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Rauchen / Nichtrauchen

am 26. Nov 2014, 12:08

Ich erinnere mich noch an die Aschenbecher beim MC Donald.

Raus gehen um zu rauchen ist für mich ok, problematisch wirds für die Damen, die dann Handtasche und Zeugs mit raus nehmen... weil einfach alles am Tisch lassen...

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am 26. Nov 2014, 12:15

Wenn Männer schon im Sitzen pinkeln sollen, sollen Frauen zum Rauchen auch ihre Taschen mit nach draussen nehmen! (Duckundrennweg)

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am 26. Nov 2014, 12:27

Ich hoffe, daß artet jetzt nicht in einen Fraktionskampf Raucher gegen Nichtraucher aus! Ich lieb euch doch alle!
Bei den nächsten Retetreffen einigen wir uns einfach darauf, daß die Mehrheit einfach entscheidet, so wie bis jetzt immer auch. Mir ist die Gesellschaft der Leute und gutes Essen viel wichtiger als Zigaretten ja oder nein. Ich persönlich kann dann auch gerne Abstriche machen.
Wenn es sowieso schon ein striktes NR Lokal ist, kann man eh nix gegen tun. Ich bewerte ein Restaurant immer noch nach Essen und Trinken und nicht nach Rauchen erlaubt oder nicht erlaubt! Und wer meint auf rauchen oder nichtrauchen bestehen zu müssen braucht ja nicht zu kommen.
Ich denke, wir sind erwachsen genug, diesbezüglich auch Lösungen vor Ort zu finden.

In diesem Sinne...Peace!

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am 26. Nov 2014, 12:35

Geschätzter Amarone,

ich werde versuchen, mich kurz zu halten, bevor das mit der Länge der Plädoyers aus dem Ufer läuft:

ad Freiwilligkeit des Betreten eines Lokals:

ich bleibe dabei. Egal ob Sucht oder nicht, es ist und bleibt die freiwillige, selbst gewählte Entscheidung eines Rauchers, in ein NR Lokal zu gehen oder der Einladung zu einem NR zu folgen. Genauso ist es umgekehrt: es ist irrelevant, wer in der Überzahl ist, wer normalerweise mehr jammert, - es ist und bleibt die freie Entscheidung eines Nichtrauchers, sich an einen Rauchertisch zu setzen.

ad "weniger Rauch durch Nichtraucherlokale":

den Nachweis ziehe ich stark in Zweifel. Rauchen ist beileibe nicht mehr so "in" wie in den vergangenen Dekaden. Es wird also grundsätzlich weniger geraucht. In wie weit und zu welchem Prozentsatz hier der Sozialdruck, die Preise für Zigaretten, Aufklärung, oder eben NR - Lokale verantwortlich sind, lässt sich nicht so deutlich und sauber abgrenzen.

ad "Bulgarien oder Italien als Beispiel":

Ich habe Österreich bewusst nicht erwähnt, weil wir hier ja (noch) ein Gesetz haben, das Rauchen in Lokalen erlaubt. Bulgarien und Italien sind gastronomisch rauchfrei, - ein Besuch dort macht zumindest subjektiv relativ schnell klar, dass sich das Rauchen auf die Straße oder auf die Plätze unter den Tausenden Heizschwammerln, die jetzt plötzlich überall aus dem Boden schiessen, verlagert hat. In Bulgarien wird teilweise sogar trotz landesweitem NR-Gebot in den Lokalen geraucht. Stichwort effektive Exekution eines Gesetzes.

ad Gesundheitsökonomie:

nein, es geht nicht nur um die Belastung Dritter. Gesundheitsökonomisch geht es schon auch um die finanzielle Mehrbelastung aller durch die von mir genannten, allesamt legalen Laster. Außerdem: wir reden in dieser Diskussion aneinander vorbei: ich will absolut, dass NR geschützt werden, ich will aber eben auch, dass ein Raucher, der legal eine Zigarette kaufen und rauchen darf, sie in einem Raucherlokal geniessen darf.

ad Fluglinien:

ich sprach nicht von Fluglinien, sondern von Bedarfsflugunternehmen (business jets), die VIPs, Stars, Geschäftsleute, etc. durch die Gegend fliegen. Jemand, der für einige Tausend Euro pro Stunde einen Jet chartert, lässt sich ungern das Rauchen verbieten. Daher die Information der Firma an potentielle Angestellte, sich nur auf diesen Job zu bewerben, wenn sie bereit sind, zu akzeptieren, dass geraucht wird.

ad Deine abschließende Meinung:

jede von oben verordnete Diskriminierung ist abzulehnen. Gesetze sollten u.a. auch den Zweck erfüllen, die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Unter Wahrung diverser wirtschaftlicher Interessen gelingt das halt nicht immer, sonst gäbe es einen weit rigoroseren Arbeitsschutz, niedrigere Feinstaublimits, ... .

Nichtraucher sind zweifelsfrei zu schützen, dies wurde mit dem in Österreich gültigen Raucherschutzgesetz versucht. Ein gutes Gesetz funktioniert allerdings leider nicht dadurch, dass es beschlossen wurde und im Gesetzbuch steht. (siehe Alkohol am Steuer). Für die erfolgreiche Umsetzung braucht's Kontrolle und Strafen, so ist's nun einmal.

Gleichzeitig kann ich m.E. als Gesetzgeber aber nicht den Kauf von Zigaretten legalisieren, weil ich daran verdiene, den Konsum dann nur auf die Straße und die eigenen vier Wände beschränken. Zum x-ten Mal: ich verstehe nicht, warum wir Raucher nicht ein Raucherlokal frequentieren dürfen.

Und egal, ob Sucht, ob psychologische Sache, ob Hype, ob whatever, - es ist und muss meine persönliche Entscheidung bleiben dürfen, ob ich mir diesen Schaden zufüge oder nicht.

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am 26. Nov 2014, 12:38

Alphawölfin: E-Zigaretten sind auf Flügen mittlerweile flächendeckend verboten. Argumentiert wird dies damit, dass ja etwas mit einem Glühfaden verdampft wird (Feuergefahr), tatsächlich liegt der Grund dort, dass man vermeiden will, dass nicht rauchende Passagiere glauben, jemand würde z.B. drei Reihen vor ihnen rauchen. Man will sich einfach die Diskussionen ersparen. (wie es auch manche Lokale machen)

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am 26. Nov 2014, 12:53

Hm. Dann muss ich nochmals stöbern. Hab mir fest eingebildet, dass ich das gestern gelesen hätte...

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am 26. Nov 2014, 14:10

Bisher war das eine echt klasse Diskussion zum Thema, und es lohnte sich sehr, unabhängig vom/n jeweiligen/r PosterIn, "still" mitzulesen.

Nun aber kommt schon wieder der Punkt der persönlichen Diffamierung und das Abgleiten dieser tollen Meinungsrunde...schade!
Gerry

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am 26. Nov 2014, 14:46

@adn1966
ad Freiwilligkeit des Betreten eines Lokals:
ich bleibe dabei. Egal ob Sucht oder nicht, es ist und bleibt die freiwillige, selbst gewählte Entscheidung eines Rauchers, in ein NR Lokal zu gehen oder der Einladung zu einem NR zu folgen.

--> In diesem Punkt bleibe ich auch dabei – es ist natürlich für einen Raucher bequem, das zu sagen, denn ihn stört's ja nicht. Aber es ist Tatsache, dass 70% Nichtraucher sich in einem Großteil von Lokalen tummeln muss, in denen geraucht werden darf. Meiner Meinung nach nicht fair.
Es ist ein Leichtes zu sagen, es wäre eine freiwillige Entscheidung: aber stell dir mal vor, wie das wäre, wärest du Nichtraucher. Wenn die reinen Raucherlokale der gesellschaftlichen Verteilung R/NR entsprechen würde, dann würde ich deiner Argumentation uneingeschränkt zustimmen. Es ist aber genau das Gegenteil der Fall.
Alpahwölfins Argument, es gäbe ohnehin fast nur mehr Nichtraucherlokale, ist nicht nachvollziehbar.

zitiere adn: ad "weniger Rauch durch Nichtraucherlokale":
den Nachweis ziehe ich stark in Zweifel. Rauchen ist beileibe nicht mehr so "in" wie in den vergangenen Dekaden.

--> Bist du sicher? Bei den Jungen rauchen immer mehr – 50% der 18-20 Jährigen, dort ist die Popularität des Rauchens weiterhin ungebrochen.

zitiere adn: ad "Bulgarien oder Italien als Beispiel":

--> Du hast Recht. Die Exekution des Gesetzes ist mangelhaft, nein schlimmer: eine Katastrophe. Deswegen braucht es ja ein eindeutiges Gesetz, das weit rigoroser ist. Die momentane Trennung ist schwammig, und dort, wo es eindeutig wäre (vorderer, größerer Bereich des Lokals rauchfrei,…), wird das Gesetz ignoriert, Teilungen ohne Tür gemacht, offene Türe, etc.... Warum? Weil wohl die, die das halberte Gesetz gemacht haben, selbst kein Interesse an Kontrolle haben.

zitiere adn: ich will aber eben auch, dass ein Raucher, der legal eine Zigarette kaufen und rauchen darf, sie in einem Raucherlokal geniessen darf.

--> Wie gesagt, ich will auch, dass Raucher rauchen dürfen, trotz volkswirtschaftlichem Schaden, Verbote werden nicht alle Probleme lösen. Aber dann sollte wenigstens der Anteil von Raucherlokalen dem der rauchenden Gesellschaftsmitglieder entsprechen. Tut es aber bei weitem nicht.

zitiere adn: ad Fluglinien:

--> Alles klar!

zitiere adn: ad Deine abschließende Meinung:
Und egal, ob Sucht, ob psychologische Sache, ob Hype, ob whatever, - es ist und muss meine persönliche Entscheidung bleiben dürfen, ob ich mir diesen Schaden zufüge oder nicht.

--> Ich verstehe dich adn – aber verstehe auch einen Nichtraucher – versetz dich in seine Lage - während 30% Raucher in gefühlt 90% der Lokale rauchen können, ist es für einen Nichtraucher schwer, sich dem zu entziehen- und eine „freie“ Entscheidung treffen zu können - aus den von mir genannten Gründen. Deshalb reicht mir das Argument „eigene Entscheidung“, oder „bleibt’s hoit daham“ nicht wirklich.
In der Gruppe (mehrheitlich Nichtraucher) am Samstag rauchfrei fortzugehen, ist praktisch unmöglich.

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am 26. Nov 2014, 15:59

alphawoelfin:
"die Kosten, die in Österreich durch fettgefressene Mitbürger (jeder 2. ist adipös!!) verursacht werden, sind exorbitant. Allein dadurch, dass Diabetes Typ II bereits bei Kindern diagnostiziert werden muss. Und das liegt grossteils daran, dass die Menschen nicht klüger werden, und immer noch ihre Schnitzeln, Stelzen, Paniertes, Torten, Punschkrapferl fressen."

--> Kinder, die einen manifestierten Diabetes mellitus Typ II haben, sind in Österreich eine sehr, sehr große Seltenheit. Ich habe mal durch Zufall ein kleines Mädchen getroffen, das zu diesen seltenen Exemplaren gehört. Es war sehr schlank und nicht (ich zitiere Dich) fettgefressen. Das Mädchen hatte keinen, so wie bei Kindern üblichen Diabetes mellitus Typ I.

alphawoelfin:"als normalgewichtige, gesunde Frau - fast immer ovo-lacto-vegetarisch unterwegs (im Restaurant esse ich durchaus auch kleine Mengen Fleischiges) - fände ich es gerecht, wenn Übergewichtige (mit Ausnahme Jener, die eine seltene Erkrankung haben, die mit Gewichtszunahme einhergeht) oder Alkoholiker mehr in den Gesundheitstopf einzahlen müssen.
Durch sehr gute internistische Betreuung ist es heute möglich, diesen chronisch Fettstoffwechselgestörten-Herzkranken ein Leben bis durchaus Mitte 80 zu ermöglichen."

--> ich weiß nicht, was Du unter "Fettstoffwechselgestörten-Herzkranken" verstehst, aber wenn Du damit Menschen meinst, die unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, müssen Deiner Aussagen zufolge, auch Raucher mächtig in den Gesundheitstopf zahlen.

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am 27. Nov 2014, 11:48

Mit Fettstoffwechselgestörten-Herzkranken meine ich Patienten, die aufgrund ihrer Lebensführung fettstoffwechselgestört sind, was im Alter dann natürlich auch zu Gefäss/Herzerkrankungen führt.
Unbenommen ist, dass es auch Fettstoffwechselgestörte gibt, die wenig bis gar keine tierischen Produkte zu sich nehmen, allerdings eine familiäre Vererbung haben.
Der heutige Wissenstand ist, dass beinahe jeder Diab.mell.Typ II durch eine entsprechende Lebensführung verbessert bzw. gar nicht erst auftreten würde, wenn man entsprechend lebte.

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am 27. Nov 2014, 14:14

Bravo!

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am 27. Nov 2014, 15:24

@einfachich: Du hast recht.

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am 27. Nov 2014, 15:26

Wenn unsere Politiker nur annähernd den Einsatz der an dieser Diskussion teilnehmenden Personen hätten, wären wir einem klareren Rauchergesetz sicher näher!

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am 27. Nov 2014, 15:58

Wenn unsere Politiker nur annähernd den Einsatz der an dieser Diskussion teilnehmenden Personen hätten, wäre vieles anders!

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am 27. Nov 2014, 16:15

EinfachIch: ich kann vielem, was du sagst, folgen, nicht aber diesem Satz:
"statt Euch gegenseitig mit pseudowissenschaftlichen Argumenten zu buserieren. Wenn schon niemand einer Statistik traut, die er nicht selbst gefälscht hat"

Belegte Studien kann man nicht einfach husch-pfusch als pseudowissenschaftliche Argumente abtun, um seinen eigenen argumentativen Standpunkt bzw. seine bevorzugte "Wahrheit" zu untermauern. Das wird damit nicht plausibler, zerstört aber die Diskussion an sich.
Der "Beweis", etwas nicht zu glauben, ist eben kein Beweis, auch wenn ich mich dadurch besser fühle.
Wenn 85% der Lungenkrebspatienten Raucher sind (Tatsache), und ich dann behaupte, dass die Luft am Wiener Gürtel grauslicher ist als jene in Lokalen mit getrennten Rauch/Nichtrauch-Abteilen (ohne dafür Beweise zu haben, aber ich glaub's halt) - und das genauso der Grund für mein Krebs sein könnte, dann werden wohl alle Raucher eifrig und zustimmend nicken, weil diese selbst zusammengeschusterte "Wahrheit" angenehmer ist, auch wenn sie ein Unsinn ist.

Also: worüber sollte man hier im Forum überhaupt diskutieren, wenn mir eine Tatsache nicht gefällt und ich sie damit abtue, dass ich nur der Statistik glaube, die ich "selbst gefälscht habe".

Das ist dann fast schon wie Sterndeuterei: der Wahrheit, die mir am besten gefällt, gebe ich Recht.

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am 27. Nov 2014, 16:22

Ich möchte nur ganz bescheiden einer wiederholten Generalisierung entgegentreten: Es gibt Nichtraucher, die mit dem Status Quo einverstanden sind.
Anekdotisches: In den fernen Zeiten, als es in Eisenbahnen noch Raucherabteile gab, kannte ich eine Nichtraucherin, die sich lieber in diese setzte. "Da sind die interessanteren Leute" meinte sie.

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am 27. Nov 2014, 16:29

cmling: auch wenn's nicht wirklich ein Argument gegen den Rauch ist, so ist das auch mir schon passiert, weil das NR-"Strafkammerl" im hinteren Bereich eines Lokales (nicht gesetzeskonform, BTW...) dermaßen unattraktiv und klein war, dass ich mich in den halbewegs gut belüfteten vorderen Bereich setzte.

Aber denk mal nach - es ist noch nicht lange her, da war der "Normalzustand" jener, dass seit Jahrhunderten überall geraucht wurde - die Raucher kannten nix anderes, die Nichtraucher kannten auch nix anderes.
Die meisten beklagten sich aus diesem Grund nicht darüber. Was aber nicht heißt, dass das ein Argument wäre, dass es alles in Ordnung wäre.

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am 27. Nov 2014, 19:46

Nochmal zun Thema E-Zigaretten:

Link#_=_

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am 29. Nov 2014, 00:08

@HelmuthS: kennst Du das Kopp Stüberl? Es ist gleich neben dem Haupthaus. Im Stüberl wird nicht geraucht. Das Ambiente ist, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Der Kellner ist der Hammer. Wir kennen schon seine ganze Lebensgeschichte ;)

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am 29. Nov 2014, 02:56

Ich bin vielleicht einem Mißverständnis erlegen, amarone, aber mir ist nicht verständlich, wieso meine Erinnerung an eine Dame, die im Zug die Gesellschaft von Rauchern suchte, mit einem ungesetzlichen Strafkammerl in Verbindung gebracht werden sollte.

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am 30. Nov 2014, 11:45

Aber auch wenn es so eine Nichtraucher/Raucherinformation gäbe- dann müßte sie auch wieder bewertet werden und das wäre natürlich auch wieder sehr subjektiv (egal, ob man jetzt für seine subjektive Bewertung Noten vergeben würde, oder nur "vorhanden/nichtvorhanden/fraglich). Daher denke ich, daß Kritiker, die darauf achten sowieso in ihrem Text disen Aspekt nicht vergssen. Sollte reichen, oder?

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am 30. Nov 2014, 12:37

@EinfachIch:
"Kurioserweise - immer mit dem Hinweis versehen, dass ich Nichtraucher bin! - ist das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern nicht höher als bei anderen nichtrauchenden Personen (naja, zumindest geringfügig, da viele Nichtraucher ex-Raucher sind). Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher am Blasenkrebs erkrankt statistisch wesentlich höher! Das ist so und läßt sich nicht leugnen. "

Dies Studie würde ich gerne sehen.

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am 1. Dez 2014, 16:00

Mir ist nur nicht klar, wie du zu der Aussage kommst, dass das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern gleich hoch ist wie bei Nichtrauchern. Es gilt als wissenschaftlich bewiesen, dass Raucher vermehrt an Lungenkrebs erkranken und sterben.

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am 1. Dez 2014, 16:21

Ich wollte mich eigentlich nicht mehr dazu äußern, aber das was hier teilweise geschrieben wird, ist ziemlicher Käse, aber von der ganz üblen Sorte, also ein Stinkikäse!

"In allen Fällen wird die Arbeitshypothese aufgestellt, dass Rauchen der Hauptindikator sei. In der Wissenschaft eigentlich ein unzulässiger Vorgang: eine Behauptung ohne Beweis ist de facto eben nur eine Hypothese."

-->
In den Medien finden man oft allgemeine, oberflächliche Artikeln wie z.B. mit der Schlagzeile "Rauchen verursacht Krebs". Geschrieben werden diese Artikeln oft von Journalisten, die kein bzw. nur ein beschränktes naturwissenschaftliches/medizinisches Wissen aufweisen. Auch wenn man eine medizinische oder naturwissenschaftlichen Ausbildung hat, ist man sehr schnell ein Spezialist und kann nur schwer zu anderen Fachgebieten Stellung beziehen ohne von den Kollegen belächelt zu werden.

Man sollte bei all den Quellen, die man im Internet oder sonstwo übers Rauchen findet, im Hinterkopf behalten, wie sicher diese Informationen sind. Wer hat den Artikel geschrieben? (Zusammenfassung eines Journalisten, der nur einen Bruchteil der Studien verstanden hat und sein angeeignetes, verstümmeltes Wissen journalistisch aufbereitet weitergibt), auf welcher Seite befinde ich mich gerade (seriös?, wissenschaftlich anerkannt?) usw..

Dass Tabakrauch und passives Rauchen das Krebsrisiko erhöht, ist Fakt. Es gibt tausende Studien, die das belegen. In den Studien werden nicht irgendwelche Hypothesen aufgestellt. Nein, so traurig es auch ist, es werden Tiere herangezogen. Auch gibt es genug Versuchspersonen (Raucher und Nichtraucher), die daran freiwillig teilgenommen haben. Die Ergebnisse dazu sind handfest und nicht aus der Luft gegriffen. Abgesehen davon, wurde der Tabakrauch in unzähligen Studien analysiert. Aus welchen Komponenten der Tabakrauch sich zusammensetzt, möchte ich hier nicht anführen. Das würde den Rahmen dieses Postings sprengen. Tatsache ist, dass viele karzinogene Stoffe enthalten sind, die das Erbgut verändern können (das kann man ganz gut im Labor nachweisen).

1. "Kurioserweise - immer mit dem Hinweis versehen, dass ich Nichtraucher bin! - ist das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern nicht höher als bei anderen nichtrauchenden Personen (naja, zumindest geringfügig, da viele Nichtraucher ex-Raucher sind). Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher am Blasenkrebs erkrankt statistisch wesentlich höher! Das ist so und läßt sich nicht leugnen. "

-->
die Studie möchte ich auch sehen! Bitte eine richtige Publikation und keinen Netdoktor-Artikel.
Raucher müssen nicht zwangsläufig an Lugenkrebs erkranken. Zwar ist die Lunge das Organ, welches extrem beansprucht wird. Es ist ja die erste Anlaufstelle des Tabakrauchs, sozusagen das "Auffangbecken". Nur hat ja der menschliche Körper ein hervorragendes Transportsystem, welches die Schadstoffe im ganzen Körper brav verteilt.
Das Ergebnis der Studie, die Du in Deinem Kommentar erwähnt hast ("Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher am Blasenkrebs erkrankt statistisch wesentlich höher") war schon richtig. Aber da ging es darum, dass man entdeckt hatte, dass das Risiko für Krebsarten, die vom Rauchen verursacht werden wie z.B. Blase und Nierenbecken höher war als bisher angenommen (also, kein Raucher- und Nichtraucher-Vergleich und auch nicht, dass das Lungenkrebsrisiko bei Raucher und Nichtraucher gleich wäre).

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am 1. Dez 2014, 23:27

@vielesser: Danke für die Ausführung und Richtigstellung!

@ Helmuth. Ja, mit deiner letzten Aussage kann ich leben :)

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am 31. Jän 2015, 23:29

rot ist böse also = raucher
grün ist gut = nichtraucher
:-)

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am 1. Feb 2015, 00:46

lieber helmuths
ist natürlich unsinn, was ich vorher geschrieben habe. ist nämlich genau umgekehrt. is auch wieder schwachsinn, nichtrauchen ist rot. rauchen grün. und ja das ist so vorgeschrieben, also müsste das lokal das pickerl umändern, sonst könnte er gestraft werden.

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am 3. Feb 2015, 01:27

Spannend? Ist die ganze Angelegenheit längst nicht mehr.

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am 3. Feb 2015, 08:29

Meine Wohnung ist geheizt.

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am 24. Sep 2015, 09:14

Bin selbst seit vielen Jahren Nichtraucher, aber wen das stört, wenn er auf dem Weg zur Toilette durch einen verrauchten Bereich geht, den halte ich für reif für den Psychiater. Was macht der auf der Straße? da steht auch manchmal ein Diesel - LKW oder ein Moped neben einem.

EinTipp von mir: ein Mensch kann auch bei flottem Geh - Tempo ca. 1 Minute die Luft anhalten. Da kommt man ca. 100 Meter weit. Weiter kann es zur Toilette nicht sein!

Mich stört viel mehr, dass noch immer 2-Takt-Motoren bei Mopeds erlaubt sind, die vollkommen sinnlos stinken (... weil man die Mopeds auch mit nicht stinkenden 4-Takt-Motoren ausrüsten könnte, diese Motoren sind technisch vollkommen ausgereift.)

Warum schreit da niemnand auf? Dieser Gestank wäre wirklich leicht vermeidbar - und zwar ohne Genuss - Verlust! Vielleicht weil die Raucher die aktuellen "Prügelknaben" der Gesellschaft sind?

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am 24. Sep 2015, 09:47

Ich staune immer wieder über die Qualität der Argumente und hinkenden Vergleiche, um das Rauchen zu rechtfertigen und zu marginalisieren.
norxi, wenn das so ist, wie du sagst, dann stell dir doch den 2-Takter einfach mal in's Wohnzimmer (oder in den Gastraum!), damit du verstehst, warum Schadstoffe in geschlossenen Räumen (im allgemeinen, darum geht's nämlich) gelinde gesagt keine so gute Idee sind ;-)

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am 9. Okt 2015, 18:22

Es wäre problemlos mit Minimalaufwand möglich, ein Kasterl oder einen Button mit "Raucherbereich ja/nein" anzubieten, denn nur darum kann es auf dieser Seite gehen, die persönliche Befindlichkeit und Einstellung des einzelnen Bewerters spielt dafür keine Rolle. Und im Falle einer Änderung kann man es eben ändern.

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am 16. Mai 2016, 21:30

Für mich persönlich hat das keine so große Relevanz, sofern es einen Nichtraucherbereich gibt. Gerade in Restaurants stört es mich doch, wenn ich mit rauchenden Rauchern im selben Raum sitze. Raucher im Nebenraum stören mich nicht.
Von Müttern aus dem Freundeskreis weiß ich aber dass diese in Begleitung ihrer Kinder teilweise wirklich nur in Nichtraucherrestaurants und -cafes gehen. Denke, dass so ein Button da schon Sinn machen könnte.

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