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SowiesoSowiesoSowieso
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Sowieso Info
Ambiente
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Öffnungszeiten
Mo
10:30-24:00
Di
10:30-24:00
Mi
10:30-24:00
Do
10:30-24:00
Fr
10:30-24:00
Sa
15:00-24:00
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geschlossen
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Sowieso

Fleischmarkt 19
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 5322112Fax: 01 5335962
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Sowieso

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
am 11. Oktober 2013
Ilka
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2Speisen
2Ambiente
3Service

Nachdem wir vom Regen überrascht wurden und großen Hunger hatten, hat es uns unerwartet in das Lokal "Sowieso" verschlagen. Zu Mittag (ca. 13 Uhr) schien dort allerdings nichts los zu sein, wir waren die einzigen Gäste und später sind auch nur zwei weitere Gäste hinzugekommen. Die Kellnerin war außerordentlich freundlich und zuvorkommend, als sie uns an den Tisch führte (eigentlich waren ja eh alle Tische frei) und die Speiskarten gab. Mit dem Aufnehmen der Bestellung ließ sie sich allerdings ziemlich lange Zeit, vor allem konnten wir durch ein Fenster in die Küche sehen und haben bemerkt, dass sie dort geraucht hat und erst ihre Zigarette fertig rauchen musste, bevor sie sich wieder um uns kümmern wollte. Dabei war sie dann allerdings wieder sehr freundlich. Wir bestellten zwei Gulaschsuppen um ca. 6 Euro mit Hausbrot. Bekommen haben wir offensichtlich zwei Schüsseln Gulasch aus der Dose und dazu altes, modrig schmeckendes Baguette. Als wir zahlen wollten, verrechnete uns die Kellnerin einen halben Liter Sodawasser statt bloß ein Viertel, war allerdings sofort bereit uns das zu viel verrechnete Geld zurückzuerstatten. Fazit: ein Lokal für ein EINMALIGES Erlebnis. Wiederkehr ausgeschlossen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Jänner 2012
Experte
uc0gr
215
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3Speisen
3Ambiente
2Service
8 Fotos2 Check-Ins

Das Restaurant „Sowieso“ liegt Ecke Fleischmarkt und Laurenzerberg im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das große Gebäude war ursprünglich einmal ein Kloster und es soll hier einen sagenumwobenen Kellergeheimgang vom ehemaligen Kloster zum Stephansdom geben. So weit, so gut.

Generell bietet das „Sowieso“ gut bürgerliche Wiener Küche, aber auch einige Schmankerl. So wird beispielsweise mit „den besten Spareribs von Wien“ geworben – finde das zwar persönlich immer eher problematisch, weil Geschmäcker ja bekanntlich sehr unterschiedlich sind, aber bitte.

Nachdem meine beste Ehefrau von allen und ich das Lokal betraten, war ich doch schon einmal etwas irritiert – sehr stylish und modern die Theke – Bar –Schank sowie der vordere Gästebereich (= Raucherbereich). Bitte nicht falsch verstehen, die Einrichtung ist geschmackvoll und modern, aber für meine Begriffe im falschen Gebäude. Alte und mächtige Gewölbe ziehen sich durch das gesamte Lokal, was wunderbar ist, und dem Gebäude einfach einen unvergleichlichen Charakter gibt. Und da gefallen mir dann diese sehr stylishen Elemente einfach nicht. Dass es doch auch anders geht, zeigt der hintere Gastraum (= Nichtraucherbereich). Auch moderne Möbel, aber eben nicht übertrieben modern und zum Ambiente des Raumes sowie der baulichen Gegebenheit passend. Daher auch für das Ambiente nur ein GUT.

Nachdem ich sehr gerne, wo immer es geht, auf meine beste Ehefrau von allen Rücksicht nehme, der Raucherbereich de facto unbesetzt und keinerlei Rauch dort zu vernehmen war, setzten wir uns in den Raucherbereich (gute Lüftung – Kleidung nahm auch keinerlei Küchengeruch „mit nach Hause“).

Die Speisekarte durchstöbernd dachte ich natürlich wieder an „den einarmigen Banditen“ und obwohl meine beste Ehefrau von allen heute dabei war, habe ich es doch nicht so gerne, wenn mir öffentlich mein Essen geschnitten werden muss, und es gibt ja genug „einarmige“ Alternativen! Meine beste Ehefrau von allen ist DER Indikator für gute Spareribs, und die Lokalwerbung forderte sie heraus, also haben wir wie folgt bestellt:

Eine Grießnockerlsuppe (EUR 3,50), die von feinster Güte war! Eine wunderbare Bouillon, glasklar und zahlreiche kleinste Fettaugen oben schwimmend. Das Grießnockerl ein Traum, flockig, flauschig und wunderbar nach Butter schmeckend. Für mich sehr heiß, wie es für eine Suppe sein soll, wurde sie an den Tisch gebracht (meine beste Ehefrau von allen meinte eher „sehr warm“, so unterscheiden sich die Geister...). Einzelnote = AUSGEZEICHNET.

Einmal die Spareribs mit Bratkartoffeln, zweierlei Saucen (Knoblauch und Chili-Cocktail) und frischem Zwiebel – EUR 15,90. Also von den „besten Spareribs von Wien“ waren die schon etwas weit entfernt. Ja, sie waren brav und das Fleisch löste sich leicht vom Knochen, von guter Fleischqualität, aber an der Unterseite waren sie eben auch schon eher dunkel, aber nicht bitter und auch absolut nicht trocken, nachwürzen musste man aber schon – sie waren eben in Summe ganz gut, aber absolut keine Sensation und eher nur warm denn heiß serviert. Die „Bratkartoffeln“ waren zwar schön in kleine Würfel geschnitten, es waren aber eben auch keine Bratkartoffeln sondernd frittierte Kartoffelstücke, dessen Frittierfett sich leider meiner besten Ehefrau von allen noch immer in Erinnerung ruft (Örps!), die Zwiebel zwar frisch aber in dünnsten Scheiben und minimalistischer Quantität, die Chili-Cocktailsauce am Anfang gewöhnungsbedürftig (sehr sauer), die Knoblauchsauce aber wieder sehr gut. In Summe war der Teller auch eher einfallslos angerichtet – da erwarte ich mir in dieser Gegend einfach etwas Anderes. Dazu noch extra einen Blattsalat (EUR 3,50) mit einer erfrischend guten Essig-Öl-Marinade – er bestand aber ausschließlich aus Eisbergsalat. Die Wartezeit von 20 Min. für Spareribs, die angemessen ist, wenn man eben frische haben will, ist in der Speisekarte deutlich vermerkt und wurde auch eingehalten – sehr gut! Einzelnote = Eher MÄSSIG bis GUT

Einmal das „einhändige“ Hirschragout vom heimischen Wild mit hausgemachten Kartoffelkroketten und Preiselbeeren (EUR 13,80). Das Fleisch von einer Top-Qualität, sehr zart auf der Zunge zergehend (kein Schneiden notwendig!), keine Flachse, kein Fett. Der Saft leider extrem einreduziert und daher natürlich mehr als nur würzig, sodass leider sowohl der Fleischgeschmack, die typischen Wildgewürze und auch die Champignons in der Sauce geschmacklich völlig untergingen. Die Kartoffelkroketten wirklich hausgemacht aber eher von der grobmotorischen Seite (so gute 10cm Länge) und innen mehr Püree als Krokette – hier fehlte es an Bindemittel (Stärkemehl, Ei) aber auch an weiterer Garung. Schade, denn geschmacklich wirklich gut und außen schön kross. Preiselbeeren, wie überall leider üblich, nur „homöopathisch“ am Teller verteilt. Einzelnote hierfür = Eher GUT bis MÄSSIG.

In Summe kann ich bei den Speisen (aus genannten Gründen) nur wegen der wirklich ausgezeichneten Suppe ein GUT geben, sonst wären die Hauptspeisen eher als MÄSSIG zu bewerten.

Die Getränke insofern ein eigenes Kapitel hier, weil es wirklich „schöne“ Biere vom Fass gibt. Wir hatten das Grieskirchner vom Fass dunkel und hell (EUR 4,10 das Krügel, EUR 3,10 das Seidel) sowie einmal noch ein Budweiser vom Fass (EUR 3,20 das Seidel) – Schnäppchen sehen anders aus, aber es sind qualitativ hochwertige und hier noch dazu „offene“ Biere. Soweit ich mich jetzt erinnern kann, gäbe es auch noch ein Ottakringer oder ein Hacker-Pschorr vom Fass, bemerkenswert. Die Weinkarte wäre mehr als üppig, aber dazu komme ich gleich im nächsten Absatz.

Die Bedienung war nicht unhöflich, aber prompt und zuvorkommend oder gar interessiert am Gast ist halt anders. Eine Nachbestellung wurde einfach vergessen, und da sich längere Zeit niemand sehen ließ, musste man halt selbst per pedes aktiv werden, die sehr üppige Weinkarte wurde nicht einmal ansatzweise erwähnt, geschweige denn, dass es eine Weinempfehlung zu unseren Speisen gegeben hätte (eine minimalistische „Pauschalempfehlung“ findet man in der Speisekarte). Und auch da erwarte ich mir besonders in dieser Gegend ganz Anderes, weil GUT eben auch anders ist. Daher in Summe MÄSSIGES Service.

Mein Fazit: extra das Lokal aufsuchen, empfehle ich nicht. Sollte man aber in der Gegend sein, so ist es für die Lage ein relativ preiswertes bürgerliches Lokal, bei dem jeder etwas auf der Karte findet. Unter der Woche gibt es immer auch ein günstiges (EUR 7,90) Menü. Die „besten Spareribs von Wien“ werden hier aber, egal ob subjektiver Geschmack, definitiv nicht angeboten. Die Sanitäranlagen sind TOP gepflegt und es befindet sich auf jeder Toilette ein Denkspiel, mehr ein Gehirntraining, das man auch mitnehmen kann – netter Gag.

Löblich, dass auch alles über das Lokal im Internet gelesen werden kann. Allerdings muss man auch feststellen, dass die Karte (Lokal und Internet) so seine eher deftigen Grammatikfehler aufweist („SPETIALITÄTEN“ statt „SPEZIALITÄTEN“) und ein Satz auf der Weinkarte wäre auch noch erwähnenswert (wortwörtlich zitiert!): „Bei älteren Rotweinen, sollte Sie dem Wein nach dem Dekantieren, Zeit zum Atmen lassen“ – die Speisekarte ist aber ein bedeutender erster bis zweiter Eindruck eines Lokales auf den Gast, und der ist dann halt eher getrübt.

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Letzter Kommentar von am 12. Okt 2013 um 15:10

Zu SSWs Kommentar fällt mir eine Bemerkung ein, die leider unübersetzbar ist: "Well-known for being famous."

Gefällt mir
am 10. Dezember 2011
vkherby
14
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Gestern mit der Fam. meiner Schwester kurzfristig im sowieso essen gewesen. In den über 2 Jahren die ich jetzt in Wien bin, war ich dort sporadisch. Ich wurde bis jetzt nie enttäuscht. Ohne Reservierung einen Tisch ergattert, ein sehr freundlicher Service, auch den Wünschen der Kinder gegenüber.
Geschmacklich top und die Preise für den ersten Bezirk wirklich sehr moderat und nicht übertrieben.
Also zum empfehlen. Und der Tafelspitz den ich schon des Öfteren hatte, war echt immer eine sehr gute Arbeit.

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am 10. Juni 2009
DaPiefke
15
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4Speisen
3Ambiente
4Service

ein sehr angenehmes lokal im ersten (eigentlich kulinarisch nicht mein gebiet ), beruhigendes ambiente , eine kleine karte mit (fast) reiner wiener küche. schnitzel und spare ribs sind großartig...dazu grieskirchner vom fass... die speisen der karte bekommt man in wien sicherlich öfter ABER im ersten bezirk niemals so gut, unaufgeregt und freundlich und (für 1.bezirksverhältnisse) touristenfrei.

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Sowieso - Karte
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Bewertet am 10.06.2009

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