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Nichtraucherschutz

Gestartet von am 20. Dezember 2013 um 14:49

In diesen Tagen wieder ein Thema - was passiert mit dem Nichtraucherschutz-Gesetz?

Ich zitiere den Kurier von heute 20.12.2013:

"Eine Blitzumfrage unter Gastronomen zeigt, dass Lokalbetreiber einem Rauchverbot durchaus auch Positives abgewinnen können.
'Ich habe zwei Lokale, eines ist ein Nichtraucherlokal. Seit dort nicht mehr geraucht wird, habe ich sogar mehr Gäste. Ich bin für ein generelles Rauchverbot, weil es sowohl für Gäste als auch Mitarbeiter angenehmer wäre',
meint Gastronom Avi Yosfan.
Diese Meinung teilt auch Lokalbetreiber Daniel Ticala.
'Vor zwei Jahren habe ich komplett umbauen müssen. Ein neuerlicher Umbau wäre gar nicht möglich. Ich glaube, dass ein generelles Rauchverbot in allen Lokalen kein Problem wäre, solange es keine Ausnahmen gibt. Das Argument der Umsatzeinbußen glaube ich nicht. Die Leute werden ja nicht alle zu Hause bleiben, nur weil sie zum Rauchen vor die Tür gehen müssen.'

Eben diese Dinge sage ich schon seit Jahren, die Verhältnisse in Italien schon lange beobachtend (dort gilt Nichtrauchen generell seit 2003....)
Es gibt also doch Gastronomen, die die Argumente der "Umsatzeinbußen" und der "zuhause bleibenden Raucher" durch eigene Erfahrung selbst widerlegen. Überrascht mich ja nicht. Überhaupt nicht.

Das Gejammere und Gesudere mancher nicht denken wollender Gastronomen nervt, das Blockieren mutigerer Gesetze kommt eben diesen rebellierenden Wirten letztendlich teuer zu stehen - denn sie waren ja es schließlich, die ein generelles Rauchverbot torpedierten - um sich in weiterer Folge die teuren und völlig idiotischen Umbaumaßnahmen erst selbst einzubrocken...

Die Online-Umfrage von heute ist übrigens auch eindeutig: 60:40 fürs Nichtrauchen.

Experte
315
75
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 15:50

Ich bin Nichtraucher. Meine Freundin mittlerweile auch.

Ich bin dafür, das ein Wirt tun und lassen kann was er will.
Der Gast hat sich an die Regeln des Wirtes zu halten und nicht umgekehrt. Wenn man Gast ist hat man sich an diese Regeln zu halten. Wenn man damit nicht einverstanden ist geht man eben woanders hin und basta.

Ich bin absolut dagegen, gegen diese diktatorisch vorgegebenen Zwangsbeglückungen.

Ein Wirt sollte selbst wissen was er zu tun und lassen hat, damit er Gäste ins Haus bekommt.

Ich bin ja gespannt wann die Prohibition bei uns kommt.

197
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Antwort von am 20. Dezember 2013 um 15:54

Meidlinger du hast mir aus der Seele gesprochen.

Experte
63
50
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 15:55

Das Argument das RaucherInnen nicht mehr in Restaurants/Kneipen/Kaffeehäuser gehen, weil sie dort nicht mehr rauchen können halte ich auch für schlichtweg unglaubwürdig.Oder ist hier Österreich auch wieder anders? Dann müssten ja solche Lokale en masse in Italien geschlossen haben, wo ein striktes Rauchverbot gilt. Ausgerechnet in ITALIEN!

Experte
152
83
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 15:58

Meidlinger: es geht nicht um "diktatorisch".
Letztlich geht's um die Gesundheit von allen. Wenn alle Lokale Nichtraucherlokale würden, dann würden alle profitieren. Auch die Wirte, die immer mehr erkennen, dass durch Nichtraucherlokale MEHR Gäste kommen und nicht weniger.
Hier geht's auch um nachhaltiges Denken. Ein Wirt, der heute immer noch glaubt, dass Raucher zuhause blieben, weil sie nicht rauchen dürfen, ist kein nachhaltig denkender Wirt.

Experte
315
75
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 18:07

Wer geht denn in einer ganzen Runde in ein "Beisl" um zu futtern, trinken und sich über Stunden gut unterhaltend mit Rauchverbot? Wir nicht. Keiner aus unserem Freundeskreise. Da machen wir lieber Treffen im Privathaushalt.

Experte
63
50
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 18:17

Bitte kommts mir nicht mit der Gesundheit. Sterben müß ma alle. An was das wird sich noch weisen.
Es soll und kann ruhig Nichtraucherlokale geben. Genauso soll es geteilte Lokale geben und es soll Lokale geben wo man gemütlich an der Schank stehen kann und sein Bier trinken und sein Zigaretterl boffeln darf.

Irgendwann sitzen wir in weissen sterilen Lokalen wo weder geraucht, Alkohol konsumiert, keine Musik gespielt und nicht zu laut geredet werden darf. Das könnte ja auch ungesund fürs Gehör sein.
Ja und Gegessen darf auch nur bis zu einer gewissen Kalorienanzahl werden.

197
51
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 18:37

Meidlinger12: Na bitte ned so einen Blödsinn, Essen tut jeder für sich und entscheidet ob Gesund oder nicht - der Rauch aber geht uns alle was an!

Experte
67
17
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 18:47

In der Tat. Wenn jemand neben mir raucht, atme ich den Dreck ein, ob ich will oder nicht und der Gestank bleibt in einem geschlossenen Raum für Stunden.

Experte
152
83
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 19:12

Dann gehts halt dort net hin wo geraucht wird.

197
51
Antwort von am 20. Dezember 2013 um 19:43

Und ganz so ist es nicht, dass sich alle Leute mit allem abfinden!
Italien, das Paradies der Nichtraucher? Okay. Aber dafür streiken die was das Zeug hält.
Ich will weiterhin rauchen dürfen in einem Lokal. Der Wirt soll für eine ordentliche Trennung sorgen damit sich Nichtraucher nicht belästigt fühlen.

Experte
63
50
Antwort von am 21. Dezember 2013 um 00:10

Nichtrauchen als Grund für Streiks?
So einen Unsinn redet man nur bei heftigem Nikotin-Entzug, sorry!
Liebe magic, so sehr ich deine Wortmeldungen schätze, aber hier hast du die Ratio mal ganz klar im Aschenbecher ausgefämpft!
Du bist die erste Person, die wegen dem Nichtrauchen auf ewig daheimbleiben würde.
Bitte sachlich argumentieren! ;-)

Experte
315
75
Antwort von am 21. Dezember 2013 um 03:21

@amarone versuch gar nicht erst mir das Wort im Mund umzudrehen. Du bringst doch immer Italien als Parade-Beispiel für den Nichtraucherschutz. Aber jedes Land hat auch seine Schattenseiten. Also verschon´ uns österr. Raucher damit.

Experte
63
50
Antwort von am 21. Dezember 2013 um 10:58

Magic: da braucht man nix umdrehen.
Beim Satz "dafür streiken sie, was das Zeug hält" musst du doch selbst grinsen, sei ehrlich.
Die stärkste Lobby der Raucher ist die eigene Sucht, der nichts im Wege stehen sollte. Da wird dann meinetwegen sogar italienische Streikkultur als "Argument" ins Feld gezogen.
Die Trennung Raucher - Nichtraucher hat bis dato in wenigen Fällen wirklich funktioniert. Beim letzten Test vor Ort wurde das Gesetz in 89 von 90 Fällen zumindest durch "Scheunentore" zwischen Raucher- und Nichtraucherabteilen ignoriert.
"Geht's halt woanders hin". Was sagt man einem Rollstuhlfahrer, wenn man an Barrierefreiheit nicht interessiert ist, weil zu aufwändig, zu teuer, whatever...?
Sagt man da auch "Geh woanders hin"?
Hui, des wäre ja ein Skandal. Macht aber keiner, weil ein denkender Mensch auf gedankenlose Argumente dieser Art normalerweise gar nicht erst kommt.

Experte
315
75
Antwort von am 21. Dezember 2013 um 15:00

Kleiner Nachsatz zum Thema "Geht's halt woanders hin!"

Gestern Nacht - ein wirklich toller Abend in einem brechend vollen Club mit Live-Musik und DJ danach. Um 4 Uhr früh war Schluss mit Tanzen.

Wir haben uns amüsiert, der DJ hat sich von seiner besten Seite gezeigt und unsere Kondi war auch nicht von schlechten Eltern.

Aber Stimme hatte am Ende keiner mehr, die Augen brannten, der Kopf brummte.
Auch heute früh (oder mittag...), obwohl keiner mehr als zwei Getränke hatte, dafür jede Menge Wasser. Half aber nichts.

Die Kleidung war zum Wegschmeißen, langsam wirkt auch die Doppelportion Ibumetin gegen den Kopfschmerz. Salbeitee beruhigt den Hals.

Im Club wurde natürlich geraucht. Sogar auf der Tanzfläche. Ich hab das akzeptiert, auch nicht lang und breit darüber gejammert, denn amüsiert hat sich jeder, man will ja nicht auf Musik und Tanz verzichten.

Aber: muss man immer und überall, ja sogar auf der Tanzfläche selbst, rauchen?
"Geht's woanders hin" - ja aber wohin? Wenn ich einen Club finden würde, wo geniale Musik bis frühmorgens läuft - ohne Rauch - ich würde wohl jeden Samstag dorthin gehen!
So nimmt man eben den Rauch zur Kenntnis, weil's ja "immer so war" allerdings auch mit dem Wissen, das nicht jeden Freitag bzw. Samstag machen zu können, weil man oft fast den ganzen Tag danach Erholung braucht.

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 06:10

Es ist ganz einfach. Es gibt Nichtraucher, die dort sein wollen, wo Raucher sind. Dann wollen sie, daß die Raucher nicht rauchen.

Experte
48
22
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 10:31

amarone: Einfach zum Nachdenken:
Warum gibt es den von dir beschriebenen Club mit der geilen Musik nicht, nämlich den, wo nicht geraucht wird? Du würdest jedes Wochenende hingehen - wenn viele so denken wie du, dann müsste der Club ja täglich voll sein. Wenn's denn so wäre, dann würd's den Club doch auch geben - oder?

Experte
107
33
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 10:32

Raucher möchten immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Das spiegelt sich dann auch in der Argumentation wider, nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“, oder auch das Argument, egal wie unsachlich es ist.
„Der Wirt bestimmt und fertig.“
Wenn der Wirt eine Privatperson ist und in seiner Wohnung bzw. in seinem Haus rauchen will, kann man das genauso uneingeschränkt anwenden.
Wenn er allerdings sein Lokal zum öffentlichen Raum macht und zur Verfügung stellt, ist die Diskussionsgrundlage schon eine ganz andere.

Ein Beispiel: Dank Smartphone & Co. hat sich eine neue Generation von Unterhaltung entwickelt. In öffentlichen Räumen kann das zu Konflikten führen.
Es hat also nicht lange gedauert, bis das Musikhören aus Tram und U-Bahn verbannt wurde – siehe WienerLinien. Die Plakat kennt in Wien jeder.
Hier sieht man, wie schnell es geht, wenn einer (Musikhörender) die anderen (Nichtmusikhörenwollende) zwangsbeglückt und wie einfach es ist, dem „Verursacher“ der nicht für jeden angenehmen „Beschallung“ offiziell klarzumachen: „Geh woanders hin“.

Hier funktioniert also das Prinzip nicht, dass der „Verursacher“ dem „Leidtragenden“ erklären kann: „Gehst hoit woanders hin“. Eigentlich ja ganz leicht nachvollziehbar, oder?

Nachdenkpause? ;-)
„Wer keinen Rauch einatmen will, den zwingt auch niemand! So einfach ist das.“
Einfach ist vor allem die Sichtweise!
Ich sagte ja, Raucher argumentieren einfach, weil sich für sie das Problem der Geruchsbelästigung gar nicht erst stellt. Für den Raucher ist die Luft ja perfekt.
Nur – im Gegensatz zu manchen Ansagen wie „Wir bleiben lieber zuhause, bevor wir nicht rauchen dürfen!“ (das klingt herrlich trotzig, aber wird natürlich nicht passieren) bleibt ein Nichtraucher meistens nicht zuhause, arrangiert sich mit den Zuständen, schließlich will man ja nicht auf Freunde, Lokal und Stimmung verzichten.
Aber es ist ein Märchen, dass die vorliegende Regelung uneingeschränkt glücklich macht. Weder die Wirte, die hohen Umbaukosten ertragen mussten, noch die Nichtraucher, die sich angesichts der ach so„effektiven“ Raucher-/Nichtrauchertrennung (Scheunentor…) an den Kopf greifen.
„In Italien rauchen sie vor dem Lokal und blockieren den Eingang, während das Lokal selbst leer ist.“
Erstens mal gibt es nicht 100% Raucher, allein schon da krankt das Argument, abgesehen davon, dass die Übertreibung ein Argument nicht glaubwürdiger macht.
Ich war selbst jahrelang in Italien und hab es so erlebt: die angeblich dem finanziellen Untergang geweihten Lokale sind voll – dann und wann gehen Leute vor die Türe, um zu rauchen, meistens sind zwei, drei „Gesprächspaare“, die dann wieder reingehen. Ich habe noch kein Lokal erlebt, das blockiert gewesen wäre. Also bitte nicht dramatisieren, das macht die Sache nicht glaubwürdiger.
„Dann kann man ja auch den Alkohol verbieten“.
Nochmal – Unsachlichkeit hilft niemandem weiter. Wer sein Bier trinkt, gießt es nicht seinem Sitznachbarn über den Kopf. Eben.
Aber ein Raucher sorgt dafür, dass andere auch was „davon haben“. Das nicht zu verstehen und dabei solch hanebüchene Vergleiche anzustellen, ist nur damit zu erklären, dass eben Raucher rauchen wollen, und nix hören wollen. Und Punkt.
Eine kleine Provokation erlaube ich mir an dieser Stelle: was ist schwieriger - einen Raucher davon zu überzeugen, noch eine halbe Stunden mit seiner Zigarette zu warten – oder einem Kind klarzumachen, dass es seinen Schokoriegel erst nach dem Einkaufen verzehren darf? ;-)
Cmling: so einfach ist es natürlich nicht, auch wenn dein Satz lustig zu lesen ist –
Ich sag ja auch nicht: „eine rauchende Minderheit geht dorthin, wo Nichtraucher atmen möchten und sind dann der Meinung, dass Nichtraucher woanders hingehen sollten.“
Niemand sucht sich einen Raucher, um neben ihnen den Rauch einatmen zu können, um dann zu jammern. Aber meistens bleibt einem ja gar nichts anderes übrig.
Im Club letztens müsste ich auf einen kompletten Abend mit Freunden verzichten. Und zeig mir einen guten Club, wo nicht geraucht wird. Geselchte Kleidung, keine Stimme, brennende Augen und Kopfweh am Tag danach muss man eben zur Kenntnis nehmen. Und warum? Weil man beim Thema Rauchen immer noch nicht dort angekommen ist, wo man beim Thema Lärmbelästigung nur wenige Monate braucht.

Was meint ihr: wie lange dauert es, bis die Polizei kommt, wenn ein Lokal, das bis 2 Uhr offen haben darf, in der Helloweennacht (!)um 2:10 noch laut Musik spielt? Was schätzt ihr?
Ich sag’s euch – um 2:11 ist die Polizei da, schreibt den Besitzer auf, scheucht die Leute beim Lokal raus und eine Ruh is. Keine Ausnahme, auch nicht bei Helloween. Habe ich hautnah miterlebt. Der Lokalbesitzer hat mittlerweile entnervt aufgegeben und sperrt sein Lokal zu.
Hier diskutiert niemand –da funktioniert auch die Exekutive gnadenlos, auch wenn sich alle an den Kopf greifen und sich fragen, warum man hier so streng ist.
Gibt’s da irgendwen, der den Mund aufmacht und meint: „Geht’s halt woanders hin, wenn’s euch zu laut ist?“

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 10:38

hautschi: einfach zum Nachdenken - die Antwort ist klar: weil es bis vor kurzem noch überall uneingschränkt möglich war zu rauchen.
Rauchern hat man viel zu lange kaum bis gar keine Einschränkungen gemacht.
Nimm das Beispiel Lärmbelästigung her: für Dinge, die Konflikte verursachen, gibt es Einschränkungen und Regeln - und Gesetze.
Wir zahlen Steuern - obwohl es wohl ziemlich alle lieber hätten, nichts zahlen zu müssen. Wir dürfen nicht mit Alkohl ans Lenkrad, weil's verboten ist, weil's gefährlich ist. Würde man eine Umfrage starten, ob es den Leuten lieber wäre, trinken zu dürfen, wäre wohl eine überwältigende Mehrheit dafür, Alkohol am Steuer zu erlauben.
Das Thema Rauch ist eine der letzten "Bastionen", wo man sich fragt, wie es möglich ist, dass eine Minderheit etwas darf, das der Mehrheit nicht gut tut.
Einfach zum Nachdenken! ;-)

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 10:42

Und ja - wenn es ein generelles Rauchverbot gibt - werden Leute nach wie vor tanzen, trinken, Spaß haben.
Ein paar Wochen wird gejammert, dann füllen sich die Lokale wieder. Man muss das Gesetz nur umsetzen - dann gilt das Argument der angeblich "leeren Lokale" sowieso nicht. Die Leute bleiben nicht zuhause, das ist Schwachsinn.
Und: schon jetzt zeigt sich ja, dass Nichtraucherlokale immer mehr Gäste bekommen. Wer diese Tatsache ignoriert, dem ist nicht zu helfen!

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 10:55

Und noch eine kleine Provokation: McDonalds ist ein Nichtraucherlokal. War es auch schon immer, meines Wissens. Egal - ist nicht meine Kost.
TGI Fridays ist ein komplettes Nichtraucherlokal. Vor dem Lokal standen am Freitag Abend etwa 10 Personen verstreut, die rauchten.
Das Lokal selbst ist gnadenlos voll. Was sagt uns das? Ganz ehrlich???? Na?????
Gibt's irgendjemanden hier, der uns sagen will: "seit man bei McDonalds nicht mehr rauchen darf, mach mich mir meinen ChickenMcNuggets lieber zuhause!"
Es geht also auch ohne - nur ist das vielen Rauchern gar nicht mehr bewusst, wie einfach es ist ;-)

Experte
315
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Antwort von am 22. Dezember 2013 um 11:34

Bzgl. "Zwang" hab ich schon genügend Vergleichsargumente geliefert. In puncto Alkohlkonsum und Autofahren bzw. Lärmbelästigung gibt es Gesetze, die diese Belange regeln. Aus gutem Grund.

"Es ist ja sein Lokal". Stimmt, aber er macht es zum öffentlichen Raum. Er darf auch kein Toilettengeld kassieren, weil er sein Lokal zum öffentlichen Raum macht. Es gibt Mitarbeiterschutz und Feinstaubgesetze. In geschlossenen Räumen drückt der Gesetzgeber alle Augen incl. Hühneraugen zu. Warum eigentlich? Schon mal Feinstaubmessungen in Lokalen gemacht? Die sprengen alle Vergleiche mit jenen am Gürtel. Auch in den Nichtraucherbereichen - weil ja die Trennung nicht funktioniert - oder ignoriert wird.

Was mich an Raucher-/Nichtraucherbereichen stört? Auch das habe ich lang und breit erklärt. Ich weiß, für einen Raucher ist die Luft eh immer sauber - aber nochmal: wenn die Trennung funktionieren WÜRDE, wäre alles ok. Tut sie aber nicht. Einerseits wird die Trennung durch das offene "Scheunentor" ignoriert (wozu also überhaupt teuer umbauen?), andererseits ist im Gesetz klar geregelt, dass der Hauptraum samt Schank und Eingangsbereich Nichtrauherbereich sein muss.
Die Gastronomen wissen, dass die Exekutive zahnlos ist - und ignoriert auch das geflissentlich.

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 11:47

Trotzdem, amarones Suppe ist nicht so heiß, wie sie gekocht wird.

Ich bin viel in Lokalen unterwegs, ignoriere in der "Praxis" in 95% der Fällen Rauch und/oder gesetzesunkonforme Teilungen, auch wenn ich sie nicht goutiere. Ich würde wohl ohne Rauch noch öfters in Lokalen unterwegs sein, aber ich werde sicher den Teufel tun, als wegen dem Rauch für immer und ewig im eigenen Wohnzimmer bleiben (--> magic, deine Androhung, bei Rauchfreiheit für immer zuhause zu bleiben ist für mich an Trotzigkeit und Sinnlosigkeit kaum zu überbieten, ehrlich!).

Aber klar ansprechen muss man diese Dinge mal, den Leuten ist diese Schieflage einfach nicht bewusst. Was ich mir persönlich am meisten wünschen würde, wäre eine gewisse Bewusstseinsbildung, was das Thema betrifft. Das würde vieles erleichtern und strenge Gesetze erst gar nicht nötig machen.

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 11:58

O man, Amarone, jetzt verscherzt Du Dir es ganz mit den RaucherInnen hier! Du radikaler Nichtraucherist! ;)

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 12:13

Es gab eine Zeit bei McD ind BK wo man Bier bekam und rauchen durfte.
Vom BK erinnere ich mich sogar an die Asch Basch aus Aluminium mit BK -Aufdruck.

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:16

Die hortete ich für meine Studentenbude, weil ich mir nie einen Aschenbecher leisten wollte.

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:17

@Amarone schreib dir bitte nicht die Finger wund und bitte vergleiche keine öffentlichen Verkehrsmittel oder Lärmbelästigung der in den Privatbereich dringt mit Rauch in einem Lokal.

197
51
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:22

Meidlinger: warum sollte man Lärmbelästigung mit Geruchsbelästigung nicht vergleichen können? Wer legt das fest?

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:37

Meine Meinung zu diesem Thema ist weder trotzig noch sinnlos!

Experte
63
50
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:41

Diese Diskussion, die Millionen an Kosten für Umbauarbeiten sowie den einen oder anderen Herzinfarkt haben wir nur den politischen Entscheidungsträgern zu verdanken, deren Inkonsequenz und Unfähigkeit ein wirkungsvolles Gesetz auf die Beine zu stellen Europaweit ihresgleichen sucht. Warum wir so denken? Weil es absolut klar ist dass früher oder später ein komplettes Rauchverbot kommt. Wir haben das schon vor Jahren gesagt und nehmen jede Wette an. Dieses herumeiern der Politik ist nicht mehr auszuhalten - weil es für diese Frage für einen gesunden Menschenverstand nur einen Antwort gibt. Aber so ist eben die österreichische Lösung, bringt nur Kosten und Streit und am Ende steht das komplette Rauchverbot!

Experte
67
17
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:45

i sach nur MaHü! ;)

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 16:54

Amarone

das könnte man nur vergleichen wenn im Lokal so stark gequalmt wird das es dem Nachbarn ins Haus reinzieht.

197
51
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 18:12

ich bin dafür ein lebendes Beispiel...wieder mal! Unter uns wohnt ein starker Raucher, der im Sommer bei offenen Fenster in seiner Wohnung raucht. Muss ich jetzt immer meine Fenster schliessen , nur weil er in seiner Wohnung rauchen will? Wo sind hier meine Rechte als Passivrauchverweigerer? Oder muss ich das alles ertragen, daß sein Gestank in meine Wohnung zieht??

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 18:24

Also übertreib jetzt net!

Experte
63
50
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 18:30

Beim Thema Balkon oder Gastgarten bin ich der letzte, der motschkert. Das Rauchen an sich soll ja nicht verboten werden.
Aber liebe magic - beim Thema "Übertreiben" darfst du dich mal selbst an der Nase nehmen! Wer mir weismachen will, bei einem generellen Rauchverbot bis zum Lebensende in den eigenn vier Wänden zu bleiben (das glaubst du selbst nicht), der (die!) darf sich nicht wundern, wenn lästige Kommentare gemacht werden ;-)

Experte
315
75
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 18:30

Nein, ich übertreibs net. Es ist meine persönliche Erfahrung. Und das ärgert mich sehr.

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 20:14

@amarone: Du kannst es mir wirklich glauben, dass ich bei einem generellen Rauchverbot in Lokalen in kein Lokal mehr gehe!!!

Experte
63
50
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 20:45

Ist keine Lösung, weil was ich geschrieben habe zutrifft.

Experte
48
22
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 21:12

Link

Ein kleiner Trost... ;)

Experte
152
83
Antwort von am 22. Dezember 2013 um 21:55

sZK: ich will magic sicher nicht lächerlich machen - ich habe glaube ich hier auch schon mehrmals untermauert dass ich ihre Wortmeldungen sehr schätze.
Du kannst mir höchstens vorwerfen, sie herauszufordern, denn genau das tue ich.
Nein, ich glaube ihr nicht, dass sie nie mehr in ein Lokal gehen würde, das kommt aus der Emotion heraus.
Wozu sollte man auf Restaurantbesuche auch verzichten? Nur wegen dem Rauch bzw. einem Rauchverbot? Das ist doch trotz alledem absurd. Wenn die Zigarette der einzige Grund ist, in ein Lokal zu gehen, na dann...
Genau aus diesem Grund wiederhole ich: ich glaube es ihr nicht! ;-)

Experte
315
75
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