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Freitag, 28. Juli 2017
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Speisen
Ambiente
Service
38
33
27
Gesamtrating
33
8 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Ristorante Fratelli Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
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Ristorante Fratelli

Rotenturmstraße 11
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Ertlplatz
Küche: Italienisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Szenelokal
Tel: 01 533 87 45Fax: 01 533 87 45 22
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8 Bewertungen für: Ristorante Fratelli

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. Dezember 2016
Experte
adn1966
87 Bewertungen
49 Kontakte
Tester-Level 23
4Speisen
4Ambiente
5Service
4 Fotos4 Check-Ins

Ein kleiner Weihnachts-Lapsus meinerseits (die Ringgröße der Liebsten falsch eingeschätzt, mon dieu!) führte uns am ersten Werktag nach Weihnachten ins Zentrum, um das Geschenk umzutauschen. Nachdem auch wir, wie wahrscheinlich alle anderen, über die Festtage so brav gefastet hatten ;-) gelüstete es uns nach einem gemütlichen, post-weihnachtlichen Lunch. Der Liebsten stand der Sinn nach italienisch und sie schlug das Ristorante Fratelli in der Rotenturm vor.

Meine Begeisterung war überschaubar, hatte sich doch das Fratelli bei meinem ersten und einzigen Besuch vor ein paar Jahren durch mediokre Küche und grottenschlechten Service in meiner Never-ever-again-Liste verewigt. Ich bin damals im Garten gesessen, kenne das Lokal innen also nicht.

Nun kann ich der Liebsten ja keinen Wunsch abschlagen, also stimmte ich zu und wir pilgerten zum Fratelli. Die nächsten Stunden sollten mich lehren, dass man einem Lokal trotz schlechter Erfahrung durchaus noch einmal eine Chance geben muss. Die schlechte Erfahrung von vor ein paar Jahren ist hiermit offiziell getilgt, der Eintrag in die „gerne einmal wieder“ – Liste abgeändert.

Der Eingang zum Lokal befindet sich in der Ertlgasse, einer Seitengasse der Rotenturm, etwa auf der Höhe der Wollzeile. Das Ambiente ist elegant, weiß eingedeckte Tische, Ziegelwände, dezenter Weihnachtsschmuck an den Wänden, ein Pizza-Holzofen prominent mittig im Lokal, die Tische nicht zu eng gestellt. Es gibt noch einen weiteren Saal im Keller, insgesamt ein sehr geräumiges Lokal. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und zu einem Zweiertisch geführt. Die Mäntel wurden uns abgenommen, Karten wurden gereicht, nach einem Aperitif gefragt.

Wir entschieden uns für eine Flasche Marchesi Antinori Riserva 2013 (€ 56,-), sowie eine Flasche San Pellegrino, dann widmeten wir uns der Speisekarte.

Das Fratelli bespielt das klassische italienische Spektrum, Pasta, Pizza, Kalb- und Rindfleischgerichte, sowie eine respektable Fischauswahl. Es finden sich jetzt keine wirklichen Überraschungen, die Protagonisten der italienischen Küche sind alle vertreten, es gibt eine recht ansehnliche Auswahl and Pizza- und Pastagerichten. Während wir schmökerten, wurde am Nebentisch eine sensationell aussehende Minestrone serviert, followed by einer sehr appetitlich aussehenden Pizza.

Die Liebste entschied sich für einen Branzino vom Grill mit Mangoldkartoffeln (€ 23,90), ich wählte eine Pizza „Provinciale“ (€ 11,90). Mittlerweile kamen Wein und Wasser, der Wein ein sehr angenehmer und kräftiger Chianti.

Obwohl wir von unserem Kellner vorgewarnt worden waren, dass Pizza und Fisch möglicherweise nicht gleichzeitig serviert würden, gelang es der Küche, sich mit dem Pizzaiolo abzustimmen. Die Speisen kamen gleichzeitig, zur Pizza wurden zusätzlich zwei Saucieren mit offenbar hausgemachtem Pepperoncino-, sowie Knoblauchöl eingestellt.

Der Fisch der Liebsten war eine Sensation. Er wurde im Ganzen gebracht und danach sehr, sehr professionell vom Kellner filetiert. Geschmacklich ein absoluter Volltreffer, mit ein wenig Knoblauch abgeschmeckt, in Begleitung sehr guter Mangold-Erdäpfel. Tadellos.

Meiner Pizza waren, wie gewünscht, ein paar Extrasekunden im Ofen gegönnt worden, so mag ich es. Der Teig sehr gut, nicht zu dick, knusprig und gut im Geschmack. Beim Käse hinkt das Fratelli meiner Messlatte in Sachen Pizza, dem Federico II, etwas hinterher, Schinken und Speck auf der Pizza sind allerdings hochwertige Produkte, nichts Quadratisches. Darüber verteilt findet sich ein bisschen Mais, etwas, das ich früher recht gerne auf einer Pizza hatte, mittlerweile ist es für mich entbehrlich. Mein Umdenken begann vor ein paar Jahren im Federico, als mich der Kellner bei der Erwähnung, ich hätte gerne etwas Mais auf der Pizza, belehrte, er würde das nicht bringen, sein Vater würde ihn bei dieser Bestellung aus dem Lokal werfen. Kein, wirklich kein echter, authentischer Pizzaiolo, der etwas auf sich hält, würde eine echte, authentische, italienische Pizza mit Touristen-Kompromisswünschen wie Ei oder Mais verwässern. Das Argument hat was, seither folge ich diesem Purismusgebot.

Geschmacklich war die Pizza knapp, sehr knapp, hinter dem Federico, speziell nach Zugabe des hausgemachten Peperoncino- und Knoblauchöls. Tadellos. Zwei eingelegte, rote Pfefferoni waren auch auf der Pizza, geschmacklich eher jugendfrei bis belanglos, optisch aber ein durchaus netter Aufputz.

Eine spezielle Erwähnung gebührt unserem Kellner, einem sehr freundlichen und hochprofessionellen Herrn aus Ungarn. Mein Herz geht auf, wenn ich in einem Lokal sitze und der Service ohne einen einzigen Fehler funktioniert. Aufmerksam, freundlich, immer zur Stelle, um den Wein nachzuschenken und die Aschenbecher (oben darf geraucht werden, schon alleine deshalb werden wir – bis 2018 – noch des Öfteren im Fratelli vorbeischauen) nach jeder Zigarette zu leeren. Freundlich, ohne aufdringlich zu sein, professionell in jeder Bewegung, und das bei einem vollen Lokal. Geht doch. Und geht wirklich nicht besser. Ganz, ganz großes Kino, tolle Leistung, complimenti e auguri an dieser Stelle.

Den Abschluss bildete ein Ristretto (€ 3,00), der zwar gut, für einen Ristretto aber etwas zu lang war. Seine Begleitung, ein Grappa Sarpa Riserva di Poli (€ 7,00), war wiederum perfekt. Für Dolce war leider kein Platz mehr, die werden das nächste Mal verkostet, Ehrenwort und Doppelschwör.

Alles in allem eine sehr positive Überraschung. Keine Touristenfalle, wie man bei der Adresse befürchten könnte, sondern gute, hochqualitative italienische Küche, tadelloser Service, guter Wein, sehr gute Pizza, exzellenter Fisch.

So soll’s sein, wir verbrachten zwei sehr, sehr nette Stunden im Fratelli, der Preis von € 120,- inkl. Trinkeld ist für das Gebotene absolut angemessen.

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Letzter Kommentar von am 27. Dez 2016 um 18:35

......präpotent und arrogant......

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am 10. September 2013
Gugu
1 Bewertung
1 Kontakt
2Speisen
3Ambiente
1Service

Angeschlagene Gläser und schmutzige Servietten eingedeckt, Kellner unfreundlich und mit kollegialem Ton unterwegs. Vorspeisen und Deserts ok, Hauptspeisen und Weine qualitativ minderwertig. Preise überzogen. Das war mein erster und einziger Besuch.

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Letzter Kommentar von am 10. Sep 2013 um 12:18

Weine qualitativ minderwertig. Preise überzogen: Giacomo Bologna ?Braida?, Marchesi Antinori BARBERA D'ALBA DOC 2005"Pian Romualdo", Alfredo Prunotto ,SITO MORESCO DOC 2007 Angelo Gaja, ,?..SASSICAIA 2006 (kostet im Einkauf an die 150, wird verkauft um 195.--, du schreibst Weine, minderwertig, Preise überzogen: Sorry, davon scheinst du keine Ahnung zu haben

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am 12. Mai 2013
ratingguy
10 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 4
3Speisen
2Ambiente
1Service

Als “Touristenabzocke” würde ich das Fratelli noch nicht bezeichnen, das ginge vielleicht wirklich zu weit, da diesbezüglich die Speisen doch noch etwas zu gut sind. Fest steht aber, dass die überteuerten Preise offensichtlich dazu dienen, eine Heerschar von Kellnern zu beschäftigen, die sich vor allem durch ihre wirklich grenzwertig freche Aufdringlichkeit auszeichnen und einem den Besuch dieser Lokalität zeitweise ordentlich bereuen lassen.

Ambiente:
Kitschige Wandmalerein dürfen auch hier nicht fehlen. Das ist zwar alles andere als schön, findet man aber leider oft auch bei wirklich guten Italienern (zB im Ristorante il Tavoliere im 15.). Naja, ausnahmsweise ...
Was auch gar nicht zum angezielten Edel-Image passt: Als wir zum Tisch gebracht wurden stand vor mir ein Weinglas, welches so lädiert war, dass man sich damit unfreiwillig einen ‘Glasgow Smile’ verpasst hätte. Dieses Glas muss garantiert schon mehrfach retourniert worden sein, trotzdem hat man sich anscheinend dazu entschieden, es dennoch im “Kreislauf” zu lassen. Zwei Minuten vergangen, toller Start …

Speisen:
Durchwegs gut, aber nichts sehr gut oder sensationell, dafür preislich zu hoch angesetzt. Lokalitäten die eine derartige Preispolitik betreiben spielen qualitativ in einer anderen Liga; auch was das Service betrifft (dazu weiter unten mehr). Und auch hier wieder einmal das gleiche Erlebnis wie so oft in Lokalitäten: Wenn ich einer Speise den Namen des Lokals gebe, dann muss dieses Gericht den Gast umhauen (hier die “Tagliolini Fratelli”). Das erwarte ich mir zumindest. Das soll nicht nur gut schmecken, das soll der Wahnsinn sein. Leider war das nicht der Fall ...

Service:
Sch... recklich. Keine 5 Minuten konnten wir uns in Ruhe unterhalten, ohne dass der Kellner lautstark mit “Herr Doktor, noch mehr Wein!?” (Anmerkung: niemand am Tisch hatte eine Doktortitel) und ähnlich frechen Hirnlosigkeiten dazwischen fuhr. Kurze Zeit später wurde es dann noch “besser”, als in seinem nervigen Geplappere immer öfter das Wort “du” auftauchte. Bitte? Zusätzlich fiel auf, dass beim Füllen der leeren Weingläser regelmäßig bei jedem Glas ca. 5-10% der Menge verschüttet wurde. Natürlich vollkommen zufällig und ohne Vorsatz ... Und die Regelmäßigkeit des Nachfüllens? Zu Beginn, wenn ein Schluck fehlte und am Schluss sogar, als noch nicht einmal ein einziger Schluck getrunken wurde! Unangenehmer und übertriebener wäre es nicht mehr gegangen ...

Fazit:
Zusammengefasst war dies ein Abend, an dem wir uns zunächst aufgrund der eher hohen Preise qualitativ jedenfalls mehr erwartet hätten und an dem wir leider permanent vom Personal in nervigster Art gestört und unterbrochen wurden. Wer es hier toll findet bzw. 4 und mehr Punkte vergibt, der kennt wohl Italien hauptsächlich von Bibione und Jesolo. ;)

Es wird somit wohl kein Wiedersehen geben ...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. März 2013
mausenbein
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
3Ambiente
2Service

Das Niveau der angebotenen Speisen ist mittelmäßig, zweifelhaft bleibt, ob der dafür verlangte Preis angemessen ist.
Das Verhalten des Servicepersonals ist als mäßig zu bezeichnen, da man das Gefühl vermittelt bekommt, daß man direkt proportional zur Höhe der Konsumation von den Kellnern mit Freundlichkeit bedacht wird.
Als Fazit ist das Fratelli ein Italiener wie viele in Wien, präsentiert sich etwas vornehmer im Styling, jedoch lassen weder die Qualität der Speisen noch der Service die Bezeichnung herausragend zu.
Ich würde für dieses Lokal keine Empfehlung abgeben.

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am 8. Oktober 2011
yangel
57 Bewertungen
17 Kontakte
Tester-Level 11
5Speisen
3Ambiente
4Service
4 Fotos4 Check-Ins

Das Fratelli ist ein Restaurant, welches unheimlich polarisiert: entweder man liebt es, oder man hasst es.
Und obwohl es als Touristenfalle verschrien sein mag und die Kellner oft für ihre angeblich zu lockeren Umgangsformen kritisiert werden, kann ich mich mit gutem Gewissen zu den Gästen zählen, die dieses Lokal definitiv lieben. Warum? Ich weiß nicht, wie oft ich schon dort war, aber ich besuche das Lokal seit vielen Jahren wirklich regelmäßig und wurde einfach noch nie enttäuscht - egal ob mittags oder abends, es passt einfach immer.
Neben den typischen italienischen Klassikern (Antipasti, Carpachio, Vitello Tonato, hausgemachte Pasta, Pizzen & frisches Gegrilltes) gibt es eine laufend wechselnde Wochenkarte mit saisonalen Angeboten (Kürbis, Trüffel, Spargel etc), sodass wirklich jeder fündig wird.

Nachdem ich mich mitterweile ordentlich durch die Karte gekostet hab, kann ich einige Gerichte gerne empfehlen.

Die Cremesuppen der Wochenkarten sind meistens ein echter Genuss, letzte Woche war zB die Steinpilzcremesuppe mit Trüffel im Angebot, auf die ich mich oft schon monatelang freue.
Auch der Salat "Fratelli" ist ein guter Vorspeisentipp: Frische Blattsalate mit Gurken, Tomaten und Oliven mit Shrimps und frischen gegrillten Riesenscampi - mit knappen 14 Euro zwar nicht gerade billig, aber sein Geld auf jeden Fall wert! Und von der Größe her geht die Portion eigentlich auch glatt als Hauptspeise durch!
Gorgonzolaliebhaber werden mit den "Tagliolini Fratelli" (hausgemachte Nudeln mit Gorgonzola, Parmaschinken und Rucola) voll auf ihre Kosten kommen, aber Vorsicht, danach ist man meist so pappsatt, dass man auf ein Dessert oft gezwungenermaßen verzichten muss!
Ansonsten sind hier auch die Spaghetti mit Knoblauch, Olivenöl und Peperoncini ein guter Tipp: einfach, aber immer punktgenau al dente gekocht und perfekt gewürzt. Ich bestell mir manchmal eine kleinere Portion als Vorspeise.
Nachdem ich beim Fratelli als Hauptspeise meistens gegrillten Fisch esse, komme ich eher selten in den Genuss einer Pizza, habe jedoch schon öfter ein Stück von meinen Begleitungen abbekommen und war, genauso wie sie, recht angetan: hauchdünner, knuspriger Boden und hochwertiger Belag. Die Auswahl der Pizzen ist allerdings etwas geringer als bei anderen Italienern und beschränkt sich eher auf die typischen Klassiker (Funghi, Cardinale, Napolitaner & Co), und das ist auch gut so - Qualität geht schließlich vor Quantität!
Mein absolutes Highlight sind hier, wie bereits erwähnt, die gegrillten Fische: der Gast kann Branzino, Orata und Rombo direkt in der Theke besichtigen und auswählen, als Beilage werden Mangold- oder Rosmarinkartoffeln sowie Salate und saisonale Gerichte angeboten. Mein Lieblingsgericht war und ist vom allerersten Besuch an der gebratene Rombo (Steinbutt) im Ganzen mit Mangoldkartoffeln, der sich mit 39 Euro zwar ordentlich zu Buche schlägt, jedoch muss man bedenken, dass der Fisch tatsächlich oft ein gutes Kilo wiegt und auch locker zu zweit verzehrt werden kann. Der Fisch wird dem Gast erst im Ganzen präsentiert und dann vom Kellner direkt am Tisch filetiert.
Wer eine kleinere Portion bevorzugt, kann alternativ auch nur das Filet vom Steinbutt wählen.
Nachdem ich (generell) keine überzeugte Dessertesserin bin, kann ich hier natürlich nicht viel sagen, wenn aber die Kastanienvariationen auf der (Wochen-)karte stehen, sollte man unbedingt zuschlagen!!

Das Ambiente ist leider schon des öfteren ein Kritikpunkt für mich gewesen - im Winter, wenn man im drinnen sitzt, mehr als im Sommer, wo der wirklich große Gastgarten genutzt werden kann. Im Lokalinneren kann es zu Stoßzeiten schon mal äußerst laut und ungemütlich werden, für meinen Geschmack stehen einfach zu viele Tische auf zu engem Raum. Im Nichtraucherbereich, welcher sich im Kellergeschoß befindet, gehts meistens ein wenig gemütlicher zu.

Mit dem Servicepersonal hatte ich persönlich noch nie Probleme, allerdings muss ich dazusagen, dass ich mich nach all den Jahren wahrscheinlich schon eher zu den Stammgästen zählen kann und vielleicht auch ein wenig anders bzw normaler behandelt werde. Das ist aber wahrscheinlich nicht nur beim Fratelli, sondern auch in vielen anderen Lokalen so, dass man Gäste, die regelmäßig wieder kommen, gerne mal netter behandelt als Laufkundschaft.

Essenstechnisch wird das Fratelli wahrscheinlich immer zu meinen Favoriten zählen und ich kann es daher auch gerne und mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

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Kommentar von WaibelH am 4. Jän 2012 um 15:57

Seltsam, dass Nichtraucher in den Keller verfrachtet werden... sagt wohl einiges über das Lokal aus

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am 7. Oktober 2011
safado
7 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
3Speisen
4Ambiente
2Service

Das Ambiente , drinnen wie draussen , schafft urlaubsfeeling.Die kellner ein wenig unkoordiniert, was lange wartezeiten schafft. die speisen lustlos am teller arangiert. Bei € 27 für eine fischplatte erwarte ich mir mehr als einen mittigen kartoffelhaufen um den sich 2 calamari, 2 scampi und ein fischfilet gesellen.facit: ein lokal zum sehen und gesehen werden. wer anständigen fisch essen will, dem empfehle ich andere lokale.

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am 8. Juli 2011
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152 Bewertungen
83 Kontakte
Tester-Level 21
4Speisen
3Ambiente
0Service

Mit hohem Besuch gings zum Fratelli. Dementsprechend wollten wir diesem natuerlich etwas bieten und ich entschied mich bei dieser Gelegenheit diesen sogenannten Nobelitaliener im 1. Bezirk zu besuchen.

Das Ambiente ist ansprechend eingerichtet mit einer grossen Gastterasse vor dem Lokal. Hier ist ganz offensichtlich das Motto "Sehen und gesehen werden" zu spueren.
Im Inneren war es aber extrem laut, was uns die Atmosphaere unangenehm machte, aber vielleicht war ich an diesem Tage einfach nur ueberreizt...

Unser Kellner war einfach penetrant uebereifrig und wollte uns dieses und jenes aufdraengen, was uns alle sehr nervte. Nachher als wir bezahlen wollten, hatte sich dieser an einem anderen Tisch festgequatscht. Wir mussten schon beim drittenmal sehr unbarsch die rechnung anfordern. Bei der Abrechnung habe ich dann sehr aufgepasst, was eigentlich auch nicht meine Art ist, aber irgendwie hatte ich das gefuehl, das man uns hier reinlegen wollte. Zum Glueck geschah aber nichts dergleichen. Die Abrechnung war korrekt.

Unsere Speisen:

Steinpilzcremesuppe mit geriebenen Trueffel

Calamari mit Steinpilzen als Vorspeise: Frisch und gute Wuerze. Meine Frau hats sehr genossen.


Lammkoteletts: Phantastisch zubereitet! Zart und sehr appetitlich serviert. Das beste Lamm seit langem.

Pizza Quattro Stagioni: Duenner Boden , viel Belag. War okay.

Kalbsschnitzel mit Zitronensosse: Ein bisschen zu starker Zitronengeschmack, welches den Fleischgeschmack ueberdeckte.

Gemischter Fischteller: habe ich nicht probiert.


Als Dessert hatten wir gemischtes Eis, Panna Cotta und Tiramisu. Gut, aber nicht aussergewoehnlich.

Ohne den nervenden Kellner und den extremen Laerm an diesem Abend waere es sicher ein perfekter Abend gewesen.
Aber so besteht bei uns keine Wiederholungsgefahr.
Ich "senke" wieder mein Niveau und gehe wieder zurueck ins I Carusi, wo man ehrlich gutes Essen und nette Bedienung bekommt. Da verzichte ich gerne auf den ersten Bezirk.

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am 30. November 2010
rweissen73
54 Bewertungen
6 Kontakte
Tester-Level 7
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wunderschön eingerichtetes italienisches Restaurant mit leckerer toskanischer Küche und Pizzen aus dem Holzofen im Zentrum von Wien.

Besonders empfehlenswert sind die Minestrone mit frisch geriebenen Parmesan, die hauchdünnen Pizzen, sowie die frischen Fischgerichte.

Gute sortierte Weinkarte mit großen Weinen aus der Toskana. Weiche, fruchtige Grappas.

Das Service ist aufmerksam und überaus bemüht. Als bei unserem letzten Besuch die Pizza auf sich warten lies, wurde uns sofort ein Grappa als Wiedergutmachung angeboten.

Fazit: Nettes italienisches Lokal im Herzen von Wien mit ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis.

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Ristorante Fratelli - Karte
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Bewertet am 30.11.2010

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