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Süße Heurigenstangerl, eine bedrohte Art

Gestartet von am 12. November 2014 um 09:25

So etwa vor 20 Jahren (als z. B. in Sievering noch das Schankgewerbe blühte und gedieh), da waren sie noch allgegenwärtig, die Verkäufer und –innen von Heurigenstangerln. Es gab eine große Vielfalt von kandiertem und schokoladegetunktem Obst. Pro Kauf bekam man einen Stempel auf ein Karterl, nach 10 Stempeln gab es ein Stangerl gratis.

Dann wurden die Verkäufer nach und nach aus den großen Heurigen ausgesperrt, weil die anscheinend ihre eigenen Nachspeisen forcierten (obwohl sie gerade Stangerl eh nicht hatten), und die kleinen Betriebe wurden weniger; die Verkäufer kamen immer seltener.

Es gibt jetzt, soweit mir bekannt, eine einzige Anbieterin, „Brigitte’s Schokostangerl“ (wie schon der Name sagt, führt sie nichts Kandiertes), die sehr gelegentlich beim Kierlinger, und, wenn ich mich recht erinnere, beim Eberl, aufkreuzt. Die Stempelkarte ist so altmodisch wie die Branche, also ohne Adresse, Telefon und Website.

Schade um ein Handwerk, dessen Produkte eigentlich immer sehr beliebt waren.

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Antwort von am 12. November 2014 um 09:28

also bei meinen Heurigenbesuchen - südliches Umland von Wien - gibt es nach wie vor zahlreiche Verkäufer und Verkäuferinnen dieser Köstlichkeiten. Samt Stempelkarte.

Teuer ist das Vergnügen halt (3,50 wenn ichs recht im Kopf habe) - bei zwei Teenagern in der Familie gehts das durchaus ins Geld....

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