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Brot vs. Industriebrot, Bäckerei vs. Fertigbackofen-Shop

Gestartet von am 4. August 2014 um 11:32

Das sollte man sich einfach mal anschauen.
Entscheiden tut ja letztendlich eh der Kunde.

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Experte
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Antwort von am 4. August 2014 um 12:06

Absolut richtig. Wenn man dann aber bei Felber und Kollegen kauft, unterstuetzt man automatisch die industrielle Massenware und gleichzeitig vernichtet man die Vielfalt der kleinen Baeckereien. Somit auch unsere traditionelle Brotkultur, die ja echt eine Besonderheit ist.

Experte
67
17
Antwort von am 4. August 2014 um 14:01

Oh ja oh ja...nichts vermissse ich mehr auf Heimaturlaub als das hiesige Brot!!!

Experte
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Antwort von am 4. August 2014 um 15:17

Welche Bäckereien in Wien verwenden keine Fertigmischungen bzw. Teiglinge?

Experte
67
22
Antwort von am 4. August 2014 um 16:15

anita47:
Wie sehr sich das die jungen Wilden wie etwa Joseph oder Gradwohl leisten wollen bzw. dürfen, weiß ich nicht.
Aus der Doku geht ja eindeutig hervor, dass es Zusätze gibt, die nicht deklariert werden müssen.

Ich habe allerdings aus einfachem Grund noch nie Brot in Wien gekauft.
Kann also nur für Klagenfurt sprechen.
Ich suche mir das hier das beste Brot immer am Bauernmarkt am Benediktinerplatz, da gibt's zwei, die immer gutes Brot machen.
Bauernmärkte gibt's aber in Wien natürlich auch.
Wenn die 10 oder 20 Brotlaibe, die er hat, verkauft sind, muss man eben morgen wiederkommen. Solche Kleinsthersteller sind meiner Meinung nach die beste Wahl.

Experte
315
75
Antwort von am 4. August 2014 um 16:17

PS: ich verganz gaß - es gab vom Magazin "A la carte" eine Sonderausgabe über die neue Begeisterung für's alte Handwerk Brotbacken. Da werden
einige dieser Kleinbetriebe und Nachwuchshoffnungen vorgestellt.

Experte
315
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Antwort von am 4. August 2014 um 16:56

Eine kleine Wiener Bäckerei, die jener von amarone1977 in Kärnten sehr ähnlich ist, ist die die wir schon in der Felber-Diskussion erwähnt haben:

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Weiter lesen in unserer Bewertung...

Experte
67
17
Antwort von am 4. August 2014 um 19:41

Wer kennt im 21., 22.Bezirk oder Gerasdorf einen kleineren Bäcker in der Art wie sie hier schon aufgezählt wurden. Nur leider zu weit um Frühstücksgebäck zu holen. Danke.

Experte
388
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Antwort von am 4. August 2014 um 20:18

Die Bäckerei Reiter aus Korneuburg hat in Floridsdorf eine Filiale - die frisches Gebäck aus dem Backstubenhauptsitz in Korneuburg importieren. ALLES selbst gemacht und auch da schmeckt man das ordentlich raus. Richtig viel Auswahl - das ist halt schon ein mittelständischer Betrieb mit Tradition

Link

Experte
67
17
Antwort von am 4. August 2014 um 20:44

Danke für die Info.

Experte
388
56
Antwort von am 4. August 2014 um 20:44

Floridsdorf - da gab's einen Bäcker knapp unterm Spitz - der fiel allerdings dem Abbruch des Hauses dort zum Opfer.
Weißt du, wo der evtl. hin übersiedelt ist?

Experte
315
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Antwort von am 5. August 2014 um 07:21

Sagt mir leider überhaupt nichts. Die Bäckerei Reiter kenne ich. Gleich am Beginn der Brünnerstraße auf der rechten Seite.

Experte
388
56
Antwort von am 5. August 2014 um 23:28

Hat ja auch niemand verlangt, Helmuth. Kauf einfach weiter bei Felber oder Hofer oder sonst wo dein Brot. Ist kein Verbrechen.

Experte
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Antwort von am 6. August 2014 um 07:55

"Felber bietet in seiner Produktpalette ein Bio-Balance-Roggenbrot an. Um was ist dieses Brot hinsichtlich der Qualität schlechter als anderes Brot hier zitierter Klein-Bäckereien? "

HelmuthS: da du die beschriebenen Sachverhalte ohnehin nicht verstehst, vermeide bitte weitere Fragen "Ja aber warum....?"

Lass es einfach - kauf dein Brot, wo du willst, niemand zwingt dich, es woanders zu tun. Wie SSW schon sagte - niemand verlangt es.

Experte
315
75
Antwort von am 6. August 2014 um 09:31

HelmuthS: deine indirekte Empfehlung in meine Richtung, mich doch wo anders kreativ zu entfalten, nehme ich zur Kenntnis.
Aber keine Sorge, dazu wird es nicht kommen, auch nicht durch wüste Beschimpfungen deinerseits per PM ;-)
Ich nehme auch zur Kenntnis, dass dein Projekt "Wie mache ich mich bei möglichst allen unbeliebt" weiter bestens gedeiht - auch wenn du das vielleicht selbst gar nicht merkst.

Ich staune nur immer wieder, wie hartnäckig manche mit ihrem erworbenen Halbwissen überzeugen müssen.
Man glaubt dann zum Beispiel nur das, was man glauben will - und erhebt es zur selbstdefinierten, allgemeingültigen Tatsache.

Du hast natürlich Recht - die von mir zitierten ominösen vier Zutaten sind tatsächlich die Grundbestandteile für Brot.
Aber wenn du z.B. den Bericht von Anfang bis Ende gesehen hättest, dann wäre dir z.B. nicht entgangen, dass Backwaren die Warengruppe mit den meisten Zusätzen überhaupt sind.
Und viele müssen erst gar nicht deklariert werden, weil der Lebensmittellobbyist diese Zusatzstoffe von den Zutatenlisten "weglobbyiert" hat.
Oder denkst du wirklich, dass im Marillennektar 50% Marillenfruchtfleisch drin sind?
Fruchtfleisch ja, aber vor allem das von rumänischen Kürbissen. Toller, neutraler Füllstoff. Muss nicht draufstehen.
Muss man auch nicht wissen, Helmuth, nicht weiter tragisch.

Zurück zum Brot: wie kann es zum Beispiel sein, dass das Großseriensauerteigbrot, das hier in Kärnten ein Großbäcker für alle Merkur- und Billafililalen bäckt, zwar (laut Etikett) dieselben Zutaten hat wie jenes vom kleinen Hanslbauer aus Tultschnig, sich aber in wirklich allem vom ehrlichen, hausgemachten Brot unterscheidet?
Warum hält dieses Brot trotzdem nicht das, was es verspricht?
Warum ist das zwei Tage nach dem Kauf strohig, während das ehrliche
Bauernbrot seinen gewohnten Gang über fast eineinhalb Wochen macht?

Ich kann's dir sagen - ich weiß nicht, welche der nicht deklarierten Stoffe drin sind oder nicht.
Aber eines ist sicher: wirklich gutes Brot braucht die erfahrene Hand des Bäckers - und Zeit. Und nicht automatisierte Produktionsabläufe.

Ich könnte noch Stunden über Brot reden, denn ich bin, wie ich dir bereits mal sagte, mit Brot aufgewachsen. Wenn dann jemand wie du mit seinem Halbwissen den berühmten Blumentopf gewinnen will, dann soll das so sein. Aber vielleicht bleibst du doch lieber bei Telekommunikation, da mische ich mich garantiert nicht ein.

Aus diesem Grund zitiere ich dich gerne nochmal:
auch dir sei aus diesen oben genannten Gründen vergönnt, dazu nichts weiter beizutragen. Es gibt ja noch andere in diesem Forum.

Experte
315
75
Antwort von am 6. August 2014 um 10:44

Passt thematisch gerade irgendwie :-)

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Experte
258
31
Antwort von am 6. August 2014 um 13:15

@HelmuthS: Iss einfach mal ein Stück vom Gragger oder Joseph Brot parallel zu dem bevorzugten Brot Deines Groß-Filialisten. Wenn Du dann immer noch keinen Unterschied merkst, beib bei zweiterem: Ist schließlich billiger.

Experte
54
8
Antwort von am 6. August 2014 um 13:50

Joseph-Brot? Unnötiger Hype um etwas nicht besonderes.

Experte
63
50
Antwort von am 6. August 2014 um 16:30

"Wenn wir nun annehmen..."
Helmuth, da dich bereits zuvor tonnenweise gelieferte Argumente sowieso nicht interessieren, weil du so lange alles zerredest, damit es deiner eigenen Überzeugung nur ja nicht im Weg ist, ist es ohnehin duttl, was man sagt.

Du liest und glaubst eh nur das, was du glauben willst.
Das war schon bei "Schwein vs. Kalb" so, das ging bei Tommy weiter (wos is' mit eam?) und jetzt auch beim Brot.

Da du die Fakten nicht verstehst, nimmst du sie auch als solche nicht wahr - also ist es sinnlos, mit dir zu diskutieren.
Uns unterscheidet halt eines grundlegend - wenn mir jemand über die usbekische Drahtbürstenproduktion zwischen 1957 und 1958 Vorträge hält, dann versuch ich erst gar nicht, mitzureden, Details anzuzweifeln (vielleicht doch erst im 59er-Joahr,...) oder umzuinterpretieren.
Wozu auch?
Überall wird mein S wie Senf eben nicht gebraucht, zu jedem Thema muss ich ja nix beitragen, vor allem dann nicht, wenn ich keine Ahnung davon habe.

Oba eh wuarscht - wenigstens kommst du nie auf die Idee, mir mal mein Lieblingsbrot vor der Nase wegzuschnappen, sollte nur mehr ein Laberl am Samstagvormittag übrig sein. Auch gut.

Experte
315
75
Antwort von am 6. August 2014 um 16:31

Helmuth:

Frag den Felber, der bäckt selber

Sorry, aber das musste jetzt sein ;-)

Experte
107
33
Antwort von am 6. August 2014 um 16:32

oder frag doch den Inder ;)

Experte
152
83
Antwort von am 6. August 2014 um 16:49

Übrigens - das A la carte - Special übers Brot kann man nach einer Nachfrage meinerseits noch bestellen.
Email: bestellen@alacarte.at

Experte
315
75
Antwort von am 6. August 2014 um 21:30

Das erklärt natürlich, warum Österreich immer noch nicht in den Top Ten der schnellsten Internetverbindungen ist. ;)

Link

Strengt euch mal mehr an!

Experte
152
83
Antwort von am 6. August 2014 um 22:02

Sehr "lustig"...könntest du bitte endlich einmal mit deinen ach so nicht einmal halblustigen, wenn auch von dir so ironisch vom Forum "geschätzten" Meldungen, rein aus RESPEKT des hiesigen Volkes, aufhören, SSW?
Danke vom Gerry

Experte
215
47
Antwort von am 6. August 2014 um 22:32

ouuh, ganz vergessen, mit Ironie kommste nicht klar, gell, gerry?

Experte
152
83
Antwort von am 6. August 2014 um 22:38

Wo habe ich hier Österreich und die hiesige Bevölkerung RESPEKTLOS behandelt? Wegen meiner Bemerkung zum Internetanschlußes??? OMG...

Experte
152
83
Antwort von am 6. August 2014 um 22:42

Der selbstdefinierte Deckmantel der sogenannten "Ironie" erlaubt nicht jede Beleidigung.

Experte
215
47
Antwort von am 6. August 2014 um 22:45

Natürlich nicht, Gerry!

Experte
152
83
Antwort von am 6. August 2014 um 22:58

HelmuthS hat meine "Ironie" verstanden (oder?). Wenn mein Kommentar irgendwie die hiesige Bevölkerung und die Republik Österreich beleidigt hat, dann bitte ich den Admin um sofortige Löschung des Kommentars. Danke!

Experte
152
83
Antwort von am 6. August 2014 um 23:26

Ich persönlich gebe keinen Kommentar zur "Brot-Diskussion" ab, weil ich eben Brot im Brotbackautomaten 2x wöchentlich selber backe. Also bin ich NICHT kompetent, zu gekauftem Brot pauschal etwas zu sagen, außer dass ich selbst KEIN Brotesser bin.

Ich persönlich liebe eher meine Misch- und Weißgebäck, die natürlich nicht so "wertvoll" sind, aber ohne Panini, Semmel und Ciabatta "bin i's ned"! Ich persönlich bin ein "Weißbrot-Fresser", der aber weiß, wo es herkommt, nämlich von mir oder z.B. vom "Gregor's". Ich back ja auch nicht dauernd...aber eines stimmt, mein selbst gebackenes Brot hält locker 4-5 Tage und ist immer noch saftig.

Nochmals, in diese Diskussion klinke ich mich nicht ein, weil es für mich kein Thema ist. Auch ich kaufe hin und wieder Brot vom Ströck (Roggenbrot), fühle mich aber deswegen weder "minderbemittelt" noch "niedrig", wie eben manche hier so gerne vermitteln wollen. Manchmal habe ich einfach keinen Bock, Brot zu backen - so einfach und wahr. Mein Bäcker ums Eck hat leider vor etwa 10 Jahren geschlossen.

Aus der Diskussion aber ein "Prestige-Projekt" zu machen, finde ich persönlich etwas verwegen und "überkandidelt". Aber man kann sich ja grundsätzlich mit jedem Thema wichtig und "besonders exklusiv" machen.

Das ist meine persönliche Meinung dazu und ich schreibe auch keinen weiteren Kommentar mehr diesbezüglich. Ich habe aber auch keinerlei Erwartung eines für viele Personen hier so wichtigen "Gefällt mir" zu erheischen - es ist mir völlig "WUARSCHT!"

Der einfache Gerry, der kocht und backt

Experte
215
47
Antwort von am 6. August 2014 um 23:33

Ich mag Pumpernickel. Da staunt Ihr, was?

Experte
48
22
Antwort von am 6. August 2014 um 23:43

Helmuth, ich kann zum Thema Brot keine Antwort geben, weil ich keine Ahnung hab. Ich weiss nur, dass mir das Bergbrot der Bäckerei Schwarz bei mir um die Ecke am besten schmeckt. Es ist nach 5 Tagen immer noch köstlich und wird vermutlich mit Sauerteig hergestellt und ein ganzes Laib kostet 3,40 Euro.

Experte
152
83
Antwort von am 7. August 2014 um 11:44

Herr Senf: "Egal, ich werde mir das Wissen woanders holen. Würden meine Kollegen der A1 und ich Systembewertungen auf demselben Level durchführen, könnte halb Osterreich nicht miteinender via Internet kommunzieren. "

Vielleicht sonderst du immer die Dinge ab, weil du dir dein "Wissen" immer woanders holst bzw. nur dir selbst zuhörst, wenn du dich über was auch immer schlau machen willst.
Tolle Lebenseinstellung - was dabei rauskommt, wissen wir ja - die Überzeugung eines kulinarischen Grobmotorikers zum Beispiel, der zwischen Schwein und Kalb nicht unterscheiden kann - wie soll er es dann auch beim Brot schaffen.

Also Helmuth - verzeih mir bitte, wenn ein Telekom-Mitarbeiter für mich nicht als Wissensquell taugt, es sei denn, es geht um Telekommunikation.
Obwohl - wenn die Telekom solche Systemanalysen macht, wie du bei Kalb und Schwein differenzierst - da mach ich mir schon ernste Sorgen.

Experte
315
75
Antwort von am 8. August 2014 um 08:18

Ich hab mir geschworen es nicht mehr zu tun - aber jetzt kann ich nicht mehr anders: Nämlich auf das inhaltsleere Allgemeingeschwurbel von HelmuthS einzugehen:
@"Geldliebe die Wurzel allen Übels": Willst zurück zum Tauschhandel? Und was hat das mit dem Bäckerhandwerk zu tun!?
Es gibt - gerade in Wien - zahlreiche Möglichkeiten, ordentliches Brot käuflich zu erwerben; Adressen wurden im Thread genannt. Du bevorzugst halt das Anker-Ährenbrot um einen Euro fünfzig (oder so) pro kg; sei Dir gegönnt. Aber die "Geldliebe" liegt hier nicht auf Seiten derer die das anbieten, sondern wohl auf Seiten derer, die das kaufen - und zwar möglichst an der nächsten Ecke.
Schließ aber nicht von Dir auf andere, Helmuth: Mein Brot kostet zwischen 5 und 6 EUR/kg - und da ich bequem bin, wirds mit an die Haustüre zugestellt. Ja, das ist teuer für Brot. Aber mal ernsthaft: Auch das allerteuerste Brot hat doch überhaupt keine nennenswerte Auswirkung auf die Monatsausgaben. Ob man nun 0,00008% oder 0,00004% des Einkommens für Brot ausgibt: Wurscht! Hier billig zu kaufen bedient nur die "Geiz ist Geil" Mentalität der Konsumenten(!). Es sind die nicht Geschäftsleute clever, die das anbieten (die wollen halt von ihrer Arbeit leben. Ein legitimer Wunsch, wie ich meine), sondern die Konsumenten eher weniger clever die das kaufen.

@Allergiepatienten: Wie kannst Du das orten!? Bist Du Arzt und hast Studien durchgeführt? Oder einfach mal "Bauchgefühl"!?
Top Qualität zum Nulltarif will niemand: Vielen ist die Qualität von Lebensmitteln schlicht wurscht. Und das ist auch legitim - jeder wie er mag.
Peinlich finde ich nur Leute wie Dich, die Billiglebensmittel kaufen und meinen, sie hätten eh Topqualität. Die Gegenargumente in großer Zahl ignorieren und trotz Nachweis des Gegenteils weiterhin so tun, als hätten Sie alles Wissen dieser Welt vereint.
Helmuth - ob Du (oder irgendwer anderer) Brot von einem Bäcker, der den Namen verdient, von einem Supermarkt oder von einem Filialisten mit Aufbackofen in der Filiale kaufst ist allein Deine Sache. Aber zu letzterem zu gehen und von "Top Qualität" zu schreiben, die das Brot hätte, ist einfach lächerlich.

@3. Punkt: Wovon sprichst Du!? Produziert wird, was der Markt verlangt.

@"is eh ollas wurscht": Nein, ist es nicht. Jeder ist dafür verantwortlich was er in sich reinstopft. Wenn jemand so wie Du die Aufback-Kuchen der Industriebäcker mag: Nur zu - ungenommen. Aber zu sagen "ich hätt lieber echtes Brot, aber ist eh wurscht, ist eh ollas Betrug" ist in einer Stadt, in der handwerklich arbeitende Bäcker gerade eine Renaissance erleben, nur lächerlich. Sei doch ehrlich - sag "ich friss die Industriepampe, weil ich keinen Unterschied schmecke/mir echtes Brot zu teuer ist/mir der Aufwand des Besorgens zu hoch ist": Das ist OK. Betrüg Dich ruhig auch selber weiter - is auch OK. Aber bitte: Verschone uns mit den peinlichen Rechtfertigungsversuchen Deines Selbstbetruges.

@Gibt es einen Weg zurück: Du hast NICHTS verstanden. Man muss nicht "zurück" - man kann Brot und Brotsurrogate in jeder Qualitätsstufe erwerben. Es wird alles angeboten - und es steht jedem frei das zu nehmen, was er mag! Adressen/Namen wie gesagt im Thread - aber: Besser Du bleibts bei Ährenbrot vom Anker & Co. Ist schließlich lecker, billig - und "eh wurscht"...

Experte
54
8
Antwort von am 8. August 2014 um 08:40

noch ein, HelmuthS: Spar Dir Deine unnötigen PMs. Wenn Du Argumente hast, bring sie öffentlich. Wenn es nur um die persönliche Ebene geht: Spars Dir!

Experte
54
8
Antwort von am 8. August 2014 um 09:37

Mir kommt das hier vor, als ob ihr einem Elefanten lernen wollt, in den Katzenkorb zu kraxeln - es wird euch nicht gelingen.......

Experte
107
33
Antwort von am 8. August 2014 um 10:07

HelmuthS: dein Beiträg hat ja Ansätze von Verständnis für das, was da gezeigt wird, aber am Ende kommst du unweigerlich wieder zum Schluss:

"Die Frage ist: Gibt es einen Weg zurück? Das heißt, ein Handwerksbäcker kann heute als solcher nicht mehr bestehen, aber könnte man nicht als Betrieb starten, a la Felber und als solcher, der nun genug "Umsatz" macht, wieder auf ursprüngliche Produktion zurückgreifen und in seiner Produktpalette neben den Brotbackmischungen auch das eine oder andere BIO-Brot naturbelassen herstellt?"

Woher weißt du, dass ein Großserienbäcker wie Felber "naturbelassen" produziert?

Wie ich dir schon sagte:
1) BIO ist noch lange nicht Handwerk, es nützen BIO-Zutaten nichts, wenn es trotzdem industriell umgesetzt wird
2) du kannst echten Sauerteig und die damit verbundene Handarbeit sowie den ZEITAUFWAND bei der Umsetzung nicht in Großserie umsetzen.
Sauerteig verträgt sich nicht mit beschleunigten Produktionsabläufen.
Lass das mal in deinen Kopf reinwachsen!

Und ja, den "back-to-the-roots"-Ansatz teile ich auch, aber wie StephanS schon richtig sagte, die Sachen gibt's eh, wenn auch immer seltener, aber es hat sie immer gegeben.
Letztlich entscheidet bei dir ja die Bequemlichkeit, nicht durch halb Wien fahren zu müssen, ich erinnere mich gut an diesen Kommentar.
Und ja - den Zustellservice gibt's ja auch. Komischerweise belächelt man oft Kunden, die sich Brot schicken lassen, als "Bobos", die mit ihrem Luxus protzen müssen.
Aha! Aber die Grind-Pizza lassen wir uns zum Nintendo3-Spielabend schicken?
Und hoppla - wer fuhr denn vor 30 Jahren in meiner Gasse zweimal in der Woche hupend mit seinem 2Meter50-Kastenwagerl vor, um sein frisches Brot zu verkaufen? Ja, der Bäcker! Es gab ihn wirklich, und heute ist das nur gut und recht!
In Kärnten gibt's z.B. den Bioboten (demeter-Ware!), in Wien ist mir der Name jetzt entfallen.

Und ja - wenn's um "Geiz ist geil" geht - mir ist jedes tolle Konzept eines vifen Geschäftsmannes recht, das nicht nur auf gnadenlose Gewinnmaximierung setzt, sondern auch eine absolute Begeisterung für die Sache selbst hat - und sie dementsprechend "lebt" - und dadurch Gewinn und noch mehr Gewinn und noch einmal mehr Gewinn der Hingabe für's Handwerk unterordnet.

Gemeinwohlökonomie hat nicht die absolute Gewinnmaximierung im Auge, ist aber ein Wirtschaftskonzept, wo alle profitieren. Eine Firma, die ein tolles Produkt herstellt, damit Gewinne macht, die die Firma auf gesunde Beine stellt und ebenso zufriedene wie finanziell sichere Arbeitsplätze nährt.
Und auf Ressourcen und Umwelt Rücksicht nimmt.

Ein Vorreiter dieses Konzepts, der auch beweisen kann, dass solche Gemeinwohlkonzepte funktionieren, heißt - Ironie zum Quadrat - Felber.
Christian Felber. Er dürfte aber mit dem Großbäcker nichts zu tun haben.
Link: Link

Experte
315
75
Antwort von am 8. August 2014 um 10:46

amarone: Du meinst wohl Adamah ;-)

Experte
54
8
Antwort von am 8. August 2014 um 10:53

Genau der - ich hab' den aber noch nicht probiert!

Experte
315
75
Antwort von am 8. August 2014 um 10:54

was der kunde will, daß bekommt er, solange er dafür zahlt...auch wenn es fuchtgummis beim ayce buffet sind ;)

Experte
152
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