunde da und warteten auf ihr essen. Auch der Nachtisch (Creme Brulee, Wachauer Palatschinke und eine Cremeschnitte) ließ gute 35 Minuten auf sich warten. Ansich würde ich mich ja nicht beschweren wenn die Küche unterbesetzt ist. Aber das die Gäste rund um uns erst NACH und kamen, und eigentlich bis auf einen Tisch ALLE bereits bezahlt haben und gingen, während wir noch auf die Nachspeise warten, war alles andere als schön, daher der Abzug! Das sollte bei scheinbar funktionierender Küche und 150 Euro für 4 Hauptspeisen + 3x Nachspeise + 1x Vorspeise nicht passieren.

Trotzdem,aufgrund des genialen Essens eine absolute Weiterempfehlung! Im Stress darf man halt nicht sein.

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am 27. Mai 2013
behr
8
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Nach diversen Höhen und Tiedfen hat sich der Stasta als gut-bürgerliches Restaurant etabliert. Besonders hervorzuheben sind die wirklich hervorragenden Steaks, das Wienerschnitzel mit verschiedenen salaten war zuletzt nicht ganz so gut. Nachspeisen, weinkarte, offenes Bier - da passt alles, auch der etwas kleine Gastgarten ist o.k.

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am 11. Oktober 2012
wolfgang49
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

War am 09.10.2012 (auf Empfehlung eines Freundes) erstmals beim STASTA. Sehr nettes Lokal, freundliches Personal und eine ausgezeichnete Küche. Die Preise der Speisen und Getränke sind 'ehrlich'. Nicht ganz günstig aber jedenfalls akzeptabel. Werde sicher bei meinen nächsten Wienbesuchen wieder dort 'einkehren'. Meine Familie und ich waren begeistert.

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am 2. Juli 2012
Update am 12. Oktober 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
3Ambiente
4Service
3 Fotos1 Check-In

Geschäftstermin im 23. Bezirk. Um den Liesinger Bahnhof wird ein Restaurant gesucht. Gegenüber des neuen Einkaufszentrums „Riverside“ am Liesingbach entdecken wir den „Stasta“.

Sieht wie eine Institution des Bezirks aus – und ist es wohl innen auch.
Sofort wird man freundlich, fast ein bissl aristokratisch angehaucht begrüßt und in Richtung Außenbereich im hinteren Lokalteil geleitet.
Ein freier Tisch, noch nicht fertig gedeckt – wird vom eifrigen Kellnerteam sofort hergerichtet. Hier bemüht man sich – das fällt auf.


Der Gastgarten ist gut besucht, die Gäste scheinen großteils Stammgäste zu sein. Kleine Runden, Ehepaare. Gepflegt, aber nicht überkandidelt.


Die etwas älteren, routinierten Kellner sind flott und behände, werden von jungen, freundlichen Damen flankiert.

Ein Gedeck wird gebracht. Oliven in Öl. Brot. Scheinbar banal – doch halt, das Öl ist eindeutig kein Massenöl. Die Oliven isst mein Gegenüber, der als Italiener sofort Feuer und Flamme angesichts der Olivenkombi ist. Hausgemacht, sieh mal einer an.
Das Öl dürfte so manchen sensorischen Test mühelos bestehen, alle Achtung!

Die Karte hat viel Klassisches zu bieten, angefangen vom Kalbswienerschnitzel von der Nuss, der Tafelspitz ist ebenso vertreten wie ein Beef Tartare und so mancher etwas anspruchsvollerer Spielerei auf der Tageskarte. Also Klassisches und nicht ganz Alltägliches. Die Auswahl ist aber mehr als ausreichend, ja man braucht fast zu lange zum Überlegen.

Ein Serranoschinken mit Schafkäse dort (zustimmendes Murmeln), eine Cremesuppe von gegrillten Tomaten hier. Leichtes Staunen, aber das Rezept macht Sinn, ist ordentlich kräftig und würzig, ähnlich spannend wie so manch selbst gemachtes Ketchup (jenes mit Kernen und 568 verschiedenen Gewürzen…). Die Frucht der Tomate ist aber nach wie vor präsent. Wieder mal eine neue Idee zum Ausprobieren daheim.

Das Beef Tartare – mit Parmesansauce (!), Parmesancracker und Toastbrot. Schade, dass das Toastbrot nicht gerade frisch aus dem Toaster rausgesprungen daherkam.
Aber das Beef: der Italiener würde „tritato“, also grob gehackt dazu sagen, nicht extrem mit zu vielen Zutaten verfälscht, einerseits bleibt der Eigengeschmack des guten Fleisches durch das grobe Hacken im Vordergrund, andererseits ist das kräuterbetonte Marinieren sehr gut ausbalanciert. Für die intensive Note ist also ausnahmsweise nicht der Paprika zuständig, sondern der Käse. Man isst langsam. Gelungen!

Wein: ein sehr feines Angebot glasweise (ca 5 rote, 5 weiße), eher unbekannte, aber sehr kundige Winzer. Cabernet sauvignon 09 dort, Zweigelt Reserve aus dem Seewinkel hier. Doppelt geordert, weil über alle Zweifel erhaben. Kleine Kritik: bei einem der Gläser wurde ein kleines, aber noch ungefährliches Makel übersehen.

Fazit: sehr gelungene Mittagspause. Zum Abschied gibt’s vom Chef ein „Schönen guten Tag, die Herrn“. Passt zur Gesamtvorstellung des Hauses. Gerne wieder.

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Letzter Kommentar von am 22. Mär 2013 um 17:25

Meidlinger12: uiiiii - der Gamlitzer Muster ist der "klassische", aber der Leutschacher ist der unschlagbare Geheimtipp, werd ich mir gleich vormerken. Vielen vielen Dank!

Gefällt mir
am 19. Dezember 2011
waltermax
1
1
1Speisen
4Ambiente
3Service

3. Dez. 2011 - 6 Personen abends. 2 Personen warten auf Nachspeise, nach Urgenz wird falsche Nachspeise serviert, 2tes Mal urgiert, nach insgesamt halber Stunde endlich richtige Nachspeise gekommen – Kellner: "Wenn man sich nicht um alles selbst kümmert".
19. Dez. 2011 - 2 Personen mittags. 2x Kalbsschnitzel - (a 16,20) 2 Stk. ca. 13x9 cm, eines davon ist die Panier dicker als Fleisch (ca. 1-2mm), zweites Schnitzel eine panierte Flachse. Bratkartoffeln nicht besonders. Nach Reklamation wurde allerdings neue Portion serviert.
Küchenpersonal ohne Kochhauben, aber mit Wiesbauerkapperl, ich vermute auch die weiße Bekleidung fehlte. Auf der Küchenwand klebte ein Poster der verschiedensten rohen Fleischsorten(für das "Fachpersonal"?).

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Letzter Kommentar von am 20. Dez 2011 um 12:51

Machen Sie sich doch bitte mal Gedanken, warum Ihre Bewertung keiner hilfreich findet.

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am 24. September 2010
AxelP
15
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Für mich einer DER Wiener Klassiker!
Bevor ich ins Plachutta gehe, würde ich zehnmal lieber hierher gehen.
Hier ist man wirklich um den Gast bemüht, man kommt sich um mindestens 25 Jahre zurückversetzt vor, aber im positivsten Sinne.
Qualität Top, Bedienung Top, Ambiente sehr gediegen aber zum wohlfühlen.
Zumal es im Süden Wiens nicht gerade viele Top Adressen gibt, ist der Stasta immer einen Besuch wert.

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am 27. April 2010
reima
11
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Mehrmals schon hier gewesen, aber immer ein Erlebnis. Küche und Keller immer Tip Top. Auch das Service-Team ( besonders Herr Günter) ist immer freundlich, zuvorkommend und immer beratend zur Stelle.
Stasta ist immer einen Abend wert

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am 12. Juli 2009
Experte
ProUndContra
113
11
21
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wenn ich ein Lieblingsrestaurant nennen müsste, dann wäre sicher das Hotel-Restaurant "Der Stasta" in Liesing an vorderster Stelle dabei.

Innen gemütliche Landgasthof-Atmosphäre mit mehreren Räumen, aussen ein sehr schöner, grosser Garten mit alten Kastanienbäumen und einem Biotop.

Exzellente Küche, laufend wechselnde Tageskarte mit Speisen in allen Preisklassen (einer meiner Favorites ist die butterweiche, gebackene Kalbsleber mit Kartoffel-Vogerlsalat). Eigene Styria Beef Karte: Hüftsteak, Beiriedschnitten, Zwiebelrostbraten, etc.

Abwechslungsreiches Bouteillen-Wein-Angebot von bekannten Winzern, glasweise. Nicht ganz billig, etwa von 3,10 bis 4,50 Euro pro Achterl - aber gut.

Das Personal ist sehr freudlich und flink, ich mag vor allem auch die jungen, sehr bemühten Nachwuchs-Kellnerinnen und -Kellner (Stasta ist ein staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb)

Zum Abschluss eines schönen Abends beim Stasta leisten wir uns (meine Frau und ich) meist gemeinsam noch einen "Flotten Dreier" (na, na, nicht was Du denkst ...) - das sind drei kleine Nachspeisen-Variationen auf drei Dessert-Tellern serviert.

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Bewertet am 12.07.2009

Master

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