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Lesenswert ?

Gestartet von am 1. März 2014 um 14:34

Ein paar Gedanken zur Markierung Lesenswert. Da es sich hier nicht um den literarischen Stammtisch sondern um ein Forum zur Restaurantbewertung handelt, sollte das Hervorheben einer Bewertung auch die Zustimmung zum Inhalt beinhalten. Alles andere ist einfach nur ein 'Gefällt mir' ohne den Inhalt und dessen Richtigkeit bewertet zu haben. Nun gibt es einige Lokale, bei denen ich mir sicher bin, daß die Bewertung Lesenswert von vielen vergeben wurde, ohne das jeweilige Lokal zu kennen. Es werden meiner Meinung nach viel zu viele schön formulierte Bösartigkeiten als lesenswert markiert und werden daher leider bei der Auswahl eines Lokales stärker berücksichtigt.

Auch wenn man inhaltlich falsche Bewertungen in Kommentaren widerlegen kann, die irreführende Hervorhebung durch gelbe Markierung bleibt.

Eine einfache Lösung wäre doch, wenn das Prädikat Lesenswert nur von Personen vergeben werden könnte, welche eine Bewertung zu dem jeweiligen Lokal abgegeben haben. Nur die können beurteilen, ob der schön geschriebene Text auch inhaltlich richtig sein kann.

Wäre doch schön, wenn jeder dem eine Bewertung gefällt, das Lokal auch besucht um die Richtigkeit der Bewertung vor Ort zu überprüfen.

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Antwort von am 2. März 2014 um 12:55

Niemand sonst dem das derzeitige System des "Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen" mißfällt ?

Dabei wäre es so einfach mit einer UND-Verknüpfung machbar. Wer bisher die Berechtigung zum "Lesenswert" .UND. eine Bewertung für das jeweilige Lokal abgegeben hat, kann eine Bewertung mittels "Lesenswert" empfehlen". Damit bliebe den Literaten immer noch die Möglichkeit ein einfaches Lesenswert abzugeben ohne die Bewertung besonders hervorzuheben zu können. Niemand müßte streiken, weil er kein Lesenswert mehr abgeben kann und die Gefahr, daß die "Literaten" plötzlich für alle Lokale einen Einzeiler abgeben um eine andere Empfehlung hervorzuheben zu können wäre eher gering.

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Antwort von am 2. März 2014 um 15:12

Die gezielte Verwässerung (de facto Gleichstellung) von guten Beiträgen und Facebook-Beiträgen ist wirklich gelungen.

Experte
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Antwort von am 2. März 2014 um 16:29

Wenn ich einen Bericht als lesenswert (für mich persönlich) einstufe, heißt das noch lange nicht, dass ich das Lokal empfehle.

Nebenbei: Warum soll ich nur dann ein "lesenswert" abgeben können, wenn ich im entsprechenden Lokal war? Schwachsinn.

Experte
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Antwort von am 2. März 2014 um 16:45

Wenn ich einen Bericht mit "lesenswert" bewerte, bedeutet das, dass ich den Bericht lesenswert finde. Es bedeutet NICHT, dass ich auch schon in dem Lokal essen war.

Experte
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Antwort von am 2. März 2014 um 16:59

"Nebenbei: Warum soll ich nur dann ein "lesenswert" abgeben können, wenn ich im entsprechenden Lokal war? Schwachsinn."
Was OhrUndGaumen meint, ist quasi eine Aufwertung des "lesenswert"-Buttons. Man teilt also die Meinung des Testers/der Testerin, weil man auch dort war und sogar zum selben Ergebnis gekommen ist.
Ich glaube jedoch, dass dadurch nur die Anzahl der lesenswerten Texte zurückgehen würde.
Unabhängig davon ist eine Meinung eben subjetiv. Ich kann ja einen Bewertung lesenwert findet, obwohl ich komplett anderer Meinung bin. Die andere (meine) Meinung kann ich ja dann selbst in einem Review veröffentlichen.
Gerade hier sind wir dann bei der Schwierigkeit: Was gebe ich von Seiten des Betreibers vor, welche Kriterin müssen erfüllt sein, damit man auf dieser Seite Posten kann/will? Da wurde hier in den Foren ja schon genug diskutiert. Entweder man passt sich eben an den Vorgaben an, oder man verlässt die Seite und schließlich auch die Community. Was in letzter Zeit scheinbar auch öfters geschehen ist...

Experte
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Antwort von am 3. März 2014 um 18:33

Ich vermeine zu verstehen, was "lesenswert" bedeutet. Es wird unmöglich sein, mir diese Vermutung auszureden.

Experte
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Antwort von am 4. März 2014 um 08:40

Heute nur kurz um die Diskussion in Gang zu halten.

@cmling. Auch ich vermeine zu verstehen, was lesenswert bedeutet. Ich glaube aber auch zu wissen, was eine Hervorhebung durch Farbe und ein "Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen" für die Auswahl eines Lokales bedeutet. In einem Restauranttesterforum hat eine Hervorhebung nun einmal eine andere Auswirkung als in einem Lesezirkel.

@magic. Natürlich sollst Du und andere auch weiterhin dein Lesenswert abgeben dürfen. Mir geht es nur darum, daß für eine Hervorhebung die Minimalerfordernis wäre, das Lokal auch besucht zu haben und am leichtesten wäre das für den Programmierer mit einem "Lesenswert" .UND. "Lokalbewertung abgegeben" zu machen.

Ich finde es wirklich schlimm, wenn jemand eine Bewertung beurteilt ohne das jeweilige Lokal besucht zu haben. Dafür gibt es den "Gefällt mir" Knopf.

Schön, daß HrMann meinen Vorschlag, so wie ich, als Aufwertung der Markierung einer Bewertung sehen kann. Niemand wird behindert ein Lesenswert abzugeben, nur zu einer Hervorhebung der Bewertung über andere darf das in einem Forum in dem es um Essen geht nicht führen.

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Antwort von am 4. März 2014 um 10:59

Lieber OhrUndGaumen!

Wenn ich dich recht verstehe, willst du, dass nur jene Tester einen Beitrag mit „Lesenswert“ bewerten dürfen, die das Lokal schon zuvor bewertet haben. Das würde bedeuten, dass eine Erstbewertung niemals lesenswert sein könnte.

Und noch ein Beispiel, zur Veranschaulichung. Nehmen wir an, ich würde das Allegra in Bisamberg besuchen. Nur ein einziger Vortester hat das Lokal bisher bewertet. Sein Text ist rasch wiedergegeben, er lautet: „Wem "Der Grieche" in Korneuburg zusagt, dem wird es auch im Allegra gefallen.“

Der Autor dieser aufschlussreichen Bewertung wäre also der einzige, der das Recht hätte, zu beurteilen, ob mein Text lesenswert ist. Wenn dem so wäre, würde ich mich auf der Stelle aus diesem Forum verabschieden. Übrigens, falls dir die Allegra-Bewertung bekannt vorkommt: richtig, sie stammt von dir.

Ob dein Vorschlag also nicht doch darauf zurückzuführen ist, dass bisher noch keiner deiner eigenen Beiträge in diesem Forum mit „lesenswert“ bewertet wurde?

Experte
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Antwort von am 4. März 2014 um 11:34

Lieber Küchenmeister!

Du hast leider nicht verstanden. Hier geht es nicht um die Möglichkeit ein Lesenswert zu vergeben. Du kannst gerne eine Bewertung für das zitierte Lokal abgeben und dafür 99 Lesenswert einheimsen. Es geht darum die Bewertung hervorheben zu können ( farblich und oder durch "Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen" ). Dafür müßte dann mindestens ein weiterer Tester der das Lokal auch kennt deiner Meinung sein. Ich habe geschrieben: Minimalerfordernis zum Lesenswert berechtigt und eine Bewertung abgegeben. Ich wäre ja sogar für eine noch strengere Auslegung von Hervorhebungen e.g. "zum Lesenswert berechtigt" und "eine Bewertung abgegeben mit minimal 10 Hilfreich".

Ich schreibe jetzt einmal im Klartext: Manche Bewertungen erfüllen den Tatbestand der Rufschädigung und eine Hervorhebung der Beiträge wird durch eine Distanzierung des Betreibers von Inhalten nicht unwirksam.

Ich wiederhole: Ich finde es wirklich schlimm, wenn jemand eine Bewertung beurteilt ohne das jeweilige Lokal besucht zu haben. Dafür gibt es den "Gefällt mir" Knopf.

Um auf die Beweggründe zurückzukommen: Für mich ist Clusteranalyse kein Fremdwort und mir ist daher völlig klar wie einige Tester zu Rang und Gewicht ihrer Wertungen gekommen sind. Es wäre mir ein Leichtes das derzeitige System zu nutzen wenn mein Ego dies nötig hätte.

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Antwort von am 4. März 2014 um 12:29

Verstehe. Du meinst also, die Tester mit Rang und Gewicht hacken sich in die Traffic-Daten von rete.at. Dann segmentieren sie die Daten mit dem SPSS, das sie eigens für diesen perfiden Zweck gekauft und auf ihren Rechnern installiert haben. Dadurch erhalten sie Cluster von Lokalen, die vorzugsweise von Rete-Usern angeklickt werden, die häufig Bewertungen positiv beurteilen. Und dann starten sie los und besuchen und bewerten gezielt diese Lokale! Wirklich raffiniert, diese Tester!

Aber falls du eine andere Methode gemeinst hast, mit der die Clusteranalyse einem Rete-Tester zu Rang und Gewicht verhelfen kann, kannst du mich gern erleuchten. Ich für meinen Teil würde allerdings, obwohl statistisch nicht ganz ungebildet, eher zum Verfassen guter Beiträge raten.

Experte
193
27
Antwort von am 4. März 2014 um 14:32

Lieber Küchenmeister!

Daß Du nicht verstanden hast worum es geht, war mir Dank deines vorigen Beitrages klar. Daß Du auch leider keine Ahnung hast, was eine Clusteranalyse ist, ist mir jetzt klar geworden. Ich hoffe Du verstehst wenigstens etwas von guter Küche. Diesen Punkt kann ich nicht beurteilen und Dir daher auch nicht den guten Rat geben, bei deinem Leisten zu bleiben.

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Antwort von am 4. März 2014 um 15:35

Lieber OhrUndGaumen!

Ich finde es nett, dass du mich offenbar für einen Koch hältst.

Als naiver Restauranttester dachte ich bislang tatsächlich, dass die Tester für ihren Rang bei rete.at ihre Zeit investiert und gute Bewertungen geschrieben hätten. Jetzt habe ich von dir erfahren, dass sie dafür die Clusteranalyse verwendet haben. Die kannte ich bislang nur als Methode, um aus großen Datenmengen durch Segmentierung Erkenntnisse zu gewinnen. Du aber schreibst unter Erwähnung besagter statistischer Methode, es sei dir "völlig klar wie einige Tester zu Rang und Gewicht ihrer Wertungen gekommen sind" (Zit.).

Das ist eine ernsthafte Anschuldigung, und ich denke, ich kann doch davon ausgehen, dass du das nicht schreiben würdest, ohne klare Beweise erbringen zu können?

Und genau um die ersuche ich dich. Ich bin sicher, dass es außer mir noch einige statistisch völlig ungebildete Restaurantester gibt, die dein Expertenwissen über die Manipulationen von Rang und Gewicht bei rete.at sehr interessieren würde.

Experte
193
27
Antwort von am 4. März 2014 um 16:20

Lieber Küchenmeister!

Ich finde es traurig, daß von dir eine kurze vierzeilige Antwort nicht verstanden wird.

Daher extra für dich in kleinen Teilen.

Nein ich halte dich nicht für einen Koch. Ich hegte die Hoffnung du verstehst wenigstens etwas von guter Küche.

Nein ich habe dich nicht der Clusteranalyse verdächtigt - im Gegenteil ich vermute sogar du hast keine Ahnung was das ist.

Nein, ich lasse nicht zu, daß die Diskussion vom eigentlichem Thema wegführt.

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3
Antwort von am 4. März 2014 um 16:23

Was ist die Clusteranalyse?

Experte
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Antwort von am 4. März 2014 um 16:31

Und könntest einmal unter Beweis stellen, daß du etwas von guter Küche verstehst? Aus deinen Bewertungen ist es meiner Meinung nach absolut unersichtlich.

Experte
152
83
Antwort von am 4. März 2014 um 17:53

"Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu..."
Jemand behauptet etwas oder macht einen Vorschlag. Die Richtigkeit der Behauptung wird bestritten oder der Vorschlag wird abgelehnt. Der Behaupter oder Vorschlagende ist darob gekränkt. Allzu oft geht es dann nicht mehr um die Behauptung oder den Vorschlag: Die Sache wird persönlich, es beginnen die Argumente ad hominem*, womit (so scheint mir) niemandem gedient ist.
Ich bin selbst dagegen nicht gefeit, versuche aber, mich in Acht zu nehmen.

*Es geht nur im Lateinischen so schön knapp, hier ist Wikipedia dazu: "Unter einem argumentum ad hominem (lateinisch „Beweisrede zum Menschen“) wird ein Argument verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch einen Angriff auf persönliche Umstände oder Eigenschaften seiner Person angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen. Es kann in der Rhetorik auch bewusst als polemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden."

Experte
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Antwort von am 4. März 2014 um 18:11

Die Kunst, Recht zu behalten. Arthur Schopenhauer weiß, wie das funktioniert.

Experte
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Antwort von am 4. März 2014 um 18:12

@schlitzaugeseiwachsam Die Clusteranalyse ist ein deskriptives statistisches Verfahren, das dazu dient, große Datenmengen zu strukturieren, indem es nach Ähnlichkeiten sucht. Diese Struktur entsteht in Form von Gruppen, in denen Elemente, die Ähnlichkeiten aufweisen, zusammengefasst werden. Diese Gruppen nennt man Cluster. So kann beispielsweise ein Unternehmen, das Kundenkarten anbietet, aus den Unmengen von Einkaufsdaten seiner Kunden diese anhand identifizierter Ähnlichkeiten in ihrem Verhalten in Cluster gruppieren und gezielt Angebote für diese Gruppen entwickeln. Das jedenfalls ist der Nutzen der Methode im Marketing. Die NSA hat sicher noch ganz andere Verwendung dafür, wenn sie vor einem Haufen Telefondaten sitzt und versucht, sich einen Reim darauf zu machen. Zum Manipulieren von Rankings bei rete.at ist die Methode ebenso nützlich wie das Reiben eines großen Haufens Kren. Und damit möchte ich diese wirklich schwachsinnige Diskussion endgültig beenden.

Aber bei der Gelegenheit noch eine Bitte. Vielleicht könntest du deine Freunde überzeugen, ihren kindischen Streik zu beenden und wieder brauchbare Berichte zu verfassen? Sonst bekommen hier nämlich jene, die weder von gutem Essen noch von guten Texten etwas verstehen, die Überhand. Und es wäre wirklich schade um eine großartige Seite.

Experte
193
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Antwort von am 4. März 2014 um 21:13

Kuechenmeister, es ist ja nicht so, daß sie nicht ihren Streik beenden würden. (Ein Streik ist normalerweise eine befristete Sache. Wer nichts mehr auf Rete machen will, kann ja eh von sich wegbleiben. Zum Nachdenken: Was ist eigentlich der Sinn eines Streiks?).
Das größere Problem ist, daß sie teilweise vom Admin gesperrt wurden und demnach nichts mehr schreiben können, selbst wenn sie wollten. Aber dem admin scheint es eh ganz recht zu sein, daß diese "Störenfriede" nicht mehr dabei sind.
Desweiteren habe ich leider und sicher keinen Einfluß darauf, ob meine "Freunde" hier weiterschreiben wollen oder können. Sorry!

Experte
152
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Antwort von am 5. März 2014 um 08:20

Sehr kurz: Clusteranalyse ist ein Verfahren der numerischen Taxonometrie aus Vorinternetzeiten, dient also dem Erkennen von Zusammenhängen und nicht der Manipulation.

Dieser thread ist imho ein Lehrbeispiel dafür, warum ein Lesenswert keine Hervorhebung eines Beitrages ermöglichen soll.

Es werden von küchenmeister Behauptungen unterstellt, diese Behauptungen werden als Unfug abgetan ( stimmt sogar - die Vorstellung den Datenverkehr abzuhören um Vorteile bei der Bewertung zu generieren ist abstrus ). UND - der springende Punkt, ein paar Leuten gefällt diese Abstrusität und fügen eine virtuelle Gelbmarkierung (gefällt mir Knopf) zu.

Ich finde es immer noch schade, daß nur ein einziger sich mit dem Inhalt meines Startpostings beschäftigt hat. Es stört mich nicht, daß dieser eine anderer Meinung war und findet, daß die Anzahl lesenswerter Beiträge zurückgehen könnte. Es stört mich aber, daß, wenn man kein Gegenargument findet, man einfach Behauptungen unterstellt. Es wäre also schön, wenn jeder "Das Lokal besuchen müßte" sprich übertragen auf diesen thread den Text auch durchlesen müßte um eine Hervorhebung ( übertragen "Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen" ) auslösen zu können.


Und damit zurück zu meinem Anliegen:

Mir geht es nur darum, daß für eine Hervorhebung einer Bewertung die Minimalerfordernis wäre, das Lokal auch besucht zu haben. Am leichtesten wäre das für den Programmierer mit einem "Lesenswert" .UND. "Lokalbewertung abgegeben" zu machen.

ICH WIEDERHOLE: Ich finde es wirklich schlimm, wenn jemand eine Bewertung beurteilt ohne das jeweilige Lokal besucht zu haben. Dafür gibt es den "Gefällt mir" Knopf.

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Antwort von am 5. März 2014 um 09:27

OhrundGaumen: das ist DEINE Meinung. Wo steht geschrieben, dass für Bewertungen, die gefallen, ohne dass das betreffende Lokal besucht wurde, kein Lesenswert gegeben werden darf/sollte sondern nur ein "Gefällt mir"?
Ich respektiere deinen Vorschlag, aber ist es der Weisheit letzter Schluss?
Wie wär's mit einem neuen Button (schon wieder einer!) - der da hieße:
"Kann ich bestätigen, weil ich auch dort war und bewertet habe".
Nur - wer sind dann die User, die das bestätigen: sind das automatisch glaubwürdige User?
Eine lesenswerte Bewertung ist für mich eine nachvollziehbar - und mit gewissem Stil und Witz - und Struktur geschriebene Bewertung, die dem Leser vermittelt, dass der Bewerter auch wirklich dort war und das Erlebte auch so erlebt wurde.
Was NICHT heißen muss, dass ich es genauso erleben werde, vor allem, was persönliche Vorlieben in puncto Geschmack, Einrichtungsstil oder der Art betrifft, wie die Kellnerin mit dem Gast spricht.
Stell dir mal vor, ein Tester schreibt davon, dass sein Schnitzel "groß und lecker" war....
Fünf User finden sich schnell, die das als "lesenswert" bestätigen, weil sie ebenfalls dort "große", "leckere" Schnitzel gegessen haben - und darüber ebenso "lecker" geschrieben haben. So what?

Experte
315
75
Antwort von am 5. März 2014 um 10:27

@amarone1977.

Danke für deinen konstruktiven Beitrag. Natürlich kann man jeden Vorschlag verbessern oder auch einfach ablehnen. Der Weisheit letzter Schluß ist meine Anregung zu einer aus meiner Sicht nötigen Änderung sicher nicht.

Einen neuen Button will auch ich nicht und auch das Lesenswert soll so bleiben wie es ist. Die Berechtigung zum Lesenswert soll eben wie bisher NICHT jeder haben und damit wäre erfolgreich verhindert, daß jemand dessen Bewertung aus "anonym..........." besteht jemals ein Lokal empfehlen kann. Es geht mir auch nicht darum, daß unter der Bewertung die Anzahl der Lesenswert nicht mehr stehen soll. Es geht nur um die Hervorhebung durch Farbe und Text. Wenn ich eine Bewertung empfehle dann bin ich auch mit dem Inhalt und nicht nur mit der Form einverstanden. Ich kopiere da einfach meine Antwort an cmling:

"Ich glaube aber auch zu wissen, was eine Hervorhebung durch Farbe und ein "Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen" für die Auswahl eines Lokales bedeutet. In einem Restauranttesterforum hat eine Hervorhebung nun einmal eine andere Auswirkung als in einem Lesezirkel."

Ich kenne leider ein Lokal, dem ein derartig markierter Text sehr geschadet hat. Wenn dann eine inhaltlich völlig falsche Bewertung auch noch hervorgehoben wird, dann schadet so eine Markierung sehr. Daher - Hervorhebung des Beitrages erst dann, wenn jemand zusätzlich zu seiner Lesenswertstimme für den Beitrag auch wirklich das Lokal besucht hat. Ich finde es einfach ärgerlich, wenn Schaden angerichtet wird und dann auch noch die Ausrede man bewerte ja nur die Bewertung verwendet wird.

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Antwort von am 5. März 2014 um 10:50

Ich bewerte lesenswerte Bericht nicht als solche, mit der AUSREDE, er wäre lesenswert, gleichzeitig im Wissen, dass der Bericht offensichtlich unsachliche Argumente ins Feld führt.
Und: Ich sagte ja - ein lesenswerter Bericht schützt mich nicht vor einer möglichen Enttäuschung von durch den Bericht geweckten Erwartungen.

Experte
315
75
Antwort von am 5. März 2014 um 11:29

Genau in diesem Punkt sind wir konträrer Meinung. Wenn ich wegen einer guten, als lesenswert markierten Bewertung in ein Lokal gehe und dann enttäuscht bin ( ist mir schon passiert ), dann buche ich den Besuch unter gemachte Erfahrung, schreibe eine eigene Bewertung oder auch nur einen Kommentar und lese weitere Beiträge des jeweiligen Testers mit anderen Erwartungen.

Der schlimme Fall ist der umgekehrte Fall. Wenn eine Bewertung sehr schön aber inhaltlich falsch und in bösartiger Absicht geschrieben ist, dann entsteht dem Gastwirt Schaden. Der beschränkt sich dann nicht auf einige wenige Besuche die ausfallen. Ich denke schon, daß man für eine Hervorhebung eines Beitrages in einem Reatauranttesterforum strengere Maßstäbe anlegen sollte.

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Antwort von am 5. März 2014 um 11:44

Wie schon gesagt - ich respektiere deine Meinung, sie ist ebenso subjektiv wie meine.
Und das ist der Punkt - Meinungen sind immer subjektiv, wie eben auch die Erfahrungen der Tester. Des einen tolle Erfahrung ist des anderen leidvolle, nur in seltenen Fällen wie in einem Lokal am Naschmarkt (dessen Namen mir jetzt einfacht nicht und nicht einfallen will...) sind auffällig viele Tester zum selben (vernichtenden) Schluss gekommen.
Und: perfekt geschriebene, für gut befundene Lügengeschichten über ein Lokal sind Gott sei Dank in der Minderheit. Da sind die Lobhudeleien in der klaren Überzahl.
Und wenn man strengere Regeln für die Lesenswert-Prämierung erfinden will - deine Idee ist eben meiner Meinung nach letztlich auch nicht zielführend, weil sie eben wieder die von mir dargelegten Vor- und Nachteile hat.

Experte
315
75
Antwort von am 5. März 2014 um 14:34

Wegen eines "Lesenswert" bin ich noch nie in ein Lokal gegangen. Wegen einer aufschlussreichen, guten Bewertung sehr wohl. Ich verstehe nicht: Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun. "Lesenswert" heisst doch nicht übersetzt "ausgezeichnetes Lokal". Lesenswert ist es, wenn es - wie gesagt - aufschlussreich, mit etwas Pfiff, evt. lustig, grammatikalisch einigermassen in Ordnung, geschrieben ist.

Experte
88
16
Antwort von am 5. März 2014 um 17:59

Ohne jemanden kränken zu wollen. Ich halte es schon für sehr naiv zu glauben, die Markierung eines Beitrages durch Farbe oder mittels "Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen" habe keinen Einfluß auf die Wahl eines Lokales.

Auch in kleinsten Gemeinden finden sich fast immer mehrere Lokale unter denen man wählen kann. Ich jedenfalls kenne nur einen Teil der Lokale die eine für mich interessante Küche bieten. Wenn eine Bewertung hervorgehoben ist, erwarte ich zunächst schon, daß der jeweilige Tester die Speisen auch beurteilen kann, die Bewertung stimmt und wähle dementsprechend.

Bemerkenswert finde ich immer noch, daß Lesenswert und von Testern empfohlen offensichtlich von allen gleichgesetzt wird und, daß das abgeben eines Lesenswert ohne farbliche Hervorhebung für nahezu alle uninteressant zu sein scheint. Ich wiederhole mich also - zur Hervorhebung als Empfehlung in einem Restauranttesterforum gehört imho mehr als ein Lesenswert.

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Antwort von am 5. März 2014 um 18:48

Alphawoelfin, DANKE; du hast es endlich auf den Punkt gebracht

Experte
301
58
Antwort von am 5. März 2014 um 19:39

Empört, aber über wichtigere Dinge! Peace!

Experte
152
83
Antwort von am 6. März 2014 um 01:36

lieber ohrundgaumen ????
Du schreibst hier papperlapap ueber papperlapap.
Glaubst das alle die die beitraege hier ueber die lokale lesen holzkoepfe oder leminge sind.ich denke man muss kein mag ing oder dr sein um eine bewertung zu lesen und sie auch verstehen und sie dann als lesenswert zu erachten, wenn sie demjenigen gefaellt und er dann auf lesenswert drueckt. Das hat mit dem lokal m grossen und ganzen gar nichts zu tun sondern mit dem schreiberling.
Also lieber ohrundgaumen stoss ma an auf hirnundschmalz gott erhalts :-)

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Antwort von am 6. März 2014 um 06:12

Irgendwann sollte mal mit jeder Diskussion ein Ende erreicht sein. :-)

Experte
63
50
Antwort von am 6. März 2014 um 06:57

@magic: Guten Morgen. Ich stimme dir zu. Eine Diskussion sollte auch ein Ende haben.

Wenn ich aber die Beiträge VOR deinem ansehe, kann ich diese nicht als Diskussionsbeitrag sehen. Lesenswerte Antworten zu verfassen ist halt nicht so einfach. Da müßte man ja mehr als den Titel lesen. Also auch von mir Peace! Auf die realen und auf die inhaltlichen Einzeiler ;-).

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