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Rondell Café am Cobenzl (Wien) - Bewertung
Frühstück mit Weitsicht – Update 02.08.2026
Nach mehreren Besuchen heurigen Jahrens sehe ich mich veranlasst eine Neubewertung des Lokals vorzunehmen. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht mehr beim Angebot der Hauptspeisen, sondern bei meinen Frühstücksbesuchen, die ich in der warmen Jahreszeit bevorzugt im Freien verbringe.
Was die letzte Wertung anbelangt, so bleibt diese für Besuche im Innenbereich gleich, wobei ich deren Note für das Ambiente auch vermindert habe, während ich sie für Speisen und Ambiente hier nun um eine Note höher setze.
Der Grund ist, dass die Qualität des Frühstücksangebotes und das Ambiente im Freien doch sehr überzeugen können und somit das andere weniger Gefällige ausreichend kompensieren. Man könnte sagen, es gibt hier quasi zwei Lokale, eines drinnen, das mir nicht gefällt, und eines draußen, dass nun sogar mein Wohlgefallen erlangt hat, wenn man es auf das Positive beschränkt.
Darunter fällt z.B., dass ich eine neue Frühstück-Leckerei entdeckt habe, ein Oeufs Cocotte, im Grunde keine komplizierte Sache, ein pochiertes Ei in einer Sauce, diese angereichert mit Obers, Speck, etwas Käse plus ein paar Champignons, die einen herrlichen Umami Effekt erzeugt, sobald der erste Löffel den Gaumen passiert – Große Klasse!
Überrascht war ich allerdings mit einem deftig höheren Preis als beim letzten Besuch, der im Mai stattfand. Das Gericht war zuvor noch mit 8,70€ einstellig bepreist und wir sind nun bei 14,20€? Für einen großen Espresso musste ich 6,40€ hinblättern, letztes Mal noch 5,60€.
Ich habe aus dem Grund ein wenig recherchiert und dabei festgestellt, dass es zuvor eine Frühstückskarte gültig von Mo-Do und eine von Fr-So gab, nunmehr gilt sie von Mo-So. Offen gestanden kann ich diese Preispolitik nicht ganz nachvollziehen. Es ist halt, wie es ist.
Zurück zum Positiven. Das Cobenzl Frühstück ist wirklich passabel, besonders hervorzuheben ist ein saftiger Beinschinken, der dir schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenrinnen lässt, aber der Preis mit 21,50€ hinterlässt auch seine entsprechende Geschmacksnote, aber nun Schwamm drüber. 😉
Jedenfalls ist der Kaffee tadellos, die Marke Illy spricht doch für sich, das Frühstück mundet und der grandiose Ausblick über die Stadt Wien erfreuen mich im Sommer einfach. Das will allerdings offensichtlich auch besser entlohnt werden.
Der Service ist weiterhin derselbe, das Personal ist nunmehr freundlich, was auch selbstverständlich so sein soll, aber für meine Begriffe definitv zu langsam und zu träge und nicht jeder versteht, was man will. Hier verbleibt meine Wertungsnote bei 2 und lässt damit zu wünschen übrig.
Glücklicherweise ist zur morgendlichen Frühstückszeit im Sommer noch kaum was los und man bekommt zu Betriebsbeginn sogar mühelos einen Platz seiner eigenen Wahl, sodass der träge Service noch keine große Rolle spielt. Nachmittags verhält sich das klarerweise anders. Dann ist schon das für mich lästige "wait to be seated" eine Prüfung.
Der Service bildet für mich aber an sich keinen Faktor ein Lokal zu meiden. Ausschlaggebend bleiben für mich für ein quasi Sommer-Café weiterhin Kaffee und Ambiente. In der Winterzeit finde ich bessere Plätze.
Kommt hinzu ein gutes Frühstück und anschließend ein gepflegter Zigarrengenuss, der eh nur im Freien erlaubt ist, mit herrlicher Weitsicht samt Gesellschaft in guter Begleitung, so kann ich das Café nunmehr für den Außenbereich sogar empfehlen.
Euer WrkFan
Nach mehreren Besuchen heurigen Jahrens sehe ich mich veranlasst eine Neubewertung des Lokals vorzunehmen. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht mehr beim Angebot der Hauptspeisen, sondern bei meinen Frühstücksbesuchen, die ich in der warmen Jahreszeit bevorzugt im Freien verbringe.
Was die letzte Wertung anbelangt, so bleibt diese für Besuche im Innenbereich gleich, wobei ich deren Note für das Ambiente auch vermindert habe, während ich sie für Speisen und Ambiente hier nun um eine Note höher setze.
Der Grund ist, dass die Qualität des Frühstücksangebotes und das Ambiente im Freien doch sehr überzeugen können und somit das andere weniger Gefällige ausreichend kompensieren. Man könnte sagen, es gibt hier quasi zwei Lokale, eines drinnen, das mir nicht gefällt, und eines draußen, dass nun sogar mein Wohlgefallen erlangt hat, wenn man es auf das Positive beschränkt.
Darunter fällt z.B., dass ich eine neue Frühstück-Leckerei entdeckt habe, ein Oeufs Cocotte, im Grunde keine komplizierte Sache, ein pochiertes Ei in einer Sauce, diese angereichert mit Obers, Speck, etwas Käse plus ein paar Champignons, die einen herrlichen Umami Effekt erzeugt, sobald der erste Löffel den Gaumen passiert – Große Klasse!
Überrascht war ich allerdings mit einem deftig höheren Preis als beim letzten Besuch, der im Mai stattfand. Das Gericht war zuvor noch mit 8,70€ einstellig bepreist und wir sind nun bei 14,20€? Für einen großen Espresso musste ich 6,40€ hinblättern, letztes Mal noch 5,60€.
Ich habe aus dem Grund ein wenig recherchiert und dabei festgestellt, dass es zuvor eine Frühstückskarte gültig von Mo-Do und eine von Fr-So gab, nunmehr gilt sie von Mo-So. Offen gestanden kann ich diese Preispolitik nicht ganz nachvollziehen. Es ist halt, wie es ist.
Zurück zum Positiven. Das Cobenzl Frühstück ist wirklich passabel, besonders hervorzuheben ist ein saftiger Beinschinken, der dir schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenrinnen lässt, aber der Preis mit 21,50€ hinterlässt auch seine entsprechende Geschmacksnote, aber nun Schwamm drüber. 😉
Jedenfalls ist der Kaffee tadellos, die Marke Illy spricht doch für sich, das Frühstück mundet und der grandiose Ausblick über die Stadt Wien erfreuen mich im Sommer einfach. Das will allerdings offensichtlich auch besser entlohnt werden.
Der Service ist weiterhin derselbe, das Personal ist nunmehr freundlich, was auch selbstverständlich so sein soll, aber für meine Begriffe definitv zu langsam und zu träge und nicht jeder versteht, was man will. Hier verbleibt meine Wertungsnote bei 2 und lässt damit zu wünschen übrig.
Glücklicherweise ist zur morgendlichen Frühstückszeit im Sommer noch kaum was los und man bekommt zu Betriebsbeginn sogar mühelos einen Platz seiner eigenen Wahl, sodass der träge Service noch keine große Rolle spielt. Nachmittags verhält sich das klarerweise anders. Dann ist schon das für mich lästige "wait to be seated" eine Prüfung.
Der Service bildet für mich aber an sich keinen Faktor ein Lokal zu meiden. Ausschlaggebend bleiben für mich für ein quasi Sommer-Café weiterhin Kaffee und Ambiente. In der Winterzeit finde ich bessere Plätze.
Kommt hinzu ein gutes Frühstück und anschließend ein gepflegter Zigarrengenuss, der eh nur im Freien erlaubt ist, mit herrlicher Weitsicht samt Gesellschaft in guter Begleitung, so kann ich das Café nunmehr für den Außenbereich sogar empfehlen.
Euer WrkFan
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